CODA Audio landet im Vertrieb von dB-Lux

Seit Septemberbeginn hat die Grazer dB-Lux die Österreich-Repräsentanz der deutschen Beschallungsfirma CODA Audio übernommen. Beide Seiten zeigen sich erfreut über die Zusammenarbeit.

Ton Groen, Geschäftsführer der CODA Audio, ist voller Begeisterung, wenn er auf seinen neuen Vertriebspartner für Österreich zu sprechen kommt. dB-Lux-Gründer Roland Strutz sei einer, der als ausgebildeter Elektroniker, Ton- und Servicetechniker sowie Eventveranstalter voller Enthusiasmus sei für das Thema Live-Beschallung. Auch sei er mit allen Aspekten der Live-Darbietung vertraut und verfüge über umfangreiches Know-How.

Man rechne damit, dass Strutz mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seinem branchenweiten Netzwerk die Marke CODA Audio auch in Österreich gut positionieren werde. In der Tat kann Roland Strutz auf eine lange Karriere zurückblicken. Als Musiker selbst mit den Tücken vertraut, unter Livebedingungen einen guten Sound hinzubekommen, hat er 1998 einen PA-Verleih gegründet, und ist seitdem unermüdlich auf der Suche nach den jeweils besten Produkten, die er in seinen Gerätepark aufnehmen kann.

Zwei, die sich mögen

Ähnlich schöne Rosen streut Roland Strutz, der 2017 zum ersten Mal auf die Verstärkeranlagen von CODA Audio aufmerksam geworden war. Zu dieser Zeit hatte er den PA-Verleih bereits verkauft, und den Erlös in einen Vertrieb für professionelle Audio-Geräte investiert: die dB-Lux Marketing- und Sales-GmbH war geboren, wobei das namensgebende Kürzel dB wohl auf Dezibel verweist, die Einheit für den Schalldruck.

Mit dem neuen Vertrieb konnte Roland Strutz endlich wieder mehr unter Menschen kommen und seiner Leidenschaft für Elektrotechnik frönen. Bei einem internen Vergleichstest soll Strutz die Vorzüge der CODA Audio-Produkte erlebt haben und sofort begeistert gewesen sein. Ein persönliches Treffen mit Ton Groen auf der Integrated Systems Europe (ISE) und ein Besuch der Firmenzentrale in Hannover haben dann den Ausschlag gegeben: CODA Audio landet im Portfolio  des Österreichvertriebs bei dB-Lux.

Ein postmodernes Märchen

Ob sich die Geschichte wirklich genau so zugetragen hat, wie CODA Audio im PR-Text berichtet, sei dahingestellt. Wer hört nicht hin und wieder gerne von solchen Begebenheiten, in denen alles reibungslos verläuft, und auch das Menschliche nicht zu kurz kommt? Fakt ist, dass die Zusammenarbeit zwischen CODA Audio und dB-Lux hohes synergetisches Potenzial aufweist. Und solches können auch erfolgreiche Unternehmen der Pro-Audio-Branche gut gebrauchen angesichts wachsenden Konkurrenzdrucks und steigender Gestehungskosten.

CODA Audio ist zwar international gut aufgestellt und bietet mit seinem flexiblen Angebot Lösungen für nahezu jeden Beschallungsbedarf. Dennoch kann auch ein kleinerer Markt wie jener Österreichs ein lukratives Standbein darstellen. Besonders, wenn er von einem Vertrieb bedient wird, der die Branche von innen her kennt.

Quelle: Messe & Event Magazin

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MOTO-ZÜRICH: Neues Motorrad-Event startet im Februar 2026

Die Schweiz erhält ein neues Motorrad-Highlight: Vom 20. bis 22. Februar 2026 feiert die MOTO-ZÜRICH Premiere im StageOne in Zürich-Oerlikon. Das kompakte Format bringt führende Marken, innovative Anbieter, spannende Trends sowie Community und Shows zusammen – ein idealer Start in die neue Saison.

Nach dem Ende der SWISS-MOTO in Zürich und dem motofestival in Bern entsteht mit der MOTO-ZÜRICH ein modernes Event, das die Faszination Motorrad neu inszeniert. Besucher dürfen sich auf die neuesten Modelle, Zubehör, Customizing-Trends und zukunftsweisende Mobilitätslösungen freuen.

