UFI-Trends: Herausforderungen Klimawandel, KI und plötzliche Veränderungen

UFI-Trends: Herausforderungen Klimawandel, KI und plötzliche Veränderungen

Das Jahr 2024 werde in die Geschichtsbücher eingehen als das beste Jahr, das die globale Messeindustrie je verzeichnet hat, gemessen an den Einnahmen, meldete der Weltverband der Messewirtschaft UFI. Das sei ein erstaunliches Comeback nach der weltweiten Pandemie. Die Investoren seien nach wie vor bereit, Geld in das Kerngeschäftsmodell zu investieren, das darin besteht, Menschen für Handel und Innovation zu verbinden, aber in Zukunft werden die Herausforderungen eskalieren, bestehende Entwicklungen an Fahrt gewinnen und die Komplexität zunehmen. Was erwartet die Messewirtschaft im Jahr 2025? Die UFI hat unter ihren Mitgliedern weltweit eine Umfrage durchgeführt und nach Prognosen gefragt. Die Ergebnisse hat der Verband unter dem Titel „Five Trends to watch in 2025“ veröffentlicht.

Besser – aber gut genug?

Die Kundenorientierung wurde in den Mittelpunkt gerückt, angetrieben durch neue Datenerhebungen zu den Bedürfnissen und Wünschen der Aussteller und Besucher. Die durchschnittlichen NPS-Werte (Kundenzufriedenheit) für Veranstaltungen nach der Pandemie sind stabil und liegen deutlich über dem früheren Niveau, was zeigt, dass die Branche Fortschritte gemacht hat.

Fortschritte in der Technologie beschleunigen zusätzliche Möglichkeiten. Die Branche profitiert von den Fähigkeiten, die viele Manager aus anderen Branchen mitgebracht haben, um diese Entwicklung voranzutreiben. Das verändert die Denk- und Arbeitsweise.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Betrieb

Im Jahr 2025 wird die Berichterstattung über Dekarbonisierungsprozesse wesentlich strukturierter ausfallen, da Messprotokolle eingeführt werden und der Druck wächst, greifbare Fortschritte zu zeigen. In einigen Märkten wird die Klimaherausforderung in den Hintergrund treten, andere werden versuchen, diese Gelegenheit zu nutzen, um den Marsch in Richtung Netto-Null-Kohlenstoff-Veranstaltungen voranzutreiben. Darüber hinaus sieht die UFI einen besorgniserregenden Trend, der sich verstärken wird: Der Geschäftsbetrieb wird zunehmend von Unwettern beeinträchtigt werden. Diese werden sich auf die Betriebskosten, die Reisekosten der Teilnehmer und die Verfügbarkeit der Infrastruktur auswirken, was sich auf den Gewinn des Veranstalters auswirken wird.

Beschleunigter Einsatz von KI

Künstliche Intelligenz hat innerhalb von nur 18 Monaten weite Verbreitung gefunden und entwickelt sich weiterhin extrem schnell. Einerseits stärkt dies die Rolle von authentischen Face-to-Face-Veranstaltungen als einem der verbleibenden Kanäle für den vertrauensvollen Austausch. Andererseits verändert sie die Beschaffungsprozesse sowie die Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Ein Beispiel: KI-generierte Inhalte sind bereits zu einer Ware geworden, und sie entwickeln sich zu einer Welle von epischem Ausmaß. Bis vor kurzem waren Inhalte noch König. Jetzt nicht mehr. Jetzt ist „Kontakt König“. Echter Kontakt und Austausch. Diese Tatsache muss die Branche in Zukunft viel stärker fördern und vermarkten.

Der Kampf um Identität und Bekanntheit

Die Messebranche schafft Marktplätze und Treffpunkte für jeden Sektor. Eine wachsende Zahl von Regierungen versteht den strategischen Wert des Sektors, während für andere die Messebesucher hauptsächlich (Geschäfts-)Touristen sind, die dort Geld für Hotels und Restaurants ausgeben. Es bleibt viel zu tun, die Wahrnehmung und Positionierung der Messewirtschaft zu stärken.

Auf Unterbrechungen vorbereitet sein

Während die Messewirtschaft von der Stabilität bei der Terminierung und Planung profitiert, werden externe Störungen immer häufiger. Von „schwarzen Schwänen“ wie der Pandemie bis hin zu politischen Spannungen und Unwettern wird die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Branche noch wichtiger werden. Organisationen und Interessengruppen müssen ihre Fähigkeiten zur Beobachtung und schnellen Reaktion auf sich schnell verändernde Situationen überprüfen und erweitern.

