Premiere der all about automation in Wels: Starkes Ausstellerfeld und umfassender Service

Mit der ersten Ausgabe der all about automation in Wels etabliert sich am 20. und 21. Mai 2026 in der Messe Wels die ausstellerstärkste Fachmesse für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung in Österreich. Neben einem breit aufgestellten Ausstellerfeld setzt der Veranstalter Easyfairs auf ein besonders komfortables Besuchererlebnis mit umfangreichen Inklusivleistungen und digitalen Services.

Die österreichische Automatisierungsindustrie präsentiert sich in Wels in ihrer gesamten Bandbreite. Anbieter aus den Bereichen Steuerungs- und Antriebstechnik, Sensorik, Safety, Robotik und Bildverarbeitung, Industrial Software, IIoT- und Edge-Lösungen sowie Schaltschrank- und Verbindungstechnik zeigen ihre aktuellen Entwicklungen.

Neben international tätigen Technologieführern sind zahlreiche in Österreich ansässige Systemintegratoren, Engineering-Dienstleister und Schaltschrankbauer vertreten. Sie bieten maßgeschneiderte Lösungen für Maschinenbau, Anlagenbau und produzierende Industrie. Damit vereint die Messe sowohl die „großen Namen“ der Automatisierung als auch regional verankerte Umsetzungspartner und schafft für Fachbesucher ein in dieser Breite bislang nicht verfügbares Angebot an Komponenten, Systemen, Software und Dienstleistungen.

Kooperationspartner der Messe ist Automate Upper Austria, die Initiative von Business Upper Austria, der Standortagentur des Landes Oberösterreich, für intelligente, automatisierte und digitalisierte Produktion. Weitere Partnerschaften bestehen mit der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. sowie mit dem auf Fach- und Führungskräfte ausgerichteten Branchenevent automation forum.

Komplettes Servicepaket für Besucher

Der Besuch der Messe ist für von Ausstellern, Veranstalter oder Partnern eingeladene Fachbesucher kostenfrei. Das reguläre Tagesticket kostet 25 Euro. Dafür erhalten Besucher ein umfassendes Servicepaket, das neben dem Zugang zur Messe mit rund 250 Ausstellern auch alle Vorträge auf der Talk Lounge in der Halle umfasst.

Darüber hinaus stehen kostenlose Snacks und Getränke auf zentralen Kommunikationsflächen in der Messehalle bereit. Kostenfreie Parkplätze direkt am Messegelände sowie die Nutzung der Messe-App mit Networking-Funktion sind ebenfalls inkludiert. So können Besucher ihren Messetag ohne zusätzlichen Aufwand für Verpflegung oder Services planen und sich ganz auf Inhalte, Gespräche und Lösungsfindung konzentrieren.

Digitale Tools für Planung und Networking

Eine zentrale Rolle spielt die Messe-App, die Besucher vor, während und nach der Veranstaltung begleitet. Sie bündelt alle relevanten Informationen, unterstützt bei der Planung des Messetages und bietet persönliche Networking-Empfehlungen.

Ergänzt wird das digitale Angebot durch den Smart Badge. Jeder registrierte Besucher erhält beim Einlass einen Besucherausweis mit integriertem RFID-Chip. Durch das Scannen des Badges an den Lesegeräten der Stände werden Kontaktdaten digital hinterlegt und Produktinformationen der Aussteller gesammelt – ganz ohne Prospekte mitzunehmen. Nach der Messe erhalten Besucher automatisch eine Übersicht über alle kontaktierten Aussteller und gesammelten Informationen per E-Mail, was Nachbereitung und internen Austausch erleichtert.

Effizientes Messekonzept für Fachanwender

Die all about automation in Wels richtet sich gezielt an Entscheider und Fachanwender aus Industrie, Maschinen- und Anlagenbau sowie dem produzierenden Gewerbe. Angesprochen werden unter anderem Entwicklungs-, Konstruktions-, Projekt- und Abteilungsleiter, Automatisierungsingenieure, Elektroplaner, Systemintegratoren sowie Mitglieder der Geschäfts- und Werksleitung.

Kompakte Wege in der neuen Halle 22 der Messe Wels, ein breites Ausstellerfeld, inkludierte Services sowie digitale Tools wie Messe-App und Smart Badge sollen den Messebesuch besonders effizient gestalten.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Internationale Präsenz ausgebaut: mac. brand spaces kooperiert mit Kastone

Die Live-Kommunikationsagentur mac. brand spaces baut ihre internationale Präsenz weiter aus. Das Unternehmen aus Langenlonsheim hat eine strategische Partnerschaft mit der chinesischen Live-Marketing-Agentur Kastone vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist die Betreuung international agierender chinesischer Großkonzerne sowie deren europäischer Tochtergesellschaften.

„Mit Kastone bündeln wir unsere Kompetenzen, um Marken- und Messekonzepte für chinesische Unternehmen erfolgreich in den europäischen Markt zu übersetzen und gleichzeitig hochwertige Standards in Gestaltung, Technologie und Umsetzung sicherzustellen“, sagt Stefan Trieb, CEO von mac.

