Gute Strategien sind gefragt: Wie geht die Veranstaltungsbranche mit der aktuellen Teuerungswelle um?

Der branchenweite Neustart der Veranstaltungsbranche wird von der aktuellen Teuerungswelle erschwert: Messe & Event hat bei Eventveranstaltern nachgefragt, wie sich diese Entwicklungen auf Events auswirken.

Franz X. Brunner, Stellvertretender Vorsitzender der emba, Inhaber der Wiener Livemarketing-Agentur BESPOKE 

Natürlich kann sich auch die Veranstaltungsbranche nicht der Teuerung entziehen. Aber der Zugewinn an Wert und Wertigkeit von Livemarketing übertrifft die Inflationsrate bei Weitem. Events mögen zwar pro Besucherkopf betrachtet mehr kosten, sie werden dabei aber noch treffsicherer und exklusiver. „Wir müssen heute niemandem mehr erklären, wie wichtig und wertvoll Livemarketing ist. Event im Marketingmix wurde noch nie so gut verstanden wie jetzt“, sagt dazu Alex „­DocLX“ Knechtsberger, unser neuer Jugendbeauftragter im emba-Vorstand. 

Die emba-Agenturen gehören auch im internationalen Vergleich zu den Besten der Besten, wenn es um die neuen Anforderungen geht, hochkreatives, effektives Livemarketing mit anspruchsvollen Hybrid- und Digitalformaten zu kombinieren. Unsere Kunden bekommen mehr Leistung und Qualität als je zuvor. Man könnte auch sagen: More bang for your buck – und das war noch nie ein Nachteil.

Philipp Cejnek, Vorstandsvorsitzender livecom

In ihrer Vielfalt ist die Gesamtheit der Eventdienstleister aktuell ­unterschiedlich stark von den Auswirkungen der Energiekrise betroffen. So haben z. B. Unternehmen aus den Bereichen Druck oder Catering am Betriebsstandort einen weitaus höheren Energiebedarf als z. B. Personalbereitsteller. 

Was die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft betrifft, sehen wir uns bereits derzeit und auch mittel- und langfristig mit gestiegenen Einkaufspreisen, längeren Lieferzeiten sowie einer weiterhin unsicheren Auftragslage konfrontiert. Als Dienstleister der Veranstaltungswirtschaft sind wir davon abhängig, dass unsere Kunden Events umsetzen und diesen auch Budgets zusprechen. Aufgrund der derzeitigen Situation müssen wir davon ausgehen, dass wir als Branche die Einsparungsmaßnahmen unserer Auftraggeber als indirekt Betroffene im kommenden Jahr deutlich spüren werden.

Andreas Bader, Mitglied des Vorstands der I. M. Austria

Kostendruck wird zum Vorteil für die Umwelt: Die Messebranche ist mit höheren Kosten für Transporte, Personal und Energie konfrontiert. Es gibt aber auch einen positiven Aspekt.

Aktuell gibt es in den Unternehmen noch keine allgemeine Strategie, um mit der Teuerung umzugehen. Punktuelle Reaktionen sind vor allem an der Preisgestaltung zu sehen. Manche Preise, etwa für Transport und Logistik, müssen mit Vorbehalt angegeben werden. Preiserhöhungen, die früher von den Unternehmen getragen wurden, werden momentan so weit wie möglich an die Kunden weitergegeben. Das betrifft Materialien wie Holz und Kunststoffe oder Teppiche.

Auffällig ist auch, dass die Kostenfrage schon sehr früh in der Konzeption eine Rolle spielt, also unmittelbar in die Gestaltung einfließt. Positiv daran: Konzepte werden verstärkt auf Langfristigkeit hin entwickelt – durch wiederverwendbare Elemente zum Beispiel. Das bringt nicht nur in puncto Kosten Vorteile, sondern ist auch ein weiterer Schritt auf dem Weg zu umweltfreund­licherem Handeln.

