Leipziger Messe: Photovoltaik am Netz

Leipziger Messe: Photovoltaik am Netz

Nach 18 Monaten Bauzeit hat die Leipziger Messe Ende Mai die hauseigene Photovoltaik-Aufdachanlage in Betrieb genommen. Damit wird die Energieversorgung des Messegeländes künftig noch nachhaltiger gestaltet. „Die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage ist ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu unserem langfristigen Ziel, die Geschäftstätigkeit der Leipziger Messe CO2-neutral zu gestalten“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Die PV-Anlage wurde auf den Dächern von Handwerkerzentrum, Westflügel und Messehaus installiert – Standorte, deren bauliche Grundlage bestens für die Installation der Module geeignet ist. Die bereits vorhandene Begrünung der Dächer ist dabei weitestgehend erhalten geblieben. Lediglich direkt unter den PV-Modulen wurde der Pflanzenwuchs durch den Einsatz spezieller Polyestervliese minimiert. Insgesamt wurden 2.646 Module aufgebracht. Deren Leistung wird den externen Strombezug des Messegeländes um rund 15 Prozent reduzieren. Zum Vergleich: Mit der Leistung der neuen PV-Anlage könnten rund 200 Einfamilienhäuser mit vier Personen versorgt werden.

Die PV-Anlage ist eine weitere nachhaltige Maßnahme der Leipziger Messe im Energiebereich. 2021 wurde der „Net Zero Carbon Events Pledge“ unterzeichnet, mit dem sich Unternehmen und Organisationen dazu verpflichten, konkrete Schritte zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu unternehmen. Im Einklang mit den Zielsetzungen der Stadt Leipzig wird die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe bis spätestens 2040 CO2-neutral ausgestaltet. Seit 2023 bezieht die Leipziger Messe zu 100 Prozent Ökostrom. Die Maßnahmen orientieren sich an den Leitprinzipien der Vereinten Nationen. Bezahlbare und saubere Energie ist eins der 17 Sustainable Development Goals (SDGs).

Weitere Informationen: https://www.leipziger-messe.de

Quelle: AUMA News

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AUMA VERNETZT

AUMA VERNETZT

Messe macht Wirtschaft lebendig. Besonders lebendig wird der MesseTreff 24, der Hauptstadt-Treff der deutschen Messewirtschaft. Am Donnerstag, 13. Juni 2024, trifft sich die Messebranche wieder im Beach Mitte in Berlin. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.

Seit 2008 ist der AUMA-MesseTreff die wichtigste und zugleich herausragende Plattform für Persönlichkeiten aus der deutschen Messewirtschaft in Berlin: für die Macher von Messen, für die ausstellenden Unternehmen und Dienstleister. Gleichzeitig ist die jährliche Veranstaltung auch ein geschätztes Netzwerktreffen mit Medien sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Parlamenten und Behörden.

Quelle: AUMA News

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AUMA-MesseTreff – Hauptstadt-Treff der deutschen Messewirtschaft

AUMA-MesseTreff – Hauptstadt-Treff der deutschen Messewirtschaft

„Gelungene Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Verbänden“
 

Mehr als 330 Gäste kamen am 13. Juni zum MesseTreff24 nach Berlin. Darunter waren die Macherinnen und Macher von Messen, Menschen aus Politik, Medien, Ministerien und Verbänden. Gemeinsam feierten sie das Auslandsmesseprogramm, das in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden ist. Sie feierten das Engagement der deutschen Messewirtschaft, die auf dem besten Weg ist, die Folgen der Corona-Pandemie hinter sich zu lassen und ihre Top-Position international weiter zu stärken.