Weitere Informationen: 5 trends to watch in 2025 | UFI Blog

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt: Umsatzrekord

Messe Frankfurt: Umsatzrekord

Die Messe Frankfurt hat ihr Jahresziel bestätigt und schließt das Berichtsjahr 2024 mit glänzenden Finanzzahlen ab. Erwartet wird ein konsolidierter Konzernumsatz in Höhe von 780 Millionen Euro (2023: 609 Mio. Euro), ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent. Das ist der bislang höchste von einer deutschen Messegesellschaft erwirtschaftete Umsatz. Im kommenden Geschäftsjahr will das Unternehmen weiterwachsen. Ziel ist ein Konzernumsatz von rund 800 Millionen Euro.

Der Inlandsanteil liegt bei 442 Millionen Euro, unter anderem bedingt durch erfolgreiche Leitmessen inmitten eines turnusbedingt starken Eigenveranstaltungsjahres. Lebhaft verlief das Veranstaltungsgeschäft außerhalb Deutschlands und unterstreicht mit einem Anteil von rund 43 Prozent am Konzernumsatz die Relevanz der globalen Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe.

Infolge des starken operativen Geschäfts wird das Konzern-Ergebnis nach vorläufigem Stand auf mehr als 50 Millionen Euro ansteigen (2023: 18,5 Millionen Euro). „Mit diesem ordentlichen Polster sind wir noch besser in der Lage, unsere während der Pandemie aufgebauten Darlehen zu tilgen, und wir haben damit die notwendigen Reserven für weitere Investitionen in die Modernisierung unserer Prozesse und IT-Systeme, in die nachhaltige Transformation der Unternehmensgruppe, in künftige Herausforderungen im operativen Geschäft und nicht zuletzt in unsere Mitarbeitenden“, hob Wolfgang Marzin hervor, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Bis Ende des Geschäftsjahres werden in Summe weltweit mehr als 330 Veranstaltungen mit über 98.000 Unternehmen und rund 4,4 Millionen Besuchende unter dem Dach der Messe Frankfurt stattfinden. Im Durchschnitt kommen fast 83 Prozent aller ausstellenden Unternehmen und rund 57 Prozent des Fachhandels am Standort Frankfurt von außerhalb Deutschlands.

Die Messe Frankfurt werde sich auch künftig auf das Kerngeschäft konzentrieren, die Messe-Marken und Dienstleistungen und auf die zentralen Herausforderungen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gut gebucht im Geschäftsjahr 2024 war auch die zweite Kernkompetenz des Unternehmens, das Gastveranstaltungsgeschäft. Mehr als 200 Messen, Tagungen, Kongresse und Events finden am Standort Frankfurt statt. Das Nachfrageaufkommen für die Locations der Messe Frankfurt ist wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie angelangt. Für das Jahr 2025 stehen jetzt schon mehr als 150 Veranstaltungen unter Vertrag.

Weltweit expandiert die Messe Frankfurt weiter. Neben ihren angestammten Schwerpunktregionen werden im Rahmen weiterer Geodiversifizierung neue Märkte ins Auge gefasst. In Asien – hier ist die Messe Frankfurt seit über 35 Jahren mit rund 60 Messen in elf Branchenclustern unterwegs – werden neue Veranstaltungen in Zentralasien und in der ASEAN-Region lanciert. Auch im wettbewerbsintensiven US-Markt werde die Kompetenz im Sektor Textil, Mobility & Logistics sowie Technology ausgebaut, so die Messe Frankfurt.

Ihre nachhaltige Transformation setzt die Messe Frankfurt mit konsequenten Maßnahmen weiter fort. Sie hat im Berichtsjahr wichtige Meilensteine erreicht und Neues angestoßen. Im November wurde erfolgreich die EMAS-Validierung absolviert. Das Unternehmen ist seit 2023 EMAS-zertifiziert. Erstmals betreibt die Messe Frankfurt ein Emissionstracking und erfasst im Rahmen der angestrebten Bilanzierung von Treibhausgasemissionen die CO2-Treiber an ihrem Heimatstandort. „Für den Standort Frankfurt ist die Datenerhebung abgeschlossen. Wir widmen uns im nächsten Schritt unseren internationalen Standorten“, so Marzin. Zudem wird mit dem langjährigen und global agierenden Logistikunternehmen DSV die Partnerschaft ausgeweitet und mit gezielten Maßnahmen an einer nachhaltigen Transformation der Messelogistik gearbeitet.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

 

Quelle: AUMA News

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AUMA: IT-Leitung neu besetzt

AUMA: IT-Leitung neu besetzt

Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA hat eine wichtige Leitungsfunktion aus den eigenen Reihen nachbesetzt. Neue Leiterin der Abteilung Informationstechnik ist seit Jahresbeginn Christina Mundhenk. Die 40-Jährige ist seit 2004 im AUMA und war zuletzt als IT-Managerin tätig. Mundhenk folgt in ihrer neuen Position auf Dirk Lönne (55), der das Unternehmen nach 23 Jahren verlassen hat, um sich beruflich neu auszurichten. Mundhenk berichtet an Barbara Dresken, Leiterin Bereich Finanzen, Personal und IT.

