Mitte August ging bei der Koelnmesse die größte innerstädtische Photovoltaik-Anlage Kölns in Betrieb. Auf dem Dach der Halle 11 sorgen 4.800 Module für grünen Strom. Eine weitere Großanlage ist bereits im Bau.
Quelle: AUMA – Aktuelle Meldungen
Mitte August ging bei der Koelnmesse die größte innerstädtische Photovoltaik-Anlage Kölns in Betrieb. Auf dem Dach der Halle 11 sorgen 4.800 Module für grünen Strom. Eine weitere Großanlage ist bereits im Bau.
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Für die Jahre 2023 und 2024 wird weltweit ein Umsatzwachstum in der Messewirtschaft von 20 und 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet, meldet der Weltmesseverband UFI auf der Basis einer neuen Umfrage.
Quelle: AUMA – Aktuelle Meldungen
Visum-Wartezeiten für internationale Messeteilnehmer sind in vielen Ländern weiterhin zu lang. Das zeigt eine Umfrage, die der AUMA diesen Sommer bei den Auslandsvertretungen der deutschen Messegesellschaften durchgeführt hat.
Quelle: AUMA – Aktuelle Meldungen
Am 24. September 2024 öffnet die BIZ AUTUMN erneut ihre Türen und bietet 50 Aussteller, die das Beste aus dem M.I.C.E.-Bereich präsentieren. Von Eventplanung über die Suche nach den perfekten Locations bis hin zu den neuesten Trends in Teambuilding und Nachhaltigkeit – die BIZ ist der Hotspot für Fachbesucher.
Beim virtuellen Messe & Event Magazin BRANCHENTALK via Zoom diskutiert Chefredakteur Christoph Berndl mit
Christina Neumeister-Böck, Geschäftsführerin n.b.s. GmbH agentur für marketing & events
über die Entstehung und Erfolgsfaktoren der BIZ, die Nachfrage nach kreativen Eventideen, die steigende Bereitschaft österreichischer Unternehmen, international zu expandieren, das Dasein als Kräuterbäuerin und den wertvollen Ausgleich in der Natur.
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Quelle: Messe & Event Magazin
Nach zwei Jahren Bauzeit feierte der Landessportbund Hessen im November 2019 die Eröffnung seines neuen Sportzentrums in Frankfurt-Niederrad. Mit Gesamtkosten von rund zwölf Millionen Euro ist die hochmoderne Anlage ein echtes Prestigeprojekt, das sowohl von der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen als auch dem Bund unterstützt wurde. Über die Hälfte der Kosten wurden durch diese öffentlichen Mittel gedeckt.
Das neue Sportzentrum bietet mit seinen beiden 3-Feld-Hallen, die sich über zwei Etagen erstrecken, insgesamt rund 2.500 Quadratmeter Sportfläche. Die Doppelstockhalle ist eine von nur fünf dieser Art in ganz Hessen und ein wahres architektonisches Highlight. Besonders die energieeffiziente Heizungstechnologie, die durch Paneel-Deckenstrahlungsheizungen der Firma FRENGER SYSTEMEN bereitgestellt wird, macht die Halle zu einem Vorbild in Sachen nachhaltiger Sportstättenbau.
„Im Rahmen des ÖKO-CHECKS beraten wir seit über 20 Jahren Vereine, wie Sportstätten nachhaltig und effizient modernisiert und Betriebskosten dauerhaft gesenkt werden können“, erzählt Jens Prüller, Geschäftsbereichsleiter Sportinfrastruktur beim Landessportbund Hessen. „Ob Sporthallenneubau oder Hallensanierung, wir haben in beiden Fällen äußerst positive Erfahrungen mit den Deckenstrahlheizungen von FRENGER SYSTEMEN gewonnen. Umso schöner, dass wir unser Know-how jetzt auch bei uns selbst praktisch anwenden konnten. Aus mehreren Gründen haben wir uns gegen eine Sanierung der alten Halle und für einen Neubau entschieden“.