Bei einem Festakt in Berlin zum Start des Auslandsmesseprogramms vor 75 Jahren betonte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Bedeutung des ältesten Förderprogramms des Wirtschaftsministeriums und der Bundesregierung. Es habe seit der Gründung über 200.000 deutschen Unternehmen den Einstieg in Auslandsmärkte ermöglicht und bilde das Fundament für die Exportnation Deutschland, für Wohlstand und Sicherheit über eine sehr lange Zeit. Der AUMA koordiniert das Programm seit Jahrzehnten für die ausstellende deutsche Wirtschaft.

AUMA-Vorsitzender Philip Harting dankte allen, die zum Erfolg des Programms beitragen. In der Podiumsdiskussion mit dem Wirtschaftsminister betonte er, dass das Auslandsmesseprogramm für eine gelungene Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Verbänden stehe. Es wurde kurz nach Gründung der Bundesrepublik aus der Taufe gehoben, um deutsche Unternehmen bei ersten Messeauftritten im Ausland zu unterstützen. Ausstellende Unternehmen gewinnen unter der Dachmarke `made in Germany´ besondere Aufmerksamkeit auf Messen weltweit. 

 

„Jeder Messeauftritt ist zugleich ein Werben für das hohe Ansehen unseres Landes in der Welt“, betonte AUMA-Vorsitzender Philip Harting in der Diskussion mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

Weltoffenheit ist ein Erfolgsgarant der deutschen Messewirtschaft

Weltoffenheit war eines der Stichworte des AUMA-Vorsitzenden in der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des MesseTreffs, dem jährlichen Hauptstadttreff der deutschen Messewirtschaft. Er freue sich über die erfolgreiche Branchenaktion zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai: „Wir haben klargemacht, dass unsere Verfassung ein wertvolles, bewahrens- und beschützenswertes Fundament für Deutschland als Messeland Nummer 1 ist. Und: Weltoffenheit ist ein Erfolgsgarant der deutschen Messewirtschaft. Allein im vergangenen Jahr kamen 96.000 ausstellende Unternehmen und 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland zu unseren Messen nach Deutschland.“

 

„Wir sind starke Wirtschaftsmotoren für unsere Regionen. Wir holen die Welt nach Deutschland und bieten dem Mittelstand hierzulande damit das ideale Sprungbrett in die große, weite Welt,“ erklärte Philip Harting auf dem MesseTreff24.

 

Beim Thema Nachhaltigkeit, so der AUMA-Vorsitzende, bleibe die Messewirtschaft am Ball. „Wir haben uns als Branche vorgenommen, bis 2040 klimaneutral zu sein – also fünf Jahre vor dem nationalen Ziel Deutschlands. Das ist ehrgeizig, aber wir geben unser Bestes. Nächster Checkpoint ist das kommende Jahr: 2025 wollen wir alle zu 100 Prozent Ökostrom nutzen. Etliche AUMA-Mitglieder haben das Ziel schon heute umgesetzt. Wir werden es schaffen, im Laufe des kommenden Jahres auch die Übrigen auf das gemeinsame Ziel einzuschwören. Ich sage hier und heute danke für Ihren Einsatz. Und: Lassen Sie bitte nicht nach!“

Harting lud alle Gäste ein, sich nicht nur auf die diesjährige Fußball-Europameisterschaft zu freuen, sondern auch auf das bevorstehende internationale Messestädte-Fußball-Turnier am 15. Juni bei der NürnbergMesse als Gastgeberin. Der AUMA sponsort den Pokal. Titelverteidigerin ist die Deutsche Messe Hannover. Mit dabei sind die Messe Berlin, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft DLG, die Koelnmesse, die Messe Hamburg, mit Amsterdam und Utrecht gleich zwei Messe-Fußball-Teams aus den Niederlanden sowie ein italienisches Team mit Kolleginnen und Kollegen aus Mailand.

Bei frischen, eher frühlingshaften Temperaturen ließen die Gäste den Tag mit Gegrilltem, Getränken und Gesprächen ausklingen. Der AUMA dankt allen Gästen und dem Sponsor ADITUS GmbH für ihren Beitrag zu diesem Fest.

