Deutsche Messe AG: Zurück in der Erfolgsspur

Deutsche Messe AG: Zurück in der Erfolgsspur

Nach schwierigen Jahren ist die Deutsche Messe AG auf dem besten Weg, das Geschäft zu stabilisieren und wieder zu wachsen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 354 Millionen Euro und ein Ergebnis von 46 Millionen Euro. In diesem Jahr veranstaltet die Deutsche Messe AG 67 Messen. Das Umsatzziel liegt bei 282 Millionen Euro.

„Unsere Messen im In- und Ausland zeichnen sich durch einen außerordentlich hohen Zuspruch und eine hohe Zufriedenheit der ausstellenden Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher aus“, sagt Dr. Jochen Köckler Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Dies erlaubt es uns, in den kommenden Monaten und Jahren noch stärker in unsere Neugeschäfts-, Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsoffensive zu investieren.“

Im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Messe AG 76 Messen im In- und Ausland ausrichten und mehr als 27 000 ausstellende Unternehmen und 4,7 Mio. Besucher*innen begrüßen. „Turnusbedingt werden wir in 2024 weniger Messen ausrichten als im Vorjahr, weil einige Veranstaltungen nur alle zwei Jahre stattfinden“, sagt Andrea Aulkemeyer, Finanzvorständin der Deutschen Messe AG. Der Zuspruch der Messen bleibt jedoch ungebrochen.

Um den Erfolg der Messe zu sichern, wird die Deutsche Messe AG in den kommenden Monaten und Jahren noch stärker in den Ausbau des Neugeschäfts, der Digitalisierung und der Attraktivität des Messegeländes in Hannover investieren.

Auch das Nachhaltigkeitsprogramm „Fair2Future“ bleibt eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie. Die Deutsche Messe AG will bis 2035 CO2-neutral werden. Nachdem bereits vielfältige Maßnahmen umgesetzt wurden, folgen in den Jahren 2024 und 2025 weitere. So hat der Aufsichtsrat der Umsetzung des Energietransformationskonzepts der Deutschen Messe zugestimmt. Dies beinhaltet unter anderem die energetische Sanierung der Gebäude auf dem Messegelände. Außerdem wurde beschlossen, die Halle 4 bis Mitte 2025 in eine CO2-neutrale Messehalle umzurüsten und das Dach der Halle 19/20 noch im laufenden Jahr mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.

Auf der Aufsichtsratssitzung am 6. Juni wurde der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Messe AG gewählt. Lies ist in seiner neuen Aufsichtsratsfunktion Nachfolger von Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Darüber hinaus wurde Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Michael Weinig AG, in den Aufsichtsrat der Deutschen Messe AG gewählt.

Quelle: AUMA News

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Messe München: Umsatzrekord erzielt

Messe München: Umsatzrekord erzielt

Mit einem Konzernumsatz von 441 Millionen Euro hat die Messe München das Jahr 2023 abgeschlossen. Dieser positive Trend setzt sich in München auch 2024 fort. „Messen werden in den kommenden Jahren als Plattform für die globale Wirtschaft, innovative Lösungen und für den Wissenstransfer eine noch zentralere Rolle spielen“, sind die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel überzeugt. Zum Münchner Erfolgsrezept gehört ein starkes Messeportfolio mit zwölf Weltleitmessen, die auch im Ausland sehr stark gefragt sind.

Der Jahresabschluss stellt das zweitbeste Konzernergebnis in der 60-jährigen Unternehmensgeschichte überhaupt dar. Nur im bauma-Jahr 2019 war der Umsatz mit 474 Millionen Euro etwas höher. Ein erheblicher Anteil des Konzernumsatzes kommt mit rund 100 Millionen Euro von den MMG-Auslandstöchtern, und hier vor allem aus China, das 2023 die Corona-Pandemie hinter sich gelassen hat.

