Von Allianzen bis Wandel: Trends der Messewirtschaft veröffentlicht

Von Allianzen bis Wandel: Trends der Messewirtschaft veröffentlicht

  • AUMA-Jahrespublikation “Trends 2024/2025” mit aktuellen Zahlen, Daten, Fakten zum Messeplatz Deutschland

  • Ministerpräsident Hendrik Wüst im Interview zur Bedeutung von Messen

  • Trägerin des Messe-Impulspreises zu Erwartungen der Generation Z an Messen

Berlin, 4. Juli 2024 | Allianzen machen stärker, Kooperationen unter Messemachern nehmen zu. Das ist einer von acht aktuellen Trends der Messewirtschaft in Deutschland, zeigt die jetzt veröffentlichte Jahrespublikation “AUMA-Trends 2024/2025” des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Messeformate würden beispielsweise in neue Joint Ventures eingebracht, um deutsche Veranstalter und Messemarken gut aufzustellen für den heiß umkämpften Weltmarkt.

Besonders lesenswert ist ein Interview mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, der über die Bedeutung von Messen spricht. Wie in keinem anderen Bundesland hebt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in ihrem Koalitionsvertrag die enorme Bedeutung der Messewirtschaft hervor. Wüst erklärt im Gespräch, wieso Messen integraler Bestandteil der wirtschaftspolitischen Strategie sind.

Die Jahrespublikation gibt außerdem einen Rundumblick über die Themen der Branche im Spannungsfeld zwischen Herausforderungen, Umbrüchen und Möglichkeiten. Aus Befragungen, Beobachtungen und Gesprächen hat das AUMA-Team Erkenntnisse destilliert, die Trends der deutschen Messewirtschaft.

  • Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA: „Gerade die jüngsten geopolitischen Krisen und Konflikte erfordern neue Ideen für Handel und Wirtschaft. Die Messewirtschaft bietet in beeindruckender Schnelligkeit neue Marktplätze. Messeformate entwickeln sich weiter, adressieren neue Zielgruppen und haben den Markt im Blick. Wandel ist seit jeher und bleibt ständiger Begleiter der Messewirtschaft.“

In Interviews berichten Persönlichkeiten aus veranstaltenden und ausstellenden Unternehmen über erfolgreiche Projekte und Pilotversuche, um neue Erwartungen der Kunden zu bedienen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz auszuloten. Sarah Hunke, Absolventin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg, erläutert beispielsweise die Wünsche und Bedürfnisse der jungen, digital-affinen Generation an Messen.

Mit Zahlen und Fakten belegt der AUMA die Entwicklung der deutschen Messewirtschaft. Gegeben wird auch ein Update zur nachhaltigen Transformation der Branche. Den Abschluss bildet ein Beitrag über die Modernisierung des Verbandes.

 

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten.

Durch Messen in Deutschland werden bis zu 230.000 Jobs gesichert. Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 60 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland.

Quelle: AUMA News

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AUMA-Vorstand: Mario Tobias neu gewählt

AUMA-Vorstand: Mario Tobias neu gewählt

Die Mitgliederversammlung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA hat auf ihrer Jahrestagung in Berlin am 13. Juni Mario Tobias in den Vorstand gewählt. Der 52-Jährige ist seit September 2023 CEO des Messe Berlin GmbH. Zuvor war der gebürtige Wolfenbüttler nach Stationen beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (bitkom) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Chef der Industrie- und Handelskammer Potsdam.

Klaus D. Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der Paradies GmbH, wurde als 2. Stellvertretender AUMA-Vorsitzender für weitere drei Jahre wiedergewählt. Er ist seit 1997 für den Verband textil + mode – Gesamtverband der Deutschen Textil- und Modeindustrie Mitglied im AUMA-Vorstand und hat seit 2003 die Funktion des 2. Stv. Vorsitzenden inne.

Aus dem AUMA-Vorstand ausgeschieden ist Jelto Hendriok, Geschäftsführer Straub GmbH, der für den Verband der Chemischen Industrie im Vorstand war. In den Vorstand wiedergewählt wurden Martin Buhl-Wagner (Leipziger Messe), Dr. Jochen Köckler (Deutsche Messe AG), Henning Könicke, (Fachverband Messen und Ausstellungen FAMA), Klaus D. Kremers (Paradies GmbH) und Ulrich Reifenhäuser (Reifenhäuser GmbH).

