re:pair FESTIVAL Wien: 15. Oktober bis 6. November 2022

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Kulturfestivals „MEMENTO MORI“ konzipiert Tina Zickler erstmals für Wien das re:pair Festival, das ein bewussteres Konsumverhalten und die Sensibilität für Nachhaltigkeit in den Fokus stellt.

Am 15. Oktober 2022 – dem International Repair Day – startet das Festival in der Festivalzentrale im Volkskundemuseum Wien. Ziel des re:pair Festival ist es, die traditionsreiche Kultur der Reparatur aufzuwerten und wiederzubeleben.

Denn Reparatur ist ein wichtiges Instrument, um der Klimakrise entgegenzutreten und einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Reparatur ermöglicht die effizientere Nutzung von Produkten sowie einen achtsameren Umgang mit unseren Ressourcen. Und sie lässt sich hervorragend in den eigenen Alltag integrieren. Zu diesem Zweck vernetzt das Festival zahlreiche in Wien aktive Reparatur-Player*innen und stellt ihre vielfältigen Angebote vor. Den Besucher*innen des Festivals wird sowohl theoretisches Wissen und als auch praktisches Können vermittelt – händische Fertigkeiten und Reparaturtechniken sind Grundlage der Selbstermächtigung.

Das re:pair Festival steht unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission und kooperiert für das abwechslungsreiche Programm von über 100 Veranstaltungen mit lokalen Partnerinstitutionen, wie z. B. Universität für angewandte Kunst, Technisches Museum, Weltmuseum, Filmcasino, SOHO Studios und Happylab. Gleichzeitig präsentiert das Festival internationale Expert*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen und legt einen Schwerpunkt auf die Japanische Kultur.

Erste Programmhighlights

Das re:pair FESTIVAL spannt über 22 Tage einen opulenten Programmbogen und präsentiert REPAIR in Kunst, Baukultur, Musik, Film, Technik, Medizin und Natur.Die Ausstellung „Vor der Wegwerfgesellschaft“ präsentiert ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Volkskundemuseums, die davon zeugen, dass es bis vor 100 Jahren üblich war, Gegenstände des täglichen Lebens zu reparieren. Die partizipative Installation „I fixed it“ zeigt von Wiener*innen eingereichte reparierte Objekte – von den gestopften Socken über technische Geräte bis hin zu restaurierten Möbeln.Fotografien von Werken der Kunstschaffenden Yoko Ono und Kader Attia werden präsentiert, die REPAIR in ihrer künstlerischen Praxis thematisieren.In der offenen Werkstatt der Festivalzentrale können Besucher*innen und Familien ihre Bekleidungsstücke reparieren: Visible Mending – sichtbares und kreatives Flicken – unter Anleitung von Expert*innen.REPAIR fokussiert alle Zielgruppen: daher gibt es auch viele Visible Mending Workshops für Schüler*innen und Lehrlinge, in denen sie unter Anleitung ihre Kleidungsstücke mit Patches flicken und diese zum Public Voting auf Instagram präsentieren.In der Live-Werkstatt, dem REPAIR LAB, restauriert Manfred Trummer – ehemaliger Chef-Restaurator des MAK und Dozent an der Universität für Angewandte Kunst – gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des VKM und Studierenden einen Kachelofen des Volkskundemuseums Wien.Lectures mit Expert*innen und Aktivist*innen gehen unter anderem Themen nach wie „Der schnelle Tod der Fast Fashion“ (Heike Derwanz, Akademie der Künste Wien), „Kreislaufwirtschaft“ (Willi Haas, BOKU Wien, und Matthias Neitsch, RepaNet), „Die Kunst der Reparatur“ (Wolfgang Heckl, Deutsches Museum München), „Kintsugi – traditionelle japanische Goldreparatur“ (Silvia Miklin-Kniefacs) oder „Die Renaturierung des Liesingbachs“ (Brigitte Hozang).In Fahrrad-Flick-Workshops im techLAB des Technischen Museum lernen Schüler*innen, wie ein Schlauch getauscht oder geflickt werden kann und welche Teile dafür benötigt werden.Im Rahmen der 17 Grätzl-Walks kann man gemeinsam mit anderen Interessierten verschiedene Werkstätten des Reparaturnetzwerks in den Wiener Bezirken entdecken – von der Gitarrenwerkstatt über den Messerschleifer bis hin zum Raumausstatter.