Herbert Fuchs, Geschäftsführer GOURMET 

Für unsere Event- und Cateringteams ist es eine große Freude, dass wieder Veranstaltungen stattfinden können. Die massiv steigenden Kosten stellen aber durchaus eine Herausforderung für GOURMET dar. In der Vergangenheit konnten wir Kostensteigerungen oft abfedern, derzeit müssen wir aber einen Teil an unsere Kunden weitergeben. Wir befinden uns in ständigem Dialog mit ihnen und bemühen uns, Lösungen zu finden, die für alle umsetzbar sind. Daher erfahren wir viel Verständnis für die notwendigen Preisanpassungen. Ein wichtiger Partner beim Thema Verfügbarkeit sind unsere langjährigen zuverlässigen Lieferanten. 

Deshalb überwiegt derzeit die Freude darüber, dass wir wieder kulinarisch für unsere Kunden da sein dürfen, und blicken den nächsten Veranstaltungen äußerst ­positiv entgegen. 

Gerald Klaushofer, Geschäftsführer Standout GmbH

Vor allem die Preissteigerungen bei Materialien und Energie werden zur Herausforderung. Wir setzen aber alles daran, die finanziellen Belastungen für unsere Kunden abzufedern. Das beginnt bereits bei der Konzeption und Planung. Wir haben unseren Fokus auf modulare und individualisierbare Standbaukonzepte gesetzt. Wir können unseren Kunden so flexible Lösungen anbieten und diese auf die finanziellen Möglichkeiten abstimmen. Ein zweiter Schlüssel ist das Thema Nachhaltigkeit. Im Messestandbau setzen wir auf umweltverträg­liche und wiederverwendbare Bauteile. Und schließlich sind auch bei Logistik und Montage noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Auch hier versuchen wir, mit neuen Ideen für alle Beteiligten Kosten einzusparen.

Gerhard Huber, Geschäftsführer/Partner, gesamte operative Leitung easystaff human & resources GmbH

Wie auch unsere Kunden und Partner sind auch wir bei easy­staff leider in allen unseren Sparten von der Teuerung betroffen. Seit Corona hat sich die Lohn- und Gehaltssituation der Fachkräfte – so wie eigentlich sämtliche Löhne – deutlich nach oben orientiert. Auch wenn uns einerseits der Personalmangel zusätzliches Geschäft bringt, ist es natürlich andererseits dennoch auch für uns eine enorme ­Herausforderung, den großen Bedarf decken zu ­können. Wir versuchen in dieser herausfordernden Zeit, einen guten Mix aus Optimieren der Abläufe und Preissteigerungen für unsere Kunden zu finden. Alles in allem haben wir aber tolle Partnerschaften und freuen uns, dass wir mit unseren Kunden stets Lösungen auf Augenhöhe finden und somit auch diese Aufgaben meistern. Gemeinsam haben wir Freude am Gelingen.

Uschi Huber, GF RTK Round Table Konferenzhotels

War es in den letzten Jahren die Pandemie, so stellt die Teuerungswelle die Veranstaltungsbranche vor neue Herausforderungen. Nachdem die Preise sowohl für Rohstoffe, Lebensmittel als auch Energie ins beinahe Unermessliche steigen, sieht sich die heimische MICE-Branche gezwungen, die Preise anzupassen. Das geschah teilweise schon während des laufenden Jahres, aber spätestens mit Beginn 2023 werden die Preise für Veranstaltungen in den meisten Häusern um zehn bis 15 Prozent erhöht. Die Kunden reagieren verständnisvoll und es ist bislang kein Rückgang an ­Anfragen zu verzeichnen. Aber was tun die Häuser selbst, um der extremen Teuerung entgegenzuwirken? Energiesparmaßnahmen werden gesetzt, wie etwa Optimierung der Beleuchtung, Senkung der Temperatur in manchen Bereichen oder Sperre von nicht genutzten Teilbereichen. Manche Häuser entschärfen die Kosten mit der Anschaffung einer Photovoltaikanlage oder alternativen Heizungssystemen. Der allgemeine Tenor: „Es bleibt spannend.“

Foto: Getty Images

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Premiere mit Wohlfühlatmosphäre

VALUES Real Estate, Hamburg, war nach einigen Jahren als Mitaussteller auf einem Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL in München 2022 erstmals mit einem eigenen Messeauftritt in der Messehalle A 3 präsent. Auf einer Standfläche von etwas über 100 m² realisierte Display International für seinen Kunden einen äußerst wertigen, stringent durchdeklinierten Markenraum, der den Unternehmensclaim „Wir geben Werten Raum“ authentisch aufgriff und mit einer Bauhöhe von 5 Metern herausragend repräsentierte.

