ITB Berlin 2026: Branche setzt Zeichen für Dialog und Resilienz in unsicheren Zeiten

Zum 60-jährigen Jubiläum brachte die weltweit führende B2B-Tourismusmesse rund 97.000 Teilnehmer aus zahlreichen Quell- und Zielmärkten zusammen. Trotz der angespannten Lage im Nahen Osten – die teils zu eingeschränkten Flugverbindungen führte – zeigte die ITB Berlin einmal mehr, wie wichtig Vertrauen, internationale Kooperation und persönliche Begegnungen in der Branche sind. Aufgrund einer einmaligen Terminanpassung findet die nächste ITB Berlin vom 16. bis 18. März 2027 statt.

Insgesamt präsentierten sich 5.601 Aussteller aus 166 Ländern. An den drei Fachbesuchertagen nutzten rund 97.000 Fachbesucher die Messe, um intensive Gespräche zu führen, Netzwerke zu pflegen und Geschäftsbeziehungen voranzubringen. „Auch in ihrem Jubiläumsjahr brachte die ITB Berlin Märkte zusammen, ermöglichte Gespräche über gemeinsame Perspektiven und zeigte gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen – insbesondere im Nahen Osten – ihre Bedeutung für internationalen Austausch und Zusammenarbeit. Als Spiegel der Branche bot sie einen verlässlichen Rahmen, in dem Kontakte geknüpft, Ideen ausgetauscht und Geschäfte angestoßen werden konnten“, erklärt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.

Ein zentrales Merkmal der ITB Berlin ist ihre direkte wirtschaftliche Wirkung: Im Rahmen der Messe wurden Geschäftsabschlüsse und Einkaufsentscheidungen im Volumen von 47 Milliarden Euro getätigt. Dieser Wert zeigt die Bedeutung der ITB Berlin als verlässliche Plattform für relevante Marktentscheidungen und erfolgreiches Geschäft.

ITB Berlin Kongress 2026

Der ITB Berlin Kongress unterstrich auch 2026 seine Rolle als führendes internationales Diskussions- und Wissensforum. Unter dem Motto „Leading Tourism into Balance“ diskutierten über 400 Top-Speaker in 200 Sessions und 17 Thementracks über Künstliche Intelligenz, nachhaltiges Wachstum, neue Marktstrukturen, Resilienz sowie Verantwortung von Unternehmen und Destinationen. Mehr als 24.000 Teilnehmer nahmen daran teil. Alle Sessions sind auf dem ITB Berlin YouTube-Kanal als Video on Demand verfügbar.

Key Takeaways:

  • Die Branche reagiert auf geopolitische Spannungen, Klimarisiken und wirtschaftliche Unsicherheiten, indem sie Resilienz, Krisenvorsorge und datenbasierte Frühwarnsysteme stärker in den Fokus rückt.

  • Künstliche Intelligenz treibt personalisierte Reiseerlebnisse und agentenbasierte Buchungssysteme voran.

  • Neue Formen des Destinationsmanagements werden entwickelt, um Overtourism zu begegnen und Vertrauen in der Kommunikation mit Reisenden zu stärken.

  • Tourismus kann in Krisenzeiten Stabilisierung und Wiederaufbau fördern, wie am Beispiel der Ukraine sichtbar.

Internationale Vernetzung

Die Messe Berlin und die Green Destinations – Good Travel Community vereinbarten auf der ITB Berlin eine strategische Kooperation. Ziel ist es, Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Tourismus und langfristige Destinationsentwicklung zu stärken. Das Good Travel Institute unterstützt Destinationen weltweit beratend und integriert Nachhaltigkeitsprinzipien in ITB Berlin-Programme und Gastland-Initiativen.

Beim Leadership Exchange von Phocuswright und ITB Berlin diskutierten internationale Branchenführer langfristige strategische Fragen: Vertrauen in 2046, Wertschöpfung in einer KI-geprägten Branche, Konsolidierung versus Fragmentierung sowie die gesellschaftliche Rolle des Reisens. Arbeitsgruppen analysierten Chancen, Risiken und Prioritäten für die kommenden Jahre.

Angola präsentierte sich unter dem Motto „The Rhythm of Life“ als vielfältiges Reiseziel: von den Kalandula-Wasserfällen bis zur Atlantikküste, mit Musik, Tanz und Traditionen. Das Land setzte Impulse für nachhaltige Entwicklung, die Stärkung lokaler Gemeinschaften und internationale Vernetzung.