 

Seit 2008 ist der AUMA-MesseTreff die wichtigste und zugleich herausragende Plattform für Persönlichkeiten aus der deutschen Messewirtschaft in Berlin: für die Macherinnen und Macher von Messen, für die ausstellenden Unternehmen und Dienstleister. Gleichzeitig ist die jährliche Veranstaltung auch ein geschätztes Netzwerktreffen mit Menschen aus Medien, Ministerien, Parlament und Verbänden.

Text und Redaktion: Anne Böhl, Managerin Media im AUMA
Fotos: AUMA / Christian Kruppa

Quelle: AUMA News

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Deutsche Messe AG: Zurück in der Erfolgsspur

Deutsche Messe AG: Zurück in der Erfolgsspur

Nach schwierigen Jahren ist die Deutsche Messe AG auf dem besten Weg, das Geschäft zu stabilisieren und wieder zu wachsen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 354 Millionen Euro und ein Ergebnis von 46 Millionen Euro. In diesem Jahr veranstaltet die Deutsche Messe AG 67 Messen. Das Umsatzziel liegt bei 282 Millionen Euro.

„Unsere Messen im In- und Ausland zeichnen sich durch einen außerordentlich hohen Zuspruch und eine hohe Zufriedenheit der ausstellenden Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher aus“, sagt Dr. Jochen Köckler Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Dies erlaubt es uns, in den kommenden Monaten und Jahren noch stärker in unsere Neugeschäfts-, Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsoffensive zu investieren.“

Im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Messe AG 76 Messen im In- und Ausland ausrichten und mehr als 27 000 ausstellende Unternehmen und 4,7 Mio. Besucher*innen begrüßen. „Turnusbedingt werden wir in 2024 weniger Messen ausrichten als im Vorjahr, weil einige Veranstaltungen nur alle zwei Jahre stattfinden“, sagt Andrea Aulkemeyer, Finanzvorständin der Deutschen Messe AG. Der Zuspruch der Messen bleibt jedoch ungebrochen.

Um den Erfolg der Messe zu sichern, wird die Deutsche Messe AG in den kommenden Monaten und Jahren noch stärker in den Ausbau des Neugeschäfts, der Digitalisierung und der Attraktivität des Messegeländes in Hannover investieren.

Auch das Nachhaltigkeitsprogramm „Fair2Future“ bleibt eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie. Die Deutsche Messe AG will bis 2035 CO2-neutral werden. Nachdem bereits vielfältige Maßnahmen umgesetzt wurden, folgen in den Jahren 2024 und 2025 weitere. So hat der Aufsichtsrat der Umsetzung des Energietransformationskonzepts der Deutschen Messe zugestimmt. Dies beinhaltet unter anderem die energetische Sanierung der Gebäude auf dem Messegelände. Außerdem wurde beschlossen, die Halle 4 bis Mitte 2025 in eine CO2-neutrale Messehalle umzurüsten und das Dach der Halle 19/20 noch im laufenden Jahr mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.

Auf der Aufsichtsratssitzung am 6. Juni wurde der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Messe AG gewählt. Lies ist in seiner neuen Aufsichtsratsfunktion Nachfolger von Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Darüber hinaus wurde Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Michael Weinig AG, in den Aufsichtsrat der Deutschen Messe AG gewählt.

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt: Corporate Carbon Footprint ermittelt

Messe Frankfurt: Corporate Carbon Footprint ermittelt

Die Messe Frankfurt verstärkt ihre Anstrengungen, um ihr verbindliches ökologische Ziel – Treibhausgasneutralität bis spätestens 2040 – zu erreichen: Gemeinsam mit ihrem neuen Partner First Climate wird die Messe Frankfurt künftig ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) bilanzieren.