Eyecatcher waren markante Design-Elemente in Eiche-Natur-Optik, die aufsteigend in die Standdecke übergingen. Der nach außen verglaste, elegant und stylish möblierte Lounge-Bereich griff Einblick gewährend mit transluzent und blickdicht applizierten Lamellen diese Formensprache auf. Design-Leuchten sorgten für eine warme, lichtvolle und einladende Wohlfühlatmosphäre am Stand. Diese wurde noch verstärkt durch Pflanzkübel mit natürlichem Grün und eine begrünte Pflanzwand hinter der Bartheke. Der Stand wird im Sinn eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen wiederverwendet. 

Eckdaten 

Messe: EXPO REAL 2022, München Aussteller: VALUES Real Estate, Hamburg Design: Susann Ihlenfeld, Studio für Markenentwicklung, Berlin Realisation: Display International, Würselen Standfläche: 107,5 m² Standhöhe: 5 m  

Fotos: Gunnar Mitzner 

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Koelnmesse feiert Richtfest der neuen Event- und Kongresslocation Confex

Ein wichtiges Etappenziel bei einem der ambitioniertesten Bauprojekte in der Geschichte der Koelnmesse ist erreicht: Am 21. November 2022 feierten die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Koelnmesse Geschäftsführer Gerald Böse mit Politik, Wirtschaft und vielen am Bau Beteiligten Richtfest für das neue Confex.

„Messen und Kongresse sind ein wichtiger Marktplatz und ein Marketinginstrument für die Wirtschaft. Das Confex bietet eine einmalige Infrastruktur und Kombination aus Messe-, Konferenz- und Eventlocation und schafft damit beste Voraussetzungen für moderne Veranstaltungsformate. Mit diesem Schritt hat die Koelnmesse einen wichtigen Meilenstein zur Zukunftssicherung des Standorts Köln und damit ganz Nordrhein-Westfalens gesetzt“, sagt Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die zukünftige Messe-, Kongress- und Eventlocation stärkt die Koelnmesse als internationalen Industrie- und Handelstreffpunkt sowie als Wirtschaftsfaktor für die Metropole und die Region. Zudem kann Köln mit dem Confex ab 2024 erstmalig über 6.000 Kongressgäste an einem Ort zusammenbringen – und das in einem flexiblen, vollständig digitalisierten Raum, der Live- und hybride Events auf weltweitem Spitzenniveau erlaubt. 

Das Confex ist wichtiger Bestandteil des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0, mit dem die Koelnmesse mit einem hohen dreistelligen Millionenvolumen in die Qualität ihres Messeplatzes investiert. Dabei richtet sie das Gelände konsequent an den Anforderungen des Messegeschäfts der kommenden Jahrzehnte aus. 

Die Relevanz des Investitionsprogramms und des Confex für die Metropole und Region Köln hob Oberbürgermeisterin Reker, Aufsichtsratsvorsitzende der Koelnmesse, hervor: „Mit der Fertigstellung des Confex schließt der Standort Köln 2024 endlich eine lange bestehende Lücke. Während in der Vergangenheit viele Veranstaltungen in dieser attraktiven Größenordnung in Köln nicht stattfinden konnten, werden wir ab sofort gemeinsam in die Akquise neuer Veranstaltungen für den Standort einsteigen und neue Zielgruppen für Köln begeistern.“  

Messechef Gerald Böse: „Es ist unser Ziel, für unseren Standort und zur Zukunftssicherung unseres Unternehmens etwas Einzigartiges zu schaffen, einen Platz, der alle Anforderungen unserer eigenen Veranstaltungen wie auch unserer Gastevents erfüllt. Und der damit – gemeinsam mit weiteren Projekten unseres Investitionsprogramms – auch dazu beiträgt, die aktuellen Herausforderungen hinter uns zu lassen und in Zukunft sogar gestärkt aus den Wirren dieser Zeit hervorzugehen.“ 

Mit seinen baulichen und technischen Qualitäten steht das Confex für Veranstaltungsformate der Zukunft: Mit insgesamt 22 Konferenzräumen und der großen Confexhall ermöglicht es – daher der Name – eine Fusion von Conference und Exhibition und gibt Raum für neue Messeformate, bei denen der Know-how-Transfer im Fokus steht. Durch moderne Medientechnik und IT-Infrastruktur erfüllt das Confex die besonderen zukünftigen Anforderungen an Flexibilität und digitale Ausstattung. Durch seine Nähe zur Kölner Innenstadt, dem ICE-Bahnhof, zur MesseCity Köln und dem Rhein bedient es das zunehmende Bedürfnis nach Effizienz, Nachhaltigkeit und Emotionalität des Messeerlebnisses. 

