Messen, Events & Meetings | November 2023

Niederösterreich

8. 11. bis 12. 11.

Kunst & Antiquitätenmesse

Messe|Klosterneuburg
www.antik-events.at

Oberösterreich

9. 11. bis 11. 11.

Interpädagogica

Messe|Linz
www.interpaedagogica.at

Salzburg

23. 11. bis 26. 11.

BeSt³, Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung

Messe|Salzburg
www.best-salzburg.at

Kärnten

10. 11. bis 12. 11.

Gesund Leben

Messe|Klagenfurt
www.kaerntnermessen.at

10. 11. bis 12. 11.

Familienmesse

Messe|Klagenfurt
www.kaerntnermessen.at

Foto: Interpädagogica

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Quelle: Messe & Event Magazin

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Austria Center Vienna: Wiederbestellung des Vorstands

Seit Dezember 2012 fungiert Susanne Baumann-Söllner als Sprecherin des Vorstands der IAKW-AG, vom Aufsichtsrat wurde sie nun für fünf weitere Jahre bis 2027 wiederbestellt. Auch Michael Rotter, seit 2017 technischer Vorstand und Vertreter der Republik Österreichs im Major Repairs and Replacements Fund für die Verwaltung des Vienna International Centre, wurde bis 2024 wiederbestellt.

„In den vergangenen Jahren haben wir es geschafft, das Austria Center Vienna als internationale Topadresse für Großkongresse zu etablieren. Außerdem konnten wir als verlässlicher Partner für nationale Großprojekte wie dem EU-Ratsvorsitz, als größtes Impf- und Testzentrum und als Beratungsstelle für Geflüchtete aus der Ukraine einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag leisten. Daher freue ich mich schon sehr darauf, diesen erfolgreichen Weg auch in den kommenden fünf Jahren fortsetzen zu dürfen. Unser Fokus wird in dabei vor allem auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit liegen. Die Branche ist derzeit in einem massiven Umbruch und gemeinsam mit der gesamten Kongressdestination möchte ich dafür sorgen, dass Wien seinen weltweiten Spitzenplatz weiter ausbauen kann“, sagt Susanne Baumann-Söllner.

„Mit dem donauSEGEL konnten wir das größte Modernisierungsprojekt der Unternehmensgeschichte umsetzen. Es folgten die Neugestaltung der Eingangshalle, der Säle E und F sowie der Lounge-Bereiche. Es freut mich besonders, dass wir diese Großprojekte bei laufendem Veranstaltungsbetrieb und in Rekordzeit realisieren konnten. Auch im Bereich der Energieeinsparung konnten wir mit der Umstellung auf LED-Beleuchtung, der laufenden Erneuerung der Lüftungsanlage sowie der Einspeisung der Abwärme der Kältemaschinen ins Fernwärmenetz wichtige Schritte setzen. Auch für die kommenden Jahre haben wir sowohl bei der Reduktion des Energieverbrauchs als auch bei der Sanierung des Altbestandes ambitionierte Ziele – ich freue mich schon sehr auf die Umsetzung“, erklärt Michael Rotter.

Foto: acv.at/Ludwig Schedl

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Markenkonzepte und Unternehmenswerte sind gefragt

Bewährte Standkonzepte und Transparenz stehen im Vordergrund der Unternehmenspräsentation. 

Wie sehen Messestände aus in Zeiten, in denen mehr Messen abgesagt wurden als stattfinden konnten? Im Jahr 2020 fanden mehr als 70 Prozent der geplanten Messen nicht statt, und auch im Jahr 2021 wurden von den 380 geplanten Messen bereits im 1. Halbjahr zwei Drittel abgesagt. Zwar haben die Messeveranstalter in dieser Zeit digitale Ersatzformate entwickelt, damit Aussteller weiterhin ihre Kundenkontakte aufrechterhalten und über Neuheiten informieren konnten, doch ein Ersatz für eine direkte Ansprache auf Messen, auf denen alle Sinne angesprochen werden können, sind digitale Angebote nicht. 

Bewährte Konzepte und Offenheit

Bei den kleineren Messeständen, die auf Messen im Jahr 2021 gebaut wurden, fällt auf, dass die Unternehmen vorwiegend auf bewährte Konzepte setzen, die ihre Unternehmensidentität seit Jahren baulich und inhaltlich tragen und ihren Kunden Vertrauen schenken. Das Bewährte ist jetzt offenbar wichtiger als das Ausprobieren von neuen Ideen. Markenwerte haben einen hohen Stellenwert. Angesagt sind derzeit klare Aussagen mit einer gebauten CI, aber auch viel Offenheit und Transparenz auf dem Messestand, um genügend Abstände für die Besucher einzuplanen und zugleich eine ausreichende Durchlüftung des Messestandes zu gewährleisten. Das gilt auch für die Exponate und Präsentationsflächen, in die digitale Angebote integriert sind. 