Neue Mitglieder im Verband der deutschen Messewirtschaft sind seit Jahresbeginn die Freiburg Wirtschaft Messe und Touristik GmbH und die Messe Augsburg GmbH. Dem AUMA gehören als Verband der deutschen Messewirtschaft 67 Mitglieder an, darunter 30 Verbände der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie von Serviceunternehmen und 37 Messeveranstalter.

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt: Umsatzbestmarke angepeilt

Messe Frankfurt: Umsatzbestmarke angepeilt

Die Messe Frankfurt ist weiter auf Erfolgskurs. Das Unternehmen profitiert von seiner außerordentlich guten Marktposition im globalen Wettbewerb und mit starken Veranstaltungsmarken. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen unter Berücksichtigung der aktuellen geopolitischen Lage eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 25 Prozent auf 770 Millionen Euro. „Das wäre der höchste Umsatz in der Geschichte der Messe Frankfurt“, freut sich Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Leistungskraft der Messe Frankfurt zeigt sich im finalen Geschäftsabschluss 2023, seit drei Jahren erstmals wieder mit einem kompletten und starken operativen Geschäft. Schneller als gedacht konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel signifikant gesteigert werden und beträgt 609 Millionen Euro (2022: 454,2 Millionen Euro). Außerhalb Deutschlands haben sich die Umsätze auf konsolidiert rund 275 Millionen Euro (2022: 140,2 Millionen Euro) erhöht. Das sind 45 Prozent am Konzern-Umsatz (2022: 31 Prozent). Im Inland wurden Umsatzerlöse von rund 334 Millionen Euro (2022: 313,9 Millionen Euro) erreicht.

Insgesamt fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 349 Veranstaltungen statt mit rund 86.400 ausstellenden Unternehmen und über 4,3 Millionen Besucher*innen. Auf den Frankfurter Eigenveranstaltungen kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich rund 81 Prozent der ausstellenden Unternehmen von außerhalb Deutschlands, eine historische Bestmarke. Auf Handelsseite waren es rund 54 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 steht der Fokus weiter im Zeichen eines profitablen und beschleunigten Wachstums. Das Portfolio der Messe Frankfurt zeigt sich veranstaltungsstark und mit einer turnusbedingt engen Taktung der Leitmessen in Frankfurt und weltweit. Neben einem regen Eigenveranstaltungsgeschäft entwickelt sich mit dem Geschäftsfeld Locations und dem Gastveranstaltungsgeschäft auch der zweite wichtige Treiber am Heimatstandort außerordentlich gut. Mit einem hohen Anfrageaufkommen werden die Werte der vergangenen fünf Jahre übertroffen. Bis Jahresende sind aktuell mehr als 200 Gastveranstaltungen gebucht. Die Messe Frankfurt geht davon aus, dass bis Jahresende weitere Veranstaltungen hinzukommen werden. Aufgrund seiner flexiblen Infrastruktur finden auf dem Frankfurter Messegelände zunehmend mehrere Veranstaltungen parallel statt.  

Mehr als 20 neue Veranstaltungen sind für 2024 und 2025 weltweit geplant. In der strategischen Unternehmensausrichtung spielt das globale Portfolio der Unternehmensgruppe an mehr als 50 Standorten sowie das weltumspannende Vertriebsnetz aus 28 Tochtergesellschaften und über 50 Sales Partner seit 35 Jahren eine wichtige Rolle. Die Unternehmensgruppe ist einer der weltweit größten Global Player in der Branche.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

Quelle: AUMA News

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RX Deutschland: Marketing Award gewonnen

RX Deutschland: Marketing Award gewonnen

Messeveranstalter und Betreiber von Veranstaltungsorten sammeln große Mengen an Daten aus Quellen wie Anmeldeformularen, Ticketing-Plattformen, Online-Verhaltenstracking, Einlasssystemen und Umfragen. Doch wie können die Unternehmen von den Daten profitieren? RX Deutschland hat zu dieser Fragestellung ein Praxisbeispiel bei dem diesjährigen Marketing-Wettbewerb des Weltverbandes der Messewirtschaft UFI eingereicht. Am Beispiel der Fitness-Messe FIBO hat die Messegesellschaft die gesammelten Informationen konsequent monetarisiert. Dabei wurde eine personenorientierte Marketingstrategie entwickelt und mit Marketing-Automatisierungstools gearbeitet. Die Jury war von der Umsetzung beeindruckt und entschied, RX Deutschland den diesjährigen UFI Marketing Award zu verleihen.