Rund 110 hochrangige Vertreter aus Politik, internationalen Organisationen und Institutionen sowie rund 3.000 nationale und internationale Medien nutzten die ITB Berlin 2026 als politisches und mediales Forum. Ein Höhepunkt war der UN Ministers’ Summit im CityCube Berlin, bei dem rund 20 Tourismusminister gemeinsam mit Entscheidungsträgern über nachhaltiges Wachstum, Governance, Fachkräfteentwicklung und soziale Verantwortung diskutierten.

ITB Berlin 2027

Auf der ITB Berlin 2026 wurde die Malediven offiziell als Gastland der ITB Berlin 2027 präsentiert. Der Inselstaat legt den Fokus auf Luxus- und Boutique-Resorts, Wassersport, Wellness, Kultur und nachhaltige Reiseerlebnisse, mit besonderem Augenmerk auf den Schutz empfindlicher Meeresökosysteme und die Förderung lokaler Gemeinschaften.

Die ITB Berlin 2027 findet vom 16. bis 18. März 2027 statt. Die einmalige Terminverschiebung trägt interkulturellen Aspekten Rechnung und ermöglicht muslimischen Ausstellern und Besuchern, das Zuckerfest zum Ende des Ramadans zu feiern und im Anschluss uneingeschränkt an der ITB Berlin teilzunehmen.

Ausblick: ITB China 2026

Kaum ist die ITB Berlin zu Ende, richtet sich der Blick auf Asien. Die ITB China, führende Messe für den chinesischen Reisemarkt, findet vom 26. bis 28. Mai im Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center statt. Internationale Anbieter treffen hier auf ausgewählte chinesische Einkäufer.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Stilvolles Leben im eigenen Garten: pool + garden Tulln startet in die Gartensaison

Von 19. bis 22. März 2026 wird das Messegelände in Tulln erneut zum Treffpunkt für Gartenliebhaber, Planer und Branchenexperten. Die pool + garden Tulln 2026 gilt als Österreichs größte Messe für stilvolles Leben im eigenen Garten und markiert traditionell den Auftakt der Gartensaison.

Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings steht das Thema „Wohnen im Garten“ im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mehr als 240 Aussteller präsentieren aktuelle Neuheiten und Trends rund um Pools, Beschattungssysteme, Whirlpools, Jacuzzis und Schwimmteiche. Ergänzt wird das Angebot durch Infrarotkabinen, Gartenmöbel, Gartengestaltung, Sommergärten sowie Griller und Outdoor-Küchen.

Parallel dazu findet die Kulinar Tulln statt. Rund 175 Aussteller widmen sich hier den Themen Kochen, Küche und Kulinarik. Ein abwechslungsreiches Programm mit Kochshows – unter anderem mit Spitzenkoch Toni Mörwald – ergänzt das Angebot. Besucher profitieren von einem kombinierten Ticket für beide Messen.

Inspiration für Gartengestaltung

Die Messe bietet eine ideale Plattform, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Gartenplanung und Gartengestaltung zu informieren. Fachleute der Branche treffen hier auf Gartenbesitzer und Planer, um sich über kreative Konzepte, nachhaltige Lösungen und moderne Gestaltungsmöglichkeiten auszutauschen. Ob privater Garten oder anspruchsvolles Landschaftsprojekt – die Messe liefert zahlreiche Impulse für individuelle Gartenideen.

Frühlingsgarten am Messestand von STARKL

Ein besonderer Blickfang ist der rund 300 Quadratmeter große Messestand von STARKL. Besucher werden über geschwungene Wege durch eine Frühlingslandschaft aus vorgetriebenen Ziersträuchern, XXL-Pinienbonsais, formgeschnittenen Eiben, Hortensien und Ziergräsern geführt.

Zentrales Element ist eine fünf Meter hohe, mehrere Jahrzehnte alte blühende Zierbirne, die den Stand in einen eindrucksvollen Frühlingsgarten verwandelt. Das Unternehmen kultiviert Bäume, Sträucher und Obstgehölze auf eigenen Produktionsflächen und gilt als Spezialist für hochwertige Gartengestaltung.

Der Garten als Rückzugsort

Die Gestaltung des eigenen Zuhauses hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen – besonders der Garten entwickelt sich zunehmend zu einem Ort der Erholung und des Wohlbefindens. Gleichzeitig eröffnet die Gartenbranche neue berufliche Perspektiven für Jung und Alt.

Bei der Gartengestaltung sind derzeit Steinmauern, moderne Bewässerungssysteme sowie Naturpools, Schwimmteiche und Biotope besonders gefragt. Ebenso beliebt sind gemütliche Sitzplätze mit Steinmauern und Wasserspielen, die zum Grillen und Entspannen einladen.