Kastone mit Hauptsitz in Shenzhen zählt zu den größten Live-Marketing-Agenturen Chinas und verfügt über ein globales Servicenetz. Zu den betreuten Marken gehören unter anderem BYD, TCL und Alibaba.

„Als eines der prägenden Unternehmen im chinesischen Messe- und Eventbau kennen wir die Erwartungen unserer Kunden und die Dynamik unseres Marktes sehr genau”, ergänzt Qu Huiping, President von Kastone. „Für den Schritt nach Europa haben wir uns bewusst für mac entschieden – ein Partner, der dort seit Jahren Maßstäbe setzt. Gemeinsam verbinden wir führende Expertise aus China mit tiefem europäischen Marktverständnis.“

mac. brand spaces gehört zu den international führenden Unternehmen der Live-Kommunikation in Deutschland und bringt in die Partnerschaft insbesondere seine Erfahrung in der Konzeption, Planung und Realisierung von Marken- und Messeauftritten in Europa ein. Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen deckt die gesamte Leistungspalette moderner Live-Kommunikation ab – von der Konzeption bis zur Umsetzung von Präsenz- und Digitalformaten. Niederlassungen bestehen unter anderem in Frankfurt, München, Stuttgart, Wien, Singapur und Shanghai.

Im Rahmen der Kooperation übernimmt mac die Umsetzung von Messe- und Markenauftritten für Kastone-Kunden in Europa. Zudem unterstützt das Unternehmen den Aufbau und Betrieb des europäischen Vertriebsstandorts Ambrosius Kastone Europe. Parallel richtet mac ein eigenes Verbindungsbüro bei Kastone in Shenzhen ein, um Projekte frühzeitig zu begleiten und die Abstimmung zwischen den internationalen Teams zu stärken.

„Viele chinesische Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Marken in Europa nicht nur sichtbar, sondern kulturell anschlussfähig zu positionieren“, sagt Katja Sassi-Bucsit, Director International Growth von mac. “Kastone und mac werden ihre cross-kulturellen Projekte aus beiden Perspektiven heraus entwickeln und umsetzen – strategisch, gestalterisch und operativ.“

Die langfristig angelegte Partnerschaft soll Kunden eine integrierte Betreuung bieten – von der strategischen Markenkommunikation über Messekonzepte bis hin zur Umsetzung vor Ort. Beide Unternehmen verstehen die Kooperation als Plattform für nachhaltige internationale Live-Kommunikationsprojekte zwischen Europa und China.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Dritte Ausgabe bestätigt: EUROVINO festigt Position als wichtige Plattform für den Weinmarkt

Die Fachmesse EUROVINO hat sich bei ihrer dritten Ausgabe erneut als bedeutender Treffpunkt für die Weinbranche aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum erwiesen. Über 500 Ausstellende sowie Fachbesucher aus Handel, Gastronomie und Hotellerie kamen in die Messe Karlsruhe. In persönlicher Atmosphäre entstanden Gespräche, neue Geschäftskontakte und Möglichkeiten zur Vertiefung bestehender Partnerschaften.

„Die dritte Ausgabe der EUROVINO zeigt mit ihrer wachsenden Teilnehmerzahl sowie gestiegener Reichweite in Deutschland und dem benachbarten Ausland, dass sie einen festen Platz in der Branche einnimmt“, erklärt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, und ergänzt: „Wir haben mit der EUROVINO eine Plattform geschaffen, die mit ihrer Angebotsbreite Erzeuger dabei unterstützt, sowohl Klassiker als auch Neu-Entdeckungen zu präsentieren. Besuchende können damit vor Ort ihre Wein-Sortimente innovativ und qualitätsvoll gestalten und optimieren. Darin zeigt sich auch die hohe Relevanz von Messen – sie bieten innerhalb ihres Marktes eine exzellente Möglichkeit, das jeweilige Kundensegment individuell und proaktiv zu gestalten.“

Erstaussteller Thomas Männle, Inhaber Schwarzwaldweingut Andreas Männle, hat bereits für die EUROVINO-Ausgabe 2027 gebucht und betont in diesem Kontext: „Messen wie die EUROVINO sind wichtig, um neue Märkte zu erschließen, Neukunden kennenzulernen und zu gewinnen, aber auch Bestandskunden zu halten, zu beraten. Wir nutzen Messen auch intensiv fürs Netzwerken.“ Und Lars Auerbeck, Vertriebsleiter bei Ardau Weinimport, ergänzt: „Man hört bei unseren Kundengesprächen heraus, dass ein Aufschwung spürbar ist. Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Endverbraucherinnen und -verbraucher zu erreichen.“

EUROVINO greift Bedürfnisse der Branche auf

Die EUROVINO reagiert zudem auf Bedürfnisse der Branche und entwickelt ihre Formate kontinuierlich weiter. „Wir legen großen Wert auf den individuellen Austausch mit der Branche. Die dabei identifizierten Bedürfnisse fließen direkt in die Ausgestaltung der EUROVINO ein. Das äußert sich beispielsweise in einem fairen Preis/Leistungsverhältnis und der Weiterentwicklung unserer Formate und Services“, stellt David Köhler, Projektleiter der EUROVINO, heraus.