Christina Mundhenk bringt 20 Jahre Erfahrung in der Informatik mit. Sie kam als Auszubildende für Fachinformatik und Anwendungsentwicklung in den AUMA und begann 2009 berufsbegleitend ein Informatikstudium unter anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin, das sie 2016 mit dem Master of Science abschloss.

Ihre bisherigen Aufgaben nimmt Mundhenk weiterhin wahr: IT-Projektleitung, Software-Entwicklung, IT-Consulting und IT-Ausbildung. Sie ist für alle technischen Anwendungen im AUMA verantwortlich, darunter die Messedatenbank. Christina Mundhenk wird unterstützt durch ein externes Dienstleisterteam. Eine offene Stelle in ihrer Abteilung soll kurzfristig besetzt werden:  Stellenausschreibung IT Software Engineer – Cloud (d/m/w).

Quelle: AUMA News

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AUMA: Closer Still Media neu dabei

AUMA: Closer Still Media neu dabei

Der Messeveranstalter Closer Still Media Germany mit Sitz in Mannheim ist neues Mitglied im AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft. Der AUMA-Vorstand hat der Aufnahme auf seiner jüngsten Sitzung im Dezember in Düsseldorf zugestimmt.

Closer Still Media Germany ist Veranstalter der Messe Zukunft Personal, die an verschiedenen Standorten in Deutschland durchgeführt werden. Der Veranstalter gehört zur Closer Still Media Group mit Sitz in London. Deren Messe- und Eventportfolio umfasst mehr als 130 Veranstaltungen in 12 Ländern.

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten.

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Quelle: AUMA News

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iw-Umfrage: Messewirtschaft trotzt dem Stimmungstief

iw-Umfrage: Messewirtschaft trotzt dem Stimmungstief

Die Messewirtschaft gehört zu den wenigen Branchen in Deutschland, die positiv auf das neue Jahr schauen. Die Stimmung ist in den allermeisten Branchen aber schlechter. Dies geht aus der Umfrage bei deutschen Branchenverbänden hervor, die das Institut der deutschen Wirtschaft zum Jahreswechsel veröffentlicht hat.

31 von 49 Wirtschaftsverbänden beschreiben die aktuelle Lage schlechter als noch vor einem Jahr. Die Gründe sind vielfältig: Hohe Kosten für Energie, Arbeit, Material und überbordende Bürokratie belasten die Unternehmen und sorgen dafür, dass sie im internationalen Vergleich kaum noch mithalten können. Zu den vier Branchen, die grundsätzlich positiv auf das Jahr schauen, zählt die deutsche Messewirtschaft, auch wenn Kostensteigerungen in fast allen Bereichen, die wirtschaftliche Situation insbesondere der deutschen ausstellenden Unternehmen und geopolitische Unsicherheiten die Messegesellschaften vor Herausforderungen stellen.

Beim Blick auf 2025 bleiben die Verbände ebenfalls pessimistisch: 20 von 49 befragten Branchenvertretern rechnen mit einer geringeren Produktion, nur 16 mit einem Anstieg. Unter den Optimisten sind Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft, aus der Pharmaindustrie, aber auch aus der Messewirtschaft. 18 Verbände erwarten konstante Investitionen, 20 gehen von einer Verringerung aus. Neun Branchen erwarten stärkere Investitionen, darunter auch die Messewirtschaft.

Das Stimmungstief dürfte sich vor allem auf den Arbeitsmarkt auswirken: 25 Verbände erwarten in ihren Branchen für das kommende Jahr einen Stellenabbau, nur sieben Branchenverbände rechnen mit mehr Beschäftigten. Dazu zählen etwa die Pharmaindustrie, der Luft- und Raumfahrzeugbau oder die Investmentbranche. Weniger Jobs dürfte es vor allem in der Industrie geben, beispielsweise im Eisen- und Stahlbereich, im Maschinenbau oder im Baubereich. Unter den 16 Branchen, die mit einer gleichbleibenden Beschäftigung rechnen, ist auch die Messewirtschaft.

Die erste Bilanz für das Messejahr 2024 verzeichnet Zuwachs bei allen wichtigen Kennzahlen der Branche. Verglichen mit den jeweiligen Vorveranstaltungen wurden auf den 322 Messen im vergangenen Jahr durchschnittlich neun Prozent mehr Besucherinnen und Besucher (11,7 Millionen) gezählt, zehn Prozent mehr ausstellende Unternehmen (205.000) und sieben Prozent mehr Standfläche (7,1 Millionen Quadratmeter).