Der Wunsch nach Nähe 

Viele Menschen sind durch die noch ­immer anhaltende Corona-Krise und die ­Bedrohung durch den Ukraine-Krieg sensibler geworden, haben sich physisch und seelisch zurückgezogen, wollen anders angesprochen werden. 

Digitale Messestände, hybride Formate, Zoom-Veranstaltungen: Vieles wurde in den letzten zwei Jahren ausprobiert, um weiterhin den Kontakt mit den Kunden zu halten. Doch nach wie vor spielt das persönliche Gespräch eine große Rolle, das eine andere Emotionalität hat als das Gespräch hinterm Bildschirm. Messen ohne Besucher – das erinnert an „Gottesdienste ohne Volk“ und verleitet mich zu einem kleinen Streifzug durch die gemeinsamen Wurzeln der beiden Messeformen.

Messen, als mehrmals im Jahr abgehal­tener Waren- oder Geldmarkt, waren in ihren Anfängen immer mit einem, von der Bevölkerung gut besuchten, kirchlichen Fest verbunden. Dort gedachte man in der Regel des Namensgebers oder ­eines Schutzheiligen der Kirche, woraus sich der Name vom lateinischen missa = Aussendung ableitete. Kirchenzentren auf Messen oder Meditationsräume bringen den religiösen Ursprung heute wieder ins Spiel. Kirchen haben seit Jahrhunderten mit Inszenierungen und Kontaktpflege viel Erfahrung, um ihre Botschaft zu transportieren. Doch in Corona-Zeiten haben sie die gleichen Probleme wie Wirtschaftsmessen: Gottesdienst im Online-Format nicht nur für Alte, hybride Formate mit Videoeinspielungen im spärlich besuchten Kirchenraum, kürzere Wortbeiträge, mehr Musik, kaum Chor, Zoom-Veranstaltungen. Kontaktpflege, um Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten. Das können alle Messerveranstalter gebrauchen.

Gebaute CI, auffallend elegant 

Das polnische Unternehmen für Leuchten, Möbel und Accessoires erhielt ein schlichtes, elegantes Standkonzept, das die Leuchten vor einem dunklen Hintergrund in den Vordergrund stellte. Wände, Böden, Deckenrahmen, Sitz- und Lichtkuben wurden in einem Farbton gehalten, der den großen Firmenschriftzug hervorhob. Von einem dunklen Deckenrahmen wurden die Leuchten wie fili­grane Blüten abgehängt.

Aussteller: gie el Lighting, Bojszowy/PolenMesse: Warsaw Home & Contract 2021 Design/Messebau: von Hagen GmbH, Blomberg Standgröße: 48 Quadratmeter

Offene Gesprächsatmosphäre

Unter dem Motto „Change the world sip by sip“ wurde für den Dienstleister für Produkte zur Wasseraufbereitung in nur wenigen Wochen ein offenes Standkonzept entwickelt. Hier wurden die Besucher in eine Szene eingeladen, in der sie sich wie um eine Café-Theke herum offen mit den Produkten und Dienstleistungen ­auseinandersetzen konnten, unterstützt durch großflächige und emotionale Sujets, die teilweise hinterleuchtet waren. 

Aussteller: BWT Austria GmbH, MondseeMesse: Alles für den Gast 2021, Salzburg Design: Raumlotsen & Holzmann+Messebau: Holtmann GmbH & Co. KG, Langenhagen Standgröße: 48 Quadratmeter

Klare CI für Fluggeräte

Die blaugrüne CI-Farbe wurde für eine auffallende Torsituation am klar gestalteten, offenen Stand eingesetzt. Das Unternehmen entwickelt unbemannte Flug­geräte wie Drohnen für die Sammlung von Bildmaterial für zivile und militärische Zwecke. Ein Flugobjekt hing als Blickfang am Standeingang. Das hinterleuchtete Hintergrundfoto zeigte entlegene Landschaften als mögliche Einsatzgebiete. Vor diesem fanden abgeschirmte Beratungsgespräche statt. Das Standkonzept wird auch im Jahr 2022 wieder eingesetzt werden.

Aussteller: Schiebel Elektronische Geräte, WienMesse: Dubai Airshow 2021Design/Messebau: BRUNS Messe & Ausstellungs-gestaltung GmbH, MünchenStandgröße: 93,5 Quadratmeter

Modulares, vielseitiges Marken-konzept

Für den amerikanischen Lebensmittelkonzern für Snacks und Süßwaren wurde vor drei Jahren ein modulares Konzept für einen offenen Stand entwickelt, in dem verschiedene Bereiche ineinanderfließen. Neben einer virtuellen Markenwand über einer gebogenen LED-Wand gab es einen schallgedämpften Videokonferenzraum für hybride Kommunikation, einen Nachhaltigkeitsbereich mit Markenfokussierung, einen Corona-konformen Verkostungsbereich, eine illuminierte Weltkarte aus Islandmoos und verschiedene Gesprächsnischen.