Highlights der MOTO-ZÜRICH

  • Neuheiten führender Motorradmarken
  • Marktüberblick: Zubehör, Bekleidung, Dienstleistungen
  • Customizing & Individualisierung
  • Action Zone mit Shows, Rennteams und Communities
  • Talks und Bühne mit Themen aus Motorradkultur, Motorsport, Technik und Mobilität
  • E-Mobilität und urbane Zweiräder als Schwerpunkt

Die Location: StageOne & Halle 550

Die Premiere der MOTO-ZÜRICH 2026 findet auf rund 7.300 m² Fläche statt. Insgesamt bieten StageOne und die angrenzende Halle 550 über 13.000 m² Potenzial – mit Raum für künftiges Wachstum.

  • 5.740 m² Ausstellungsfläche im StageOne
  • 1.430 m² Action Zone in der Halle 550
  • Industrielles Ambiente mit modernem Lichtkonzept
  • Optimale Anbindung an ÖV und Auto, zahlreiche Parkplätze in direkter Nähe

Dank vorhandener Infrastruktur profitieren Aussteller von budgetfreundlichen Lösungen, während Besucher ein hochwertiges Gesamterlebnis erwartet.

Statement des Veranstalters

„Mit einer tiefen Verwurzelung in der Motorradwelt und über 13 Jahren Verantwortung für die SWISS-MOTO weiss ich, wie wichtig eine Plattform für Austausch und Sichtbarkeit ist – und kenne ebenso die Herausforderungen, vor denen die Branche steht. Mit der MOTO-ZÜRICH möchten wir einen neuen Impuls setzen und eine zukunftsfähige Plattform schaffen, die den Bedürfnissen der Branche gerecht wird,“ sagt Yves Vollenweider, Projektleitung MOTO-ZÜRICH.

Einladung für Aussteller und Medien

Bereits vor dem offiziellen Startschuss lädt die MOTO-ZÜRICH zu Informations- und Besichtigungsterminen ein. Dabei wird das Konzept persönlich vorgestellt, die Eventhallen können direkt besichtigt werden.

Termine:

  • Montag, 15. September 2025 – 15:00 Uhr

  • Dienstag, 30. September 2025 – 15:00 Uhr

Im Anschluss sind alle Gäste zu einem gemütlichen Apéro eingeladen.

Key Facts

  • Event: MOTO-ZÜRICH 2026
  • Datum: 20.–22. Februar 2026
  • Ort: StageOne / Halle 550 Zürich-Oerlikon
  • Fläche 2026: rund 7’300 m²
  • Gesamtpotenzial Location: 13’126 m²
  • Website: www.motozuerich.ch (im Aufbau)

Quelle: Messe & Event Magazin

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Neuer Standort: Die PSI zieht rheinaufwärts

Neuer Standort: Die PSI zieht rheinaufwärts

Nach 60 Jahren am Standort Düsseldorf schlägt die PSI künftig ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf: Ab 2027 wird die europäische Leitmesse der Werbeartikelwirtschaft in Köln stattfinden. Veranstalter RX gab bekannt, dass die Messe vom 12. bis 14. Januar 2027 erstmals das Gelände der Koelnmesse nutzen wird – ein strategisch gewählter Schritt, der frische Impulse für die Zukunft der Messe bieten soll.

„Dieser Schritt ist ein klares Bekenntnis zur Weiterentwicklung der PSI. Wir freuen uns auf die neuen Chancen, die der Wechsel nach Köln allen Beteiligten bieten wird“, erklärt Michael Köhler, Geschäftsführer der RX Deutschland GmbH. „Unser ganz besonderer Dank gilt der Messe Düsseldorf für die jahrzehntelange erfolgreiche und vertrauensvolle Partnerschaft, die maßgeblich zum Erfolg der PSI beigetragen hat. Düsseldorf bleibt ein wichtiger Teil der PSI-Geschichte – hier wurde die heute internationale Relevanz der PSI aufgebaut. Deshalb bleiben alle weiteren Kooperationen zwischen RX und der Messe Düsseldorf von dieser Entscheidung unberührt und werden in bewährter Weise auf einem stabilen und partnerschaftlichen Fundament fortgeführt“, so Köhler weiter.

