Veranstaltungswirtschaft: Verschärfte Pandemiemaßnahmen vernichten Auftragslage

Veranstaltungswirtschaft: Verschärfte Pandemiemaßnahmen vernichten Auftragslage

Regierungsmaßnahmen und neue Corona-Welle führen zu einer Stornowelle in der Kultur- und Eventindustrie. Gleichzeitig wollen Politiker ein Ende der Wirtschaftshilfen. Insolvenzen und Entlassungen sind unvermeidlich.

Wegen der nun verschärften Regierungsmaßnahmen, des Corona-Inzidenzanstiegs und der nächsten Pandemiewelle werden große Teile aller geplanten Veranstaltungen abgesagt. Messebeteiligungen, Weihnachtsmärkte, Konzerte, Kleinkunst, Festivals, Jahreshauptversammlungen und dergleichen werden annulliert. Besonders betroffen sind Mitarbeiteranlässe wie Weihnachtsfeiern. Allein bei den Teilnehmern einer aktuellen Befragung belaufen sich die so entstehenden Umsatzverluste auf über 97,9 Millionen Euro. In einer Umfrage mit fast 1.000 Teilnehmern hatte fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V. letzte Woche festgestellt, dass über 77 Prozent der Unternehmen des Wirtschaftszweigs in den letzten fünf Tagen eine massive Stornierungswelle hinnehmen mussten.

Dennoch Ende der Wirtschaftshilfen

Das RIFEL-Institut hat bei seinem Index zur Auftragslage in der Veranstaltungswirtschaft bereits Anfang November festgestellt, dass die Branchenauslastung bei nur 40 Prozent liegt. Die derzeitige Entwicklung rückt den möglichen Restart der Branche erneut um Monate nach hinten. Mit dem aktuellen Zusammenbruch des Veranstaltungswesens in der bevorstehenden Hochsaison sind die zwei Millionen Jobs und 240.000 Betriebe akut existenzgefährdet. Unterdessen laufen Wirtschaftshilfen und Kurzarbeit zum Jahreswechsel oder im Frühling aus. Dies wird Deutschlands sechstgrößter Wirtschaftszweig nicht überstehen.

Hilfsprogramme: Branche braucht Verlängerung bis Krisenende

Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft hat am 28. Oktober einen Katalog verabschiedet mit 33 politischen Forderungen an die Regierung. Er ist aktueller denn je. Schon die fünf wichtigsten Ansprüche zeigen die drückendsten Probleme der Branche. Und zwar trotz der bisherigen Hilfsbemühungen der Regierung.

Die erste Forderung ist die Anpassung des Überbrückungsprogramms. Um der Veranstaltungswirtschaft eine Perspektive zu geben, soll dieses bis sechs Monate über das Ende aller Covid-19-Einschränkungen hinweg verlängert werden.

Als zweites soll die Neustarthilfe ebenfalls verlängert werden auf über sechs Monate nach Krisenende. Schließlich haben Veranstaltungen einen Planungsvorlauf von bis zu zwölf Monaten, bevor eigene Umsätze für eine Stabilisierung sorgen können. Derzeit ist die Neustarthilfe zu gering und liegt unter Mindestlohn und Existenzminimum.

Drittens wird die geplante Beendigung der Kurzarbeit am 31. Dezember 2021 zu weitreichenden Kündigungen ab Herbst führen. Wegen der andauernden Planungsunsicherheit fordert die Bundeskonferenz eine Verlängerung der Kurzarbeit ebenfalls bis sechs Monate nach Beendigung aller Corona-Beschränkungen. Das beinhaltet den vereinfachten Zugang, die erhöhten Sätze und die Übernahme von 100 Prozent der Sozialversicherungskosten – auch über das Corona-Ende hinaus.

Viertens muss es einen „Marshallplan“ für die Branche geben. Dieser muss ein Investitionsprogramm für Neustart und Ausfallkosten beinhalten. Fünftens wird ein Regierungsbeauftragter für die Branche verlangt, nach dem Vorbild des Beauftragten für Tourismus und Mittelstand.

Foto: Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft

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Neuer Termin für die WEBUILD Energiesparmesse Wels: 6. bis 10. April 2022

Neuer Termin für die WEBUILD Energiesparmesse Wels: 6. bis 10. April 2022

Aufgrund der pandemischen Lage rund um COVID-19 ist die WEBUILD Energiesparmesse Wels 2022 um einen Monat verschoben. Der neue Termin ist von 6. bis 10. April 2022 (6. und 7. April SHK-Fachtage, 7. April BAU-Fachtag). Österreichs Bau- und SHK-Leitmesse wird erstmalig als Hybrid-Messe abgehalten.