Weitere Informationen: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-groemling-wirtschaftsverbaende-sehen-auch-2025-kein-ende -der-krise.html
 

Quelle: AUMA News

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Ganz weit vorn: Sieben auf einen Streich

Ganz weit vorn: Sieben auf einen Streich

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihnen ein frohes neues Jahr! Alles Gute, beste Gesundheit und viel Erfolg für 2025.  

Mit 1.107 Messetagen auf mehr als 310 Messen bietet der Messestandort Deutschland auch dieses Jahr wieder starke internationale, nationale und regionale Branchenplattformen für Partnerschaft und Innovation, für die Nachfrage-, wie Anbieterseite, für Problemlöser und Problemlöserinnen.  

2025 steht politisch hierzulande im Zeichen der vorgezogenen Bundestagswahl. Am 23. Februar ist es soweit. Erstmalig hat der AUMA seine Mitglieder, Wirtschaftsverbände wie Messeveranstalter, befragt, was ihnen für die nächste Legislaturperiode politisch prioritär ist. Was muss die nächste Regierung anpacken? Welche Rahmenbedingungen müssen sich verändern? Es sind quasi sieben auf einen Streich geworden: So viele Forderungen hat die deutsche Messewirtschaft formuliert, damit wir den internationalsten Messeplatz stärken, besser noch: ausbauen. Die Forderungen reichen von der Ausweitung der Messeförderprogramme des Bundes über beschleunigte Visaverfahren und reduzierte Berichtspflichten, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bis hin zur Flexibilisierung der Wochenarbeitszeit und zu günstigeren Energiepreisen. Unseren Forderungskatalog finden Sie im Detail hier.  

Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg unseres Landes kann allerdings keine Bundesregierung beschließen oder anordnen, das ist Aufgabe von uns allen: täglich gelebte Weltoffenheit und respektvolles Miteinander. Als eine der führenden Exportnationen sind wir erfolgreich, weil wir dank unserer tausend Weltmarktführer weltweit Produkte und Dienstleistungen handeln. Wir sind erfolgreich, weil Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenarbeiten, forschen und entwickeln. Wir als Branche sind Spitze, weil wir die verbindenden Plattformen und nötige Wissenstiefe bieten, weil sie hochgradig international ist und unterschiedlichste Menschen am Erfolg von Messen mitarbeiten. Diese bunte Messewelt ist der Garant unseres Erfolges. Engagieren wir uns neben allen inhaltlichen Forderungen mit Blick auf den Wahltag dafür.

Ihr 
Jörn Holtmeier
AUMA-Geschäftsführer

Editorial im AUMA Compact 01 vom 14. Januar 2025

Quelle: AUMA News

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Interview mit Chris Skeith, OBE, neuer Geschäftsführer der UFI

Interview mit Chris Skeith, OBE, neuer Geschäftsführer der UFI

„Die Kombination von Tradition und Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit“

Im italienischen Mailand treffen sich dieser Tage die Führungskräfte der globalen Messewirtschaft auf dem UFI Global Summit. Ein wichtiger Termin für Chris Skeith, OBE, der im Januar in sein neues Amt als Geschäftsführer der Weltmesseorganisation UFI gestartet ist. Was seine ersten Projekte im 100. Jubiläumsjahr der UFI sind und was Europa von den neuen Messemärkten lernen kann, erzählt der neue UFI-CEO im Interview mit Jörn Holtmeier, AUMA-Geschäftsführer – übersetzt ins Deutsche.

Lieber Chris Skeith, Du hast im Januar das Amt des Geschäftsführers des Weltverbandes der Messewirtschaft UFI übernommen. Herzlichen Glückwunsch! Was wird Dein erstes Projekt sein?

Vielen Dank für die freundlichen Worte! Mein erstes Projekt als UFI-Geschäftsführer konzentriert sich darauf, zuzuhören, zu lernen und mit unserer globalen Gemeinschaft in Kontakt zu treten. In den kommenden Monaten werde ich mich mit Mitgliedern, Interessenvertretern und Teams austauschen, um Erkenntnisse zu sammeln, die die zukünftige Strategie der UFI formen und unseren gemeinsamen Einfluss stärken werden. Wichtige Veranstaltungen wie der Global CEO Summit in Mailand und die Asien-Pazifik-Konferenz in Melbourne werden Gelegenheiten bieten, die Zusammenarbeit und Innovation in der gesamten Branche zu fördern. Während wir das 100-jährige Bestehen der UFI feiern, freue ich mich darauf, unser reiches Erbe zu würdigen und gleichzeitig ein nachhaltiges Wachstum voranzutreiben und sicherzustellen, dass Messen eine wichtige Plattform für globale Beziehungen bleiben.