Die neue Halle kommt insbesondere dem Bundesstützpunkt Tischtennis sowie den Athleten des Bundes- und Landeskaders zugute. Aber auch die lokalen Sportvereine und -verbände profitieren von der erstklassigen Ausstattung. Die Paneel-Deckenstrahlungsheizungen sorgen nicht nur für eine angenehme und gleichmäßige Wärmeverteilung, sondern verbessern durch ihre perforierte Struktur auch die Akustik erheblich. Zusätzlich schützt die hervorragende Dämmung der Halle vor Außengeräuschen – selbst die nahegelegenen Flugzeuge des Frankfurter Flughafens sind im Inneren nicht zu hören.
Ein weiteres Highlight der neuen Sporthalle ist die gelungene Integration von gestalterischen Elementen: Im Obergeschoss wurden die Stahlpaneele millimetergenau zwischen die Betonträger und Holzbinder eingesetzt, um eine optisch ansprechende Hallendecke zu schaffen. Dabei wurden Ausschnitte für LED-Leuchten, Lautsprecher und Datendosen passgenau vor Ort gefertigt.
Ausgelegt wurden beide Hallen mit jeweils 55° C Vorlauftemperatur, 40° C Rücklauftemperatur und einer Raumtemperatur von 20° C. Die Heizlast beträgt insgesamt 60 kW. Dank ihres geringen Gewichts von ca. 16 kg pro Quadratmeter stellt die neue Deckenheizung keine besonderen Ansprüchen an das Hallendach. Pro Abhängepunkt beträgt die Last nur geringe 7,5 kg. Ein weiterer Vorteil ist die gleichmäßige Verteilung der Strahlungswärme in den Hallen. Boden, Wände und Sportgeräte sind angenehm temperiert und nicht zu heiß. Die wartungsfreien Deckenstrahlheizungen werden häufig über 40 Jahre in Sporthallen betrieben, oft sind die Systeme aber auch noch länger im Einsatz.
Der Präsident des hessischen Landessportbundes, Dr. Rolf Müller, hob bei der Eröffnungsfeier die Bedeutung dieses Projekts hervor. Er dankte den zahlreichen Beteiligten, insbesondere dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt und dem Bund, die gemeinsam über 6,5 Millionen Euro zur Realisierung beigetragen haben. „Wir investieren damit in die Grundstruktur des hessischen Sports und in das Sportland Hessen. Wir unterstützen konkret unsere Vereine und Verbände. Wir erweitern das Sportraumangebot hier in Frankfurt. Wir schaffen für unseren Olympiastützpunkt ein Athletikzentrum. Wir investieren in die Zukunft des Sports“, betonte der Präsident die Reichweite des Projekts.
Foto: FRENGER SYSTEMEN BV Heiz- und Kühltechnik GmbH
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Quelle: Messe & Event Magazin
Die RÖSTHALLE auf dem Industriegelände der Julius Meinl-Kaffeerösterei in Wien ist eine exklusive Hybrid-Eventlocation, die Indoor- und Outdoorflächen einzigartig verbindet. Aus natürlichen Materialien gebaut, bietet sie auf 8.000 m² Raum für Veranstaltungen in privater Atmosphäre. Nachhaltigkeit, Qualität und Innovation stehen im Mittelpunkt der Nutzung und Weiterentwicklung dieser einzigartigen Location. Bei einem Brand wurde die Location stark beschädigt, der Wiederaufbau begann sofort, mit dem Ziel, die Halle schöner und moderner als zuvor wiederherzustellen.
Beim Messe & Event Magazin BRANCHENTALK diskutiert Chefredakteur Christoph Berndl mit
Franz X. Brunner, Event Mastermind @ Meinls Rösthalle
über den Brand am 26. Juli und dessen Ursache, einen Wiederaufbau voller Optimismus, welche Verbesserungen und Modernisierungen geplant sind, künftige Veranstaltungen und warum der Vorfall trotz allem eine anregende Herausforderung war.
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Quelle: Messe & Event Magazin
Die Messe Karlsruhe begrüßt mit Peter Gross Bau einen neuen Sponsoringpartner für die derzeit im Bau befindliche multifunktionale Outdoor-Fläche. Das mittelständische Bauunternehmen hat sich entschieden, das Areal, das bis Ende September 2024 fertiggestellt sein soll, zu unterstützen. Zukünftig wird die Fläche unter dem Namen Peter-Gross-Bau Areal vermarktet. Dieses Branding unterstreicht die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit des Geländes, das sich hervorragend für unterschiedliche Veranstaltungszwecke eignet.