Aussteller: Mondelez GmbH & Co. KG, LörrachMesse: TFWA World Exhibition & Event, Cannes, 2021Design/Messebau: MEISSNER EXPO GmbH, Boris Meise, HamburgStandgröße: 146 Quadratmeter

Lichtes Weiss für Orthopädie-produkte

Ottobock, ein Unternehmen, das im Bereich der Orthopädietechnik tätig ist, präsentierte sich mit einem markanten Baukörper aus einem mit Stoff bespanntem Alusystem wie eine Lichtskulptur, um die herum die Produkte themenbedingt für Menschen mit Behinderung leicht ­zugänglich präsentiert wurden. Die Anmutung des Standes sollte klinisch weiß, stabil und vertrauensvoll sein. Produkte wurden auf weißen Schaufensterpuppen dargestellt, eine Treppe als Testobjekt begrenzte eine Standecke. Hinter den gebogenen Standwänden fanden Besprechungen statt. 

Aussteller: Ottobock, Duderstadt (Otto Bock Healthcare Deutschland GmbH)Messe: ISPO-France Fachkongress für Orthopädie-technik, Lyon 2021Messebau: ZEISSIG GmbH & Co. KG, SpringeDesign: OttobockStandgröße: 126,5 Quadratmeter (von sehr klein bis 500 Quadratmeter)

Foto: Giel el Lighting, von Hagen Design © Michal Wos

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TRAU DICH: Vom 16. bis 18. September 2022 in Wien

Auf Österreichs größter Hochzeitsmesse TRAU DICH finden Brautpaare vom 16. bis 18. September die aktuellsten Trends und ausgefallensten Inspirationen, treffen Wünsche, Träume und Ideen mit dem, was die Realität möglich macht, zusammen.

Die Chemie zwischen zwei Menschen passt, die Vorstellungen vom gemeinsamen Leben harmonieren und der eine mag sich die Zukunft ohne den anderen gar nicht mehr vorstellen? So soll es sein, wenn zwei Liebende den Bund fürs Leben eingehen. Lange genug mussten heiratswillige Paare auf ein schönes, rauschendes
Fest warten. Die Trauung wird auch zukünftig wieder zum Event.

Gespräche führen, Informationen sammeln und Entscheidungen treffen – das alles geht gleich viel besser, wenn man sich wieder begegnen kann. Es kann durchaus passieren, dass sich das Blumenmeer nach Gesprächen mit ProfiFloristen zu kleinen, jedoch pfiffigen Gestecken mit fair gehandelten Blüten wandelt, das Brautkleid doch mit ein paar Lagen Tüll weniger auskommt, dafür jedoch zusätzlich zu den selbstgemachten Cupcakes von Tante Erna ein Kunstwerk vom Hochzeitskonditor die Hochzeitstafel ziert.

Eine Hochzeit muss nicht um jeden Preis anders, innovativ und abgehoben vom Rest der Welt sein. Lässt ein Brautpaar persönliche Vorlieben, Erfahrungen und Ideen in sein Fest einfließen, ist die Hochzeitsfeier ganz von sich aus individuell und einzigartig. Bei der Inszenierung des „Schönsten Tags im Leben“ geht es nicht nur darum,
einander ewige Treue zu schwören. Das geht auch zu zweit am Strand mit einem Friedensrichter oder im Amtszimmer des Standesbeamten. Vielmehr geht es bei einem Hochzeitsfest um die Verwirklichung von Wünschen, Träumen und einen perfekten Tag, der noch Jahre später beim Betrachten des Hochzeitsalbums große Gefühle hervorruft. Denn Gefühle lassen sich nicht digitalisieren!

TRAU DICH FACTS

TRAU DICH – Hochzeiten & FesteÖsterreichs größte Hochzeitsmesse mit Fashion ShowFreitag, 16. bis Sonntag 18. September 2022Veranstaltungsort: MARX Halle Wien, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 WienÖffnungszeiten: Freitag 14:00 – 19:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr3 Messetage – 1 Ticket – 3 Tage Hochzeitsträume: Eintrittspreis: € 15,-

Foto: Otto Gombozc, Claudia Lindner by 3xmedia

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INNVIERTLER OKTOBERFEST: 14. bis 18. September 2022 in Ried

Beim INNVIERTLER OKTOBERFEST vom 14. bis 18. September unter dem Motto „Schönes Erleben“ kommen die Besucher bei freiem Eintritt definitiv auf Ihre Kosten. Das Innviertler Oktoberfest wird auch heuer wieder, genau wie 2018, zwischen dem Fachmessezentrum positioniert.

„Top Stimmung, Geselligkeit, Adrenalinkick, Tracht und eine noch größere kulinarische Vielfalt erwarten unsere Gäste. Außerdem begeistern prachtvolle Fahrgeschäfte & Attraktionen u.a. erstmals ein großes Nostalgie-Riesenrad“, freut sich Helmut Slezak, Messedirektor.