Michael Köhler, General Manager von RX Deutschland, freut sich über die Auszeichnung: „Datengetriebene Entscheidungen geben zunehmend den Takt im Messemarketing vor – mit messbarem Erfolg für uns bei RX. Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung mit diesem renommierten und in der Messewirtschaft bekannten Preis. Der 1. Platz ist nicht nur eine wichtige Bestätigung, sondern auch eine große Motivation für das gesamte Marketingteam.“

Die Jury würdigt auch die Finalisten für die Qualität ihrer Projekte: Informa Markets & IIRIS’s MQL Dashboard und TAITRA (Taiwan External Trade Development Council) mit dem Secret Ingredient ihrer COMPUTEX 2023 Show.

Der UFI Marketing Award ist eine der jährlichen Preiskategorien der UFI, die erfolgreiche, ergebnisorientierte Initiativen in der Messewirtschaft anerkennt und belohnt. Mit diesen Auszeichnungen werden hervorragende Leistungen in verschiedenen Kategorien gewürdigt, darunter Personalwesen, Betrieb und Dienstleistungen, Industriepartner, Nachhaltigkeit, digitale Innovation und Marketing. Die Gewinner des UFI Award 2024 werden ihre Projekte auf dem 91. UFI Global Congress vom 20. bis 23. November 2024 in Köln vorstellen.

Weitere Informationen: www.ufi.org/awards

Quelle: AUMA News

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Messedeutschland: Internationale Anteile gestiegen

Messedeutschland: Internationale Anteile gestiegen

Berlin, 18. Juli 2024 // Mit beeindruckend großer Präsenz melden sich die internationalen Interessenten am Messeplatz Deutschland zurück. Für das Jahr 2023 hat der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA jetzt die Beteiligungen der ausstellenden Unternehmen und Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland und die wichtigsten Herkunftsländer berechnet. Per Anteil liegen die Aussteller- und Besucherzahlen erstmals über dem Vor-Corona-Niveau. Die hohe Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite ist einer der großen Vorteile der deutschen Messen im heiß umkämpften Weltmarkt.

Unter den Ausstellern hat China seine Top-Position wieder erreicht

Von 147.000 ausstellenden Unternehmen auf 166 internationalen und nationalen Messen kamen 96.000 Aussteller aus dem Ausland; 2022 waren es noch ein gutes Drittel weniger. Vor der Corona-Pandemie kamen 60 Prozent der Aussteller aus dem Ausland, jetzt sind es 65 Prozent. China hat mit einem Anteil von über 15 Prozent seine Top-Position unter den Ausstellernationen von 2019 (14 Prozent) wieder erreicht nach den coronabedingten Verschiebungen der beiden Vorjahre. Zweitstärkstes Ausstellerland ist Italien (12 Prozent) vor der Türkei (5 Prozent). 

In Zahlen bedeutet das für 2023: China mit über 14.500 Ausstellern vor Italien (11.700), Türkei (5.000), Frankreich (4.800) und den Niederlanden (4.700). 2022 lag China mit 4.800 Ausstellern an Platz drei nach Italien an Spitzenposition (10.500) und Frankreich (5.100), gefolgt von der Türkei (4.100) und den USA sowie Niederlande mit 3.900 Ausstellern.

Die meisten Besucherinnen und Besucher kommen aus Europa

2,5 Millionen der 7,5 Millionen Besucherinnen und Besucher der internationalen und nationalen Messen kamen 2023 aus dem Ausland. Das entspricht einem Anteil von 33 Prozent und liegt damit ebenfalls über dem Durchschnitt vor der Corona-Pandemie (30 Prozent). Die wichtigsten Besucherländer sind hierbei die Niederlande (190.000), Italien (175.000), Schweiz (165.000), Österreich (160.000),  Frankreich und Großbritannien mit jeweils 110.000.