Sommerfeeling das ganze Jahr

Lichtdurchflutete Sommer- und Wintergärten bringen das Gefühl des Sommers das ganze Jahr über ins eigene Zuhause. Sie schaffen eine harmonische Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich und bieten zusätzlichen Raum zum Entspannen oder als Erweiterung der Wohnfläche. Moderne Glastechnologien und hochwertige Materialien sorgen dabei für eine gelungene Kombination aus Funktionalität und Design.

Auf der Messe informieren zahlreiche Aussteller über Sommer- und Wintergärten sowie über Beschattungssysteme, Natursteine, Zäune und weitere Gestaltungselemente.

Moderne Sonnenschutzlösungen

Auch Sonnenschutzsysteme spielen eine zentrale Rolle in der modernen Gartengestaltung. Sonnensegel, Markisen und Sonnenschirme setzen stilvolle Akzente und sorgen gleichzeitig für effektiven Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung.

Ob schwebendes Sonnensegel, elegante Markise oder flexibler Sonnenschirm – moderne Lösungen verbinden Funktionalität mit ansprechendem Design und verwandeln Terrassen und Gärten in komfortable Wohlfühlbereiche.

Frühlingszeit ist Pflanzzeit

Mit dem Beginn des Frühlings startet auch die Pflanzsaison. Auf der Messe erhalten Besucher zahlreiche Tipps rund um das Pflanzen im Frühjahr – vom Setzen von Blumenzwiebeln über die Gestaltung von Balkonkästen bis zum Anlegen von Hochbeeten.

Das Angebot reicht von Stauden, Topfpflanzen und exotischen Pflanzen bis zu Teichpflanzen, Kräutern und Küchengewürzen. Ergänzt wird das Sortiment durch passende Gefäße, Vasen und Dekorationen.

Zwei Messen, ein Ticket

Die pool + garden Tulln und die Kulinar Tulln finden zeitgleich statt – mit einem Ticket erhalten Besucher Zugang zu beiden Veranstaltungen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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UFI Asia-Pacific Conference bringt Branchenführer in Bangkok zusammen

Mehr als 260 Vertreter der internationalen Messewirtschaft kamen Anfang März in Bangkok zur UFI Asia-Pacific Conference 2026 zusammen. Die Konferenz fand im Queen Sirikit National Convention Centre (QSNCC) statt und wurde vom Thailand Convention & Exhibition Bureau (TCEB) ausgerichtet.

Als wichtigste jährliche Branchenveranstaltung der Region gilt die UFI Asia-Pacific Conference als zentrale Plattform für Austausch und Zusammenarbeit. Das diesjährige Programm bot eine Vielzahl hochkarätiger Redner, die zentrale Entwicklungen der Messeindustrie diskutierten – darunter globale Handelsstrukturen und Lieferketten, technologische Innovationen sowie sich wandelnde Anforderungen von Kunden und Ausstellern. Parallel dazu tagten auch das UFI Associations Committee und das Asia-Pacific Chapter, um Erfahrungen auszutauschen und Partnerschaften in der Region weiter auszubauen.

Starke Unterstützung erhielt die Veranstaltung auch vom Gastgeberland Thailand. Zu den Eröffnungsrednern gehörten Chadchart Sittipunt, Gouverneur von Bangkok, Sunanta Kangvalkulkij, Generaldirektorin des Department of International Trade Promotion, sowie Dr. Supawan Teerarat, Präsident des Thailand Convention & Exhibition Bureau.

Dr. Supawan Teerarat erklärte: „TCEB freut sich sehr, die UFI Asia-Pacific Conference auszurichten – eine Veranstaltung, die perfekt zu unserer Mission passt, Thailand als global führenden Standort für Messen zu positionieren. Diese Woche ist eine Feier von Widerstandskraft und Weiterentwicklung und zeigt, wie Thailand als strategischer Knotenpunkt für den asiatischen Markt dient. Wir danken der UFI herzlich für ihr Vertrauen und für die Möglichkeit, unsere erstklassige Infrastruktur und die warme thailändische Gastfreundschaft zu präsentieren. Gemeinsam setzen wir einen neuen, mutigen Maßstab für die Messebranche im asiatisch-pazifischen Raum.“