„Mit dieser Terminverschiebung wollen wir unseren Ausstellern und Partnern mehr Planungssicherheit bieten und eine erfolgreiche Durchführung der WEBUILD Energiesparmesse 2022 sicherstellen“, erklärt Dir. Mag. Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels. Die Messe Wels hat sich gemeinsam mit Interessensgemeinschaften und Verbänden dafür entschieden, den Termin zu verschieben.

Mit dem neuen Termin im April wird die WEBUILD Energiesparmesse die erste und einzige große Fachmesse im Frühjahr sein. Häuslbauer, Sanierer sowie das Fachpublikum werden sich auf gewohnte Art und Weise auf Österreichs Bau- und SHK-Leitmesse über Innovationen und Highlights der Branchen informieren können.

In Wels trifft sich die Branche

Bei der Messe geht es um das persönliche Treffen, den direkten Austausch und um die Präsentation von innovativen Produkten mit Touch-and-Feel-Effekt. Entscheidungsträger der Branchen Sanitär-Heizung-Klima und des Baus sprechen über spannende Branchenentwicklungen und pflegen ihre Geschäftsbeziehungen.

Zusätzlich bietet die Messe Wels ihren Ausstellern und Besuchern einen Mehrwert: Mit DIGITAL+ setzt die Messe Wels insgesamt digital völlig neue Maßstäbe und bietet den Ausstellern und Besuchern ein neues und einzigartiges digitales Erlebnis. Bereits ab 21. Februar 2022 können Besucher die WEBUILD Energiesparmesse Wels vorab digital besuchen. Aussteller können digital bestehende Kontakte pflegen und neue Interessenten bedienen – und das bereits vor Messestart und darüber hinaus auch noch einige Wochen danach. 2022 präsentiert sich die WEBUILD Energiesparmesse Wels trotz aktueller Lage noch vielseitiger und innovativer als je zuvor.

Foto: Messe Wels

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DOMOTEX im Jänner 2022 abgesagt

DOMOTEX im Jänner 2022 abgesagt

Die DOMOTEX wird im Jänner 2022 nicht stattfinden: Das hat die Deutsche Messe AG als Veranstalterin der führenden Messe für Teppiche und Bodenbeläge mitgeteilt.

„Wir haben bis zuletzt gemeinsam mit den ausstellenden Unternehmen für die DOMOTEX gekämpft und stehen seit Monaten täglich im Austausch mit der Branche“, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director DOMOTEX, Deutsche Messe AG. „Die DOMOTEX ist im besonderen Maße von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen, denn die überwiegende Mehrheit der DOMOTEX-Aussteller und -Besucher kommt aus dem Ausland. Angesichts des aktuellen Pandemie-Geschehens ist jedoch mit einer kurzfristigen Erholung des internationalen Geschäftsreiseverkehrs nicht zu rechnen“, ergänzt Wedell-Castellano.

Noch vor gut einem Monat wollten die Veranstalter die DOMOTEX im Südteil des Messegeländes in Hannover in einem kompakten Format als Re-Start-Veranstaltung in drei Hallen ausrichten und so der Branche nach nahezu zwei Jahren Pandemie die Chance auf ein physisches Treffen ermöglichen. „Was vor einem Monat noch als realistisches und vielversprechendes Re-Start-Szenario galt und vom Markt auch gut angenommen wurde, hat sich in den letzten Tagen als nicht mehr darstellbar gezeigt.“

Die Veranstalter prüfen nun einen DOMOTEX-Termin im weiteren Verlauf des Kalenderjahres 2022.

Foto: Deutsche Messe

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BrandEx Awards werden am 19. Januar 2022 verliehen

BrandEx Awards werden am 19. Januar 2022 verliehen

Am 19. Januar 2022 werden die Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Halle 5 auf dem Messegelände in Dortmund vergeben. Teilnehmer können sich ab dem 1. Dezember ihre Tickets auf der Website der BOE Messe sichern. Moderieren wird Aljoscha Höhn.

Beim Nachwuchs-Award übernimmt der Nawumo 2021 die Moderation. Der diesjährige Nachwuchsmoderator wird beim diesjährigen Nawumo-Wettbewerb ermittelt und kann im Rahmen der BrandEx Preisverleihung sein Können vor einem breiten Publikum unter Beweis stellen.

Insgesamt 64 Einreichungen zählten die BrandEx-Veranstalter bei dem international angelegten Wettbewerb, der herausragende Projekte der Live-Kommunikation in den drei Gewinnerclustern „Architecture“, „Event“ und „Fresh“ ehrt. Der BrandEx Award ist Teil des international Festival of Brand Experience, das im kommenden Jahr pandemiebedingt ausfallen muss.