Der Anteil der europäischen Länder bei den Besucherinnen und Besuchern liegt mit 74 Prozent fast auf der Höhe von 2019 (76,9 Prozent). In allen anderen Regionen sind leichte Steigerungen zu sehen. Erstmals seit der Corona-Pandemie haben sich die Anteile aus Süd-Ost-Zentral-Asien deutlich erholt und liegen mit 11,3 Prozent nun wieder leicht über 2019 (10,6 Prozent). Deutlich wird der Zuwachs aus Asien im Vergleich zu 2022 bei China, Indien und Japan, den drei wichtigsten Ländern in der Rangliste der Besucherinnen und Besucher: China steigt von Platz 34 (12.500) auf Platz 12 (70.000), Indien von Platz 18 (28.000) auf Platz 15 (45.000) und Japan von Platz 28 (17.000) auf Platz 20 (35.000). Einer der Gründe für die deutliche Erholung des Asien-Anteils gegenüber 2022 ist der Wegfall der Reise-Restriktionen infolge der Corona-Pandemie.

 

Insgesamt liegen die Zahlen der ausländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch unter der Marke von 2019: 113.000 ausstellende Unternehmen und 3,2 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen im Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie nach Deutschland. Gründe für diese langsame Erholung sind die andauernd langen Wartezeiten bei der Visumbeschaffung in den deutschen Konsulaten und Vertretungen, zeigt eine Umfrage des AUMA bei den Auslandsvertretern der Messegesellschaften, nach der es teilweise zwei Monate dauert, um überhaupt einen Termin zu bekommen.

Im Jahr 2023 wurden 320 von 360 geplanten Messen durchgeführt. Mehr als 183.000 ausstellende Unternehmen und 11,4 Millionen Besucherinnen und Besucher wurden gezählt.

HH/AB

Quelle: AUMA News

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NürnbergMesse: Rekordumsatz im Jubiläumsjahr

NürnbergMesse: Rekordumsatz im Jubiläumsjahr

In ihrem Jubiläumsjahr 2024 erwartet die NürnbergMesse einen Rekordumsatz von über 350 Millionen Euro. Doch auch das Vorjahr 2023 – als veranstaltungsschwächeres ungerades Jahr – konnte überzeugen: An den insgesamt 150 Veranstaltungen der NürnbergMesse Group weltweit (2022: 155) beteiligten sich insgesamt 28.135 Aussteller (2022: 23.457) und rund 1,3 Millionen Besucher (2022: 989.338) auf einer Nettofläche von 904.466 Quadratmetern (2022: 841.612 Quadratmeter). Die hohe Beteiligung an Messen, Kongressen und Events führte zu einem Umsatz von 265 Millionen Euro im Konzern, dem immerhin zweithöchsten Umsatz in einem ungeraden Jahr. Damit knüpft die NürnbergMesse fast an ihr Umsatz-Niveau des Vor-Coronajahres 2019 an (285 Millionen Euro).

Die Umsatzanteile am Konzernumsatz liegen für das Messejahr 2023 bei den Eigen- und Partnerveranstaltungen bei 29 Prozent, Gastveranstaltungen und NürnbergConvention tragen rund 28 Prozent bei, MesseService einschließlich der inländischen Tochtergesellschaften Holtmann und Lehrieder liegt bei rund 23 Prozent und der Bereich International macht 20 Prozent aus. Die hohe Zahl von 150 Veranstaltungen in Nürnberg und weltweit führten dazu, dass die NürnbergMesse durchschnittlich drei Veranstaltungen pro Woche durchgeführt hat.
Für das Geschäftsjahr 2024 stehen insgesamt 137 Veranstaltungen im Messekalender, darunter 68 in Nürnberg. Nach der erfolgreichen Akquisition des Messeveranstalters trendfairs 2023 gehören in diesem Jahr auch fünf hochwertige Spezialmessen in den Bereichen Küche, Inneneinrichtung und Technik in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals zum Veranstaltungsportfolio.

Um das in Teilen seit dem Gründungsjahr 1974 bestehende Messegelände fit für die Zukunft zu machen, investiert die NürnbergMesse in eine moderne und nachhaltige Infrastruktur, allein im Jubiläumsjahr über 50 Millionen Euro. Neben den Hallen zählen dazu auch die energetische Sanierung und Modernisierung eines Bürogebäudes am Eingang NCC Mitte.