Grundpfeiler für das erfolgreiche Messegeschäft ist und bleibt das Geschehen am Standort in München. Mit 354 Millionen Euro Umsatz war dieses fast 50 Millionen Euro stärker als geplant, der Ebitda in München ist mit knapp 64 Millionen Euro um 47 Millionen Euro stärker als im Plan. In München gab es 19 eigene Messen und Kooperationen und 93 Gastveranstaltungen. Diese zogen 32.400 Aussteller und zwei Millionen Besucher an, deutlich mehr, als kalkuliert worden war. Hinzu kommen 40 Eigenveranstaltungen und Kooperationen im Ausland.

Viele Messen in 2023 ragen mit Top-Ergebnissen heraus. Dazu gehören ein Besucherrekord bei der Reise- und Freizeitmesse f.re.e mit 163.000 Besuchern, ein Ausstellerrekord bei der komplett ausgebuchten BAU, und die transport logistic verbuchte drei Rekorde bei Ausstellern, Besuchern und der Internationalität. Die electronica China war die größte Messe in 2023, die Umwelttechnologiemesse IE expo China füllte alle 17 Hallen des SNIEC in Shanghai, und die analytica India verkaufte 68 Prozent mehr Fläche.

Das internationale Publikum trägt zum Erfolg des Messeplatzes München bei: Fast 60 Prozent der Aussteller kamen 2023 aus dem Ausland sowie 35 Prozent der Besucher. Den höchsten Anteil ausländischer Aussteller hatten die transport logistic (60 Prozent), LOPEC (62 Prozent), LASER world of PHOTONICS (65 Prozent) und ISPO mit 93 Prozent. All diese Messen liegen auch beim Anteil der Besucher aus dem Ausland über 50 Prozent.

Weitere Informationen: www.messe-muenchen.de

Quelle: AUMA News

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Für Transparenz und Demokratie: das neue Lobbyregister

Für Transparenz und Demokratie: das neue Lobbyregister

Bis zum 1. Juli haben Interessenvertreter die Möglichkeit, ihre Angaben im Lobbyregister beim Deutschen Bundestag und der Bundesregierung zu überarbeiten. Andernfalls werden Einträge automatisch gelöscht. Grundlage ist die seit 1. März 2024 geltende neue Rechtslage. 

Der AUMA ist als Verband der deutschen Messewirtschaft bereits seit der Einführung des Lobbyregisters im Jahr 2022 mit einem eigenen Eintrag vertreten und hat fristgerecht seine Eintragung aktualisiert.Wer Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes betreibt, verpflichtet sich, auf der Basis von Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Integrität tätig zu werden – Werte, die für den AUMA bei seiner Arbeit selbstverständlich sind.

 

Das ist neu zum 1. Juli 2024

Hier sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Interessenvertreter müssen verpflichtend Angaben machen, auf welche Regelungsvorhaben ihre Lobbyarbeit zielt und wesentliche Stellungnahmen direkt im Register hochladen.
  • Die Angaben zur Finanzierung und den finanziellen Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung können nicht mehr verweigert werden.
  • Ehemalige und aktuelle politische Amts- und Mandatsträger sowie Beschäftigte in Parlament und Bundesverwaltung müssen im Lobbyregister für fünf Jahre kenntlich gemacht werden, wenn sie an der Interessenvertretung beteiligt sind (sog. Drehtüreffekt).
     

Wirtschaft und Umwelt sind Hauptinteressenbereiche

Die Statistik der Interessenbereiche zeigt, dass 47 Prozent der Interessenvertreter im Bereich Wirtschaft tätig sind, gefolgt von Umwelt mit 42 Prozent und Wissenschaft mit 35 Prozent. Insgesamt sind 6.238 Interessenvertreter mit 42.650 Personen, die die Interessenvertretung ausüben, im Lobbyregister eingetragen. Auch viele AUMA-Mitglieder sind dabei von A wie ASA -Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen –  bis Z wie ZVEI – Verband der Elektro- und Digitalindustrie.