„Wir gehen den nächsten Schritt zur Dekarbonisierung unseres Unternehmens und werden beginnend mit einer Bilanz des vergangenen Jahres 2023 regelmäßig die Treibhausgasemissionen unserer internationalen Geschäftstätigkeiten berechnen“, erklärt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Wir schätzen uns glücklich, dass wir mit First Climate einen erfahrenen Partner gewinnen konnten, der uns bei der Berechnung unseres unternehmensweiten CO2-Fußabdrucks unterstützt. Nach der EMAS-Zertifizierung ist die Treibhausgasbilanzierung für uns ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in eine nachhaltigere Veranstaltungszukunft.“

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) dient als entscheidender Messwert in Puncto ökologischer Nachhaltigkeit. Mit dem Emissionstracking schafft das Unternehmen die Voraussetzung, um seine Treibhausgasemissionen zu steuern. Auf Basis der Ergebnisse werden die Verantwortlichen der Messe Frankfurt ihre Klimaziele weiter konkretisieren und eine detaillierte Klimastrategie ausarbeiten. Darüber hinaus ist der CCF ein Pflichtbestandteil der künftigen Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß der EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), nach der die Messe Frankfurt ab 2026 für das Geschäftsjahr 2025 berichtspflichtig ist.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

Quelle: AUMA News

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Für Transparenz und Demokratie: das neue Lobbyregister

Für Transparenz und Demokratie: das neue Lobbyregister

Bis zum 1. Juli haben Interessenvertreter die Möglichkeit, ihre Angaben im Lobbyregister beim Deutschen Bundestag und der Bundesregierung zu überarbeiten. Andernfalls werden Einträge automatisch gelöscht. Grundlage ist die seit 1. März 2024 geltende neue Rechtslage. 

Der AUMA ist als Verband der deutschen Messewirtschaft bereits seit der Einführung des Lobbyregisters im Jahr 2022 mit einem eigenen Eintrag vertreten und hat fristgerecht seine Eintragung aktualisiert.Wer Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes betreibt, verpflichtet sich, auf der Basis von Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Integrität tätig zu werden – Werte, die für den AUMA bei seiner Arbeit selbstverständlich sind.

 

Das ist neu zum 1. Juli 2024

Hier sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Interessenvertreter müssen verpflichtend Angaben machen, auf welche Regelungsvorhaben ihre Lobbyarbeit zielt und wesentliche Stellungnahmen direkt im Register hochladen.
  • Die Angaben zur Finanzierung und den finanziellen Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung können nicht mehr verweigert werden.
  • Ehemalige und aktuelle politische Amts- und Mandatsträger sowie Beschäftigte in Parlament und Bundesverwaltung müssen im Lobbyregister für fünf Jahre kenntlich gemacht werden, wenn sie an der Interessenvertretung beteiligt sind (sog. Drehtüreffekt).
     

Wirtschaft und Umwelt sind Hauptinteressenbereiche

Die Statistik der Interessenbereiche zeigt, dass 47 Prozent der Interessenvertreter im Bereich Wirtschaft tätig sind, gefolgt von Umwelt mit 42 Prozent und Wissenschaft mit 35 Prozent. Insgesamt sind 6.238 Interessenvertreter mit 42.650 Personen, die die Interessenvertretung ausüben, im Lobbyregister eingetragen. Auch viele AUMA-Mitglieder sind dabei von A wie ASA -Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen –  bis Z wie ZVEI – Verband der Elektro- und Digitalindustrie.

In einem neuen Bereich des Lobbyregisters, der sich derzeit im Aufbau befindet, sollen zukünftig die Inhalte der Interessenvertretung durchsuchbar werden. Diese ergeben sich zum einen aus den in den Registereinträgen angegebenen konkreten Regelungsvorhaben, zu denen Interessenvertretung ausgeübt wird, und zum anderen aus hochgeladenen grundlegenden Stellungnahmen und Gutachten.
 

Eintragungspflicht aufgrund AUMA-Mitgliedschaft?