Die kommende Ausgabe der PSI findet vom 7. bis 9. Januar 2026 in Düsseldorf statt. Die erste Ausgabe der PSI am neuen Standort in Köln wird vom 12. bis 14. Januar 2027 stattfinden.

Weitere Informationen: https://www.psi-messe.com/de-de/medien/Pressemitteilungen/psi-moves-to-cologne-from-2027.html
 

Quelle: AUMA News

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Koelnmesse und IFEMA starten Anuga Select Ibérica

Koelnmesse und IFEMA starten Anuga Select Ibérica

Die Koelnmesse, Veranstalterin der weltweit größten Fachmesse für Lebensmittel- und Getränke Anuga, und IFEMA MADRID, eines der größten Messezentren Europas, haben eine strategische Allianz geschlossen, um den spanischen und den gesamten iberischen Lebensmittelmarkt zu stärken. Die Kooperation plant erstmals die Anuga Select Ibérica vom 16. bis 18. Februar 2027 in Madrid. Ziel ist es, lokale und internationale Branchenakteure zusammenzubringen, den Handel anzukurbeln und Spanien als wichtigen Knotenpunkt der internationalen Lebensmittelwirtschaft weiter auszubauen.

Die Anuga Select Ibérica ist das Ergebnis der Integration und Weiterentwicklung von zwei etablierten Messeformaten der IFEMA MADRID: Die Meat Attraction ist eine internationale Fachmesse, die die gesamte Wertschöpfungskette der Fleischindustrie abdeckt. Die InterSICOP richtet sich unter ihrer neuen Marke Bake & Ice Attraction an die Back- und Süßwaren-, Eiscreme- und Kaffeeindustrie. Beide Formate verschmelzen unter dem Dach der Marke Anuga, dem international größten Handels- und Marktplatz der globalen F&B Industrie.

Weitere Details: https://www.anuga.de/

 

Quelle: AUMA News

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AUMA-Umfrage zur Visumerteilung: Wartezeiten häufig zu lang

AUMA-Umfrage zur Visumerteilung: Wartezeiten häufig zu lang

Visum-Wartezeiten für internationale Aussteller und Besucher, die an Messen in Deutschland teilnehmen wollen, sind in vielen Ländern nach wie vor zu lang. Das zeigt die diesjährige Messevisa-Umfrage, die der AUMA im Juli und August bei den Auslandsvertretungen der deutschen Messegesellschaften durchgeführt hat. 49 Auslandsvertretungen von Messeveranstaltern aus 27 Ländern haben sich daran beteiligt.

Die Ergebnisse zeigen: Aus vielen Ländern wird von mehrwöchigen oder gar mehrmonatigen Wartezeiten berichtet, um einen Termin zur Visumbeantragung zu erhalten. In der Türkei können ausstellende Unternehmen zwar schneller Termine zur Visumbeantragung erhalten, für Besucher bleiben jedoch lange Warte- und Bearbeitungszeiten bestehen, sodass die Lage hier insgesamt unbefriedigend ist. Aber es gibt auch Lichtblicke: Gerade in Shanghai – im vergangenen Jahr noch an der Spitze der Negativliste bei den Wartezeiten – hat sich die Situation spürbar entspannt. Auch in Pakistan haben sich die Wartezeiten verkürzt. 

Gerade für Entscheider und Geschäftsführer von Unternehmen können lange Wartezeiten ein Grund sein, nicht nach Deutschland einzureisen. Für Messeteilnehmende ist es entscheidend, dass sie ohne lange Wartezeiten ein Visum beantragen und zuverlässig davon ausgehen können, rechtzeitig zur Messe vor Ort zu sein.  

Der AUMA setzt sich deshalb dafür ein, dass Geschäftsreisenden, die regelmäßig zu Messen nach Deutschland einreisen, vermehrt Langzeitvisa ausgestellt werden. Termine zur Beantragung eines Visums sollten innerhalb weniger Tage möglich sein. Falls das nicht möglich ist, muss die hohe Bedeutung der Internationalität von Messeteilnehmenden am Messeplatz Deutschland sowie die Unverschiebbarkeit von Messeterminen bei der Reihenfolge der Bearbeitung von Visumanträgen stärker berücksichtigt werden. Schließlich muss die Digitalisierung des nach wie vor für Geschäftsreisende papierbasierten Visumverfahrens zügig forciert werden.