Du warst bei der Association of Event Organisers (AEO) und hast daher viel Erfahrung mit der britischen Messewirtschaft. Wie läuft das Messegeschäft auf der Insel? Was werden die Herausforderungen in Deiner neuen Aufgabe sein?

Der britische Markt läuft gut, sowohl in Bezug auf die inländischen Aktivitäten als auch international. Die Zahl der Veranstaltungen und die wirtschaftlichen Auswirkungen haben wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht. Die britischen Veranstalter bauen ihr Geschäft in wichtigen Märkten und Regionen aus. Die Mitglieder stehen aber vor den gleichen Herausforderungen wie der Rest der Welt, etwa die Anerkennung der Branche durch Regierungen und Regulierungsbehörden, die Gewinnung und Bindung von Nachwuchskräften und die Nachhaltigkeit. Die meisten AEO-Mitglieder sind bereits Mitglieder der UFI, und ich war zuvor Vorsitzender des UFI Associations’ Committees und saß im UFI-Exekutivausschuss und -Vorstand, so dass meine neue Rolle in vielerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung ist, auf die ich mich sehr freue.

Die UFI wurde 1925 in Mailand gegründet. Der 100. Jahrestag steht vor der Tür. Was hat die UFI geplant? Kannst Du uns schon etwas über die Veranstaltung verraten?

Das 100-jährige Bestehen ist ein Anlass, über unsere Geschichte nachzudenken, unsere Archive zu durchforsten und mit Visionen und Ehrgeiz in die Zukunft zu blicken. Bei diesem Meilenstein geht es darum, die Vergangenheit zu ehren und gleichzeitig unseren Mitgliedern Mehrwert und Möglichkeiten zu bieten. Wir werden eine neue Website einrichten und spezielle Inhalte veröffentlichen, um unsere Reise zu feiern. Auf unseren regionalen Veranstaltungen finden das ganze Jahr über Aktivitäten statt, die in einer großen Feier auf dem Weltkongress in Hongkong gipfeln, bei der unsere Gemeinschaft zusammenkommt, um dieses Ereignis zu feiern und die Zukunft zu gestalten.

Nach der Coronavirus-Pandemie hat sich die Messewirtschaft stark erholt und wächst weltweit. Welche Regionen verzeichnen das größte Wachstum und was kann das alte Europa mit seinen traditionellen Messemarken von den neuen lernen?

Die Messewirtschaft hat seit der Pandemie eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und ein bemerkenswertes Wachstum gezeigt, wobei Regionen wie der asiatisch-pazifische Raum und der Nahe Osten den Weg weisen. So meldeten Malaysia und Thailand im Jahr 2023 ein außergewöhnliches Umsatzwachstum von 143 Prozent beziehungsweise 139 Prozent im Vergleich zu 2022. Auch Saudi-Arabien baut seinen Einfluss weiter aus, angetrieben durch die Vision 2030 und erhebliche Investitionen in Infrastruktur und Veranstaltungen. Das alte Europa mit seinen etablierten Messemarken kann von dieser Dynamik lernen, indem es sich Innovationen zu eigen macht, Technologien wie KI nutzt und agile Praktiken einführt. Die Kombination von Tradition und Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in dieser sich entwickelnden Landschaft.

Welche drei Entwicklungen werden die globale Messewirtschaft in den nächsten Jahren am stärksten verändern?

Erstens wird die Technologie eine transformative Rolle spielen. Künstliche Intelligenz, Augmented und Virtual Reality verändern das Spiel, indem sie personalisierte Erlebnisse, immersive virtuelle Exponate und ein intelligenteres Veranstaltungsmanagement ermöglichen. KI kann zum Beispiel Besucher und Aussteller effektiver zusammenbringen, wodurch Veranstaltungen attraktiver und effizienter werden.

Zweitens wird die Nachhaltigkeit ein wichtiger Schwerpunkt sein. Die Nachfrage nach umweltfreundlicheren Veranstaltungen steigt, und die Veranstalter müssen Praktiken wie die Nutzung erneuerbarer Energien, Abfallvermeidung und Programme zum Ausgleich von CO2-Emissionen einführen, um relevant zu bleiben.

Und schließlich boomen aufstrebende Märkte wie der asiatisch-pazifische Raum und der Nahe Osten. Mit erheblichen Investitionen in Infrastruktur und Innovation setzen diese Regionen neue Maßstäbe. Traditionelle Märkte können viel lernen, wenn sie sich an diese Dynamik anpassen und sich auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit konzentrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Februar 2025

Chris Skeith ist seit dem 1. Januar 2025 CEO bei der UFI und hat damit die Nachfolge von Kai Hattendorf angetreten. Skeith wechselt zur UFI von der Association of Event Organisers (AEO), wo er seit 2014 als CEO tätig war. Während seiner Amtszeit hat er sich für die Förderung der britischen und internationalen Veranstaltungsbranche eingesetzt und eng mit der UFI-Geschäftsführung in Fragen des Veranstaltungsmanagements und der Interessenvertretung zusammengearbeitet.