Wichtige Informationen auf einen Blick

Top Event bei freiem EintrittKostenlose ParkplätzeEingänge: Volksfeststraße (Nähe Bushaltestelle Bad Ried), Einfahrt Messegelände (neben Halle 12)OKTOBERFEST täglich genießen, am besten in TrachtMittwoch: Kindernachmittag ab 15:00 Uhr mit bis zu -50%Mittwoch: traditioneller Bieranstich ab 19:00 UhrDonnerstag: Auf zum FeierabendbierHervorragendes Programm an allen TagenErstklassiges Kulinarik-Angebot in der Red Zac ArenaBankomat beim Kreisverkehr (AVIA Tankstelle) & Volksfeststraße Bad Ried  Heimbringerdienst am Freitag & SamstagZahlreiche SitzgelegenheitenKostenlose E-LadestationenKostenlose WC BenützungGroßer überdachter RaucherbereichRauchverbot im Zelt und allen Hallen

Fahrgeschäfte für jeden Geschmack

Das größte Vergnügungsangebot in der Region: Beim Innviertler Oktoberfest findet bestimmt jeder sein Lieblingsfahrgeschäft – egal ob Panic, Chaos, Geisterbahn oder Riesenrad. Von familienorientiertem Vergnügen bis zu hochrasanten und waghalsigen Fahrten wird allerhand geboten.

„Beste Stimmung verspricht das traditionelle Festzelt mit vielfältiger Live-Musik und verschiedensten Themenabenden u.a. Bieranstich, Abend der Gemeinden, der Stammtische und Vereine sowie der Betriebe. Genießen Sie außerdem stimmungsvolle Stunden und eine gemütliche Atmosphäre in der Weinhalle und eine ausgelassene Stimmung in der Barzone“, so Philipp Murauer, Projektleiter.

Foto: messe-ried.at

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POTS und BLITZ: Keramischer Designmarkt vom 23. bis 25. September 2022 in Wien

So international wie noch nie präsentiert sich der keramische Designmarkt POTS und BLITZ vom 23. bis 25. September 2022 im Wiener MuseumsQuartier.

Mit funktionaler Keramik für den täglichen Gebrauch, Schmuckobjekten, skulpturalen und figuralen Arbeiten bietet POTS und BLITZ einen spannungsreichen Einblick in das zeitgenössische Schaffen von 50 ausgewählten Keramiker:innen aus acht Ländern.

Den Besucher:innen bietet sich ein vielfältiges Angebot an Einzelstücken und Kleinserien abseits industrieller Massenware: extravagante Teller mit Golddekor, Vasen mit eingravierten Gedichten in Sgraffito Technik, skurrile Tierfiguren, minimalistischer Porzellanschmuck, gefühlsbetonte Keramikköpfe und Skulpturen – Keramik so weit das Auge reicht. Keramikbegeisterte können die Künstler:innen vor Ort persönlich kennenlernen, sich inspirieren lassen und das eine oder andere Lieblingsstück für zu Hause erwerben.

Keramikkunst von Wien bis Kairo

Unter den von einer Fachjury ausgewählten Künstler:innen befinden sich tonangebende Keramiker:innen aus dem In- und Ausland ebenso wie junge Talente. Mit Soile Paasonen, Sabine Aeschlimann und Nausika Raes sind erstmals eine finnische und eine belgische Ausstellerin sowie eine Schweizerin bei POTS und BLITZ vertreten. Neu mit dabei sind auch die Arbeiten zweier ägyptischer Künstler:innen und Dozent:innen der Fakultät für angewandte Kunst in Kairo.

Die Ägypterin Marwa Zakaria reist mit einzigartigem Keramikschmuck im Gepäck an. Ihre handgefertigten Kunstwerke waren bereits bei zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Ihr Kollege Khaled Sirag präsentiert im MuseumsQuartier von seinen Überlegungen zur Natur, zur Geschichte, zur Mythologie und Menschlichkeit beeinflusste Steingutobjekte. Die Arbeiten des Künstlers wurden bei Wettbewerben in Ägypten und im Ausland bereits mehrfach ausgezeichnet. 

Die Präsenz von Khaled Sirag und Marwa Zakaria in Wien wurde initiiert und wird koordiniert von ADAM – Akademie für Dialog-Anwendung und Mediation und wird unterstützt von VIENNA DESIGN WEEK, der Pfarre Hildegard Burjan sowie der MTS Wien GmbH als Veranstalter von POTS und BLITZ. Dies soll der Auftakt zu einer Kooperation österreichischer Keramiker:innen mit der Fakultät für angewandte Kunst in Kairo und ägyptischen Künstler:innen sein.