Ein Beispiel dafür ist die Wine Experience, die Verkostungszone der Messe. Dort konnten Fachbesucher exklusive Weine entdecken und verkosten – darunter auch selten verfügbare Produkte. Digitale Ausschankautomaten ermöglichten eine moderne Verkostung, während Live-Tastings durch Aussteller zusätzliche Einblicke boten. Das Format wurde von Teilnehmern als wertvoller Bestandteil der Messe wahrgenommen, da es Raum für unverbindliche Entdeckungen und gezielte Geschäftsanbahnung bietet.

„Die Wine Experience finde ich gelungen, weil man hier probieren kann, ganz ohne Druck oder Erwartungshaltung. Dabei habe ich neue Weine entdeckt, notiert und dann den zugehörigen Anbietenden aufgesucht“, erklärt Jessica Halliday von erstRebenswert, Weinhandel und Vinothek aus Bad Soden-Salmünster. Stefan Schwarz, Vertriebsleiter des Weinguts Nik Weis St. Urbans-Hof, bekräftigt dies: „Ich hatte Besuchende bei mir, die gezielt über den Wein, den sie in der Wine Experience probiert haben, auf meinen Stand aufmerksam geworden sind. Das Format der Wine Experience finde ich sehr gewinnbringend.“

Ein digitaler Weinguide ergänzt das Messeangebot und umfasst mittlerweile über 4.000 Produkte. Er dient Ausstellern als zusätzlicher Präsentationskanal und Besuchern als Recherche- und Planungstool. Damit unterstützt die EUROVINO die Vorbereitung und Nachbereitung der Messe und stärkt die Vernetzung zwischen Anbietern und Fachpublikum.

EUROVINO als Bühne für Politik und Branchenverbände

Auch die politische Dimension der Veranstaltung blieb sichtbar. Beim Spitzengespräch und einem Rundgang über die Messe fand ein Austausch zwischen Vertretern der Weinbranche und Politik statt. Der Besuch des Schirmherrn der Messe, Peter Hauk, unterstreicht die Bedeutung der EUROVINO für den Weinstandort Baden-Württemberg und darüber hinaus. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurden zudem Förderprojekte vorgestellt, die den Weinbau unterstützen sollen. Vertreter von Weinbauverbänden und Politik betonten dabei die Relevanz gemeinsamer Initiativen zur Stärkung der Branche.

„Der Besuch und die Schirmherrschaft von Minister Hauk bestätigt die Relevanz der EUROVINO und der hier platzierten Themen, gleichzeitig unterstreicht dieser die Bedeutung unserer Fachmesse für die Weinbranche in Baden-Württemberg und deutlich darüber hinaus“, betont René Naumann, Bereichsleiter an der Messe Karlsruhe und in dieser Funktion auch für die EUROVINO zuständig, und blickt gleichzeitig positiv auf die Entwicklung der EUROVINO. Zahlreiche Aussteller haben ihre Teilnahme für 2027 bestätigt, was die Kontinuität und Attraktivität der Veranstaltung unterstreicht. Die nächste EUROVINO findet am 28. Februar und 1. März 2027 statt.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Kettner zu Mozartverkäufern: „Verbot stärkt Wiens Qualitätsanspruch“

Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, begrüßt das geplante Verbot der Mozartverkäufer in der Wiener Innenstadt. Er dankt der Stadt Wien für die Umsetzung dieser Maßnahme. „Die neue Verordnung ist ein wichtiger Schritt zur Qualitätssteigerung und zum Schutz des öffentlichen Raums“, so Kettner.

„Wien wird weltweit als Premiumdestination wahrgenommen. Im Destinationsmarketing setzen wir auf Qualität – ein Anspruch, den unsere Gäste erwarten und den die lebenswerteste Stadt der Welt in vielen Bereichen erfüllt. Die im Straßenverkauf angebotenen Tickets entsprechen diesem Qualitätsversprechen jedoch nicht immer. Zudem ist der öffentliche Raum ein wertvolles Gut, das geschützt werden muss“, betont Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus. „Das komplette Verbot von Mozartverkäufern ab Mai setzt ein klares Signal für mehr Ordnung und Qualität im öffentlichen Raum – ganz im Sinne unserer Visitor Economy Strategie, die den Tourismusstandort Wien nachhaltig und qualitätsvoll gestalten soll, auch im Interesse der hier lebenden Bevölkerung“, streicht Kettner hervor.