Skeith ist seit Jahren in der UFI aktiv, war Vorsitzender des Associations` Committees und Mitglied des Exekutivausschusses. In seiner früheren Laufbahn war er unter anderem beim Audit Bureau of Circulations tätig und leitete Verbände wie ESSA und AEV. Im Jahr 2021 wurde er für seine Verdienste um die Veranstaltungsbranche mit einem dem britischen Verdienstorden OBE ausgezeichnet.

Auf seine Lieblingsmesse angesprochen meint Chris Skeith: „Es ist schwer, eine einzelne Messe zu nennen, also würde ich sagen, Messen, die die Messebranche zusammenbringen, wie die International Confex in Großbritannien und die IMEX in Frankfurt am Main.“

Lesen Sie hier die englischsprachige Originalversion des Interviews mit Chris Skeith, OBE, CEO UFI.

Quelle: AUMA News

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Deutsche Messen: Weltweite Präsenz gestärkt

Deutsche Messen: Weltweite Präsenz gestärkt

Berlin, 31. Januar 2025 / Im laufenden Jahr planen die deutschen Messegesellschaften 325 Messen in fast 40 Ländern, deutlich mehr als noch in den beiden Jahren zuvor. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Viele dieser Projekte sind Satelliten zu Messen, die seit Jahren erfolgreich in Deutschland durchgeführt werden. Mit den namhaften Messekonzepten und ihren Netzwerken in wichtigen Regionen der Welt bieten die heimischen Messegesellschaften dem deutschen Mittelstand neue Exportchancen. Alle Auslandsmessen der AUMA-Mitglieder sind jetzt in der Messedatenbank zu finden.

Wichtigster Auslandsmarkt deutscher Messeorganisatoren ist Süd-, Ost- und Zentral-Asien mit 190 Veranstaltungen. Darauf folgen die Märkte Europas (43), Lateinamerikas (32), Nordamerikas (21), des Nahen und Mittleren Osten (18), Afrikas (17) sowie Australien/Ozeanien mit vier Messen. Insgesamt 16 Mitglieder aus dem Mitgliederkreis des AUMA und des Fachverbandes Messen und Ausstellungen (FAMA) organisieren im nächsten Jahr Auslandsmessen. Darunter sind mehr als ein Dutzend neue Projekte. Die Messen decken nahezu das gesamte Branchenspektrum ab – von Automatisierung über Bautechnik, Energiewirtschaft, Ernährung und Fahrzeuge bis zu Land- und Forstwirtschaft, Maschinenbau und Textilwirtschaft.

Im Jahr 2024 wurden von den AUMA- und FAMA-Mitgliedern rund 300 Messen im Ausland durchgeführt. Im Jahr zuvor waren es ebenfalls 300 mit rund 131.100 ausstellenden Unternehmen, 9,4 Millionen Besucherinnen und Besuchern sowie einer gebuchten Standfläche von rund 3,5 Millionen Quadratmetern.

Aktuelle und detaillierte Informationen zu den einzelnen Messen sind hier gelistet.

 

Quelle: AUMA News

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Messevorschau Februar 2025

Messevorschau Februar 2025

Internationale und nationale Messen im Februar 2025*

Über 40 Messen stehen im Februar im Kalender, darunter die internationale Konsumgüterschau Ambiente in Frankfurt am Main (Foto), die Biofach in Nürnberg und die Eurocis in Düsseldorf.

33 Länder auf der ProSweets Cologne
In Köln findet von Sonntag, den 2. bis Mitwoch, den 5. Februar 2025 die ProSweets Cologne – Die internationale Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snackindustrie statt. 256 Aussteller, darunter 169 aus dem Ausland, werden vertreten sein. Insgesamt beteiligen sich 33 Länder. Die Nettofläche umfasst 7.735 qm. www.prosweets.de

FRUIT LOGISTICA auf 68.000 qm
Von Mittwoch, den 5. bis Freitag, den 7. Februar 2025 findet in Berlin die FRUIT LOGISTICA – Internationale Messe für Früchte- und Gemüsemarketing statt. 2.550 Aussteller aus 91 Ländern werden vertreten sein. 2.300 Aussteller reisen aus dem Ausland an. Die Nettofläche umfasst 68.000 qm. www.fruitlogistica.com