Feines Porzellan auf zartem Rosa

Auf sich aufmerksam macht der Designmarkt in seinem siebenten Jahr mit einem Geschirrset aus feinstem Porzellan auf elegant zartem Rosa. Die Schale und der Teller, die das diesjährige Plakatsujet zieren, sind im Atelier SOOBO in der Keramikhauptstadt Bayerns in Diessen am Ammersee entstanden. Dieses Set des jungen Künstlerpaars Boyung Kim und Minsoo Lee (gemeinsam Atelier SOOBO) und viele weitere hochwertige Keramikstücke können bei POTS und BLITZ 2022 bestaunt, befühlt und gekauft werden.

Facts & Infos

POTS und BLITZ Keramik · Porzellan · DesignmarktFreitag, 23. bis Sonntag, 25. September 2022Freitag 14 bis 19 Uhr | Samstag 10 bis 19 Uhr | Sonntag 10 bis 18 UhrMuseumsQuartier Wien, Arena21, Foyer, Ovalhalle – Eingang Arena21, Museumsplatz 1, 1070 WienEintritt: € 6,00| Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei

Foto: FOTOFALLY

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„Ferien-Messe Wien“ vom 16. bis 19. März 2023: Zentrale Player haben bereits zugesagt

Vom 16. bis 19. März 2023 treffen in der Messe Wien Reiseinspiration, Wohntrends und Immobilien aufeinander. Von der Parallelität dieser starken Lifestylemessen profitieren Besucher und Aussteller. 

Ein Ticket garantiert Vielfalt in vier Wiener Messehallen: Das Messetriple bietet Besuchern unzählige Vorteile und auch Aussteller haben im Zuge der Messekombination durch den persönlichen Austausch die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu lukrieren. Diese Chance erkannten einige zentrale Player der Tourismusbranche und sicherten sich ihre Fläche bereits zu Early-Bird-Konditionen. 

Teilnahme der Verkehrsbüro Group fixiert 

„Wir freuen uns sehr, dass vor wenigen Wochen die Teilnahme der Verkehrsbüro Group mit einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern fixiert werden konnte. Doch mehr noch: Neben der Ruefa, wird auch wieder EuroTours gemeinsam mit Hofer Reisen Präsenz zeigen. Finale Gespräche werden im Moment außerdem noch mit den ÖBB und der Austrian Airlines geführt“, freut sich Gerald Stainoch, Head of Sales des Lifestyle & Hospitality Portfolios bei RX Austria & Germany. Nationale Tourismusregionen bekunden ebenfalls ihr Interesse. Darunter das Burgenland, Niederösterreich, Kärnten und die Steiermark. 

Auf Jungunternehmer wird 2023 ein besonderer Fokus gelegt

Neben bekannten Marken werden auch Jungunternehmen nächstes Jahr erstmalig ihre Präsenz in der Messe Wien feiern. Mit ihnen werden unter anderem zahlreiche Trends, die sich in den vergangenen Jahren in der Reisewelt fest etabliert haben, aufgegriffen. Exemplarisch dafür ist der neue Aussteller ‚Roadsurfer‘, welcher mit seinen Produkten das aktuelle Thema ‚Vanlife‘ auf die Messe bringt. Aber auch ‚Kofferbutler‘ sowie ‚ANEX‘ werden kommendes Jahr zum ersten Mal mit dabei sein. 

Aussteller-Goodies geplant 

Neben dem attraktiven Early-Bird-Tarif, welcher noch bis Ende September genutzt werden kann, werden Aussteller der „Ferien-Messe Wien“ mit einem weiteren besonderen Goodie verwöhnt. Erstmals erhalten sie ermäßigte Tickets, welche an Kunden und Partner weitergegeben werden können. Auch ein Ausstellerabend ist in Planung. „Aktuell befinden wir uns noch in der Konzeption, in welcher Form und in welchem Umfang wir diesen Abend gestalten werden. Sicher ist jedoch, dass wir unsere Aussteller bei einem Get-together im Rahmen der ‚Ferien-Messe Wien‘ zusammenbringen möchten“, betont Stainoch. 

Umfangreiches Marketingkonzept in Entstehung

Ein umfassendes Marketing-Konzept wurde auf die Beine gestellt. Hier wird neben Print, auch auf Out-of-Home und einen starken digitalen Auftritt gesetzt. „Mit unserer Marketing-Kampagne gilt es, alle Stammbesucher der ‚Ferien-Messe Wien‘ anzusprechen, aber auch eine neue potenzielle Zielgruppe dazu zu bewegen, Gast auf unserer Messe zu werden. Wir sind sehr optimistisch, dass uns dies gelingen wird“, so Stainoch. 

Foto: RX Austria & Germany

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bike-austria Tulln vom 3. bis 5. Februar 2023: Vorbereitungen laufen

Nach vier Jahren Pause findet die bike-austria Tulln vom 3. bis 5. Februar 2023 endlich wieder statt: Rechtzeitig vor Saisonstart bietet die bike-austria Tulln allen Fachausstellern die perfekte Plattform zur Inszenierung der neuesten Modelle, des gesamten Zubehör-Angebots, der aktuellsten Reisetrends sowie ein breites Service-Spektrum.

„Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und so viel steht bereits jetzt fest: die bike-austria Tulln vom 3. bis 5. Februar wird wieder ein Event für die ganze Branche und der perfekte Start für die Motorradsaison 2023“, sagt Mag. Wolfgang Strasser, Geschäftsführer Messe Tulln.

„Nach zwei Messeabsagen in den letzten Jahren ist es uns ein großes Anliegen, unseren Kunden bei der bike-austria in Tulln wieder alle Neuheiten geschlossen präsentieren zu können. Wir sind davon überzeugt, dass die gesamte Motorrad-, Roller- und Mopedbranche geeint auf mehr als 20.000 m² das Publikum begeistern wird.“, Mag. Ing. Hubert Trunkenpolz, Obmann der Arge2Rad.

400 Marken auf Österreichs größter Zwei-Rad Messe

Rund 160 Firmen präsentieren 400 Marken aus Japan, Europa und den USA. Die Top-Player der Branche sind bei der bike-austria Tulln 2023 dabei und das Angebotsspektrum reicht von Motorrädern, Rollern, E-Bikes, Verbrennungs- und Elektroantrieben sowie Anhängern bis hin zu Teilen und Zubehör für motorisierte Zweiräder sowie ATV & Quads.

NEU: GREEN.bike-austria

Die GREEN.bike-Austria ist Österreichs größte Präsentation für Elektromobilität im Zweiradbereich. Führende Marken der Arge2Rad (Dachverband der österreichischen Zweiradimporteure und Zweiradindustrie), präsentieren die neuesten Modelle vom Elektro-Motorrad bis zum Elektro-Roller. Weitere Präsentationen zeigen die aktuellen Trends zur E-Mobilität. Eine Sonderausstellung im Rahmen der bike-austria Tulln 2023.

Foto: Messe Tulln / Gregor Semrad

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Neustart in eine ungewisse Zukunft

Einst waren Fachmessen selbst Trendsetter oder wenigstens Katalysatoren für neue Entwicklungen. Heute laufen sie Gefahr, von der Realität hoffnungslos abgehängt zu werden.

Mediale Umbrüche, gesundheits- und geopolitische Wirren sowie eine gesamtgesellschaftliche Neuausrichtung machen allen großen Messeveranstaltern schwer zu schaffen. Lang erprobte Veranstaltungskonzepte fallen mit einem Mal nicht mehr auf fruchtbaren Boden. Eine bedingungslos internationale Ausrichtung, bislang Grundbedingung für Wachstumsprozesse, wird infrage gestellt. Die Messe Frankfurt als eines der größten europäischen Veranstaltungsunternehmen hat es vor diesem Hintergrund hart getroffen. Durch gesetzliche Auflagen im Rahmen der Covid-19-Pandemie konnten viele Messen gar nicht erst stattfinden und wurden kurzerhand ins WWW verlegt, wo sie sich wiederum mit Onlineangeboten konkurrenzierten und meist Verluste einspielten. Die IAA, einst Aushängeschild des Messestandorts Frankfurt am Main, wurde nach lautstarken Protesten durch Klimaschutzbewegungen gleich ganz ­eingestellt. Zuschlechterletzt musste man sich angesichts des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine auch noch von russischen Beteiligungen trennen, auf denen nicht geringe Hoffnungen lagen.

Was also tun angesichts dieser horriblen Sachlage? Schließlich ist die Messe Frankfurt ein riesiger Betrieb mit ebenso riesigem Gelände, an dessen Wohl oder Wehe die gesamte Region Rhein/Main hängt. Eine dauerhafte Verlagerung des Messegeschehens in virtuelle Welten, wie schon seit gut 20 Jahren angedacht und angesichts des aktuellen Metaversenhypes naheliegend, kommt nicht infrage, zumal das großzügig ausgebaute Messegelände mit all seinen Hallen ausgelastet werden muss, soll es nicht zum dauersubventionierten Eurograb werden. So hat die Geschäftsleitung zunächst einmal die bestehenden Messen auf Rentabilität durchleuchtet und einige neue Messekonzepte ersonnen, die auf aktuelle Themen Bezug nehmen. Ob und wie erfolgreich diese sein werden, lässt sich natürlich schwer abschätzen. 

Flügelschlag des Schmetterlings

Als eine der ersten Folgen des Analyseprozesses kristallisierten sich rasch einige Messekonzepte heraus, deren Zeit offensichtlich abgelaufen war. Darunter auch die Frankfurter Musikmesse, die nach 40 Jahren Laufzeit eingestellt wurde. Eine Entscheidung, die wenig überraschend kommt, zumal die Musikmesse schon während der letzten Jahre nur noch im Schatten ihrer einstigen Begleitmesse stand, der Prolight + Sound. Für Veranstaltungstechnik gibt es nach wie vor einen großen Markt, auch wenn dieser angesichts neuer Ansprüche hinsichtlich Umweltverträglichkeit einem grundlegenden Wandel unterliegt. Nicht zuletzt scheint sich auch die Ära riesiger Festivals, die nach dem Vorbild des legendären Woodstock vor über 50 Jahren abgehalten werden, ihrem Ende zuzuneigen. Einfluss­reiche Musiker wie Altmeister Brian Eno oder die britische Band Coldplay fordern seit vielen Jahren eine Abkehr von der ­Gigantomanie des Showbusiness und finden damit in Veranstalterkreisen immer mehr Gehör. 