Ein wesentlicher Pfeiler der Nachhaltigkeitsinitiativen der NürnbergMesse ist die CO₂-neutrale Energieversorgung bis 2028. Bis Mitte 2025 wird ein erster Teilabschnitt der hybriden Energieversorgung abgeschlossen sein. Mit rund 21.000 Photovoltaikmodulen auf sieben Hallen und einem Parkhaus wird die Messegesellschaft dann mit rund neun Millionen Kilowattstunden grünem Solarstrom jährlich versorgt, was dem Verbrauch einer Kleinstadt mit rund 7.000 Einwohnern entspricht. Aktuell erzeugen die ersten Dachanlagen bereits bis zu 30 Prozent des benötigen Strombedarfs selbst.

Das Unternehmen plant weitere Investitionen in die Digitalisierung ihrer Produkte und Services. Mit über 70 Millionen Euro machte der Anteil der Servicedienstleistungen gut ein Drittel des Gesamtumsatzes in der GmbH aus. Diesen Anteil will die Messegesellschaft durch den Ausbau ihrer Shop-Landschaft im Rahmen von E-Commerce und die weitere Digitalisierung ihres Angebots kontinuierlich steigern.

Weitere Informationen: www.nuernbergmesse.de

Quelle: AUMA News

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Messe Stuttgart: Comeback gelungen

Messe Stuttgart: Comeback gelungen

Die Messe Stuttgart blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Mit einem Umsatz von 128,3 Millionen Euro knüpft das Unternehmen wieder an Erfolge vor der Corona-Pandemie an. Der Veranstaltungskalender war mit 61 Eigen- und Gastmessen gut gefüllt, darunter Messen wie die CMT, hy-fcell, Motek, Moulding Expo, der Stuttgarter MesseHerbst und die Comic Con Stuttgart.
Insgesamt präsentierten im Jahr 2023 in Stuttgart 15.959 ausstellende Unternehmen ihre Produkte und Innovationen, wobei 29 Prozent von diesen aus dem Ausland kamen. Die Besucherzahlen überstiegen erstmals nach der Pandemie wieder die Millionengrenze: 1.071.161 Besucherinnen und Besucher, darunter 89.134 Menschen aus dem Ausland, unterstützten durch ihre Teilnahme auch die lokale Wirtschaft.

Zudem waren unmittelbar nach den Corona-Jahren einige Neuprodukte am Start. „Erstmals wurde die REISEN & CARAVANING Hamburg im Norden Deutschlands von der Messe Stuttgart durchgeführt und verzeichnete sogleich einen Besucherrekord. Ebenso erfolgreich waren die Premieren von Volta-X und Quantum Effects“, freut sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Zur Stärkung des Engagements in wichtigen Märkten außerhalb des Heimatstandortes wurde im Herbst die vierte Tochtergesellschaft, die Messe Stuttgart India, gegründet. Die neue Gesellschaft war bereits in 2023 mit der DIDAC India bei der führenden Bildungsmesse des Landes engagiert. Gleichzeitig wurden weitere Fachmessen aus dem Industriebereich auf Schiene gesetzt.
Wichtige Messen im ersten Halbjahr waren u.a. die Reisemesse CMT, die Intergastra, die Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz R+T, die LogiMAT, die Frühjahrsmessen, die GrindingHub und die CastForge. Die zweite Jahreshälfte verspricht ein ebenso volles Programm.

Den Auftakt bildet die Grill- und BBQ-Weltmeisterschaft vom 27. bis 28. Juli. Weitere Veranstaltungen sind die Metallbearbeitungsmesse AMB im September, die interbad, die südback, die SÜFFA sowie die Messen hy-fcell, Quantum Effects und VISION, die erstmals parallel stattfinden und damit eine Plattform für Zukunftstechnologien bilden.

2024 werden 13 Messen in China, Indien, Kanada, Thailand und der Türkei stattfinden. Zu den besonderen Highlights im ersten Halbjahr zählen die Premieren in Indien mit der MOLDEX India, der FASTNEX und der LogiMAT India. Sehr erfolgreich verliefen auch die IBAKTECH in der Türkei und die R+T Asia in Shanghai. Mit Spannung wird die DIDAC India im September erwartet, erstmals in Eigenregie der Messe Stuttgart.