Creativeworld auf 10.048 qm Nettofläche
Von Freitag, den 7. bis Montag, den 10. Februar 2025 findet in Frankfurt am Main die Creativeworld – Internationale Fachmesse für den Hobby-, Bastel- und Künstlerbedarf statt. Auf einer Nettofläche von 10.048 qm stellen 271 Aussteller, davon 224 ausländische, ihre Produkte vor. 37 Länder beteiligen sich insgesamt. www.creativeworld.messefrankfurt.com

3.336 ausländische Aussteller auf der Ambiente
Von Freitag, den 7. bis Dienstag, den 11. Februar 2025 findet in Frankfurt am Main die Ambiente – Internationale Leitmesse für Konsumgüter statt. Auf einer Nettofläche von 145.719 qm stellen 3.712 Aussteller aus 81 Ländern ihre Produkte aus. 3.336 Aussteller reisen aus dem Ausland an. www.ambiente.messefrankfurt.com

658 Aussteller auf der Christmasworld
Ebenfalls in Frankfurt am Main findet von Freitag, den 7. bis Dienstag, den 11. Februar 2025 die Christmasworld – Internationale Leitmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck statt. 658 Aussteller, davon 512 aus dem Ausland, haben sich angemeldet. Insgesamt beteiligen sich 45 Länder. Die Nettofläche umfasst 42.860 qm. www.christmasworld.messefrankfurt.com

450 Aussteller auf der spoga horse vertreten
In Köln findet von Samstag, den 8. bis Montag, den 10. Februar 2025 die spoga horse – Die B2B Leitmesse der weltweiten Pferdebranche statt. 450 Aussteller aus 32 Ländern werden vertreten sein. Aus dem Ausland reisen 250 Aussteller an. www.spogahorse.de

2.500 Aussteller auf der BIOFACH erwartet
In Nürnberg findet von Dienstag, den 11. bis Freitag, den 14. Februar 2025 die BIOFACH – Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel statt. 2.500 Aussteller, davon 1.750 ausländische, werden erwartet. Auf einer Nettofläche von ca. 40.000 qm präsentieren Aussteller aus insgesamt 93 Ländern ihre Produkte. www.biofach.de

TecStyle Visions auf 6.582 qm Nettofläche
Von Donnerstag, den 13. bis Samstag, den 15. Februar 2025 findet in Stuttgart die TecStyle Visions – Europas Leitmesse für Textilveredlung und Promotion statt. Auf einer Nettofläche von 6.582 qm stellen 153 Aussteller aus 21 Ländern ihre Produkte aus. Aus dem Ausland reisen 81 Aussteller an. www.tecstyle-visions.com

81 Aussteller auf der Wetec
Ebenfalls in Stuttgart findet von Donnerstag, den 13. bis Samstag, den 15. Februar 2025 die Wetec – Internationale Fachmesse für Werbetechnik, Digitaldruck, Lichtwerbung & digitale Signage statt. 81 Aussteller aus elf Ländern haben sich angemeldet. 25 Aussteller reisen aus dem Ausland an. Die Nettofläche umfasst 2.507 qm. https://messe-stuttgart.de/wetec

36 Länder auf der EuroCIS
Von Dienstag, den 18. bis Donnerstag, den 20. Februar 2025 findet die EuroCIS – The Leading Trade Fair for Retail Technology in Düsseldorf statt. 480 Aussteller, darunter 225 aus dem Ausland, stellen ihre Produkte auf einer Nettofläche von 15.050 qm vor. 36 Länder beteiligen sich an der Messe. www.eurocis.com

588 ausländische Aussteller auf der Enforce Tac
In Nürnberg findet von Montag, den 24. bis Mittwoch, den 26. Februar 2025 die Enforce Tac – INTERNATIONAL EXHIBITION & CONFERENCE – LAW ENFORCEMENT AND DEFENCE statt. 950 Aussteller, darunter 588 aus dem Ausland, haben sich angemeldet. Insgesamt beteiligen sich 47 Länder an der Messe. Die Nettofläche umfasst 22.500 qm. https://www.enforcetac.com

29 Länder auf der LOPEC vertreten
In München findet von Mittwoch, den 26. bis Donnerstag, den 27. Februar 2025 die LOPEC – Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik statt. 180 Aussteller, davon 100 aus dem Ausland, haben sich angemeldet. Insgesamt beteiligen sich 29 Länder. Die Nettofläche umfasst 1.750 qm. www.lopec.com

53 Länder auf der IWA OutdoorClassics
Von Donnerstag, den 27. Februar bis Sonntag, den 2. März 2025 findet in Nürnberg die IWA OutdoorClassics – die Weltleitmesse für die Jagd- und Schießsportindustrie statt. Erwartet werden 1.100 Aussteller, davon 880 ausländische. 53 Länder beteiligen sich an der Messe. Die Nettofläche wird ca. 38.300 qm umfassen. https://www.iwa.info/de-de

* Änderungen vorbehalten. Bitte informieren Sie sich ggf. beim Veranstalter.