Auch Chris Skeith OBE, CEO und Managing Director von UFI, betonte die Bedeutung der Region: „Die Region Asien-Pazifik bleibt einer der dynamischsten Messemärkte der Welt und ist zugleich die Heimat der größten Mitgliederbasis der UFI. Dass wir unsere Branche hier in Bangkok zusammenbringen konnten, hat erneut gezeigt, wie wichtig diese Konferenz für die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit und grenzüberschreitender Verbindungen ist. Die Diskussionen der vergangenen zwei Tage spiegeln den Ehrgeiz und die Innovationskraft dieser Region wider – ebenso wie die wichtige Rolle, die Messen für Wachstum und neue Chancen spielen. Dass die Konferenz in diesem Jahr in Bangkok stattfindet, ist zudem besonders bedeutsam, da dies die Heimatstadt unserer aktuellen UFI-Präsidentin Panittha Buri ist. Unser Dank gilt dem TCEB als großartigem Gastgeber, der diese Veranstaltung möglich gemacht hat.“

Neben dem fachlichen Programm konnten die Teilnehmer auch die Gastgeberstadt näher kennenlernen. Speziell organisierte Post-Conference-Touren führten zu einigen der bekanntesten Tempel und Viertel Bangkoks und vermittelten Eindrücke von Kultur, Geschichte und Spiritualität der thailändischen Hauptstadt.

Als globaler Branchenverband organisiert UFI jährlich mehrere internationale Veranstaltungen, darunter regionale Konferenzen, den UFI Global Congress, den Global CEO Summit sowie den Event Directors Summit. Die nächste Veranstaltung im Kalender ist die UFI European Conference, die vom 3. bis 5. Juni in Izmir in der Türkei stattfinden wird.

Die UFI Asia-Pacific Conference 2027 ist bereits geplant: Sie wird in Bali stattfinden und von der Indonesian Exhibition and Convention Association (IECA) ausgerichtet.

Quelle: Messe & Event Magazin

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emba Klassentreffen 2026 verschoben – neues Datum im Herbst

Das emba Klassentreffen, eines der zentralen Branchenevents für die österreichische Live-Marketing-Szene, verschiebt sich vom ursprünglich geplanten 23. März 2026 auf 19. Oktober 2026.

Hintergrund der Terminänderung ist der Wunsch des Veranstalters, den Abend in einem Rahmen auszurichten, der der Bedeutung des Klassentreffens gerecht wird. Agenturen, Dienstleister, Partner und Kunden der Eventbranche sollen die Möglichkeit haben, in entspannter Atmosphäre zu netzwerken, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung gibt es hier: https://emba.co.at/klassentreffen/

Das Klassentreffen bleibt damit ein Highlight für die heimische Eventbranche – diesmal im goldenen Herbst statt im Frühjahr.

Quelle: Messe & Event Magazin

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all about automation Friedrichshafen wächst deutlich

Die all about automation Friedrichshafen hat am erneut ihre Bedeutung als Treffpunkt der Automatisierungsbranche unterstrichen. Mit deutlichem Wachstum bei Ausstellern und Besuchern sowie einer intensiven Fachatmosphäre überzeugte die Messe am Bodensee durch persönliche Gespräche, kurze Wege und praxisnahe Lösungen.

Insgesamt präsentierten 534 Aussteller ihre Automatisierungs-, Robotik- und Digitalisierungslösungen für Maschinenbau, Anlagenbau und Produktion. Damit legte die Veranstaltung gegenüber dem Vorjahr (425 Aussteller) deutlich zu. Auch bei den Besuchern verzeichnete die Messe ein kräftiges Plus: 6.850 Fachbesucher kamen nach Friedrichshafen – rund 20 Prozent mehr als 2025 mit 5.684 Teilnehmern.

„Die all about automation in Friedrichshafen hat eindrucksvoll gezeigt, was ihre besondere Stärke ausmacht: eine persönliche, intensive und fachlich hochkarätige Messeatmosphäre. Der direkte Austausch ist hier ein zentraler Erfolgsfaktor, denn Automatisierungslösungen lassen sich am besten im Gespräch finden, bewerten und weiterentwickeln“, sagt Tanja Waglöhner, Messeleiterin beim Veranstalter Easyfairs.

Übersichtliche Messe mit hoher Zufriedenheit

Trotz des Wachstums blieb der typische Charakter der Messe erhalten: kompakt, dialogorientiert und nahbar. Gerade diese Mischung wurde von Besuchern und Ausstellern besonders geschätzt. In einer Besucherbefragung erreichte die Veranstaltung einen Zufriedenheitswert von 8,9 von 10 Punkten. Positiv bewertet wurden vor allem die Übersichtlichkeit, die Qualität der Ausstellerangebote, die angenehme Atmosphäre sowie Serviceangebote wie die zentralen Cateringflächen.