Weitere Informationen: https://www.messe-stuttgart.de

Quelle: AUMA News

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Messe Friedrichshafen: Fit für die Zukunft

Messe Friedrichshafen: Fit für die Zukunft

Nach turbulenten Jahren befindet sich die Messe Friedrichshafen GmbH pünktlich zum 75. Geburtstag mit ihrem Jahresergebnis 2023 wieder im grünen Bereich und schreibt schwarze Zahlen: Mit 11 Eigen- und 18 Gastmessen sowie 17 Events und Firmenveranstaltungen erwirtschafteten die Messemacher vom Bodensee einen Umsatz von 20,4 Millionen Euro (2022: 11,9 Millionen Euro). Das Jahresergebnis ist mit 201.000 Euro positiv und ließ dabei sogar eine Mietzahlung an die Besitzgesellschaft Internationale Bodenseemesse GmbH zu.

2023 markiert das erste vollständige Veranstaltungsjahr nach der Pandemie, in dem das Messegeschäft mit etablierten und auch neuen Formaten in voller Vielfalt aktiviert werden konnte. Für das langjährige Eurobike-Zeitfenster ist es der Messe Friedrichshafen gelungen, ein neues Highlight an den Bodensee zu holen: im September 2023 fand mit der „Americana“ Europas größte Messe für Westernreiten und Westernkultur statt, die gleich vom Start weg 47.200 Pferdefans anzog.

Insgesamt kamen im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 558.000 Besucherinnen und Besucher sowie 7.900 ausstellende Unternehmen aus mehr als 60 Nationen auf das Messegelände. Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann betont: „Diese Zahlen unterstreichen eindrücklich die wirtschaftliche Bedeutung der Messe Friedrichshafen für die Stadt, die Bodensee-Region und darüber hinaus. Mit unserer großen Bandbreite an Veranstaltungsformaten und Vermietungen werden wir diese Rolle im aktuellen Jahr festigen und sogar weiter ausbauen.“

Als weiterhin sehr erfolgreich erweist sich das im Jahr 2021 durch die Messe-Unternehmen Friedrichshafen und Frankfurt gegründete Joint Venture fairnamic GmbH. „Die Eurobike entwickelt sich als Weltleitmesse in Frankfurt auf hohem Niveau und gleiches gilt für die internationale Luftfahrtausstellung AERO am Standort Friedrichshafen. Beide durch das Joint Venture durchgeführten Formate haben jüngst starke Neuauflagen abgebildet und blicken auf exzellente Perspektiven“, berichtet Stefan Mittag, Bereichsleiter Finanzen der Messe Friedrichshafen sowie Mitgeschäftsführer der fairnamic GmbH.

Gut gefüllt zeigte sich der Kalender 2023 im Bereich der Gastveranstaltungen. Dazu zählen die etablierten Messen Fakuma, die Faszination Modellbau sowie die „all about automation“. Erfolgreich waren auch die jungen Formate „Eurobee – Süddeutsche Berufs- und Erwerbsimkertage“ und die 2023 erstmals durchgeführte „Spiel doch!“. Einen großen Bestandteil des Gastveranstaltungsgeschäfts bilden Formate wie Betriebsveranstaltungen, Events und Kongresse regionaler Unternehmen sowie Sportveranstaltungen.

Blick in das Messejahr 2024

Mit der Motorradwelt Bodensee startete die Messemannschaft voller Optimismus in ein eng getaktetes Jahr 2024. „Wir erleben bisher ein erfolgreiches Veranstaltungsjahr, die Vermietungen und der Besuch sind auf vielen Ebenen auf Vor-Corona-Niveau. Die Auswirkungen weltwirtschaftlicher und globalpolitischer Entwicklungen sind jedoch weiterhin spürbar. Das komplexe Messegeschäft und die Anforderungen des Marktes erfordern einen erhöhten Personaleinsatz. Wir erwarten dennoch eine weiterhin positive Entwicklung der Veranstaltungsbranche und sind zuversichtlich – denn die richtigen strategischen Weichen für die Messe Friedrichshafen sind gestellt“, resümiert Klaus Wellmann.

Weitere Informationen: www.messe-friedrichshafen.de

Quelle: AUMA News

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EU: Einheitliches Patentsystem mit Erfolg eingeführt

EU: Einheitliches Patentsystem mit Erfolg eingeführt

Ein Jahr nach dem Inkrafttreten des einheitlichen Patentsystems verzeichnet das Europäische Patentamt bereits 27.000 Registrierungen entsprechender Patente. Das Einheitspatent tritt neben die nationalen und europäischen Patente und gilt in allen teilnehmenden Mitgliedstaaten. Es bietet Unternehmen damit die Möglichkeit, ihre Innovationen noch effizienter zu schützen und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Teil des neuen Patentsystems ist auch das Einheitliche Patentgericht, das für die Einheitspatente, bestehende europäische Patente und in speziellen Fällen auch für nicht einheitliche neue europäische Patente zuständig ist. Momentan sind 17 EU-Mitgliedstaaten Teil des Einheitspatentgerichts: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien und Schweden.