„Wir engagieren uns zum ersten Mal in unserer 139-jährigen Firmengeschichte auf diese Art. Überzeugt hat uns als Tiefbau-Spezialisten die thematische Passung von unserem Geschäftsmodell mit der aktuellen Ertüchtigung und zukünftigen Nutzung der Fläche beispielsweise durch die Demo-Messen TiefbauLive und RecyclingAktiv“, ist Uwe Götz, Geschäftsführer von Peter Gross Bau, erfreut über die Partnerschaft.
„Wir sind überzeugt, mit Peter Gross Bau genau den richtigen Namensgeber für die Fläche gefunden zu haben. Die Partnerschaft ist eine win-win Situation, wird sie doch den Interessen beider Unternehmen bestens gerecht. Peter Gross Bau partizipiert von der Nutzung der Fläche, die jede Anforderung z.B. bei Open-Air Messen, (Kultur-) Veranstaltungen sowie möglichem Parkierungsbedarf erfüllt und damit auch eine strategische Portfolioausweitung für die Messe Karlsruhe ermöglicht. Damit verfügt die Messe Karlsruhe zukünftig über Deutschlands beste multifunktional nutzbare, direkt in das Messegelände eingebundene und infrastrukturell bestens erschlossene Freigeländefläche“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.
Das 90.000 Quadratmeter große Areal wird nach Abschluss der Bauarbeiten ganzjährig für verschiedenste Veranstaltungen genutzt werden können. Highlights sind Messen wie die RecyclingAktiv & TiefbauLive sowie eine erweiterte Außengeländepräsentation bei der NUFAM. In den Sommermonaten wird die Fläche für kulturelle Veranstaltungen genutzt, während sie in den Herbst- und Wintermonaten als witterungsunabhängige Parkfläche dient, beispielsweise für die art KARLSRUHE oder die offerta.
Die Fläche ist infrastrukturell bestens ausgestattet. Neben Anschlüssen für Strom, Wasser und WLAN sind auch zahlreiche E-Ladestationen sowie eine Grundinfrastruktur für Wohnmobile vorhanden. Ein Haltepunkt für Taxen und Busse wertet den Eingang Ost zusätzlich auf.
Ökologisch nachhaltig geplant, wird die Fläche zu 70% begrünt und versickerungsfähig sein. Großzügige Pflanzflächen grenzen das Gelände vom angrenzenden Gewerbegebiet ab. Recyclingmaterial kommt ebenfalls zum Einsatz, um den ökologischen Fußabdruck der Baumaßnahme zu minimieren.
Foto: Messe Karlsruhe Jürgen Rösner
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Quelle: Messe & Event Magazin
Die Veranstaltungswirtschaft Oberösterreichs ist gewissermaßen das Herzstück unseres gesellschaftlichen Lebens. Diese vielfältige Branche umfasst etwa 1.100 Mitgliedsbetriebe. Insgesamt sind 35 Berufsgruppen mit rund 2.800 Mitgliedsbetrieben vertreten. Dazu gehören nicht nur Veranstaltungsunternehmen, sondern auch Pferdebetriebe, Campingplätze, Fitnessstudios, Tanzschulen, Fremdenführer, Sport- und Outdoorbetriebe sowie Glücksspiel- und Sportwettenanbieter. Insgesamt beschäftigen die oberösterreichischen Freizeit- und Sportbetriebe etwa 8.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Beim virtuellen Messe & Event Magazin BRANCHENTALK via Zoom diskutiert Chefredakteur Christoph Berndl mit
Robert Steiner, Geschäftsführer WKO Oberösterreich Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe
über Hansi HInterseer, Sicherheit und Versicherung, das Engagement der Fachgruppe für Veranstaltungsunternehmen, die politische Komponente bei Events und gesellschaftliche Veränderungen durch KI.
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Die Absage der drei Wien-Konzerte von Superstar Taylor Swift aufgrund eines verhinderten Terroranschlags hat die Diskussion um die Sicherheit bei Großveranstaltungen erneut entfacht. René Tumler, Geschäftsführer des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren (EVVC), fordert in diesem Zusammenhang stärkere politische Unterstützung, um die Sicherheit in Arenen, Hallen und Stadien zu gewährleisten.