Im „Event“-Segment gibt es Auszeichnungen in den Kategorien „Best Brand Activation“, „Best Motivation/Employee Event“, „Best Corporate Event“, „Best Conference“, „Best Digital“, „Best Execution“ und „Best Formats“.

Gold-, Silber und Bronze-Trophäen vergeben die BrandEx Veranstalter im Segment „Architecture“ in den Kategorien „Best Brand Architecture“, „Best Thematic Exhibition“, „Best Digital“ und in der Kategorie „Best Cancelled Project“. Die Sieger wurden von der interdisziplinär besetzten Jury bereits ermittelt.

Noch bis zum 5. Dezember 2021 hat der kreative Nachwuchs die Möglichkeit, sich mit seinen Projekten in der Kategorie „Fresh“ am Wettbewerb zu beteiligen. Angesprochen sind vor allem Newcomer im Studium sowie Freelancer, Agenturen und Unternehmen, die sich in der Kategorie „Best Fresh“ bewerben können. Die Teilnahme ist kostenlos, die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen stehen als Download unter zur Verfügung.

Foto: Background photo created by xb100 – www.freepik.com

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Erneut von Gault & Millau ausgezeichnet: 2 Hauben für „das Linsberg“

Erneut von Gault & Millau ausgezeichnet: 2 Hauben für „das Linsberg“

Der Restaurantführer Gault Millau 2022 kürt das à la carte Restaurant „das Linsberg“ auch in diesem Jahr mit 2 Hauben: Damit ist das Restaurant „das Linsberg“ in Bad Erlach für die Wiedereröffnung perfekt gerüstet – und die Motivation ist groß.

„Wir freuen uns, dass unser Streben nach Qualität bei Speisenangebot, Weinauswahl und Serviceleistung im neuen Gault Millau Restaurantführer 2022 erneut mit zwei Hauben bewertet wurde“, betont Küchenchef Michael Suttner. “Die Fusionsküche im Asia Resort noch mehr herauszustreichen, ist uns in diesem Jahr besonders gut gelungen.“ Suttner leitet seit 8 Jahren die Küchenbrigade im Hotel & Spa Linsberg Asia****S  und sieht mit dieser hochrangigen Auszeichnung seine innovative Küchenlinie erneut bestätigt.

Neben dem gediegenen eleganten Flair des Restaurants „das Linsberg“ erwartet die Gäste auch ein weiteres Restaurant, das „China Grill“ mit offener Schauküche für asiatisch inspirierte Gerichte. Mit sinnlichen Genüssen in entspannter Atmosphäre trägt die Kulinarik des Asia Resorts zur Stärkung und Erholung des Gastes bei, wobei der Leitbetrieb der Region mit attraktiven Angeboten stets neue Akzente setzt.

„Wir sind sehr stolz über diese Bewertung und Auszeichnung. Großer Dank gebührt dem Küchen- und Serviceteam, das mit ihrem Einsatz dazu beigetragen hat, diesen Erfolg für Linsberg Asia zu ermöglichen“, sagt Geschäftsführer Ing. Walter Kois.

Foto: Linsberg Asia

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Grand Hotel Wien ist Österreichs bestes MICE Hotel 2021

Grand Hotel Wien ist Österreichs bestes MICE Hotel 2021

Das Grand Hotel Wien am Kärntner Ring wurde bei den World MICE Awards 2021 zu Österreichs bestem MICE-Hotel gekürt. Eine erfreuliche Nachricht, wo doch gerade die Hotelbranche im vergangenen Jahr durch Corona, zahlreiche Schließungen und strenge Auflagen für alle Veranstaltungen stark getroffen war.

Das Team des Grand Hotel Wien habe seit dem Beginn der Corona-Krise unermüdlich daran gearbeitet, ein umfangreiches Covid-19-Präventionskonzept zu entwickeln, das eine Reihe von verschärften Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für Gäste und Mitarbeiter umfasste, berichtet Markus Prem, Director of Sales & Marketing.

Durch ständige Adaptierung und Weiterentwicklung konnten die Standards kontinuierlich angehoben werden, was dem Hotel schließlich auch die Möglichkeit gab, Großveranstaltungen in einer sicheren Umgebung durchzuführen.

„Dieses Engagement – gepaart mit modernster Konferenztechnik und höchster Professionalität aller Mitarbeiter – sorgte dafür, dass wir prestigeträchtige Veranstaltungen in unser Hotel holen konnten – wie etwa extravagante Galas für weltberühmte Opernsänger und die Wiener Atomgespräche, an denen Staatsoberhäupter und Repräsentanten aus aller Welt teilnahmen“, sagt Prem.