In einem neuen Bereich des Lobbyregisters, der sich derzeit im Aufbau befindet, sollen zukünftig die Inhalte der Interessenvertretung durchsuchbar werden. Diese ergeben sich zum einen aus den in den Registereinträgen angegebenen konkreten Regelungsvorhaben, zu denen Interessenvertretung ausgeübt wird, und zum anderen aus hochgeladenen grundlegenden Stellungnahmen und Gutachten.
 

Eintragungspflicht aufgrund AUMA-Mitgliedschaft?

Interessenvertretung ist nach § 1 Absatz 3 Lobbyregistergesetz jede Kontaktaufnahme zum Zweck der unmittelbaren oder mittelbaren Einflussnahme auf den Willensbildungs- oder Entscheidungsprozess der Organe, Gremien, Mitglieder, Fraktionen oder Gruppen des Deutschen Bundestages oder der Bundesregierung. Schließen sich mehrere Unternehmen einer Wirtschaftssparte zu einem Interessenverband, oder mehrere Interessenverbände zu einem Dachverband zusammen, der die Aufgabe hat, die Interessen der Mitglieder gebündelt zu vertreten, begründet die bloße Mitgliedschaft in einem solchen Interessenverband noch kein Auftragsverhältnis zwischen Mitglied und Verein. Daher sind AUMA-Mitglieder nicht aufgrund ihrer Mitgliedschaft im AUMA eintragungspflichtig.

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt: Corporate Carbon Footprint ermittelt

Messe Frankfurt: Corporate Carbon Footprint ermittelt

Die Messe Frankfurt verstärkt ihre Anstrengungen, um ihr verbindliches ökologische Ziel – Treibhausgasneutralität bis spätestens 2040 – zu erreichen: Gemeinsam mit ihrem neuen Partner First Climate wird die Messe Frankfurt künftig ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) bilanzieren.

„Wir gehen den nächsten Schritt zur Dekarbonisierung unseres Unternehmens und werden beginnend mit einer Bilanz des vergangenen Jahres 2023 regelmäßig die Treibhausgasemissionen unserer internationalen Geschäftstätigkeiten berechnen“, erklärt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Wir schätzen uns glücklich, dass wir mit First Climate einen erfahrenen Partner gewinnen konnten, der uns bei der Berechnung unseres unternehmensweiten CO2-Fußabdrucks unterstützt. Nach der EMAS-Zertifizierung ist die Treibhausgasbilanzierung für uns ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in eine nachhaltigere Veranstaltungszukunft.“

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) dient als entscheidender Messwert in Puncto ökologischer Nachhaltigkeit. Mit dem Emissionstracking schafft das Unternehmen die Voraussetzung, um seine Treibhausgasemissionen zu steuern. Auf Basis der Ergebnisse werden die Verantwortlichen der Messe Frankfurt ihre Klimaziele weiter konkretisieren und eine detaillierte Klimastrategie ausarbeiten. Darüber hinaus ist der CCF ein Pflichtbestandteil der künftigen Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß der EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), nach der die Messe Frankfurt ab 2026 für das Geschäftsjahr 2025 berichtspflichtig ist.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

Quelle: AUMA News

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Messe Dortmund: Rekordjahr 2023

Messe Dortmund: Rekordjahr 2023

Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH hat 2023 mit einem Rekordumsatz von knapp 60 Millionen Euro abgeschlossen, 18 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Damit erzielte sie den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte und konnte die Erfolgsjahre 2017 bis 2019 überholen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 2,3 Millionen Euro weist eine Steigerung von 1,4 Millionen Euro auf. Im Vorjahresvergleich schloss die Unternehmensgruppe noch mit einem operativen Ergebnis von 0,9 Millionen Euro das Kalenderjahr ab. 2023 wurden die Veranstaltungen der Westfalenhallen Unternehmensgruppe von insgesamt 1,3 Millionen Menschen besucht, über 0,6 Millionen Besuchern mehr als im Vorjahr. Dabei erhöhte sich die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen von 1.031 auf 1.200.