Rückhalt in der Bevölkerung

Das Verbot greift eine langjährige Forderung der Visitor Economy ebenso wie der Wiener Bevölkerung auf. Laut aktueller Tourismusakzeptanzbefragung des WienTourismus sprechen sich über die Hälfte (55 Prozent) der Wiener für eine strengere Regulierung des Straßenverkaufs aus. Gleichzeitig zeigt die Erhebung ein klares Bild: Neun von zehn Wienern äußern sich positiv zum Tourismus, legen jedoch Wert auf klare und geordnete Strukturen, um die Lebensqualität in der Stadt langfristig zu sichern.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Deutsche Messewirtschaft fordert mehr Unterstützung der Politik in Bund und Ländern

Deutsche Messewirtschaft fordert mehr Unterstützung der Politik in Bund und Ländern

  • Branche steht für Milliarden-Wertschöpfung in Deutschland

  • Prognos-Studie zu Effekten auf Jobs, Steuern und Investitionen veröffentlicht

  • Erste umfassende Erhebung seit 2018

Berlin, 3. März 2026 | 11,8 Milliarden Euro geben ausstellende Unternehmen für ihre Messeauftritte in einem durchschnittlichen Messejahr in Deutschland aus. Besucherinnen und Besucher von Messen hierzulande geben durchschnittlich 3,9 Milliarden Euro in dem Zeitraum aus. Hinzu kommen regelmäßige Investitionen von hiesigen Messegesellschaften in Infrastruktur und Energieeffizienz in Höhe von 140 Millionen Euro. Das zeigen vertiefende Zahlen der soeben veröffentlichten Studie „Der Messe-Effekt: Wertschöpfung, Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit“ zur wirtschaftlichen Bedeutung der Messewirtschaft in Deutschland. Es ist die erste größere Erhebung dieser Art seit 2018. Erstellt wurde die Studie vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos im Auftrag des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA. 

Die Studie zeigt, dass die direkten Ausgaben und Investitionen von rund 15,9 Milliarden Euro weitere, indirekte wirtschaftliche Effekte in Höhe von 10,1 Milliarden Euro auslösen. Diese entstehen vor allem durch Zulieferbeziehungen. Noch einmal 3,9 Milliarden Euro Wertschöpfung entstehen entlang der Lieferkette, sogenannte induzierte Effekte. 

Zusammengenommen trägt die Messewirtschaft in Deutschland damit Jahr für Jahr mit gut 30 Milliarden Euro wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei. Die aktuelle Prognos-Studie zeigt zudem, dass in Deutschland wenigstens 280.000 Arbeitsplätze durch die Messewirtschaft gesichert werden. Neben der Messebranche selbst werden vor allem Jobs im Transportbereich, im Gastgewerbe sowie im Handel gesichert oder geschaffen.

  • Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: „Die deutsche Messewirtschaft ist Schlüsselindustrie für die internationale Vernetzung und eine Exportförderung ersten Ranges. Deutschland ist Messeplatz Nummer 1 in der Welt. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden in Deutschland statt. Die Wirtschaftspolitik in Bund und Ländern muss den Messeplatz Deutschland stärken: Eine moderne und digitale Visa-Vergabe für unsere ausländischen Messegäste, eine Top-Verkehrsinfrastruktur sowie Messe-Förderprogramme, die einer führenden Exportnation gerecht werden, sind die Basis für die weltweite Spitzenposition.”

Ein durchschnittliches Messejahr sorgt zudem für 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen für den Staat. Besonders der Bund profitiert mit allein knapp 2,4 Milliarden Euro, gefolgt von den Ländern mit gut 2,3 Milliarden Euro. Dafür sorgen vor allem die Einkommens- und Umsatzsteuer. An die Kommunen in Deutschland fließen durch das Messegeschäft rund 700 Millionen Euro an Steuergeld. 

Die Prognos-Studie basiert auf einer großangelegten Befragung von mehr als 33.700 Besucherinnen und Besuchern und von über 17.700 ausstellenden Unternehmen in Deutschland. Durchgeführt wurde sie zwischen September 2024 und Oktober 2025 bei 30 Messeveranstaltungen an zehn deutschen Messeplätzen. Sie steht repräsentativ für einen durchschnittlichen Messeturnus mit mehr als 1.800 Messeveranstaltungen über zwei Jahre. Nicht eingeflossen in die Erhebung sind wirtschaftliche Effekte durch Vertragsabschlüsse auf Messen.

 

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen, kleine Messeveranstalter, Besucherinnen und Besucher vertreten.

Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Mit 3,25 Millionen Quadratmetern Hallenfläche stellt Deutschland allein ein Fünftel der europäischen und mehr als sieben Prozent der weltweiten Ausstellungsfläche. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. 65 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 

Durch Messen in Deutschland werden wenigstens 280.000 Jobs gesichert. Die Messewirtschaft in Deutschland trägt Jahr für Jahr mit gut 30 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei. Bund, Länder und Gemeinden nehmen 5,4 Milliarden Euro an Steuern durch Messen in Deutschland ein.

Quelle: AUMA News

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Starker Auftakt für leistbare Energie: Totschnig und Zehetner eröffnen Energiesparmesse Wels

Mit einem klaren Fokus auf Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und leistbaren Klimaschutz ist die Energiesparmesse in Wels zu Ende gegangen. Drei Tage lang präsentierten Aussteller innovative Lösungen rund um erneuerbare Energie, energieeffiziente Gebäude und moderne Heizsysteme. Mehr als 80.000 Fach- und Privatbesucher nutzten die Messe als Informations- und Networkingplattform.