Trotz der zahlreichen Herausforderungen und insgesamt fünf Monaten im Lockdown konnte das Grand Hotel Wien daher auch eine konstante Auslastung der Seminarkapazitäten von 20 Prozent sowie einen erwirtschafteten Umsatz von 860.000 Euro bis Ende November 2021 verzeichnen.

„All dies zusammen bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unter schwierigsten Bedingungen auf höchstem Niveau arbeiten“, freut sich Prem: „Unser Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Tag für Tag unermüdlich an diesem Erfolg mitgewirkt haben. Und wir versichern, dass wir auch im kommenden Jahr mit unserem excellenten Service und einzigartigen Specials für Ihre Kickoff Veranstaltung im Jahr 2022 und dem unvergleichlichem Wiener Charme auch Ihre geplante Veranstaltung wieder zu einem einzigartigen Erlebnis machen werden.“

Foto: Grand Hotel Wien

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FAMA-Messefachtagung: Deutsche Messewirtschaft steht vor tiefgreifender Transformation

FAMA-Messefachtagung: Deutsche Messewirtschaft steht vor tiefgreifender Transformation

Messen in Deutschland sind erfolgsverwöhnt. Doch das Erfolgsmodell steht vor einer tiefgreifenden Transformation – nicht erst seit der Pandemie.

Neue digitale Formate und Geschäftsmodelle sind gefragt. Auch bei der Geländeinfrastruktur besteht ein hoher Investitionsbedarf in den Bau von Fazilitäten, die multifunktional sind und auf Qualität statt auf überdimensionierte Quantität setzen. Der dafür benötigte Finanzrahmen ist beträchtlich und vielleicht nur durch die Einbindung privater Investoren zu bewerkstelligen. Und: Deutsche Messeunternehmen verlieren zunehmend Marktanteile im weltweiten Messegeschäft – eine Entwicklung, die seit gut zehn Jahren zu beobachten ist und sich durch die Pandemie weiter verschärft.

Deutsche Messeunternehmen verlieren Marktanteile im internationalen Geschäft

Erst vor wenigen Wochen hat das Kölner Beratungsunternehmen „jwc“ eine umfangreiche Marktanalyse im Ranking der weltweit 40 umsatzstärksten Messeunternehmen vorgelegt. In der globalen Spitzengruppe rangieren finanzstarke Unternehmen und Messestandorte wie China ganz weit oben – ein Land, das inzwischen über das größte Messegelände der Welt verfügt und derzeit auch beim Re-Start das Tempo bestimmt.

„Jede internationale Veranstaltung, die in Deutschland nicht stattfindet, birgt die Gefahr in sich, woanders wachstumsbeschleunigend zu wirken. Bereits seit einigen Jahren beobachten wir den Trend, dass so genannte Nr. 1-Messen nicht mehr zwingend an Standorten in Deutschland und Europa stattfinden“, sagt Jochen Witt, Chairman und Präsident des Messe-Weltverbandes UFI. Dementsprechend rechnet Witt damit, dass China bereits 2022 wieder das Vor-Pandemie-Niveau im Veranstaltungsgeschäft erreicht haben wird und sich damit die äußerst dynamische Entwicklung im internationalen Vergleich fortsetzt.

Stark steigend ist dagegen die Zahl der regionalen Fach- und Publikumsmessen, die zunehmend eine Renaissance erleben – nicht erst seit der Pandemie, die zu einem restriktiven Reiseverhalten geführt hat. Grund dafür sei vielmehr eine Rückbesinnung auf die Region als regionale Lebenswelt und identitätsbildender Raum.

Kritik an geringer Halbwertzeit politischer Entscheidungen und Vorgaben

Deutliche Worte gab es zu den aktuellen politischen Entscheidungen und Vorgaben, die ihre „Fahrt auf Sicht“ seit über 18 Monaten fortsetze: „Wir stehen heute dort, wo wir vor einem Jahr standen – mit dem Rücken zur Wand und mit einer Perspektive vor Augen, die erneut keine Planungssicherheit über einen längeren Zeitraum eröffnet“, bringt der geschäftsführende FAMA-Vorstandsvorsitzende Henning Könicke die aktuelle Lage und das Stimmungsbild der Messewirtschaft auf den Punkt: „Schon jetzt zeichnet sich ab, dass durch das Inkrafttreten der neuen Regelungen, die für Messen im Freistaat Bayern und in Baden-Württemberg einen 2G plus-Nachweis vorsehen, die Durchführung von Veranstaltungen nahezu verunmöglicht wird.“ Mit Unverständnis reagierte er darauf, dass für Messen mit Gangbreiten von bis zu sechs Metern ein 2G plus-Nachweis erforderlich sei, währenddessen für die täglich zehn Millionen Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr ein 3G-Standard mit vereinzelten Stichproben von der Politik als ausreichend angesehen werde.