Schließlich geht es darum, die Ansprüche und Bedürfnisse vornehmlich jugendlicher Konsumenten zu bedienen, und diese legen wachsenden Wert auf eine nachhaltige Ausrichtung. Ein Thema, das in der Vergangenheit allenfalls am Rande eine Rolle gespielt hat, nun aber auch für die Anbieter der Veranstaltungstechnik immer wichtiger wird. Ein durchaus guter Nährboden also für die Prolight + Sound, solchen Entwicklungen entsprechenden Raum zu geben. Anders als für die Musikmesse, der schlussendlich die demogra­fische und mediale Entwicklung zum Verhängnis geworden ist. Für Jugendliche hat Musik heute eine andere Bedeutung als noch für deren Eltern. Musik ist einfach da und kann überall konsumiert werden, hat also großteils ihren Reiz verloren. Musikbegeisterte wiederum informieren sich im WWW und scheuen darob eher den zusätzlichen Aufwand eines Messebesuchs. Konsequent daher, die Prolight + Sound ohne Musikmesse weiterzuführen.

Als Sequel ihrer selbst

Einen ersten Einblick in die Neugestaltung des Messe-Frankfurt-Portfolios konnten Besucher der Prolight + Sound (PLS) 2022 gewinnen. Schließlich gilt die PLS weltweit als eine der Leitmessen für Veranstaltungstechnik und genießt daher auch bei der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt große Bedeutung. Bespielt wurden heuer die beiden großen Hallen 11 und 12 sowie etwas Freigelände mit ­Außenbühnen. Mit kolportierten 20.000 Besuchern ist die PLS 2022 weit hinter ­gewohnten Zahlen zurückgeblieben, und auch die Absenz einiger großer Aussteller dürfte langjährigen Besuchern aufgefallen sein. Immerhin hat sich die teilnehmende Branche aber recht umtriebig gezeigt und so manche Überraschung in Form neuer Produkte aus dem Hut gezaubert, auch wenn diese sich bei genauer Betrachtung meist als sanfte Weiterentwicklung entpuppten. 

Vom Showfaktor her kommt das Publikum wie gewohnt in den Ebenen der Halle 12 auf seine Kosten, sind dort doch die Beleuchtungs- und Bühnenausstatter zu finden, die es auf ihren Bühnen gerne so richtig ­krachen lassen. Halle 11 hingegen konnte mit ihrem Mix aus Pro-Audio, DJ-Equipment und dem einen oder anderen Instrumentenhersteller weniger überzeugen und offenbart noch einiges an Optimierungsbedarf für das kommende Jahr. Alles in allem bleibt ein Wechselbad der Gefühle, das die Freude über die physische Wiederkehr einer wichtigen Fachmesse mit der betrüblichen Aussicht auf eine ungewisse Zukunft verquickt. Letzten Endes wird es vom Engagement sowohl der Aussteller als auch der Besucher abhängen, wie die Zukunft der PLS aussieht. Einen Veranstaltungszeitraum für das kommende Jahr gibt es jedenfalls schon, es ist der 25. bis 28. April 2023.

Neuheiten auf der Prolight + Sound 2022

Austrian Audio 

Nicht mehr ganz neu, aber trotzdem ein PLS-Höhepunkt ist das edle Mikrofon OC818 der AKG-Nachfolgefirma Austrian Audio, mit dem ganz bewusst des AKG-Klassikers C414 gedacht werden soll. Als Spitzenmodell wird das OC818 großteils von Hand gefertigt.

Electro-Voice 

Electro-Voice, seit 2006 unter dem Dach von Bosch ­Security beheimatet, bringt mit dem aktiven Monitorlautsprecher PXM-12MP einen kompakten, aber absolut praxistauglichen Beitrag zu gutem Bühnensound.

GLP 

Der Bühnenschweinwerfer Impression X5 von GLP kommt nun auch in kompakter Ausgabe und soll sich
wie der große Bruder für blitzschnelle Bewegungen und Zooms eignen. Der neue XDC1 und zwei Produkte der ­Fusion-Serie runden das Programm ab.

Global Truss 

Eine vollkommen neuartige Bühnentraverse in Form einer DNA-Helix kommt von Global Truss. Neben der ungewöhnlichen Formgebung soll auch erhöhte Stabilität für die DNA-Traverse sprechen, die in verschiedenen Längen erhältlich ist und in Wunschfarbe lackiert werden kann.