Fachprogramm mit Robotik, KI und IIoT

Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war erneut das umfangreiche Rahmenprogramm. Auf zwei Talk Lounges fanden 45 praxisorientierte Vorträge und Diskussionsrunden statt. Inhaltliche Schwerpunkte waren unter anderem Robotik, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Digitale Transformation und IIoT, sichere Automation, Nachhaltigkeit sowie Retrofit.

Ergänzt wurde das Programm durch Podiumsdiskussionen, die Verleihung des Robotik Innovation Awards sowie geführte Messerundgänge zu aktuellen Robotik-Trends.

Neue Sonderformate setzen zusätzliche Impulse

Erstmals wurden in Friedrichshafen mehrere Sonderformate umgesetzt. Dazu gehörte eine Start-up-Sonderfläche, auf der junge Unternehmen ihre Lösungen in kurzen Pitches präsentierten. Der Future Now! Hub zeigte kosteneffiziente und nachhaltige Automationslösungen auf Basis von KI, Digitalisierung und IIoT.

Darüber hinaus demonstrierte der Gemeinschaftsstand Vernetzte Produktion eine durchgängige Datenkette – von der Erfassung über die Verarbeitung bis zur Auswertung von Produktionsdaten.

Aussteller loben Dialog und konkrete Projekte

Die Rückmeldungen aus der Industrie fallen entsprechend positiv aus. Tobias Manger, Portfolio und Account Manager bei der evosoft GmbH, betont die Bedeutung der Gespräche mit mittelständischen Unternehmen: „Die vielen Gespräche mit KMUs vermitteln einen guten Eindruck, welche Themen derzeit relevant sind, und sind eine gute Reflektion unserer Ansätze und Lösungen. Speziell die Themen Kompetenzverlust durch ausscheidende Kolleg*innen sowie die Nutzung von KI in operativen Prozessen waren die Hauptgesprächsthemen.“

Auch Jörg Peters, Geschäftsführer bei Insevis, hebt die Atmosphäre hervor:„Es fanden viele tolle Fachgespräche in guter Atmosphäre statt. Die Messe war eine wirklich angenehme Abwechslung zu der eher gedämpften Stimmung, die unser Automatisierungs- und Maschinenbauumfeld momentan oft prägt.“

Für Sascha Oliver, Technischer Berater bei der IEF-Werner GmbH, zeigte sich der Mehrwert vor allem im persönlichen Austausch: „Vielen Dank für zwei spannende Tage in Friedrichshafen! Tolle Gespräche, viele neue Impulse und ein sehr wertvoller Austausch rund um die Automatisierung mit konkreten Projekten. Genau solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig der persönliche Dialog in unserer Branche ist.“

Auch Kai Swakowski von der Dobot Europe GmbH zieht eine positive Bilanz: „Die letzten zwei Tage auf der all about automation Friedrichshafen waren für uns ein voller Erfolg. Wir hatten viele Besucher, viele konkrete Projekte und immer wieder wurde deutlich: Leistung und Preis müssen heute zusammenpassen.“

Nächste Termine der Messereihe

Die nächste Gelegenheit zum Austausch innerhalb der Messereihe folgt bereits im Frühjahr:

  • 6.–7. Mai 2026: all about automation Heilbronn

  • 20.–21. Mai 2026: all about automation Wels (Österreich-Premiere)

Die nächste all about automation Friedrichshafen findet am 2. und 3. März 2027 statt.

Quelle: Messe & Event Magazin

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WordCamp Vienna 2026 feiert 10. Jubiläum: Fokus auf Künstliche Intelligenz und WordPress 7.0

Mitteleuropas größte WordPress-Konferenz, WordCamp Vienna, lädt am 10. und 11. April 2026 zur zehnten Jubiläumsausgabe am Campus der Universität Wien ein.

Mit dem nun veröffentlichten Programm stehen bahnbrechende Innovationen wie die tiefgreifende Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und das brandneue WordPress 7.0 im Rampenlicht.

Praxisnahe Workshops für alle Levels

Der Auftakt widmet sich interaktivem Lernen in neun Workshops. Während Einsteiger in die „ersten Schritte mit WordPress“ eingeführt werden oder eine „Live-Performance-Analyse“ ihrer eigenen Website durchführen, können Profis die Barrierefreiheit und Codequalität ihrer Websites optimieren oder Strategien für GEO (Generative Engine Optimization) anwenden.