Ausfall-Fonds von Bund und Ländern greifen zu kurz

Auf ein geteiltes Echo in Freiburg stieß der jüngst beschlossene Sonderfond „SOMA“, der als „Sonderfond des Bundes für Messen und Ausstellungen“ die Risiken für Veranstalter im Falle einer Absage reduzieren soll. Insgesamt 600 Millionen stellt das Bundeswirtschaftsministerium dafür zur Verfügung. Abgesichert werden damit bis zu 80 Prozent der Schäden, die aus einem möglichen Veranstaltungsverbot resultieren, etwa für Miet- und Pachtkosten, für Wareneinsätze und Dienstleister oder auch für Personal, Marketing und Kommunikation – allerdings nur bis zu einer Grenze von acht Millionen Euro pro Einzelfall.

„Das ist ein wichtiges Signal der Politik, auch wenn wir uns diese Initiative bereits im vergangenen Jahr gewünscht hätten, als Veranstaltungen teilweise wenige Tag vor Beginn behördlich verboten wurden und die betroffenen Unternehmen leer ausgingen“, so Könicke.

Jedoch biete SOMA nur bedingt Planungssicherheit, da die Hilfsmittel ausschließlich im Fall eines behördlichen Veranstaltungsverbots abgerufen werden können – nicht aber bei Auflagen wie beispielsweise einer 2G plus-Regelung, die de facto die Durchführung einer Messe verunmöglicht.

Auch die Risiko-Minimierung für die ausstellende Wirtschaft, die in Vorleistung geht und dafür verlässliche Regeln braucht, seien durch SOMA in keinster Weise abgefedert. „Messen basieren auf Vertrauen. Und wer heute nicht abschätzen kann, welche Regeln in vier Wochen gelten, der wird dieses Vertrauen nicht haben“, sagt Könicke.

Foto: FAMA e.V._Nico Herzog

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Österreichische Veranstaltungsbranche fordert Öffnung am 12. Dezember

Österreichische Veranstaltungsbranche fordert Öffnung am 12. Dezember

WKÖ-Branchensprecher Wolfgang Suitner: Situation der Veranstaltungsbetriebe ist katastrophal, Öffnung für alle Bereiche gemeinsam und gleichzeitig.

Als „existentiell notwendig“ bezeichnet Wolfgang Suitner, Bundessprecher der Österreichischen Veranstaltungsbetriebe, das von der Bundesregierung versprochene Ende des harten Lockdowns nach 20 Tagen und somit eine Öffnung am 12. Dezember. Die Situation der Veranstaltungsbranche, die sich seit fast zwei Jahren in einem mehr oder weniger permanenten Lockdown befindet, sei dramatisch, so Suitner, der auch stellvertretender Obmann im Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist und 34 Berufsgruppen mit circa 18.000 Mitgliedsbetrieben in ganz Österreich vertritt: „Die Gerüchte über eine Verlängerung des Lockdowns für einzelne Branchen, so auch die Eventbranche, ist für unsere Mitgliedsbetriebe ein Schlag ins Gesicht, schafft Verunsicherung und bestraft in erster Linie all jene, die bisher alle Schutzmaßnahmen mitgetragen und eingehalten haben.“

„In den wenigen Monaten, in denen Veranstaltungen durchgeführt werden durften, haben wir eindrücklich bewiesen, dass wir sicher öffnen können und auch müssen. Denn gerade nach einer scheinbar endlosen und zermürbenden Zeit ist es für die Menschen immens wichtig, ihre physische und psychische Gesundheit ankurbeln zu können – ob beim Konzert, im Theater, im Fitnessstudio oder im Freizeitpark“, sagt Suitner.

Die monatelange, fehlende Planungssicherheit hat bereits viele – vor allem kleinere Betriebe – gezwungen aufzugeben, viele weitere stehen kurz davor, berichtet der Branchensprecher. „Die Situation ist mittlerweile sowohl für UnternehmerInnen als auch für Gäste und Kunden wirtschaftlich und emotional unzumutbar geworden, immer mehr MitarbeiterInnen gehen der Branche verloren und orientieren sich neu.“

„Wir haben uns auf die Zusagen der Politik verlassen. Die zugesagte Öffnung muss nun umgesetzt werden, und zwar für alle Branchen gemeinsam und gleichzeitig, denn von unseren 7000 Veranstaltungsbetrieben sind beinahe noch dreimal so viele Zulieferbetriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängig“, so Suitner.