Eröffnet wurde die Energiesparmesse von Norbert Totschnig, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, sowie Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie. Beide betonten die zentrale Rolle der Energieeffizienz als kostengünstigsten Hebel für mehr Klimaschutz und nachhaltige Versorgungssicherheit.

„Die günstigste Energie ist jene, die nicht verbraucht wird! Energie zu sparen ist daher der wirksamste Hebel für Klimaschutz und leistbare Energie“, so Norbert Totschnig bei der Eröffnung. Effizienter Ressourceneinsatz senke dauerhaft Kosten und stärke Haushalte, Gemeinden und Betriebe gleichermaßen. „Hierbei geht es nicht um Verzicht, sondern um eine nachhaltige Transformation mit technologischem Fortschritt und Vernunft.“

Auch die Verbindung von Leistbarkeit und langfristiger Transformation stand im Mittelpunkt. „Wir entlasten die Menschen direkt bei den Stromkosten und schaffen gleichzeitig Planungssicherheit. Damit stellen wir sicher, dass die Energiewende nicht zur sozialen Frage wird, sondern für alle machbar bleibt. Wer Energie spart, soll profitieren und wer Unterstützung braucht, soll sie auch bekommen. Gleichzeitig schaffen wir stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der Netze, für erneuerbare Erzeugung und für Innovationen, die unseren Strommarkt zukunftsfit machen. Leistbarkeit heute und Effizienz für morgen gehen damit erstmals Hand in Hand“, erklärte Elisabeth Zehetner im Energie-Talk.

Großen Zuspruch verzeichnete auch der Stand von klimaaktiv. Die Klimaschutzinitiative des Bundes informierte zu hochwertigen Gebäudestandards, nachhaltigen Quartierslösungen, erneuerbarer Wärme, effizienter Mobilität sowie zu Förderungen und Energiegemeinschaften. Ein begleitendes Vortragsprogramm lieferte praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsbeispiele für Gemeinden, Unternehmen und private Bauherren.

Ein weiteres Thema war die Geräte-Retter-Prämie der Bundesregierung, die auf Ressourcenschonung und Abfallvermeidung setzt. „Wer repariert statt wegzuwerfen, spart Ressourcen, reduziert Elektroschrott und senkt den Energieverbrauch. Das entlastet Haushalte und Umwelt gleichermaßen“, betonte Totschnig.

Mit ihrem breiten Informationsangebot und zahlreichen Innovationen hat die Energiesparmesse Wels einmal mehr ihre Rolle als zentrale Plattform für zukunftsfähige Energielösungen in Österreich unterstrichen. Sie zeigte praxisnah, wie sich Energieverbrauch senken, Ressourcen schonen und Kosten nachhaltig reduzieren lassen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Mehr als 50 Messen in 31 Tagen: Der März wird zum Spitzenmonat im deutschen Messekalender

Der März ist der messestärkste Monat des Jahres in Deutschland: Mehr als 50 Messen finden in diesen 31 Tagen statt – ein deutliches Signal für die Dynamik der Branche. Die deutsche Messewirtschaft nutzt den Hochlauf des Messegeschäfts für die Branchenaktion #MesseMonatMärz, um zu zeigen, was hinter den Kulissen geschieht und welche wirtschaftliche Bedeutung Messen haben – selbst wenn keine Veranstaltung läuft.

Zugleich startet der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA eine neue Podcast-Reihe: „Ausstellungsfrage – Der Podcast zur deutschen Messewirtschaft“. Die erste Folge erscheint am 10. März und soll ein tieferes Verständnis für die Welt der Messen vermitteln. Der Verband betont, dass Messen Treff-, Dreh- und Knotenpunkte für Innovation und Wirtschaft sind – eine Branche von Weltrang.

Ein weiteres Jubiläum steht an: Die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen FKM feiert ihr 60. Jahr. Seit 1966 zertifiziert die Organisation Besucher- und Ausstellerzahlen und sorgt damit für transparente Daten in der Messewirtschaft.

Deutsche Messewirtschaft ist Branche von Weltrang

Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA, unterstreicht die globale Bedeutung der Branche: „Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Die Dichte der Messeplätze ist einmalig. Es gibt kaum ein Lebensthema, das nicht auf einer Messe mit Angebot und Nachfrage in Deutschland gespiegelt wird. Messen sind der Treff-, Dreh- und Knotenpunkt für Innovation, Inspiration und Partnerschaft. An uns hängt viel mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist: Die Messewirtschaft selbst trägt mit jährlich 30 Milliarden Euro wirtschaftlicher Effekte zum Wohlstand unseres Landes bei. Die Branche sichert wenigstens 280.000 Jobs deutschlandweit. Und sie beschert unserem Staat 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Die deutsche Messewirtschaft ist eine Branche von Weltrang.“

Besonders aktiv ist der Messeplatz Düsseldorf mit sieben Veranstaltungen allein im März. Über das Gesamtjahr hinweg führt Stuttgart mit 25 Messen, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24. Nordrhein-Westfalen wird im März zum Messe-Hotspot mit 14 Veranstaltungen. Die messestärksten Tage sind der 25. und 26. März, an denen jeweils elf Messen parallel stattfinden. Thematisch dominieren Baumessen sowie Veranstaltungen rund um Nahrungs- und Genussmittel. 60 Prozent der Märzmessen richten sich an Fachpublikum, 40 Prozent sind Endverbrauchermessen.