Ein besonderes Highlight ist die Session, in der Teilnehmer lernen, ihr erstes KI-gestütztes WordPress-Plugin zu entwickeln.

Die Zukunft von WordPress mit KI und 7.0

Nur zwei Tage nach der offiziellen Veröffentlichung von WordPress 7.0 am 9. April beleuchten in 21 Vorträgen und drei parallelen Tracks (Deutsch, Englisch, Entwickler) die neuesten Fortschritte der Version 7.0 sowie des Core-AI-Projekts.

Die Agenda umfasst Themen wie effiziente Automation im Arbeitsalltag, KI-gestütztes Monitoring und Wartung, technische Innovationen rund um den Block-Editor und Dynamic Blocks, sowie rechtliche Aspekte durch den European Accessibility Act und den Cyber Resilience Act.

„Contributor Challenge“ für die Community

In der Community-Area „Contributor Challenge: Fixing IDN & Email Validation in WordPress“ arbeiten Experten und Freiwillige gemeinsam an Lösungen für technische Hürden wie die korrekte Validierung von internationalen Domainnamen und E-Mail-Adressen – ein wichtiger Schritt, um WordPress für ein globales, mehrsprachiges Web weiter zu verbessern.

Networking und Inklusivität

Trotz des hochwertigen Programms bleibt das WordCamp Vienna seinem Community-Gedanken treu: Dank Sponsoren gibt es Tickets zu einem sehr günstigen Preis. Enthalten sind der Zugang zu beiden Tagen, Mittagessen, Kaffeepausen, ein exklusives T-Shirt sowie der Eintritt zur After-Party mit Freigetränken.

Mit über 350 Teilnehmern festigt das WordCamp Vienna seine Rolle als Networking-Plattform für Agenturen, Webseiten-Betreiber, Marketer, Designer, E-Commerce-Spezialisten, Entwickler, Freelancer, Core-Contributors, Hosting- und WordPress-Unternehmen in Mitteleuropa.

Details zur Veranstaltung:

  • Datum: 10. April 2026, 13:00 – 18:30 Uhr | 11. April 2026, 09:00 – 18:00 Uhr

  • Ort: Hörsaalzentrum – Campus der Universität Wien, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien, Österreich

  • Tickets und weitere Informationen: vienna.wordcamp.org/2026

Quelle: Messe & Event Magazin

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Messe Friedrichshafen: Wirtschaftsschub durch Messen

Messe Friedrichshafen: Wirtschaftsschub durch Messen

Eine aktuelle Prognos-Studie bestätigt: Die Messe Friedrichshafen zählt zu den wichtigsten Wirtschaftstreibern der Region. Ihre Veranstaltungen erzeugen deutschlandweit 519 Millionen Euro Umsatz – davon bleiben 230 Millionen Euro im Bodenseekreis und 115 Millionen Euro im übrigen Baden-Württemberg. Besonders deutlich zeigt sich die regionale Verankerung: 56 Prozent der direkten Ausgaben von Besuchenden und Ausstellern fließen unmittelbar in den Bodenseekreis.
Durch die Messeaktivitäten werden jährlich rund 4.800 Arbeitsplätze gesichert, fast die Hälfte davon in der Region. Auch der Tourismus profitiert erheblich: Ein durchschnittliches Messejahr bringt 230.000 Übernachtungen im Bodenseekreis sowie weitere 35.000 Übernachtungen im Land.

Die Studie weist zudem 98 Millionen Euro Steuereinnahmen aus, wovon 11 Millionen Euro direkt an die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis gehen. Von den restlichen Mittel profitieren das Land Baden-Württemberg, die übrigen Bundesländern und der Bund.

Dienstleistungsbranchen wie Messeleistungen, Handel und Gastgewerbe zählen zu den größten Gewinnern. Besuchende geben pro Messebesuch im Durchschnitt 260 Euro aus, Aussteller investieren im Schnitt 46.000 Euro pro Unternehmen. Vor allem kleine und mittlere Aussteller tragen überdurchschnittlich zur regionalen Wertschöpfung bei.

„Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie stark die Messe Friedrichshafen zur wirtschaftlichen Stabilität und Attraktivität des Standorts beiträgt“, betont Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Unsere Veranstaltungen stärken Wertschöpfungsketten und sind ein unverzichtbarer Motor für die Region.“

Die Untersuchung basiert auf umfangreichen Befragungen von Besuchenden und Ausstellern der Jahre 2024 und 2025. Laut AUMA trägt die deutsche Messewirtschaft jährlich mit rund 30 Milliarden Euro wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei.