Foto: People photo created by rawpixel.com – www.freepik.com

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„Best Meeting Thesis Austria“: ACB zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus

„Best Meeting Thesis Austria“: ACB zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus

Bereits zum achten Mal kürte das Austrian Convention Bureau (ACB) die SiegerInnen des „Best Meeting Thesis Austria“ Wettbewerbs. Zwei Arbeiten wurden ausgezeichnet, die sich mit der Zukunft der Meetingindustrie und den Folgen von Covid beschäftigen: Melanie Hutterer überzeugt mit ihrer Bachelorarbeit „Gestaltung lebendiger Präsenz-Kongresse unter Berücksichtigung von Covid19 Rahmenbedingungen“ und in der Kategorie Masterarbeit erhält Nabila Ashri mit „Die Herausforderungen der Wissensvermittlung auf einem virtuellen Kongress in der COVID-19-Pandemie. Eine Fallstudie am Beispiel des EANM’20 Virtual Congress“ die Auszeichnung.

„Ziel dieser Veranstaltung ist es junge Talente in unserer Branche zu fördern, auf sie aufmerksam und mit unseren Mitgliedern bekannt zu machen sowie natürlich wertvolle, wissenschaftlich betrachtete Inputs für die Branche zu generieren“, erklärt ACB Geschäftsführerin Michaela Schedlbauer-Zippusch den Praxisbezug des Awards.

16 wissenschaftliche Arbeiten zu Themen rund um die Meetingindustrie wurden eingereicht und vom ACB auf ihre Relevanz und Qualität der Ergebnisse geprüft. In diesem Jahr standen wegen ihrer Praxisorientierung Themen wie die Folgen und Chancen der Covid-19 Pandemie, die Auseinandersetzung mit online Meeting Formaten sowie das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Melanie Hutterer und Nabila Ashri, beide Absolventinnen der FHWien der WKW (University of Applied Sciences for Management & Communication) gewannen neben der Auszeichnung ein Europa-Ticket von Austrian Airlines, freien Zutritt zur ACB Jahrestagung Convention4u 2022 sowie die Vorstellung ihrer Arbeiten in der Fachzeitschrift der österreichischen Tagungsbranche, dem „Austrian Convention Business Magazin“.

„Animiert KollegInnen von euch in den kommenden Jahren Arbeiten einzureichen und helft uns bei der Weiterentwicklung der österreichischen Tagungsindustrie“, lautet der Aufruf von ACB Präsident Gerhard Stübe. „Das ACB hat in Kooperation mit der Österreich Werbung eine Studie vorliegen ‚Von der Meeting zur Meaning Industrie‘, in der Thesen erarbeitet werden, um neue Erkenntnisse zum Laufen zu bringen. Es ist wichtig mit neuen Ideen vorzupreschen und sich was zu trauen!“. Bis 15. Juli 2022 können branchenrelevante Arbeiten beim ACB für die Best Meeting Thesis Austria eingereicht werden.

Foto: ACB Präsident Gerhard Stübe und ACB Geschäftsführerin Michaela Schedlbauer gratulieren den Gewinnerinnen bei der Veranstaltung. © Austrian Convention Bureau

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Auf die Messe, fertig, los!

Auf die Messe, fertig, los!

BOSCH, BVE, SBERBANK, MEUSBURGER, EREMA und WFL präsentierten Produkte und Dienstleistungen auf der IAA Mobility in München, der Anuga in Köln, der Innoprom in Jekaterinburg, der Fakuma in Friedrichshafen, der K in Düsseldorf und der EMO in Mailand. Die innovativen und kreativen Messeauftritte sind repräsentativ. Sie spiegeln Unternehmens-CI und -CD. In vorbildlicher Qualität sind sie nachhaltig und modular für den Einsatz auf weiteren Messen konzipiert.

Segel gesetzt

Die INNOPROM ist eine internationale Industrieausstellung, die jährlich in Jekaterinburg auf dem Gelände der Ekaterin-EXPO, dem größten Ausstellungskomplex im Ural mit 50.000 Ausstellungsfläche in vier Messehallen und 60.000 Freigelände, stattfindet. Partnerland der diesjährigen Veranstaltung war Italien. Mehr als 500 Aussteller aus elf Ländern sowie Delegierte aus 38 Ländern nahmen teil und freuten sich über rund 20.000 Besucher. 