Für die im EVVC organisierten Veranstaltungsstätten steht die Sicherheit von Besucher und Mitarbeitenden an erster Stelle. Viele Veranstaltungsorte in Mitteleuropa haben bereits erheblich in fortschrittliche Sicherheitstechnik und umfassende Sicherheitskonzepte investiert. Dennoch bleibt die Sicherheit eine Herausforderung, wie der aktuelle Fall in Wien verdeutlicht.
Tumler betont die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Behörden, insbesondere bei Großveranstaltungen im Kultur-, Sport- und Business-Bereich. Er sieht die Politik in der Pflicht, den Weg für moderne Sicherheitstechnologien zu ebnen: „Wir haben mittlerweile die Möglichkeit, in Veranstaltungsstätten Kameras in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz einzusetzen. Um moderne Technologien wie diese zukünftig nutzen zu können, bedarf es einer gesetzlichen Grundlage und Förderung seitens der handelnden Politik.“
Der EVVC bezieht außerdem Stellung zur bestehenden Gesetzeslage im Bereich der Veranstaltungssicherheit. TAls Alternative zum aktuellen §34a der Gewerbeordnung (Bewachungsgewerbe) fordert der Verband eine gezielte niederschwellige Ausbildung für die Sicherheit von Veranstaltungen. Auch das geplante Sicherheitsgewerbegesetz der deutschen Bundesregierung geht für Geschäftsführer René Tumler in die falsche Richtung. „Die Bewachungstätigkeit bei einer Veranstaltung muss eindeutig definiert sein und sich klar von anderen Serviceleistungen, wie bspw. der Ticketkontrolle, abgrenzen. Hier bleibt der aktuelle Gesetzesentwurf zu unklar“, so Tumler. „Auch erachten wir es für zielführender, Sicherheitskonzepte nach der Art der Veranstaltung und nicht nach der Anzahl der Teilnehmenden zu erarbeiten.“
Foto: Image by Drazen Zigic on Freepik
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Das MuseumsQuartier Wien (MQ) setzt ein bedeutendes Zeichen in der österreichischen Kulturlandschaft: Als erste Kulturinstitution des Landes hat das MQ seinen Klimabericht veröffentlicht. Mit der Initiative „MQ goes Green“ strebt das MQ bis 2030 Klimaneutralität an und positioniert sich damit als Vorreiter im gesellschaftlichen Transformationsprozess.
„Das MQ ist ein Labor für den Wandel, in dem wir Kultur, Nachhaltigkeit, Diversität und soziale Inklusion verbinden. Mit unserem ersten Klimabericht präsentieren wir unsere Vision eines klimaneutralen Kulturareals und die Maßnahmen, mit denen wir sie umsetzen“, erklärt MQ-Direktorin Bettina Leidl.
Der „Klimabericht 2023“ bietet einen umfassenden Überblick über die bisher umgesetzten Maßnahmen und gewährt einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Im Mittelpunkt stehen dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit, die im Rahmen eines partizipativen Strategieentwicklungsprozesses erarbeitet wurden.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Begrünung des MQ-Geländes gelegt. Von den rund 22.000 m² Freifläche sind bereits über 5.000 m² in Grünflächen umgewandelt worden. Diese werden kontinuierlich mit klimaresilienten Bäumen und Pflanzen erweitert, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und die Temperatur im Areal zu senken. Der renommierte Landschaftsplaner DnD begleitet diesen Prozess und plant eine großflächige, dauerhafte Bepflanzung.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Initiative ist der sparsame Umgang mit Energie sowie der Einsatz moderner, CO2-armer Technologien. Die technischen Voruntersuchungen zeigen hier ein erhebliches Einsparungspotenzial, das in einem eigenen Kapitel des Klimaberichts detailliert beschrieben wird.
Auch die künstlerische Umsetzung von „MQ goes Green“ spielt eine zentrale Rolle. Nachhaltigkeit wird in den künstlerischen Programmen und Formaten des MQ integriert, um Wissen zu vermitteln und gesellschaftliche Diskurse anzuregen. Dies erfolgt nicht nur in den Ausstellungsräumen, sondern auch auf der MQ Sommerbühne.
Foto: Klaus Pichler
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