Die Vermarktung des Confex liegt in den Händen der Koelnmesse-Tochtergesellschaft Koelncongress. Das erste Veranstaltungshighlight wurde bereits für November 2024 akquiriert: Dann ist das Confex Austragungsort des UFI Global Congress des Messeweltverbands, zu dem die gesamte globale Veranstaltungsbranche nach Köln kommen wird. 

Das Confex im Überblick

Bauherr: Koelnmesse GmbHArchitekt: JSWD Architekten, KölnMesse-, Kongress- und Eventlocation zugleichKonferenz-Kapazität 6.200 Teilnehmende22 KonferenzräumeVorab-Vorzertifizierung in Platin durch Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), Photovoltaik auf der gesamten verfügbaren DachflächeGrundsteinlegung: 24.08.2021Voraussichtliche Fertigstellung: Mitte 2024, Betrieb ab Herbst 2024

Foto: Koelnmesse

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EuroShop 2023: Starkes Interesse auf Ausstellerseite

Vom 26. Februar bis 2. März 2023 wird die EuroShop, The World´s No.1  Retail Trade Fair, die internationale Handelswelt und ihre Partner bereits zum 21. Mal auf dem Düsseldorfer Messegelände zusammenführen.

„Der stationäre Einzelhandel wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Jetzt ist Zeit zu handeln. Viele Unternehmen haben gerade die Monate der Schließung genutzt, um ihre Flächen zu überdenken und neu zu gestalten, und investieren in umfassende Umgestaltungsprojekte. Da kommt die EuroShop genau richtig“, sagt Elke Moebius, Director EuroShop.

Der stationäre Einzelhandel hat sich von einem reinen „place-to-store“ zu einem „place-to-be“ gewandelt. Kundinnen und Kunden wollen es sich gut gehen lassen, kulinarische Köstlichkeiten genießen, Freunde treffen, eine Lesung besuchen und vieles mehr. Einkaufen in familiärer Atmosphäre mit persönlicher Beratung ist natürlich immer noch ein wesentlicher Bestandteil der Einzelhandels-DNA, aber nicht mehr ausschließlich. Flexible Raumgestaltung und Pop-ups liegen ebenso im Trend wie Infotainment-Bereiche mit digitalen interaktiven Angeboten. Auch im Handel steht das Metaverse in den Startlöchern.

Diese Trends spiegelt die EuroShop 2023 wider und präsentiert sich mit gewohnt vielfältigem Angebot, hoher Qualität und dem übersichtlichen Konzept der acht Dimensionen.

Key-Player an Bord

Der Buchungsstand der EuroShop 2023 ist gut, besonders hohen Zuspruch erfahren die Bereiche Retail Technology, Refrigeration & Energy Management sowie Shop Fitting, Store Design & Visual Merchandising. Die Liste namhafter Unternehmen auf Ausstellerseite ist bereits lang.

Das Rahmenprogramm der EuroShop 2023

Zum USP der EuroShop gehört neben dem umfangreichen Angebotsspektrum der ausstellenden Unternehmen aus aller Welt die Qualität und Bandbreite ihres einzigartigen Rahmenprogramms. Darüber hinaus gibt es auch jede Menge Special-Premieren.

Allen voran werden die renommierten EuroShop Retail Design Awards für herausragende Storekonzepte und Storedesign verliehen, ebenso wie die begehrten Retail Technology Awards Europe (reta) für herausragende IT-Lösungen im Handel und der Wissenschaftspreis des EHI für exzellente wissenschaftliche Arbeiten, die hochgradig relevant für die Handelsbranche sind. Darüber hinaus werden während der EuroShop 2023 die Shop!/ POPAI D-A-CH Awards, der IFES Development & Innovation Award und die Exhibitor Magazine EuroShop Awards verliehen.