Die Ergebnisse der Umfrage wird der AUMA gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern deutscher Messegesellschaften nutzen, um beim Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz am 9. September gezielt das Gespräch mit Botschaftern und Generalkonsuln zu suchen. Ziel ist es, auf bestehende Probleme hinzuweisen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, damit internationale Aussteller und Besucher reibungslos an deutschen Messen teilnehmen können.

Im Jahr 2024 kamen mehr als 20.000 ausstellende Unternehmen und Besucher aus China, knapp 5.000 ausstellende Unternehmen und Besucher aus der Türkei und über 3.500 ausstellende Unternehmen und Besucher aus Indien auf internationale Messen in Deutschland. Messeteilnehmer aus visumpflichtigen Ländern sind damit ein wichtiger Pfeiler für den Erfolg der internationalen deutschen Messewirtschaft.

Quelle: AUMA News

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​Neue Studie erschienen: AUMA-Veranstalter-Ausblick 2025/2026

Berlin, 4. September 2025 | Strategische Agilität war schon immer ein Markenzeichen der deutschen Messewirtschaft. Zurzeit ist diese Fähigkeit so gefragt wie nie: Aufeinanderprallende Trends, vom Kostendruck über geopolitische Unsicherheiten bis hin zu rasanten KI-Sprüngen, verlangen schnelles Handeln. Die Branche ist dazu bereit, zeigt der AUMA-Veranstalter-Ausblick 2025/2026, eine aktuelle Umfrage des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Von den 123 befragten Messeveranstaltern in Deutschland blicken 50 Prozent optimistischer in die Zukunft als noch 2024, ein weiteres Drittel erwartet eine gleichbleibende Entwicklung. Und trotz globaler Turbulenzen sehen 66 Prozent den heimischen Messeplatz Deutschland mindestens auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz. 

Die größten Stolpersteine bleiben Kostensteigerungen und die wirtschaftliche Lage zahlreicher ausstellender Unternehmen. Zugleich verschiebt sich der Fokus deutlich weg von bloßen Flächenkennzahlen hin zu komplexen Erfolgsnachweisen: Entscheiderdichte, echte Leads und digitale Reichweiten bestimmen zunehmend den Wert einer Messebeteiligung. Aussteller fordern immer stärker belastbare KPIs, auf Besucherseite dominieren Networking-Tools, Personalisierung und ein Inszenierungsstil, der auf das Erlebnis setzt. 

Künstliche Intelligenz, kurz KI, wird dabei immer mehr zum Treiber der Transformation, ergibt die Befragung. 72 Prozent der Veranstalter sehen in KI eine Chance und 70 Prozent setzen die Technologie bereits ein, am häufigsten noch für Textautomatisierung, Chatbots und Datenanalysen, immer öfter aber auch für Matchmaking und Marketing-Automation. In vielen Bereichen besteht noch Entwicklungspotenzial, welches von den Messeveranstaltern auch so gesehen und angenommen wird. 

Ziel bleibt, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken

Der Erlebnischarakter bleibt ein zentrales Differenzierungsmerkmal: Ausstellungselemente wie immersiv gestaltete Show-Cases sowie begleitende Side-Events und kuratierte Micro-Festivals rücken auch im B2B-Kontext stärker in den Vordergrund. Parallel behält das Thema Nachhaltigkeit seine hohe Bedeutung und glaubhafte Nachhaltigkeitsberichterstattung wird zum klaren Wettbewerbsvorteil. 

Kurzum: Die Messewirtschaft betrachtet 2025 als Wendejahr vom Aufholen zum Vorantreiben. Es geht darum, Kosteneffizienz, Flexibilität, KI-Kompetenz und Erlebnisarchitektur zusammenzubringen, um damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Messen weiterhin als unverzichtbare Drehscheibe für Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft zu positionieren.

Der AUMA-Veranstalter-Ausblick ist eine jährliche Umfrage des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Als einzige Befragung in der Branche bildet sie die Stimmung der gesamten veranstaltenden deutschen Messewirtschaft ab. 

Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf 123 Antworten deutscher Messeveranstalter im Mai und Juni 2025. Die Stichprobe deckt ein breites Spektrum ab: internationale und überregionale Fachmessen (74 Prozent), regionale Fachmessen (11 Prozent), internationale Publikumsmessen (8 Prozent) und regionale Publikumsmessen (8 Prozent). Die Teilnehmenden kamen vor allem aus den Abteilungen Geschäftsführung (18 Prozent) und der Unternehmensstrategie (16 Prozent), sowie den Messe-Projektteams (21 Prozent).
 

Quelle: AUMA News

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Bundeshaushalt 2026: Entwurf enthält wichtige Ansätze, reicht aber nicht aus

Bundeshaushalt 2026: Entwurf enthält wichtige Ansätze, reicht aber nicht aus

Ab kommender Woche berät der Deutsche Bundestag über das Bundeshaushaltsgesetz 2026. Grundlage ist der Haushaltsentwurf der Bundesregierung. Dieser enthält zwar einige wichtige Ansätze für die Messewirtschaft, bleibt aber in zentralen Punkten hinter den Ankündigungen des Koalitionsvertrags zurück.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist die geplante Erhöhung des Etats für das Auslandsmesseprogramm um 2,3 Millionen Euro für das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) und um eine Million Euro für das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE). Doch das reicht nicht aus: Der Kaufkraftverlust von rund 20 Prozent seit 2017 und die weltweiten Kostensteigerungen der vergangenen Jahre müssen ausgeglichen werden. Der AUMA fordert daher weiterhin: 14 Millionen Euro für das AMP des BMLEH und 49 Millionen Euro für das des BMWE – das entspräche einem Anstieg um 3,8 bzw. 5,3 Millionen Euro. Dass der Etat für das Young Innovators Programm (2,48 Millionen Euro) nicht erhöht werden soll, ist ein verpasstes Signal an den Innovationsstandort Deutschland.

Positiv hervorzuheben sind die umfangreichen Investitionen in die Mobilitätsinfrastruktur (21,3 Milliarden Euro) und in die Digitalisierung (8,5 Milliarden Euro). Entscheidend wird jedoch sein, dass diese Mittel schnell, wirksam und zielgerichtet eingesetzt werden. Für die Mobilitätsinfrastruktur braucht es beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren. Bei der Digitalisierung der Verwaltung sollte das Visaverfahren in allen deutschen Auslandsvertretungen priorisiert werden. Darüber hinaus ist die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen günstig für die Gastronomie auf Messen.

Die vorgesehene Begrenzung der Netzentgelte ist ein guter Anfang, um die Energiepreise in Deutschland zu senken. Unverständlich bleibt jedoch, dass die Stromsteuer nur für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft gesenkt werden soll. Deutschland liegt bei den Strompreisen weltweit auf Platz fünf – unter den G20-Staaten sogar auf Platz eins. Das ist ein klarer Wettbewerbsnachteil für den gesamten Wirtschaftsstandort. Gleiches gilt für die ausbleibende Entlastung im Luftverkehr: Weder die Luftverkehrsteuer noch die Flugsicherungsgebühren sollen gesenkt werden. Um die hohe Internationalität des Messeplatzes Deutschland auch in Zukunft zu sichern, braucht es einen wettbewerbsfähigen Luftverkehr.

Mit Beginn des parlamentarischen Verfahrens wird sich der AUMA weiterhin dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für die Messewirtschaft verbessert werden. Jetzt ist der Deutsche Bundestag gefragt.

Quelle: AUMA News

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Gartenbaumesse Tulln 2025 begeistert über 91.000 Besucher

Die Internationale Gartenbaumesse Tulln 2025 hat ihre Rolle als größtes Gartenevent Österreichs eindrucksvoll bestätigt. Insgesamt 91.342 Besucher erlebten ein unvergleichliches Messeerlebnis mit Europas größter Blumenschau, Sonderschauen auf über 9.000 Quadratmetern und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm auf drei Bühnen. Mehr als 450 Aussteller präsentierten die neuesten Trends rund um Garten, Terrasse und Balkon – von Pflanzennovitäten bis hin zu innovativer Technik.