 

Veranstaltungsgeschäft erlebte neuen Aufschwung

„Einen großen Anteil an dem beträchtlichen Wachstum trägt die Messe Dortmund. Mit der strategischen Ausrichtung in zukunftsweisende, innovative Formate und der Weiterentwicklung etablierter Messekonzepte – von Weltmesse bis regionale Branchenmesse – haben wir vorausschauend auf wichtige Trends, Entwicklungen und Bedürfnisse in den jeweiligen Märkten reagiert und damit hervorragende Ergebnisse erzielt“, erklärt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH. Fanden 2022 noch insgesamt 54 Messen statt, darunter 10 eigene und 35 Gastmessen sowie neun Kongresse und Corporate Events, steigerte die Messe Dortmund GmbH die Anzahl ihrer Veranstaltungen zum Vorjahr erheblich. 2023 gingen nunmehr 77 Messen an den Start mit 16 eigenen Formaten und 45 Gastveranstaltungen.

Unter den neuen Formaten stach beispielsweise die 112RESCUE heraus, eine ganzheitliche Branchenveranstaltung für das Blaulicht- und Rettungswesen. Überaus erfolgreich verliefen auch die Launches der HEATEXPO, die sich der Wärmeversorgung der Zukunft widmet, sowie der internationalen Branchenplattform EVO NXT für Next Generation Products 2023 in Málaga. Insgesamt generierten die Leit-, Fach- und Special-Interest-Messen am Standort Dortmund mehr als 55 Prozent des Gesamtumsatzes.

Hierbei konnte sich das Messegeschäft über einen beachtlichen Zuwachs bei der Zahl der ausstellenden Unternehmen freuen (2023: 9.249; 2022: 6.076). Überdies zeigte sich die Attraktivität der Messen in der Besucherquote. Sie erhöhte sich auf 637.402 (2022: 260.391 Besucher) und beinhaltet auch ein deutliches Plus bei den internationalen Gästen.

Neben der Fortführung der neuen Messeformate stehen auch für 2024 weitere Premieren an: die neue BUILDINX – INNOVATIONS FOR LOGISTICSPROPERTIES sowie die IN2AI, die sich als einzigartige Plattform für KI-Technologien im Industrie- und Logistikbereich präsentieren wird.

Erfolgreich verliefen die Geschäfte laut Unternehmen auch im Kongressbereich. Zum Vorjahr steigerte die Kongress Dortmund GmbH die Anzahl der Veranstaltungen von 886 auf 999 Tagungen, Kongresse und Corporate Events. Positiv wertet die Unternehmensgruppe die Ergebnisse der Sport- und Kulturveranstaltungen der Westfalenhalle GmbH. Kamen 2022 noch 363.100 Besucher in die Westfalenhalle, zogen im Jahr darauf 124 Events 601.845 Besucher in ihren Bann.

 

Neue Investitionen und Services

Eine moderne Infrastruktur mit servicefreundlichen Angeboten ist für das Veranstaltungsgeschäft essenziell. 2023 wurde das technische Equipment um eine LED-Bande erweitert, die den kompletten Innenraum der Halle umrundet. Im Jahr 2024 werden die Arbeiten für LED-Video-Installationen am Haupteingang der Westfalenhalle sowie des Kongressbereiches beendet sein. Ein LED-Würfel im Hallenbereich folgt in Kürze.

Weitere Informationen: https://www.messe-dortmund.de/

Quelle: AUMA News

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Messekennzahlen: FKM-Bericht 2023 erschienen

Messekennzahlen: FKM-Bericht 2023 erschienen

Wer seine Messebeteiligung plant oder eine neue Messe sucht, braucht zuverlässige Daten über die Qualität einzelner Messen. Wichtige Quelle dafür sind die unabhängig geprüften Messedaten der FKM – Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen. Für das Messejahr 2023 hat die FKM nun ihren Bericht veröffentlicht. Erstmals seit der Corona-Pandemie konnte ein komplettes Messejahr stattfinden.