Für die Sberbank, eine multinationale Finanzgruppe und größte Finanzinstitution Russlands mit Firmensitz in Moskau, inszenierte STUDIO DEGA, St. Petersburg, einen aufsehenerregenden zweistöckigen, 350 qm großen Messestand. Das System INFINITYCONST spielte alle seine Trümpfe aus. Beflügelt schmiegte es sich leicht und fast schwerelos schwungvoll von einem Punkt am Boden, sich kontinuierlich öffnend, hoch hinauf, um sich über den großzügigen, 100 m² großen VIP-Bereich im Obergeschoß zu entfalten. „Die Umsetzung eines solchen Großprojekts ist für unser Unternehmen zu einer unschätzbaren Erfahrung geworden. Und wir danken dem Kunden für sein Vertrauen“, sagt STUDIO DEGA-Chefdesigner und Projektmanager Boris Demin.

Messe: INNOPROM 2021, Jekaterinburg/RusslandAussteller: Sperbank, MoskauKonzept, Design & Realisation: STUDIO DEGA, St. PetersburgDoppelstock: EG 250 m², OG 100 m²Standhöhe: 9 m

Produkte im Fokus

Mit 1.470 Ausstellern aus 39 Ländern feierte die 27. Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung – von 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen einen begeisternden Restart. Mit dabei, die in Wolfurt/Österreich ansässige Meusburger Georg GmbH & Co KG, für die die Bruns Messe- und Ausstellungsge-staltung GmbH, München, ein neues, überzeugendes Messekonzept kreierte und realisierte. „Bruns betreute Meusburger auf der Fakuma 2021 erstmals. Ausgangspunkt für die Gestaltungsidee waren die Formen der hochpräzisen Normalien von Meusburger“, sagt Bruns Vice President Sales, Daniel Poll. „Die Formaufbauten und die Stanzgestelle weisen eine horizontale Schichtung der Stahlplatten auf. Diese Form der Produkte floss prägend in die Gestaltungsgrundlage des Messestands ein. Das Farbkonzept orientierte sich am CD/CI des Unternehmens. Auf dem Messestand arbeiteten wir mit Holz, um im Kommunikationsbereich eine warme Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.“ Meusburger ist auf nationalen und internationalen Fachmessen vor Ort. Das Standkonzept wird auf weiteren ca. 25 Messen zum Einsatz gelangen.

Messe: Fakuma 2021, FriedrichshafenAussteller: Meusburger Georg GmbH & Co KG, Wolfurt/AustriaKonzept, Design, Realisation: Bruns Messe- und Ausstellungsgestaltung GmbH, MünchenStandfläche: 189 m² (154 + 35 m²)Standhöhe: 5,5 m

Smarte Technik smart präsentiert

SYMA-SYSTEM GmbH (AUT) konzipierte und realisierte den Messestand der WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG, Linz, auf der EMO, Weltleitmesse für Werkzeugmaschinen und Metallbearbeitung, die von 4. bis 9. Oktober 2021 in Mailand stattfand. WFL ist der weltweit führende Anbieter auf dem Gebiet der Komplettbearbeitung und heute an sieben internationalen Standorten mit mehr als 500 Mitarbeitern präsent. Als weltweit einziger Hersteller konzentriert sich WFL ausschließlich auf die Produktion multifunktionaler Dreh-Bohr-Fräszentren. Auf der EMO in Mailand präsentierte WFL die neueste MILLTURN M20, eine CNC-Maschine, die höchsten Qualitäts- und Präzisionsansprüchen gerecht wird. Ihr neues, smartes Design spiegelte sich in der hochwertigen, schnörkellosen Gestaltung des Messestands. Die bewusst gewählte Betonoptik war dem Ambiente einer Produktionshalle nachempfunden. Abgehängte, quadratische Leuchtwürfel in Blau und Gelb machten auf den Standort in der Messehalle aufmerksam. Mit dem Standmotto „Smart Machining is now!“ lud WFL die Fachbesucher in den offen und einladend gestalteten Stand.

Messe: EMO 2021, MailandAussteller: WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG, LinzKonzept, Design, Realisation: SYMA-SYSTEM GmbH, WolkersdorfStandfläche: 280 m²Standhöhe: 6 m

Ein Konzept für alle Messefälle

Das Konzept basiert auf fünf Bausteinen, die in einer Gesamtinszenierung zusammenspielen. Als Sympathieträger fungiert der Baum. Unregelmäßig angeordnet, schafft er auf der offen und transparent gestalteten Standfläche ein naturnahes Umfeld. Die schräge Grundrissgeometrie generiert Standbereiche für die Ausstellerinseln und trägt zu einem besseren Besucherfluss bei. Der Kabinentrakt ist mit einer Fassade aus Holzlattung ummantelt, in die diverse Medienflächen integriert sind. Beliebig koppelbare und erweiterbare Bildschirmflächen (LED-Tiles) formieren sich zu einer Medienlandschaft mit emotionaler Strahlkraft. Die Digitalisierung wird zu einem spürbaren Erlebnis.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 185 Mrd. Euro der viertgrößte Industriezweig Deutschlands. Auf der Anuga 2021 in Köln präsentierte sich die BVE – Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie gemeinsam mit dem BMEL – Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter dem Motto „So schmeckt die Zukunft“. Das Standkonzept hatten gtp2 Architekten, Düsseldorf, im Zuge eines Designwettbewerbs Anfang 2020 kreiert, den Auftrag für vier Jahre konnte Zenit Messebau GmbH, Köln, über eine Ausschreibung gewinnen.