Robe

Gleich fünf neue Produktlinien stellte Robe auf der PLS vor: Painte, TetraX, iBeam 250, Spikie+ sowie die Calum­ma-Serie der Robe-Marke Anolis. Diese kamen in einer spektakulären Bühnenshow zum Einsatz, die auch dem neuen Robe-Endorser Hans Zimmer gefallen hätte.

Foto: Global Truss

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Quelle: Messe & Event Magazin

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re:pair FESTIVAL Wien: 15. Oktober bis 6. November 2022

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Kulturfestivals „MEMENTO MORI“ konzipiert Tina Zickler erstmals für Wien das re:pair Festival, das ein bewussteres Konsumverhalten und die Sensibilität für Nachhaltigkeit in den Fokus stellt.

Am 15. Oktober 2022 – dem International Repair Day – startet das Festival in der Festivalzentrale im Volkskundemuseum Wien. Ziel des re:pair Festival ist es, die traditionsreiche Kultur der Reparatur aufzuwerten und wiederzubeleben.

Denn Reparatur ist ein wichtiges Instrument, um der Klimakrise entgegenzutreten und einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Reparatur ermöglicht die effizientere Nutzung von Produkten sowie einen achtsameren Umgang mit unseren Ressourcen. Und sie lässt sich hervorragend in den eigenen Alltag integrieren. Zu diesem Zweck vernetzt das Festival zahlreiche in Wien aktive Reparatur-Player*innen und stellt ihre vielfältigen Angebote vor. Den Besucher*innen des Festivals wird sowohl theoretisches Wissen und als auch praktisches Können vermittelt – händische Fertigkeiten und Reparaturtechniken sind Grundlage der Selbstermächtigung.

Das re:pair Festival steht unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission und kooperiert für das abwechslungsreiche Programm von über 100 Veranstaltungen mit lokalen Partnerinstitutionen, wie z. B. Universität für angewandte Kunst, Technisches Museum, Weltmuseum, Filmcasino, SOHO Studios und Happylab. Gleichzeitig präsentiert das Festival internationale Expert*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen und legt einen Schwerpunkt auf die Japanische Kultur.

Erste Programmhighlights

Das re:pair FESTIVAL spannt über 22 Tage einen opulenten Programmbogen und präsentiert REPAIR in Kunst, Baukultur, Musik, Film, Technik, Medizin und Natur.Die Ausstellung „Vor der Wegwerfgesellschaft“ präsentiert ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Volkskundemuseums, die davon zeugen, dass es bis vor 100 Jahren üblich war, Gegenstände des täglichen Lebens zu reparieren. Die partizipative Installation „I fixed it“ zeigt von Wiener*innen eingereichte reparierte Objekte – von den gestopften Socken über technische Geräte bis hin zu restaurierten Möbeln.Fotografien von Werken der Kunstschaffenden Yoko Ono und Kader Attia werden präsentiert, die REPAIR in ihrer künstlerischen Praxis thematisieren.In der offenen Werkstatt der Festivalzentrale können Besucher*innen und Familien ihre Bekleidungsstücke reparieren: Visible Mending – sichtbares und kreatives Flicken – unter Anleitung von Expert*innen.REPAIR fokussiert alle Zielgruppen: daher gibt es auch viele Visible Mending Workshops für Schüler*innen und Lehrlinge, in denen sie unter Anleitung ihre Kleidungsstücke mit Patches flicken und diese zum Public Voting auf Instagram präsentieren.In der Live-Werkstatt, dem REPAIR LAB, restauriert Manfred Trummer – ehemaliger Chef-Restaurator des MAK und Dozent an der Universität für Angewandte Kunst – gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des VKM und Studierenden einen Kachelofen des Volkskundemuseums Wien.Lectures mit Expert*innen und Aktivist*innen gehen unter anderem Themen nach wie „Der schnelle Tod der Fast Fashion“ (Heike Derwanz, Akademie der Künste Wien), „Kreislaufwirtschaft“ (Willi Haas, BOKU Wien, und Matthias Neitsch, RepaNet), „Die Kunst der Reparatur“ (Wolfgang Heckl, Deutsches Museum München), „Kintsugi – traditionelle japanische Goldreparatur“ (Silvia Miklin-Kniefacs) oder „Die Renaturierung des Liesingbachs“ (Brigitte Hozang).In Fahrrad-Flick-Workshops im techLAB des Technischen Museum lernen Schüler*innen, wie ein Schlauch getauscht oder geflickt werden kann und welche Teile dafür benötigt werden.Im Rahmen der 17 Grätzl-Walks kann man gemeinsam mit anderen Interessierten verschiedene Werkstätten des Reparaturnetzwerks in den Wiener Bezirken entdecken – von der Gitarrenwerkstatt über den Messerschleifer bis hin zum Raumausstatter.

Foto: Christa Knott, Volkskundemuseum Wien

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Quelle: Messe & Event Magazin

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