Weitere Informationen: https://www.messe-friedrichshafen.de

 

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Quelle: AUMA News

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Nachhaltigkeitsberichterstattung: Wie es jetzt weitergeht

Nachhaltigkeitsberichterstattung: Wie es jetzt weitergeht

Der europäische Gesetzgebungsprozess zur Vereinfachung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ist abgeschlossen. Just ein Jahr nach der Ankündigung des sogenannten Omnibus-I-Pakets hat Brüssel den verabschiedeten Gesetzestext im Amtsblatt der EU veröffentlicht.  

Eine der zentralen Änderungen – auch für die deutsche Messewirtschaft relevant – betrifft die Schwellenwerte für die Berichtspflicht im Rahmen der CSRD: Sie gilt künftig nur noch für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und einem Jahresnettoumsatz über 450 Millionen Euro. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie nun bis März 2027 in nationales Recht umsetzen.  

Fertigstellung der ESRS

Nach der Schaffung des legislativen Rahmens liegt der Fokus der Regulierung nun auf dem Umfang der Berichtsstandards. Im Falle der berichtspflichtigen Unternehmen sind dies die European Sustainability Reporting Standards (ESRS), die von der EFRAG Ende 2025 überarbeitet wurden. Neben einer deutlichen Kürzung der Textlänge wurde die Anzahl der erforderlichen Datenpunkte um 60 Prozent reduziert. Nach der Prüfung durch die Kommission sollen die ESRS von den Ko-Gesetzgebern sowie von Finanzmarktakteuren wie die Europäische Zentralbank (EZB) und Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) bestätigt werden und eine öffentliche Konsultation durchlaufen, bevor sie voraussichtlich im Sommer 2026 per delegiertem Rechtsakt verankert werden.

Rolle des VSME 

Durch den Omnibus-Prozess unterliegen künftig deutlich weniger Unternehmen der Berichtspflicht nach der CSRD. Der für kleine und mittlere Unternehmen entwickelte VSME-Standard wird damit erwartungsgemäß zum zentralen Rahmen für freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung werden und für eine größere Zielgruppe Anwendung finden. Auch der VSME muss zunächst eine Konsultationsphase in der EU durchlaufen.  

Dem künftigen Standard kommt eine wichtige Rolle zu: Als eine Art Schutzschild soll er nachhaltigkeitsbezogene Anfragen von Stakeholdern – vor allem seitens berichtspflichtiger Geschäftspartner sowie Banken – begrenzen. Eine der Voraussetzungen dafür ist, dass ESRS und VSME gut aufeinander abgestimmt sind und die nachhaltigkeitsbezogene Regulierung für Real- und Finanzwirtschaft synchronisiert wird.

Branchenspezifische Unterstützung durch den AUMA 

Seit Anfang März steht ein Online-Template für die VSME-Berichte des deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) den Unternehmen kostenfrei zur Verfügung. Auf der DNK-Plattform werden in Kürze branchenspezifische Hinweise zu sehen sein, die AUMA und die Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft fwd: im Dialog mit ihren Mitgliedern erarbeitet haben. Die beiden Verbände arbeiten derzeit zudem an einem Orientierungspapier für die Messe- und Veranstaltungswirtschaft, das der freiwilligen Berichterstattung nach dem VSME gewidmet ist. 

 

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Quelle: AUMA News

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Auftakttreffen: Neues ISO-Gremium startet Arbeit

Auftakttreffen: Neues ISO-Gremium startet Arbeit

Die internationale Veranstaltungswirtschaft strebt an, mehr Standards für Veranstaltungen aller Art zu schaffen. Dazu gab es Ende Februar 2026 ein Treffen des neu gegründeten ISO Technical Committees 354 in Paris. Vertreten waren zahlreiche Nationen und unterschiedliche Branchen aus der internationalen Veranstaltungswirtschaft, mit einer besonders starken Beteiligung aus Asien. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA war vom Deutschen Institut für Normung (DIN) als Experte in das neue Normierungsgremium entsendet worden, teilgenommen hat Barbara-Maria Lüder, Managerin Recht.