„Die Int. Gartenbaumesse Tulln 2025 war ein großer Erfolg. Mehr als 91.000 Besucherinnen und Besucher waren begeistert von den einzigartigen Sonderschauen, der unvergleichlichen Atmosphäre und einem Höchstwert an Ausstellern. Wir sind sehr froh über die vielen zufriedenen Aussteller und Besucher. Diese Messe hat uns wieder besonders eindrucksvoll bewiesen: Österreichs größtes Gartenevent ist die zentrale Plattform für die gesamte Branche.“, betonte Mag. Wolfgang Strasser, Geschäftsführer Messe Tulln.

Europas größte Blumenschau als Besuchermagnet

Herzstück der Messe war die florale Inszenierung unter dem Motto „Blühende Geschichten und Melodien“. Mit kreativen Arrangements und detailreicher Gestaltung begeisterte die Blumenschau erneut Fachwelt und Publikum gleichermaßen.

Positive Bilanz der Aussteller

Die hohe Zufriedenheit spiegelte sich auch in den Stimmen der Aussteller wider.

  • Mario Heindl, Geschäftsführer Kittenberger Erlebnisgärten GmbH:
    „Die Int. Gartenbaumesse Tulln hat den größten Stellenwert für uns, da wir hier präsent sind, Sichtbarkeit zeigen und immer neue Kunden gewinnen. Wir erreichen hier unsere Zielgruppe von Kunden: Angefangen vom Kleingarten bis hin zu großen Gärten und diese Kundenkontakte sind uns sehr wichtig. Wir werden selbstverständlich 2026 wieder als Aussteller mit dabei sein.“

  • Karl Schick, Chefgestalter für die ORF NÖ Bühne und Floristenshow:
    „Die Int. Gartenbaumesse Tulln hat einen sehr großen Stellenwert für uns. Wir können unser Handwerk einem breiten Publikum in einem großen Rahmen präsentieren. Somit können wir auch den Besuchern näherbringen, was hinter dem Handwerk der Floristen steckt. Das ist für unsere grüne Branche sehr, sehr wichtig.“

  • Markus Roll, Vertriebsleiter CRANPOOL Alois Grabner K.G.:
    „Unsere Präsenz auf dieser Messe ist ein zentraler Bestandteil unseres Herbstgeschäftes und trägt wesentlich zum Geschäftserfolg bei. Besonders schätzen wir die Möglichkeit, unsere Zielgruppe direkt und punktgenau zu erreichen. Durch das große Einzugsgebiet ergeben sich zudem laufend neue, wertvolle Kontakte.“

Auch langjährige Aussteller wie Artner HandelsgmbH, Sonnenoase, Prochaska Handels GmbH oder James Flames betonten die hohe Bedeutung der Messe für ihr Geschäft und kündigten bereits ihre Teilnahme für 2026 an.

Ausblick

Mit dieser Erfolgsbilanz setzt die Gartenbaumesse Tulln erneut Maßstäbe für die grüne Branche. Der nächste Termin steht bereits fest: Die Internationale Gartenbaumesse Tulln 2026 findet von 3. bis 7. September 2026 statt.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Platz da, PLASA!

Von Sonntag dem 7. September bis einschließlich Dienstag dem 9. September lädt Großbritanniens bedeutendste Fachmesse für Veranstaltungstechnik zur diesjährigen Ausgabe nach London.

Der Name ist Programm: seit 40 Jahren firmiert der britische Branchentreff unter dem Namen seiner Ausrichtergesellschaft, der Professional Lighting and Sound Association, kurz PLASA. Die PLASA ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Medien aus dem Umfeld der Veranstaltungstechnik unter Federführung des Fachmagazins Lighting&Sound International (kurz LSi).

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie besteht das Ziel darin, Öffentlichkeit für die Branche zu schaffen, und eine Plattform für alle Belange der Veranstaltungsindustrie zu bieten. Dies geschieht vor Ort mit der alljährlichen PLASA Show in London und der PLASA Focus Leeds. Nach gelegentlichem Wechsel des Austragungsortes ist die PLASA Show vor 10 Jahren wieder in das Ausstellungszentrum Olympia im Westlondoner Stadtteil Kensington zurückgekehrt.