Für 2025 zeigen erste Hochrechnungen der Branche ein Plus: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden 190.490 Aussteller gezählt – ein Anstieg von 0,7 Prozent. Die Standfläche wuchs ebenfalls um 0,7 Prozent auf mehr als 6,9 Millionen Quadratmeter. Besonders deutlich legte die Besucherzahl zu: Mit mehr als 12,8 Millionen Gästen bedeutet dies ein Plus von drei Prozent.

Zu den Höhepunkten des Monats gehören unter anderem die Internationale Eisenwarenmesse in Köln (3. bis 6. März, Koelnmesse), die ITB in Berlin (3. bis 5. März, Messe Berlin), die Internationale Handwerksmesse in München (4. bis 8. März, Gesellschaft für Handwerksmessen), die ProWein in Düsseldorf (15. bis 17. März, Messe Düsseldorf), die Leipziger Buchmesse (19. bis 22. März, Leipziger Messe) und die Logimat in Stuttgart (24. bis 26. März, Euroexpo). Insgesamt deckt der Messekalender Themen von Bildung und Tourismus über Handwerk und Logistik bis hin zu Genuss und Technologie ab.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Messe Friedrichshafen: Solaranlage in Betrieb

Messe Friedrichshafen: Solaranlage in Betrieb

Die Messe Friedrichshafen hat eine der leistungsstärksten Photovoltaik-Dachanlagen der Bodenseeregion offiziell in Betrieb genommen. Auf zehn Messehallen entstanden in den vergangenen Monaten insgesamt 12.400 Module auf rund 25.000 Quadratmetern Dachfläche. Die Anlage erreicht eine Gesamtleistung von 5,5 Megawatt Peak und ist seit dem 24. Februar 2026 vollständig am Netz. Sie deckt künftig einen großen Teil des eigenen Energiebedarfs ab und speist überschüssigen grünen Strom in das regionale Versorgungsnetz ein. Zusätzlich wurde ein Batteriespeicher mit 2,2 MWh Kapazität integriert, um Stromlasten auszugleichen und die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen.

Das Projekt stellt einen Meilenstein in der Nachhaltigkeitsstrategie der Messe Friedrichshafen dar. Mit der neuen Anlage werden nicht nur wichtige Schritte in Richtung Energieautarkie umgesetzt, sondern zugleich die Klimaziele der Stadt unterstützt. Ein Großteil der erzeugten Energie fließt in das öffentliche Netz, wodurch Stadt und Region unmittelbar von der Investition profitieren. Jährlich können mehrere Tausend Tonnen CO₂ eingespart werden, was die Bedeutung der Anlage für die regionale Energiewende unterstreicht.

Die Umsetzung des Projekts erfolgte gemeinsam mit regionalen Partnern. Das Ingenieurbüro Kienle verantwortete die Planung, die Firma Gramm übernahm die Dachertüchtigung, und Reimer Elektrotechnik zeichnete für die technische Umsetzung verantwortlich. Ergänzt wird das Projekt durch digitale Energielösungen von Zeppelin Power Systems, die die Überwachung, Steuerung und Effizienz der gesamten Anlage unterstützen.

Mit der Inbetriebnahme stärkt die Messe Friedrichshafen ihre Position als moderner, nachhaltiger Standort und zeigt, wie Veranstaltungsorte aktiv zur regionalen Energieversorgung beitragen können. Die neue Photovoltaik-Dachanlage ist ein bedeutender Schritt für die Messe, die Stadt und den gesamten Wirtschaftsraum Bodensee.

 

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Quelle: AUMA News

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IFES World Summit 2026 in Dubai – „Beyond Boundaries“ als Leitmotiv

Die International Federation of Exhibition and Event Services (IFES) veranstaltet ihren World Summit 2026 vom 16. bis 19. Juni in Dubai. Unter dem Leitthema „Beyond Boundaries“ setzt der internationale Branchenverband damit ein klares Zeichen für Aufbruch, Vernetzung und neue Perspektiven in der globalen Messe- und Eventwirtschaft.

Nach dem erfolgreichen Summit 2025 in Guadalajara führt IFES seine Mission fort, Menschen zu verbinden, Wissen zu teilen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen – nun vor der markanten Skyline am Golf.

„Beyond Boundaries“ ist mehr als ein Motto

„Das ist nicht nur ein Slogan. ‚Beyond Boundaries‘ ist ein Aufruf, anders zu denken, neue Ideen zu erkunden und die Grenzen dessen zu überschreiten, was wir bisher getan haben – in unseren Unternehmen, unseren Designs, unseren Partnerschaften und in unserer Branche. Dubai mit seiner Rolle als Schnittstelle zwischen Ost und West ist die perfekte Bühne für diese Gespräche“, sagt IFES Executive Director Gregor Bischkopf.