Messe: Anuga 2021, KölnAussteller: BMEL – Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft/BVE – Bundesvereinigung der
Deutschen ErnährungsindustrieKonzept: gtp2 Architekten, DüsseldorfRealisation: Zenit Messebau GmbH, KölnStandfläche gesamt: 353 m², davon 98 m² BVEStandhöhe: 5 m

Plattform für nachhaltige Technologie

Die Messe K (Kunststoffmesse) Düsseldorf ist die internationale Fachmesse für Kunststoff, Kautschuk, Kunststoffverarbeitung und Kunststoffherstellung weltweit. Sie findet alle drei Jahre statt. Auf der letzten K 2019 zeigte die EREMA Group GmbH, Ansfelden/Österreich mit sieben Tochterunternehmen in den USA, China, Russland und Afrika sowie Business Units, auf vier Messeständen, welche Technologien für qualitativ hochwertiges und ökonomisches Kunststoffrecycling eingesetzt werden können. Für Konzept, Design und Realisation der Messeauftritte zeichnet atelier damböck, Neufinsing bei München, verantwortlich. Im Fokus stand die beeindruckende Inszenierung der Unternehmensprodukte und -services, die auf dem Hauptstand mittels riesiger Skulpturen in Form einer PET-Flasche, eines Gelben Sacks und einer Kunststofffolienrolle aufmerksamkeitsstark visualisiert wurden. Die zugehörigen Recyclingtechnologien konnten über große LED-Leinwände interaktiv erkundet werden.

Die Kunststoffmesse K ist ein Meilenstein im Messekalender der EREMA-Gruppe. Die Vorbereitungen zur K 2022, die von 19. bis 26. Oktober 2022 stattfinden wird, sind im vollen Gange.

Messe: K 2019, DüsseldorfAussteller: EREMA Group GmbH, Ansfelden/Österreich Konzept, Design, Realisation: atelier damböck, Neufinsing bei MünchenStandfläche Hauptstand: EG 236 m², OG 95 m²Standhöhe: 6 mAuftritt Außengelände: 12,5 x 40 m großes Zelt

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1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch in Stuttgart gegründet, hat sich die Bosch-Gruppe zu einem international führenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395.000 Mitarbeitern (Stand: 31. 12. 2020) entwickelt. Auf der IAA Mobility 2021 in München – mit Fokus auf Transformation durch alternative Verkehrskonzepte und einen klimaverträglichen, vernetzten Mobilitätsumbau – präsentierte sich Bosch als Treiber und Partner dieses Wandels mit einem stimmigen Gesamtauftritt von vier Ständen.

Milla & Partner, Stuttgart, kreierten einen ganzheitlichen Auftritt, der diesen neuen Weg in eine bewegliche Zukunft nicht nur symbolhaft, sondern auch nachhaltig beschreibt. Als spürbares Motiv wurde die Form des „Deltas“ gewählt, das sich in unterschiedlichen Ausformungen in den vier Messeständen wiederfindet. Die prägende Holzlamellen-Struktur symbolisiert klimaneutrales Handeln und ist für den Mehrfacheinsatz konzipiert. Nach dem Prinzip „gently guided, gently divided“ ist der Stand auf Pandemie-Bedingungen ausgelegt, gibt eine klare Wegeführung vor, ermöglicht Raum für Abstände und weist ein ausgefeiltes Lüftungs- und Klimatisierungskonzept auf. Die Umsetzung lag in den Händen von mac, Langenlonsheim, die nach 2017 und 2019 nun bereits das dritte Mal den Messeauftritt von Bosch auf der IAA betreuten.

Messe: IAA Mobility 2021, MünchenAussteller: BOSCHArchitekturkonzept: Milla & Partner GmbH, StuttgartUmsetung: mac messe- und ausstellungscenter Service GmbH, LangenlonsheimStandfläche:Hauptstand: 800 m²Open Space: 260 m²Bike Hall: 300 m²

Foto: B. Demin/ STUDIO DEGA

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