Unter Leitung des Vorsitzenden, Chris Skeith, OBE, Geschäftsführer des Weltmesseverbands UFI, einigte sich das Gremium darauf, den Geltungsbereich bewusst sehr weit zu fassen. Entsprechend wurde auch der Name des Committees schlicht auf „Events“ verkürzt. Damit ist ein sehr breites Spektrum potenzieller Normungsvorhaben eröffnet, dessen konkrete Ausgestaltung noch offen ist. Diskutiert wurden unter anderem Arbeiten an Standards zum Abfallmanagement bei Messen, Crowd Management bei Events sowie zu Gesundheits- und Sicherheits-Fragen im Messebau. Ob und in welcher Form diese Themen tatsächlich in Normungsprojekte überführt werden, wird sich erst im weiteren Verlauf zeigen – vorausgesetzt, es finden sich hierfür Mehrheiten im international heterogen besetzten Gremium.

Der AUMA bringt die Perspektive der deutschen Messewirtschaft in einen Prozess ein, der von sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Interessen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund ist die aktive Begleitung der Arbeiten in dem Normungsgremium ein wichtiger Schritt, um Entwicklungen frühzeitig einordnen und mitgestalten zu können.

 

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Quelle: AUMA News

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Spanische Hofreitschule: Alexandra Kaszay wird neue Geschäftsführerin

Die Spanische Hofreitschule bekommt eine neue Führung: Der Aufsichtsrat hat Mag. Alexandra Kaszay zur Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber GöR bestellt. Sie übernimmt die Funktion mit 1. April 2026 und verantwortet künftig neben der Hofreitschule auch das Lipizzanergestüt Piber sowie das Trainingszentrum Heldenberg.

Bundesminister Norbert Totschnig bedankt sich zunächst für die interimistische Leitung: „Ich danke Sektionschefin a.D. und Bundesministerin a.D. DI Maria Patek für die professionelle interimistische Geschäftsführung. Mit der Bestellung von Mag. Alexandra Kaszay legen wir den Grundstein für ein neues Kapitel. Sie bringt die entscheidenden Qualifikationen für ihre Aufgabe als Geschäftsführerin mit, wie eine langjährige Führungserfahrung, hervorragende fachliche Eignung sowie Branchenerfahrung in den Bereichen Tourismus und Veranstaltungsmanagement.“

Weiter betont Totschnig: „Ich habe Vertrauen, dass der Aufsichtsrat mit Alexandra Kaszay eine exzellente Wahl getroffen hat und wünsche ihr viel Erfolg im Sinne einer guten Zukunft für die Spanische Hofreitschule. Unser Ziel ist klar: Die Spanische Hofreitschule soll sich wieder voll auf das konzentrieren können, wofür sie international geschätzt wird – die Zucht der Lipizzaner, den Erhalt der klassischen Reitkunst und die Bewahrung des einzigartigen UNESCO Weltkulturerbes.“

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Enzinger verweist auf die Bedeutung der Institution: „Die Spanische Hofreitschule hat vor geraumer Zeit ihr 450 Jahr Jubiläum glanzvoll gefeiert und in ihrer Geschichte und Gegenwart auch bewegte Zeiten zu meistern gehabt. Der Aufsichtsrat hat sich daher mit großer Verantwortung für einen professionell unterstützten und voll transparenten Auswahlprozess entschieden. Prioritäre Kriterien für die Auswahl durch den Aufsichtsrat waren Expertise in der Führung von Unternehmen, Erfahrung im Veranstaltungsmanagement, Verständnis für das historische Erbe Österreichs und Sensibilität für das Tierwohl. Ich werde Alexandra Kaszay mit meiner langjährigen reiterlichen Erfahrung bestmöglich in fachlicher Hinsicht unterstützen und blicke voller Zuversicht auf das kommende 500 Jahr Jubiläum der Spanischen Hofreitschule.“

Die designierte Geschäftsführerin selbst erklärt: „Es gilt die Reputation der Spanischen Hofreitschule zu stärken und als kulturelle Visitenkarte Österreichs sowohl finanziell als auch personell und organisatorisch gut für die Zukunft aufzustellen.“

Langjährige Erfahrung im Event- und Kongressbereich

Alexandra Kaszay verfügt über umfassende Führungserfahrung im internationalen Veranstaltungsmanagement. Mehr als zehn Jahre war sie Alleingeschäftsführerin der HOFBURG Vienna. Davor war sie rund 15 Jahre in leitenden kaufmännischen Funktionen im Top-Management tätig. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in Strategie, Finanzen, Controlling und Organisationsentwicklung.

Kaszay studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Außenhandel und Internationales Wirtschaftsrecht und verfügt zudem über eine technische Matura im Bereich Kunststofftechnik. Weitere berufliche Stationen waren unter anderem Lauda Air, Sony DADC Austria und Ernst & Young.

Quelle: Messe & Event Magazin

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