Facts

Die EuroShop 2023 ist für Fachbesucherinnen und -besucher von 26. Februar bis 2. März 2023, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Messetickets gibt es nur online unter www.euroshop.de/1130. Die Tageskarte kostet 70,- Euro, die 2-Tageskarte 120,- Euro und die Dauerkarte 165,- Euro.Weitere Informationen unter www.euroshop.de

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

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Event-Weiterbildung Eventkaufmann/Eventkauffrau (IGVW): Fit für eine Karriere in der Veranstaltungswirtschaft?

„Nachwuchs in der Veranstaltungsbranche“ war das Thema des Digital Dienstags mit IGVW-Geschäftsführer Sacha Ritter. Fazit: Eine moderne Lösung für den angepassten Bedarf der Branche ist der Lehrgang zum/zur Eventkaufmann/-kauffrau.

Worauf kommt es aktuell bei der Ausbildung in der Veranstaltungsbranche an? Welche Einsatzgebietegibt es? Und welche Kompetenzen sind heute überhaupt gefragt? Diese und weitere Punkte waren Gegenstand des Digital Dienstags mit IGVW-Geschäftsführer Sacha Ritter. Gemeinsam wurde über die Veränderung der Branche sowie neu entstanden Eventmodelle gesprochen.

Klar ist, dass auch neue Anforderungen an die Arbeitskräfte in der Branche gestellt werden. Dieses Wissen soll im besten Fall direkt über ein angepasstes Aus- und Weiterbildungsprogramm vermittelt werden. Das Studieninstitut hat daher in Zusammenarbeit mit der IGVW den modularen Lehrgang zum/zur Eventkaufmann/-kauffrau (IGVW) entwickelt – der Einstieg in den Lehrgang ist quartalsweise möglich.

Der Lehrgang auf einen Blick

Dauer: 15 MonateAbschluss: Eventkaufmann, Eventkauffrau (Anerkennung von 60 ECTS-Credits)Start: Einstieg in den Lehrgang ist quartalsweise möglich, nächster Start im Jänner 2023Gebühren: 645,00 € / Monat zzgl. Prüfungsgebühr (395,00 €), IGVW-Mitglieder erhalten einen exklusiven Vorteil von 15 %Alle Infos und die Anmeldung unter www.studieninstitut.de/eventkaufmann

Foto: conorcrowe – Fotolia.com

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Linsberg Asia gratuliert Rezeptionsduo zum Bachelor-Abschluss

Linsberg Asia ist seit vielen Jahren Partnerbetrieb der Tourismusschulen Semmering, sowie ÖHV-TRAINEE Ausbildungsbetrieb. Helene Rennhofer und Linda Ofenböck absolvierten das ÖHV Tourismuskolleg, eine 2-jährige Trainee Ausbildung am Semmering in Kombination mit einem 55 Wochen On-the-job Training im Asia Resort Linsberg.

„Es freut uns natürlich besonders, dass wir auf unsere engagierten Damen auch zukünftig als Mitarbeiterinnen im Front Office zählen können“, sagt Hoteldirektor Stefan Nowatschka, BA.

In den Abteilungen Hotel-Service, Thermenrestaurant, Küche und Housekeeping sammelten Helene Rennhofer und Linda Ofenböck bereits während der Ausbildung wertvolle Arbeitserfahrungen und erweiterten somit ihre erworbenen Kenntnisse während der Praxis-Phasen direkt im Betrieb. Nach dem Abschluss der bestandenen Diplomprüfung zur „Touristikkauffrau“ konnten die Damen als Mitarbeiterinnen für die Hotel-Rezeption gewonnen werden – und absolvierten darüber hinaus berufsbegleitend ein Studium, das sie nun mit dem „Bachelor für Hotel und Tourismusmanagement“ erfolgreich abgeschlossen haben.

Die Geschäftsführung ist sehr stolz auf diese Erfolge und gratulierte im Rahmen einer kleinen Feier, bei der die Wertschätzung für das Engagement sowie die Begeisterung der Damen für ihren Beruf hervorgehoben wurden.