Der Bericht der FKM enthält die zertifizierten Kennzahlen von 147 internationalen, nationalen und regionalen Messen in Deutschland sowie elf Messen in Hongkong und Verona. Die Zertifizierung für Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen erfolgte durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young nach einheitlichen Standards.

Alle aktuellen Messedaten stellt die FKM auch online zur Verfügung in der Messedatenbank der FKM. Generell stellt die FKM ergänzend zu den Basisstatistiken (Ausstellerzahl, Aussteller-Standfläche  und Zahl der Besucher) Daten zur Struktur der Fach- oder Privatbesucher bereit, darunter regionale Herkunft, Einfluss bei Beschaffungsentscheidungen oder berufliche Stellung. Diese Daten sind wichtige Hilfen für Aussteller, um ihre Messebeteiligungen zielgruppengerecht zu planen.

 Um die Relevanz der FKM in der Messebranche zu erhöhen, haben die Gesellschafter mehrere Maßnahmen und Initiativen beschlossen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Vereinfachung der Zertifizierungsregeln und die Einführung neuer Kennzahlen: Dazu gehören die Gesamt-Teilnehmerzahl (Total Attendance), um die internationale Vergleichbarkeit zu verbessern. Diese Kennzahl umfasst die Zahl der ausstellenden Unternehmen und die der Besucherinnen und Besucher. Weitere neue Kennzahlen sind Kundenzufriedenheit und Wiederbesuchsabsicht, um die qualitativen Aspekte einer Messe stärker in den Fokus zu rücken. Diese Kennzahlen können ab 2024 zunächst in einer Testphase erprobt werden und sollen dazu beitragen, die Qualität und den Erfolg von Messen noch besser zu belegen.

Die FKM – Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ist die Institution für die Zertifizierung und Veröffentlichung von Messe- und Ausstellungsdaten in Deutschland, Italien und Hongkong. Insgesamt haben die 34 FKM-Gesellschafter in Deutschland über 250 Messen an 25 Orten zur Zertifizierung angemeldet. Im Ausland prüft die FKM insgesamt 23 Messen.

Quelle: AUMA News

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11. Juli: AUMA-WebTalk #aufgeMessen

11. Juli: AUMA-WebTalk #aufgeMessen

Mehr als die Hälfte der 330 geplanten Messen in diesem Jahr haben mit Erfolg stattgefunden. Bereits 2023 hat gegenüber 2022 ein dickes Plus ergeben. Geht der Höhenflug der Messen weiter? Wie sind die Aussichten für das laufende und das kommende Jahr? Was sind die Trends und Herausforderungen für die ausstellende und veranstaltende Wirtschaft in Deutschland?
Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen Hendrik Hochheim, AUMA-Geschäftsbereichsleiter Messen Deutschland, in unserem nächsten WebTalk der Reihe #aufgeMessen.

AUMA-WebTalk #aufgeMessen
Online-Gesprächsrunde (Microsoft Teams)

Termin: 11. Juli 2024, 12:00-12:30 Uhr
Im Gespräch: Anne Böhl, Managerin Media, mit Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland

+++ Aktuell treten aufgrund eines Updates bei Microsoft Probleme bei der Nutzung von Teams in den Browsern Firefox und Safari auf. Sie können sich alternativ per Mail registrieren: medien@auma.de oder direkt teilnehmen:

11. Juli 2024, 12:00-12:30 Uhr

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung und Teilnahme die Browser Edge oder Chrome.+++

Quelle: AUMA News

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Von Allianzen bis Wandel: Trends der Messewirtschaft veröffentlicht