Interessenvertretung ist nach § 1 Absatz 3 Lobbyregistergesetz jede Kontaktaufnahme zum Zweck der unmittelbaren oder mittelbaren Einflussnahme auf den Willensbildungs- oder Entscheidungsprozess der Organe, Gremien, Mitglieder, Fraktionen oder Gruppen des Deutschen Bundestages oder der Bundesregierung. Schließen sich mehrere Unternehmen einer Wirtschaftssparte zu einem Interessenverband, oder mehrere Interessenverbände zu einem Dachverband zusammen, der die Aufgabe hat, die Interessen der Mitglieder gebündelt zu vertreten, begründet die bloße Mitgliedschaft in einem solchen Interessenverband noch kein Auftragsverhältnis zwischen Mitglied und Verein. Daher sind AUMA-Mitglieder nicht aufgrund ihrer Mitgliedschaft im AUMA eintragungspflichtig.

Quelle: AUMA News

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Messe München: Umsatzrekord erzielt

Messe München: Umsatzrekord erzielt

Mit einem Konzernumsatz von 441 Millionen Euro hat die Messe München das Jahr 2023 abgeschlossen. Dieser positive Trend setzt sich in München auch 2024 fort. „Messen werden in den kommenden Jahren als Plattform für die globale Wirtschaft, innovative Lösungen und für den Wissenstransfer eine noch zentralere Rolle spielen“, sind die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel überzeugt. Zum Münchner Erfolgsrezept gehört ein starkes Messeportfolio mit zwölf Weltleitmessen, die auch im Ausland sehr stark gefragt sind.

Der Jahresabschluss stellt das zweitbeste Konzernergebnis in der 60-jährigen Unternehmensgeschichte überhaupt dar. Nur im bauma-Jahr 2019 war der Umsatz mit 474 Millionen Euro etwas höher. Ein erheblicher Anteil des Konzernumsatzes kommt mit rund 100 Millionen Euro von den MMG-Auslandstöchtern, und hier vor allem aus China, das 2023 die Corona-Pandemie hinter sich gelassen hat.

Grundpfeiler für das erfolgreiche Messegeschäft ist und bleibt das Geschehen am Standort in München. Mit 354 Millionen Euro Umsatz war dieses fast 50 Millionen Euro stärker als geplant, der Ebitda in München ist mit knapp 64 Millionen Euro um 47 Millionen Euro stärker als im Plan. In München gab es 19 eigene Messen und Kooperationen und 93 Gastveranstaltungen. Diese zogen 32.400 Aussteller und zwei Millionen Besucher an, deutlich mehr, als kalkuliert worden war. Hinzu kommen 40 Eigenveranstaltungen und Kooperationen im Ausland.

Viele Messen in 2023 ragen mit Top-Ergebnissen heraus. Dazu gehören ein Besucherrekord bei der Reise- und Freizeitmesse f.re.e mit 163.000 Besuchern, ein Ausstellerrekord bei der komplett ausgebuchten BAU, und die transport logistic verbuchte drei Rekorde bei Ausstellern, Besuchern und der Internationalität. Die electronica China war die größte Messe in 2023, die Umwelttechnologiemesse IE expo China füllte alle 17 Hallen des SNIEC in Shanghai, und die analytica India verkaufte 68 Prozent mehr Fläche.

Das internationale Publikum trägt zum Erfolg des Messeplatzes München bei: Fast 60 Prozent der Aussteller kamen 2023 aus dem Ausland sowie 35 Prozent der Besucher. Den höchsten Anteil ausländischer Aussteller hatten die transport logistic (60 Prozent), LOPEC (62 Prozent), LASER world of PHOTONICS (65 Prozent) und ISPO mit 93 Prozent. All diese Messen liegen auch beim Anteil der Besucher aus dem Ausland über 50 Prozent.