Das Asia Resort Linsberg ist als 4-Sterne-Superior Hotel klassifiziert und zählt zu den Leitbetrieben der Region. Rund 170 Mitarbeiter aus 19 Nationen sind in Hotel, Therme & Spa täglich um das Wohl der Gäste bemüht, deshalb wird besonderes Augenmerk auf berufliche Weiterbildung und die Qualifikation der Mitarbeiter gelegt.

Foto (v.l.n.r.): Stefan Nowatschka, BA –  Hoteldirektor, Helene Rennhofer – Rezeptionistin, Ing. Walter Kois, MBA – Geschäftsführer, Linda Ofenböck – Rezeptionistin, Dipl. Ing. (FH) Robert Mahrhauser – Thermenleiter © Linsberg Asia 

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VAMED Vitality World: Goldregen bei den Seven Awards

„Seven Stars Luxury Hospitality and Lifestyle Awards”: Die VAMED Vitality World, Österreichs Markt- und Themenführer bei Thermen- und Gesundheitsresorts, konnte dabei gleich vier Auszeichnungen mit nach Hause nehmen und reiht sich damit neben Luxushotellerie- und Wellnessgrößen wie dem The Hanging Gardens of Bali, dem Meliá Zanzibar oder der Luxuseisenbahn Maharaja‘s Express ein.

Das Unternehmen zählt zu den Spitzen-Markt- und Thermenführer bei Thermen und Gesundheitsresorts in Österreich. Insgesamt gibt es acht einzigartige Thermen- und Gesundheitsresorts mit 4*S-Standard. Ausgezeichnet wurde dabei die Dachmarke sowie drei der dazugehörigen Resorts. In der Jury saßen Fachexpertinnen und Connoisseuren – darunter mitunter der Veranstalter der Awards, Khalil El-Mouelhy. „Eine tolle Veranstaltung – wir freuen uns riesig über diesen Erfolg, da diese Auszeichnung ein großes Kompliment ist. Nicht nur für uns, sondern für die gesamte österreichische Tourismusbranche, die im internationalen Vergleich insbesondere durch exzellenten persönlichen Service und mit Dienstleistungsqualität punktet!“, so Direktor Gerhard Gucher. Er holte die vier Trophäen aus Istanbul nach Hause.

Die Seven Awards der VAMED Vitality World

Best Health & Thermal Spa Resort Operator – World: VAMED Vitality WorldBest Luxury Spa Villas – World: Geinberg5Best Women’s only Health Resort – World: la pura women’s health resort kamptalBest Luxury Spa – Austria: Silent Spa (Therme Laa – Hotel & Silent Spa

Foto: sevenstarawards

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Wiener Taschenbörse: Charity PopUp-Store am 10. und 11. Dezember 2022

Zonta Wien-Parkring setzt sich für Frauen ein, die von Gewalt bedroht sind. Wie? Mit dem Erlös von gespendeten Taschen.

Gebrauchte, intakte oder auch neue Taschen werden gesammelt und gegen fixe Spenden in einem „Charity-PopUp-Store“ verkauft. Jede Tasche hilft: edle Designertaschen, exklusive Vintage-Taschen aber auch namenlose, gute Stücke. Mit dem Reinerlös unterstützt der „Zonta Club Wien Parkring“ wieder „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser.

Labeltaschen von Aigner, Furla, Givenchy, George Gina & Lucy, Ina Kent, Liu Jo, Louis Vuitton, Mandarina Duck und Valentino sind genauso dabei, wie schöne intakte No-Name Exemplare. Für jede Brieftasche und jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein Besuch lohnt sich!

Taschenverkauf im Charity PopUp-Store

Wann?

Samstag 10. Dezember 2022, 12:00 – 19:00 Uhr Sonntag 11. Dezember 2022, 14:00 – 19:00 Uhr 

Wo?

level41 im Hotel Altstadt ViennaKirchengase 41, 1070 Wien

Weitere Information unter zontawienparkring.org/taschen-helfen-frauen

Foto: Zonta Club Wien Parkring

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Future of Festivals 2022: Vom 25. bis 26. November in der Arena Berlin

Vom 25. bis 26. November 2022 findet die zweite Ausgabe der Future of Festivals in der Arena Berlin statt. Es ist das Branchentreffen für alle Veranstalter*innen, Dienstleistende, Verbände, Entscheider*innen und Auszubildende aus dem Festivalbereich.