Von Allianzen bis Wandel: Trends der Messewirtschaft veröffentlicht

  • AUMA-Jahrespublikation “Trends 2024/2025” mit aktuellen Zahlen, Daten, Fakten zum Messeplatz Deutschland

  • Ministerpräsident Hendrik Wüst im Interview zur Bedeutung von Messen

  • Trägerin des Messe-Impulspreises zu Erwartungen der Generation Z an Messen

Berlin, 4. Juli 2024 | Allianzen machen stärker, Kooperationen unter Messemachern nehmen zu. Das ist einer von acht aktuellen Trends der Messewirtschaft in Deutschland, zeigt die jetzt veröffentlichte Jahrespublikation “AUMA-Trends 2024/2025” des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Messeformate würden beispielsweise in neue Joint Ventures eingebracht, um deutsche Veranstalter und Messemarken gut aufzustellen für den heiß umkämpften Weltmarkt.

Besonders lesenswert ist ein Interview mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, der über die Bedeutung von Messen spricht. Wie in keinem anderen Bundesland hebt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in ihrem Koalitionsvertrag die enorme Bedeutung der Messewirtschaft hervor. Wüst erklärt im Gespräch, wieso Messen integraler Bestandteil der wirtschaftspolitischen Strategie sind.

Die Jahrespublikation gibt außerdem einen Rundumblick über die Themen der Branche im Spannungsfeld zwischen Herausforderungen, Umbrüchen und Möglichkeiten. Aus Befragungen, Beobachtungen und Gesprächen hat das AUMA-Team Erkenntnisse destilliert, die Trends der deutschen Messewirtschaft.

  • Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA: „Gerade die jüngsten geopolitischen Krisen und Konflikte erfordern neue Ideen für Handel und Wirtschaft. Die Messewirtschaft bietet in beeindruckender Schnelligkeit neue Marktplätze. Messeformate entwickeln sich weiter, adressieren neue Zielgruppen und haben den Markt im Blick. Wandel ist seit jeher und bleibt ständiger Begleiter der Messewirtschaft.“

In Interviews berichten Persönlichkeiten aus veranstaltenden und ausstellenden Unternehmen über erfolgreiche Projekte und Pilotversuche, um neue Erwartungen der Kunden zu bedienen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz auszuloten. Sarah Hunke, Absolventin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg, erläutert beispielsweise die Wünsche und Bedürfnisse der jungen, digital-affinen Generation an Messen.

Mit Zahlen und Fakten belegt der AUMA die Entwicklung der deutschen Messewirtschaft. Gegeben wird auch ein Update zur nachhaltigen Transformation der Branche. Den Abschluss bildet ein Beitrag über die Modernisierung des Verbandes.

 

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten.

Durch Messen in Deutschland werden bis zu 230.000 Jobs gesichert. Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 60 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland.

Quelle: AUMA News

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AUMA-Vorstand: Mario Tobias neu gewählt

AUMA-Vorstand: Mario Tobias neu gewählt

Die Mitgliederversammlung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA hat auf ihrer Jahrestagung in Berlin am 13. Juni Mario Tobias in den Vorstand gewählt. Der 52-Jährige ist seit September 2023 CEO des Messe Berlin GmbH. Zuvor war der gebürtige Wolfenbüttler nach Stationen beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (bitkom) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Chef der Industrie- und Handelskammer Potsdam.

Klaus D. Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der Paradies GmbH, wurde als 2. Stellvertretender AUMA-Vorsitzender für weitere drei Jahre wiedergewählt. Er ist seit 1997 für den Verband textil + mode – Gesamtverband der Deutschen Textil- und Modeindustrie Mitglied im AUMA-Vorstand und hat seit 2003 die Funktion des 2. Stv. Vorsitzenden inne.