Der Golfraum entwickelt sich rasant zu einem internationalen Hotspot für Veranstaltungen. Dubais Anspruch an Exzellenz, Innovation und Gastfreundschaft bietet ideale Voraussetzungen für IFES-Mitglieder und Partner, um neue Marktchancen auszuloten, regionale Kooperationen aufzubauen und ein vertieftes Verständnis für diesen bedeutenden Wirtschaftsraum zu gewinnen. Im Sinne des übergeordneten Themas steht die Veranstaltung auch Nichtmitgliedern offen, die von der Einbindung in das globale Netzwerk profitieren möchten.

Die Kraft der persönlichen Begegnung

Der World Summit 2025 in Guadalajara hat einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert persönliche Treffen haben. Der IFES World Summit ist mehr als eine Konferenz – er ist eine Plattform für den Austausch unter Branchenexperten, die ähnliche Herausforderungen und Ziele teilen. Oft entstehen aus Gesprächen am Rande der Veranstaltung konkrete Projekte oder langfristige Partnerschaften.

Auch 2026 in Dubai setzt IFES auf die Balance aus inspirierenden Inhalten und intensivem Networking. Fachsessions mit neuen Impulsen werden ergänzt durch ausreichend Raum für Dialog, Wiedersehen und informellen Austausch mit Kollegen aus aller Welt.

Drei Tage Wissen, Austausch und Perspektiven

Die Teilnehmer erwartet ein dreitägiges Programm mit inhaltlicher Tiefe und zahlreichen Networking-Möglichkeiten. Im Fokus stehen aktuelle Themen der Messe- und Eventbranche – von neuen Technologien und nachhaltigen Konzepten bis hin zu innovativen Ansätzen in Design, Kreativität und Kundenbindung.

Wie gewohnt wird das Programm maßgeblich von den Erfahrungen der IFES-Mitglieder geprägt. Interaktive Workshops, Paneldiskussionen und Keynotes werden durch informelle Networking-Formate ergänzt und schaffen Raum für Lernen und Inspiration gleichermaßen.

Warum Dubai für IFES strategisch relevant ist

Mit der Wahl Dubais als Austragungsort unterstreicht IFES seine strategische Ausrichtung. Als globales Handels- und Eventzentrum bietet die Stadt direkten Zugang zu einem dynamischen Marktumfeld. Für die Mitglieder bedeutet das: unmittelbare Einblicke in die Innovationskraft und den Gestaltungswillen der Golfregion sowie die Stärkung der IFES-Präsenz in einem Markt mit großem Potenzial.

Austragungsort ist das Dubai World Trade Centre (DWTC), das als größte und etablierteste Eventlocation der Region gilt und jährlich mehr als 500 Veranstaltungen beherbergt. Hinzu kommt eine leistungsfähige Infrastruktur mit Tausenden Hotelzimmern aller Kategorien sowie einer hervorragend ausgebauten Verkehrsanbindung – optimale Voraussetzungen für formelle Geschäftstermine ebenso wie für informelle Begegnungen.

„Dubai steht für all das, was wir mit unserem Motto ‚Beyond Boundaries‘ einfangen wollen. Es ist ein Treffpunkt der Welt, an dem Ideen, Kulturen und Branchen zusammenkommen. Der World Summit 2026 wird für unsere Mitglieder ein Moment sein, das Vertraute hinter sich zu lassen und gemeinsam das Nächste zu gestalten“, sagt Jörg Zeissig, IFES President. „Unsere Teilnehmer 2025 haben Guadalajara voller Energie und Dankbarkeit für die dort gewonnenen Kontakte und Erkenntnisse verlassen und blicken nun auf Dubai 2026. Gemeinsam werden wir erkunden, was es bedeutet, in jeder Hinsicht ‚Beyond Boundaries‘ zu gehen: Barrieren zwischen Regionen, Kulturen und Ideen abzubauen und neue Wege der Zusammenarbeit für die Zukunft unserer Branche zu finden.“

Ob langjähriger Teilnehmer oder erstmals dabei: Der IFES World Summit 2026 in Dubai bietet eine herausragende Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen, Wissen zu vertiefen und neue Impulse für die Zukunft der Branche zu gewinnen.

Frühbucherkonditionen gelten bis zum 14. Februar. IFES-Mitglieder bis einschließlich 35 Jahre profitieren zudem von einem Nachlass von 50 Prozent auf die Teilnahmegebühr.

Quelle: Messe & Event Magazin

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VIECON Messe Wien: Neue Ära, neue Marke, noch mehr Genuss

Seit 2025 ist die Messe Wien wieder in städtischer Hand. Nach dem Rückzug von Reed Exhibitions übernahm die Wien Holding das Ruder – und mit ihr begann eine konsequente Neupositionierung des traditionsreichen Areals. Der Fokus liegt seither klar auf der Vermietung und der professionellen Durchführung von Gastveranstaltungen. Doch wer eine neue Ära einläutet, braucht auch eine neue Sprache – und genau hier begann eine der spannendsten kommunikativen Herausforderungen des Projekts.