Stand: Februar 2025

 

Quelle: AUMA News

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Messe Düsseldorf: Erfolgsjahr verbucht

Messe Düsseldorf: Erfolgsjahr verbucht

Im vergangenen Jahr hat die Messe Düsseldorf ihre Position als einer der weltweit führenden Messeveranstalter ausgebaut. 2024 fanden an der Düsseldorfer Homebase mit 22 Messen zwar turnusbedingt weniger Veranstaltungen statt als im Vorjahr (27), dennoch verbucht das Unternehmen eines der wirtschaftlichen Top-Jahre der vergangenen zwei Jahrzehnte. Der Konzernumsatz erreichte rund 392 Millionen. Euro (Vorjahr 422,5 Millionen Euro), der Umsatz der Messe Düsseldorf GmbH beträgt rund 363 Millionen Euro. Vorbehaltlich der finalen Bilanzierung wird ein Gewinn nach Steuern in Höhe von knapp 60 Millionen Euro erwartet (Vorjahr 87 Millionen Euro).

Auf den 22 Messen in Düsseldorf, darunter acht Partner- und Gastveranstaltungen, haben nahezu 25.000 Unternehmen ausgestellt (Vorjahr: 26.866 auf 27 Messen), die sich mehr als einer Million Besucherinnen und Besucher präsentierten (Vorjahr: 1.146.874). Mit Auslandsanteilen von 76 Prozent auf Ausstellerseite (Vorjahr 78 Prozent) und 39 Prozent auf Besucherseite (wie im Vorjahr) bleibt die Internationalität der eigenen Messen auf einem hohen Niveau – und übertrifft das Vor-Corona-Niveau (2019: 73 Prozent und 37 Prozent).

Düsseldorf: Zahl der Neuveranstaltungen steigt

2024 fanden sieben Neuveranstaltungen in Düsseldorf und weltweit statt, dieses Jahr folgen 17 weitere – darunter sechs in Düsseldorf. Hierzu zählen die XPONENTIAL Europe für autonome Technologien, die Circular Valley Convention rund um Kreislaufwirtschaft und die GRIDexpo zu intelligenten Stromnetzen. Mit „The Art of Beauty & Health“ erweitert sie zudem ihre Leitmessen BEAUTY und TOP HAIR um ein hochkarätiges neues Event für Endkonsumentinnen und Endkonsumenten.

Mehr Auslandsmessen und neuer Hub in Asien

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Düsseldorf ist die wachsende Zahl an Auslandsmessen. 2024 fanden 54 Auslandsmessen statt (Vorjahr 46). Zusätzlich zu ihrer Neugeschäftsoffensive hat sich die Messe Düsseldorf 2024 auch strukturell neu aufgestellt. Um das Potenzial der starken asiatischen Wirtschaft bestmöglich auszuschöpfen, hat das Unternehmen seine fünf Tochtergesellschaften in Neu-Delhi, Singapur, Hongkong, Shanghai und Tokio in einem zentral koordinierten Netzwerk gebündelt: „Messe Düsseldorf for Asia“ (MDfA) steuert seit April aus Singapur heraus sukzessive den Vertrieb und die Besucherwerbung des Unternehmens in Asien – sowohl für die Messen vor Ort als auch für die Düsseldorfer Weltleitmessen. Startpunkt bilden die sieben asiatischen Gesundheitsmessen, die unter dem Dach MEDICARE ASIA zusammengefasst wurden.

Mittlerer Osten im Fokus

Die Messe Düsseldorf baut ihre globale Spitzenposition kontinuierlich aus. Nachdem sie 2024 in die Türkei expandiert (neue Tochtergesellschaft in Ankara) und in den mexikanischen Markt eingetreten ist, rückt 2025 der Mittlere Osten in den Fokus. Das neue „Messe Düsseldorf Gulf Office“ soll von Dubai aus ihr Messeportfolio in der Region erweitern. Dahinter steht die Durchführungsgesellschaft „Messe Düsseldorf Connex Gulf Exhibiton Organizing LLCC“, die exklusiv im Auftrag der Messe Düsseldorf aktiv ist. Zu den geplanten Neuveranstaltungen in Dubai zählen ab 2026 regionale Versionen der Düsseldorfer Weltleitmessen EuroShop, A+A und REHACARE. Bereits 2025 ist das Unternehmen erstmals mit sieben Messethemen in Saudi-Arabien präsent: wire, Tube, GIFA, METEC, THERMPROCESS, NEWCAST und VALVE WORLD.

Weitere Informationen: www.messe-duesseldorf.de
 

Quelle: AUMA News

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