Aus dem AUMA-Vorstand ausgeschieden ist Jelto Hendriok, Geschäftsführer Straub GmbH, der für den Verband der Chemischen Industrie im Vorstand war. In den Vorstand wiedergewählt wurden Martin Buhl-Wagner (Leipziger Messe), Dr. Jochen Köckler (Deutsche Messe AG), Henning Könicke, (Fachverband Messen und Ausstellungen FAMA), Klaus D. Kremers (Paradies GmbH) und Ulrich Reifenhäuser (Reifenhäuser GmbH).

Neue Mitglieder im Verband der deutschen Messewirtschaft sind seit Jahresbeginn die Freiburg Wirtschaft Messe und Touristik GmbH und die Messe Augsburg GmbH. Dem AUMA gehören als Verband der deutschen Messewirtschaft 67 Mitglieder an, darunter 30 Verbände der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie von Serviceunternehmen und 37 Messeveranstalter.

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt: Umsatzbestmarke angepeilt

Messe Frankfurt: Umsatzbestmarke angepeilt

Die Messe Frankfurt ist weiter auf Erfolgskurs. Das Unternehmen profitiert von seiner außerordentlich guten Marktposition im globalen Wettbewerb und mit starken Veranstaltungsmarken. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen unter Berücksichtigung der aktuellen geopolitischen Lage eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 25 Prozent auf 770 Millionen Euro. „Das wäre der höchste Umsatz in der Geschichte der Messe Frankfurt“, freut sich Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Leistungskraft der Messe Frankfurt zeigt sich im finalen Geschäftsabschluss 2023, seit drei Jahren erstmals wieder mit einem kompletten und starken operativen Geschäft. Schneller als gedacht konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel signifikant gesteigert werden und beträgt 609 Millionen Euro (2022: 454,2 Millionen Euro). Außerhalb Deutschlands haben sich die Umsätze auf konsolidiert rund 275 Millionen Euro (2022: 140,2 Millionen Euro) erhöht. Das sind 45 Prozent am Konzern-Umsatz (2022: 31 Prozent). Im Inland wurden Umsatzerlöse von rund 334 Millionen Euro (2022: 313,9 Millionen Euro) erreicht.

Insgesamt fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 349 Veranstaltungen statt mit rund 86.400 ausstellenden Unternehmen und über 4,3 Millionen Besucher*innen. Auf den Frankfurter Eigenveranstaltungen kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich rund 81 Prozent der ausstellenden Unternehmen von außerhalb Deutschlands, eine historische Bestmarke. Auf Handelsseite waren es rund 54 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 steht der Fokus weiter im Zeichen eines profitablen und beschleunigten Wachstums. Das Portfolio der Messe Frankfurt zeigt sich veranstaltungsstark und mit einer turnusbedingt engen Taktung der Leitmessen in Frankfurt und weltweit. Neben einem regen Eigenveranstaltungsgeschäft entwickelt sich mit dem Geschäftsfeld Locations und dem Gastveranstaltungsgeschäft auch der zweite wichtige Treiber am Heimatstandort außerordentlich gut. Mit einem hohen Anfrageaufkommen werden die Werte der vergangenen fünf Jahre übertroffen. Bis Jahresende sind aktuell mehr als 200 Gastveranstaltungen gebucht. Die Messe Frankfurt geht davon aus, dass bis Jahresende weitere Veranstaltungen hinzukommen werden. Aufgrund seiner flexiblen Infrastruktur finden auf dem Frankfurter Messegelände zunehmend mehrere Veranstaltungen parallel statt.  

Mehr als 20 neue Veranstaltungen sind für 2024 und 2025 weltweit geplant. In der strategischen Unternehmensausrichtung spielt das globale Portfolio der Unternehmensgruppe an mehr als 50 Standorten sowie das weltumspannende Vertriebsnetz aus 28 Tochtergesellschaften und über 50 Sales Partner seit 35 Jahren eine wichtige Rolle. Die Unternehmensgruppe ist einer der weltweit größten Global Player in der Branche.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

Quelle: AUMA News

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