Das Beste für beide Welten

Wie bleibt man für die Wienerinnen und Wiener vertraut und wird gleichzeitig international attraktiv? Die Antwort ist ein cleverer Spagat: Regional kommuniziert der Standort unter VIECON Messe Wien – ein Name, der den gewohnten Begriff weiterführt und regional verankert bleibt. International hingegen tritt man als VIECON – Vienna Congress & Convention Center auf, eine Marke mit Klang, Klarheit und globaler Strahlkraft. Das Beste aus beiden Welten, könnte man sagen – und ein Branding-Ansatz, der den Realitäten eines modernen Veranstaltungsstandorts gerecht wird, der nationale Publikumsmessen ebenso beheimatet wie internationale Wissenschaftskongresse und Fachmessen.

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Es weht ein frischer Wind: VIECON Messe Wien stellt sich erfolgreich für die Zukunft auf. © VIECON

Gerstner baut aus: Noch mehr Atmosphäre für die Gastronomie

Anlässlich eines Pressetermins wurde jetzt über eine Reihe konkreter Neuerungen informiert – und eine davon betrifft jeden, der die VIECON als Gast betritt: die Gastronomie. Der langjährige Kulinarik-Partner Gerstner, eine Traditionsmarke von GOURMET, hat die gastronomischen Bereiche des Hauses grundlegend modernisiert und neu konzipiert. Restaurants und Outlets wurden baulich wie konzeptionell überarbeitet und auf die Anforderungen großer Messe- und Kongressformate abgestimmt.

Moderne Farbwelten, warme Materialien und flexible Raumkonzepte prägen das neue Erscheinungsbild – und auch namentlich setzt man auf Wiener Identität: Donau Bar, Wiener Deli, Vienna Melange und das Riesenrad Restaurant heißen die neuen Anlaufstellen, die Genuss und Wohlfühlatmosphäre in einem großstädtischen, aber unverwechselbar wienerischen Rahmen vereinen.

Herbert Fuchs, Geschäftsführer von GOURMET, bringt es auf den Punkt: Kulinarik sei längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Veranstaltungen. Gerstner bespielt dabei das gesamte Spektrum – von VIP- und High-End-Catering über Kongress- und Exhibition-Formate bis hin zu den täglichen Outlets.

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Das Auge isst mit: Ein Bilck ins „Restaurant Riesenrad“ beweist – der neue Look der Gestner-Gastronomie auf der VIECON Messe verbindet modernes Design mit klassischer Wohlfühl-Atmosphäre. © GOURMET / Gregor Hofbauer

Infrastruktur: 70 Prozent weniger Energieverbrauch, doppelt so viele Gäste

Die Transformation beschränkt sich nicht auf das Sichtbare. VIECON investiert massiv in nachhaltige Infrastruktur: In den Hallen A und C wurde durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung der Energieverbrauch bereits um rund 70 Prozent gesenkt – das entspricht einer jährlichen CO₂-Ersparnis von etwa 183,5 Tonnen. Bis Ende März 2026 sollen rund 90 Prozent aller beleuchtungsrelevanten Bereiche umgerüstet sein.

Auch in Sachen Sicherheit wurden die Weichen neu gestellt: Die modernisierten Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in Halle B erlauben künftig Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Personen – gegenüber bisher rund 4.700 eine mehr als doppelt so hohe Kapazität. Für Veranstalter, die auf der Suche nach einer skalierbaren Location für große Events sind, ist das ein starkes Argument.

Moderner Web-Auftritt mit 3D-Venue-Explorer

Auch digital wurde aufgerüstet: Die neu gestaltete Unternehmens-Website vieconcenter.at bietet eine klare Struktur, transparente Informationen zu Infrastruktur und Nachhaltigkeit – und als besonderes Highlight einen 3D-Venue-Explorer, mit dem sich das gesamte Congress & Convention Center virtuell erkunden lässt, inklusive verschiedener Bestuhlungsoptionen. Ein praktisches Tool, das die Planung für Veranstalter deutlich vereinfacht.

Highlights 2026: Internationale Kongresse und Green Events

Das alles zahlt auf ein ehrgeiziges Portfolio ein: Für 2026 sind rund 45 Veranstaltungen geplant, darunter 17 mit internationalem Publikum und acht zertifizierte Green Events. Highlights sind u. a. die IEEE International Conference on Robotics and Automation, der Euretina Kongress zur Netzhautforschung sowie die Energiefachkonferenz Enlit Europe.

VIECON-Geschäftsführerin Martina Candillo fasst die Ambition des Standorts treffend zusammen: Internationale Veranstalter suchten heute nach Locations, die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität glaubwürdig verbinden. Genau das will VIECON bieten – nicht nur Raum, sondern ein Gesamtpaket, das Organisation vereinfacht und Events nachhaltig erfolgreicher macht.

Quelle: Messe & Event Magazin

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