Die Branche spürt leichten Aufwind

Im Zuge der globalen Covid-Pandemie ist vor 5 Jahren die gesamte Wirtschaft ins Wanken geraten. Besonders hart getroffen hat es die Veranstaltungsindustrie und somit auch die Branchentreffs wie Prolight + Sound, NAMM Show oder eben PLASA Show. Die Folgen sind nach wie vor zu spüren, dazu kommen aktuelle geopolitische Verwerfungen, die ebenfalls noch einer Lösung harren.

Dennoch herrscht in der Veranstaltungsbranche wieder verhaltener Optimismus, auch wenn klar ist,  dass das zarte Pflänzchen Hoffnung jählings wieder in Bedrängnis geraten kann. Immerhin haben die zahlreichen Dämpfer der letzten Jahre gezeigt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, und vieles Gewohnte auf den Prüfstand gehört. Die resultierende Abgeklärtheit kann durchaus helfen, die Ziele realitätsnäher abzustecken als dies bislang der Fall gewesen ist. Und wer weiß? Womöglich hat der krisenbedingte Konsolidierungseffekt am Ende sogar etwas Gutes.

Neues trifft Altes

Gerade in kritischen Zeiten wächst der Bedarf an Eskapismus in der Gesellschaft. Hieraus kann die Veranstaltungsbranche einen Nutzen ziehen. Mit hochkarätigen Sponsoren wie Leisuretec, Ambersphere Solutions und dem Headline-Sponsor Robe dürfte die PLASA Show auch 2025 wieder ein Feuerwerk an Produktneuheiten zünden. So wird Robe auf seinem Stand A70 gleich 6 neue Scheinwerfermodelle präsentieren, dazu Neuheiten der Tochterfirmen Avolites und Anolis. Geplant ist eine Demo-Show mit dem verheißungsvollen Namen „Excalibur – The Lights of the Round Table“.

Aber auch Branchengrößen wie Adam Hall, Ayrton, Claypaky, JBL, MA Lighting, Shure oder Zactrack werden vertreten sein und ihre Neuheiten vorstellen. Dazu kommen Rahmenveranstaltungen wie ein Karriere-Hub, Workshops und die überaus beliebte Classic Gear Live Area, auf der originale Setups aus den 1970ern von Legenden wie Pink Floyd oder David Bowie begutachtet werden können. Eine gute Gelegenheit, um ein langes Wochenende im spätsommerlichen London mit einem spannenden Branchentreff zu verbinden.

Quelle: Messe & Event Magazin

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PSI zieht nach Köln: Europas führende Werbeartikelmesse ab 2027 an neuem Standort

Nach sechs Jahrzehnten in Düsseldorf schlägt die PSI ein neues Kapitel auf: Ab 2027 findet die europäische Leitmesse der Werbeartikelwirtschaft in Köln statt. Wie Veranstalter RX bekannt gab, nutzt die Messe vom 12. bis 14. Jänner 2027 erstmals das Gelände der Koelnmesse – ein strategisch gewählter Schritt, der frische Impulse setzen soll.

Planungssicherheit und neue Möglichkeiten

Seit jeher markiert die PSI den Auftakt des Messejahres. Mit dem Wechsel nach Köln erhält die Branche langfristig einen festen Jännertermin, der den Feiertag am 6. Jänner in wichtigen europäischen Märkten umgeht. Zudem bieten die Nordhallen der Koelnmesse eine moderne Hallensituation mit optimalen Voraussetzungen für Aussteller und Besucher.

PSI-Direktorin Petra Lassahn betont: „Wir sind überzeugt, dass die langfristige Sicherheit eines attraktiven Messetermins die Relevanz und Reichweite der Messe weiter stärken wird.“

Auch RX-Geschäftsführer Michael Köhler sieht den Umzug als richtungsweisend: „Dieser Schritt ist ein klares Bekenntnis zur Weiterentwicklung der PSI. Wir freuen uns auf die neuen Chancen, die der Wechsel nach Köln allen Beteiligten bieten wird.“ Gleichzeitig würdigte er die jahrzehntelange Partnerschaft mit der Messe Düsseldorf, die entscheidend zum Erfolg der PSI beigetragen habe.

Ausblick

Die PSI 2026 findet noch einmal in Düsseldorf statt – vom 7. bis 9. Jänner. Ab 2027 heißt es dann: Willkommen in Köln!

Quelle: Messe & Event Magazin

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