Weitere Informationen: www.messe-muenchen.de

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt: Umsatzbestmarke angepeilt

Messe Frankfurt: Umsatzbestmarke angepeilt

Die Messe Frankfurt ist weiter auf Erfolgskurs. Das Unternehmen profitiert von seiner außerordentlich guten Marktposition im globalen Wettbewerb und mit starken Veranstaltungsmarken. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen unter Berücksichtigung der aktuellen geopolitischen Lage eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 25 Prozent auf 770 Millionen Euro. „Das wäre der höchste Umsatz in der Geschichte der Messe Frankfurt“, freut sich Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Leistungskraft der Messe Frankfurt zeigt sich im finalen Geschäftsabschluss 2023, seit drei Jahren erstmals wieder mit einem kompletten und starken operativen Geschäft. Schneller als gedacht konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel signifikant gesteigert werden und beträgt 609 Millionen Euro (2022: 454,2 Millionen Euro). Außerhalb Deutschlands haben sich die Umsätze auf konsolidiert rund 275 Millionen Euro (2022: 140,2 Millionen Euro) erhöht. Das sind 45 Prozent am Konzern-Umsatz (2022: 31 Prozent). Im Inland wurden Umsatzerlöse von rund 334 Millionen Euro (2022: 313,9 Millionen Euro) erreicht.

Insgesamt fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 349 Veranstaltungen statt mit rund 86.400 ausstellenden Unternehmen und über 4,3 Millionen Besucher*innen. Auf den Frankfurter Eigenveranstaltungen kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich rund 81 Prozent der ausstellenden Unternehmen von außerhalb Deutschlands, eine historische Bestmarke. Auf Handelsseite waren es rund 54 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 steht der Fokus weiter im Zeichen eines profitablen und beschleunigten Wachstums. Das Portfolio der Messe Frankfurt zeigt sich veranstaltungsstark und mit einer turnusbedingt engen Taktung der Leitmessen in Frankfurt und weltweit. Neben einem regen Eigenveranstaltungsgeschäft entwickelt sich mit dem Geschäftsfeld Locations und dem Gastveranstaltungsgeschäft auch der zweite wichtige Treiber am Heimatstandort außerordentlich gut. Mit einem hohen Anfrageaufkommen werden die Werte der vergangenen fünf Jahre übertroffen. Bis Jahresende sind aktuell mehr als 200 Gastveranstaltungen gebucht. Die Messe Frankfurt geht davon aus, dass bis Jahresende weitere Veranstaltungen hinzukommen werden. Aufgrund seiner flexiblen Infrastruktur finden auf dem Frankfurter Messegelände zunehmend mehrere Veranstaltungen parallel statt.  

Mehr als 20 neue Veranstaltungen sind für 2024 und 2025 weltweit geplant. In der strategischen Unternehmensausrichtung spielt das globale Portfolio der Unternehmensgruppe an mehr als 50 Standorten sowie das weltumspannende Vertriebsnetz aus 28 Tochtergesellschaften und über 50 Sales Partner seit 35 Jahren eine wichtige Rolle. Die Unternehmensgruppe ist einer der weltweit größten Global Player in der Branche.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

Quelle: AUMA News

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AUMA-Vorstand: Mario Tobias neu gewählt

AUMA-Vorstand: Mario Tobias neu gewählt

Die Mitgliederversammlung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA hat auf ihrer Jahrestagung in Berlin am 13. Juni Mario Tobias in den Vorstand gewählt. Der 52-Jährige ist seit September 2023 CEO des Messe Berlin GmbH. Zuvor war der gebürtige Wolfenbüttler nach Stationen beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (bitkom) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Chef der Industrie- und Handelskammer Potsdam.

Klaus D. Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der Paradies GmbH, wurde als 2. Stellvertretender AUMA-Vorsitzender für weitere drei Jahre wiedergewählt. Er ist seit 1997 für den Verband textil + mode – Gesamtverband der Deutschen Textil- und Modeindustrie Mitglied im AUMA-Vorstand und hat seit 2003 die Funktion des 2. Stv. Vorsitzenden inne.