Vertiefte Informationen zum europäischen Patentrecht finden Unternehmen u.a. auf der Seite des Deutschen Patent- und Markenamtes DPMA. Das DPMA hat dort auch seinen Jahresbericht 2023 mit Statistiken und Hinweisen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen veröffentlicht.

Der gewerbliche Rechtsschutz ist überaus wichtig für die europäische Innovationslandschaft. Der AUMA hat daher im vergangenen Juni gemeinsam mit dem EUIPO für zahlreiche Vertreter deutscher Messeveranstalter eine Informationsveranstaltung zum Schutz von Marken und Produkten beim Ausstellen auf Messen durchgeführt.

17. Juli 2024

Quelle: AUMA News

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Regionale Messen: Deutlich verbessert

Regionale Messen: Deutlich verbessert

Die regionalen Messen in Deutschland haben die Corona-Krise überwunden. Rund 36.000 ausstellende Unternehmen beteiligten sich 2023 an den 132 regionalen Messen in Deutschland. Das sind über 70 Prozent mehr als noch 2022. Sie belegten eine Standfläche von knapp 1,13 Millionen Quadratmetern (+ 61 Prozent) und zogen das Interesse von 3,9 Millionen Besucherinnen und Besuchern (+ 86 Prozent) an. Zu erwähnen ist dabei, dass 2022 noch deutlich von Corona-Verboten geprägt war. So konnten 2022 nur 90 Messen durchgeführt werden. Dies geht aus einer Untersuchung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA hervor, die jetzt abgeschlossen wurde.

  • Hendrik Hochheim, Leiter des Bereiches Messen Deutschland in AUMA: “Die Kennzahlen des Messejahres 2023 zeigen, wie wichtig den Menschen ihre regionalen Fach- und Spezialmessen sowie die Freizeit- und Hobbyschauen sind. Gerade nach den Messeverboten in der Corona-Krise hat die Bedeutung der regionalen Messen noch einmal deutlich zugelegt. Sie sind nicht nur die Treff- und Informationspunkte für alle Aspekte des Lebens, des Wohnens und Genießens in der Region. Sie greifen Trends und Verbraucherbedürfnisse auf und zeigen Innovationen, die in der Region für die Region entstehen.“

Dabei entwickelten sich die drei Typen der Regionalmessen unterschiedlich: Am besten schnitten die regionalen Fachbesuchermessen ab, zu denen etwa die beiden Fachmessen für Elektrotechnik und Elektronik eltefa in Stuttgart und elektrotechnik in Dortmund, die Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe und die regionalen Ordertage in Hamburg Nordstil gehören. Bei den regionalen Fachbesuchermessen zeigt sich ein deutliches Aussteller- und Besucherwachstum.

Die Special-Interest-Publikumsmessen zeigten ebenfalls ein erhebliches Wachstum. Dazu zählen die Reisen & Caravan in Erfurt, die modell-hobby-spiel in Leipzig sowie die Freizeit, Touristik & Garten in Nürnberg. Auch Mehrbranchen-Publikumsmessen verzeichnen gegenüber 2022 ein Aussteller- und Besucherplus. Einige Veranstalter reagieren auf veränderte Besucherpräferenzen mit einer Verkürzung der Messelaufzeit und neuen inhaltlichen Angeboten. Neben der Stärkung des regionalen Fokus sind Emotionalisierung und Erlebnisorientierung wichtige Mittel zur Stabilisierung oder Steigerung der Besuchsqualität.

Insgesamt fanden im vergangenen Jahr 298 Messen statt, darunter 166 mit nationaler oder internationaler Reichweite und 132 mit regionalem Fokus. Insgesamt beteiligten sich 183.000 ausstellende Unternehmen und 11,4 Millionen Besucherinnen und Besucher auf einer Standfläche von 6,34 Millionen Quadratmetern.

Quelle: AUMA News

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