„Wir können es kaum erwarten, die Gäste ein weiteres Mal in Berlin begrüßen zu dürfen. Unser Team arbeitet ununterbrochen daran, den Teilnehmenden eine großartige Veranstaltung zu bieten, um ein positives Signal für die kommende Festival-Saison auszusenden. Die Ausstellenden, Speaker und Gäste können sich auf tolle Begegnungen und ein hervorragendes Programm freuen, welches genügend Anstoß für weiterführende Diskussionen und nachhaltige Weiterentwicklungen bieten wird“, sagt Robert Stolt, Geschäftsführer der Future of Festivals.

Die Future of Festivals 2022 unter dem Motto “Standortbestimmung nach dem Festivalsommer 2022 und Ausblick auf die Festival-Saison 2023”

Im Sommer diesen Jahres legte die Festival-Industrie wieder richtig los und feierte ein vielversprechendes Comeback. Dabei liegt nach diesem Start eine besondere Aufmerksamkeit darauf, die Branche zukunftssicher zu gestalten, nachhaltig zu stärken und weiterführende Perspektiven in allen Bereichen zu bieten. Die Future of Festivals teilt sich dementsprechend in folgende drei Bereiche auf: Messe, Kongress und Campus.

Messe – Entdecken und Ausprobieren

Auf der über 6.500 m² großen Fläche (plus Außenbereich) der Arena Berlin stellen über 200 Dienstleistende und Unternehmen innovative Lösungen und Neuheiten der nächsten Festivalsaison vor. Unter den Ausstellenden finden sich Firmen wie Zeppelin Rental GmbH, eps GmbH, Music Declares Emergency, LLeyendecker (eventsolutions) und HKES Eventlogistik GmbH. Doch auch viele International Firmen wie Lust For Live (Belgien), P!csane (Polen) oder Lapee (Dänemark) präsentieren ihre Innovationen und finden den Weg nach Berlin.

Kongress – Diskutieren, Verstehen und Aktivieren

Die Internationalität spiegelt sich ebenfalls im Bereich Kongress wider. Über 100 Speaker präsentieren verschiedene Inhalte in Keynotes oder Masterclasses und diskutieren in Panel-Diskussionen diverse Themen, die die Festivalmacher*innen bewegen. Internationale Speaker sind unter anderem Vlad Yaremchuk (Atlas Festival / Music Saves UA), Cathi Krämer (Rock am Ring) und Andreas Groth Clausen (Rosklide Festival). Mit Themen wie ,,Rezession 2023 – Wird das Festival zu einem Luxusgut?” werden die aktuelle Entwicklungen diskutiert, die alle Festivalenthusiasten umtreiben. Der Fokus liegt hier vor allem darin, neben grundlegenden Themen auch fachspezifische Aspekte wie bei der Panel-Diskussion ,,The only good system is a sound system” in den Diskurs zu bringen, die nahe an den Bedürfnissen der Festivalbesucher*innen angelehnt sind. Weitere Highlights unter den Speakern sind Alexandra von Samson (Lollapalooza), Maximilian Broja (Wacken Open Air), Cindy Rosenkranz (Helene Beach Festival), Stephan Thanscheidt (FKP Scorpio), Carina Wagner (Parookaville), Felix Schon (Pferdefestival), Wiebke Wöltjen (Deichbrand) und Michael Fritz (Viva Con Agua).

Campus – Erleben, Lernen & Vernetzen

Speziell für Schüler*innen, Studierende und Young Professionals wurde der Bereich Campus zum Austausch und Vernetzung vor Ort konzipiert, der in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt der Veranstaltung steht. Die Vertreter*innen verschiedener Bildungseinrichtungen wie IST-Hochschule, GPB Berufsschule SAE Hochschule, Berufsschule für Medientechnik | b-trend-setting oder Event-Akademie Baden-Baden bieten speziell zugeschnittene Angebote für Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und Berufseinsteiger*innen zur Vernetzung und Weiterbildung. Daneben stellen sich speziell Unternehmen wie PRG Crew oder Satis&fy vor, die auf der Suche nach Fachkräften sind.

Foto: YvonneHartmann

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Quelle: Messe & Event Magazin

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