Aus dem AUMA-Vorstand ausgeschieden ist Jelto Hendriok, Geschäftsführer Straub GmbH, der für den Verband der Chemischen Industrie im Vorstand war. In den Vorstand wiedergewählt wurden Martin Buhl-Wagner (Leipziger Messe), Dr. Jochen Köckler (Deutsche Messe AG), Henning Könicke, (Fachverband Messen und Ausstellungen FAMA), Klaus D. Kremers (Paradies GmbH) und Ulrich Reifenhäuser (Reifenhäuser GmbH).

Neue Mitglieder im Verband der deutschen Messewirtschaft sind seit Jahresbeginn die Freiburg Wirtschaft Messe und Touristik GmbH und die Messe Augsburg GmbH. Dem AUMA gehören als Verband der deutschen Messewirtschaft 67 Mitglieder an, darunter 30 Verbände der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie von Serviceunternehmen und 37 Messeveranstalter.

Quelle: AUMA News

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Von Allianzen bis Wandel: Trends der Messewirtschaft veröffentlicht

Von Allianzen bis Wandel: Trends der Messewirtschaft veröffentlicht

  • AUMA-Jahrespublikation “Trends 2024/2025” mit aktuellen Zahlen, Daten, Fakten zum Messeplatz Deutschland

  • Ministerpräsident Hendrik Wüst im Interview zur Bedeutung von Messen

  • Trägerin des Messe-Impulspreises zu Erwartungen der Generation Z an Messen

Berlin, 4. Juli 2024 | Allianzen machen stärker, Kooperationen unter Messemachern nehmen zu. Das ist einer von acht aktuellen Trends der Messewirtschaft in Deutschland, zeigt die jetzt veröffentlichte Jahrespublikation “AUMA-Trends 2024/2025” des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Messeformate würden beispielsweise in neue Joint Ventures eingebracht, um deutsche Veranstalter und Messemarken gut aufzustellen für den heiß umkämpften Weltmarkt.

Besonders lesenswert ist ein Interview mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, der über die Bedeutung von Messen spricht. Wie in keinem anderen Bundesland hebt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in ihrem Koalitionsvertrag die enorme Bedeutung der Messewirtschaft hervor. Wüst erklärt im Gespräch, wieso Messen integraler Bestandteil der wirtschaftspolitischen Strategie sind.

Die Jahrespublikation gibt außerdem einen Rundumblick über die Themen der Branche im Spannungsfeld zwischen Herausforderungen, Umbrüchen und Möglichkeiten. Aus Befragungen, Beobachtungen und Gesprächen hat das AUMA-Team Erkenntnisse destilliert, die Trends der deutschen Messewirtschaft.

  • Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA: „Gerade die jüngsten geopolitischen Krisen und Konflikte erfordern neue Ideen für Handel und Wirtschaft. Die Messewirtschaft bietet in beeindruckender Schnelligkeit neue Marktplätze. Messeformate entwickeln sich weiter, adressieren neue Zielgruppen und haben den Markt im Blick. Wandel ist seit jeher und bleibt ständiger Begleiter der Messewirtschaft.“

In Interviews berichten Persönlichkeiten aus veranstaltenden und ausstellenden Unternehmen über erfolgreiche Projekte und Pilotversuche, um neue Erwartungen der Kunden zu bedienen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz auszuloten. Sarah Hunke, Absolventin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg, erläutert beispielsweise die Wünsche und Bedürfnisse der jungen, digital-affinen Generation an Messen.

Mit Zahlen und Fakten belegt der AUMA die Entwicklung der deutschen Messewirtschaft. Gegeben wird auch ein Update zur nachhaltigen Transformation der Branche. Den Abschluss bildet ein Beitrag über die Modernisierung des Verbandes.

 

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten.

Durch Messen in Deutschland werden bis zu 230.000 Jobs gesichert. Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 60 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland.

Quelle: AUMA News

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