Foto: Christa Knott, Volkskundemuseum Wien

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Invitario-Studie 2022: Business-Events für Unternehmen immer wichtiger

Das Unternehmen Invitario, eine SaaS-Plattform für das Eventmarketing von Unternehmen, erfasste im Rahmen einer Umfrage den Status quo und das Stimmungsbild von Business-Events, einem der wichtigsten Kommunikationsinstrumente im B2B-Marketing. Auch die Art und Weise, wie Business-Events von deren Teilnehmern wahrgenommen werden, wurde im Rahmen der Umfrage abgefragt.

„Live-Events erleben ein großes Comeback und werden als wichtigste Eventart gesehen – virtuelle Eventformate bleiben aber dennoch ein wichtiger Bestandteil im Eventportfolio von Unternehmen“, sagt Christoph Hütter, Co-Founder und Geschäftsführer Invitario

Laut der Invitario Studie planen Unternehmen für die kommenden 12 Monate tendenziell deutlich mehr oder zumindest gleich viele Business-Events als im Jahr vor der Pandemie. „Es gibt jedoch einen Trend in Richtung kleinerer Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern. Gerade das Networking ist das wichtigste Ziel bei Business-Events – sowohl für Unternehmen als auch den persönlichen beruflichen Erfolg der Teilnehmer“, so Stefan Grossek, Co-Founder und Geschäftsführer Invitario.

Bei hybriden Veranstaltungen zeigten die Studienteilnehmer eine klare Präferenz für die Teilnahme vor Ort. Mehr als die Hälfte (53 %) bevorzugt die Teilnahme vor Ort und nur 5 % wollen grundsätzlich lieber virtuell dabei sein. Die übrigen 42 % machen Ihre Entscheidung von der Veranstaltung abhängig.

Online: Kaum Aufmerksamkeit, aber Wunsch nach mehr Interaktion 

Jede Eventart punktet bei den Teilnehmern mit unterschiedlichen Kriterien, die sich diametral zueinander verhalten: Während laut der Studie Networking und die emotionale Erfahrung die beiden entscheidenden Faktoren für die Teilnahme an einem klassischen Live-Event sind, sind das genau jene Punkte, bei denen Online-Events am schlechtesten abschneiden.

Laut den Studienautoren gilt für Online-Events: „Networking funktioniert aus Sicht der Teilnehmer nicht, dafür aber die Vermittlung von Wissen“. Zwei Drittel (66 %) bewerten die Vermittlung von Inhalten als sehr gut (12 %) oder eher gut (54 %) und nur 6 % sind damit nicht zufrieden. Auch die technische Qualität wird positiv bewertet. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer empfindet diese als sehr gut (11 %) oder gut (48 %). 

Dennoch sind Online-Events für die Studienteilnehmer kein Ersatz für Präsenzveranstaltungen. Die größten Schwächen von Online-Events liegen laut den Befragten in den eingeschränkten Möglichkeiten für Networking und Interaktion mit anderen Veranstaltungsteilnehmern und dem Gastgeber. Über zwei Drittel (67 %) bewerten die beschränkten Möglichkeiten zur Interaktion während eines virtuellen Events als sehr schlecht (38 %) oder eher schlecht (29 %). 

Stefan Grossek, Co-Founder und Geschäftsführer Invitario, sieht die eingeschränkten Möglichkeiten der Interaktion als einen der Hauptgründe für das schlechte Abschneiden von Online-Events bei der Aufmerksamkeit der Teilnehmer: So geben 96 % (!) der Teilnehmer von Online-Events an, sich nicht voll auf den Inhalt der Veranstaltung zu konzentrieren. Am häufigsten wird nebenbei im Internet gesurft, Social Media konsumiert, telefoniert oder es werden E-Mails geschrieben. 

Die gesamte Studie ist kostenlos abrufbar unter invitario.com/studie22 

Foto: Invitario / Micah Fertig

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„Vienna Coffee Festival“ vom 8. bis 11. September 2022

Vom 8. bis 11. September treffen die Kaffee-Connaisseurs des Landes beim „Vienna Coffee Festival“ zusammen. In der Wiener Marx Halle wird sich ein Wochenende lang alles um das beliebteste Heißgetränk Österreichs drehen.

Die Herbstbrise duftet aromatisch nach Kaffee: Zahlreiche Verkostungen, Workshops, Masterclasses und Wettbewerbe lassen die Herzen der Kaffeefans höher schlagen. Zum mittlerweile siebten Mal treffen die besten Baristas, Kaffeeliebhaber:innen und Branchen-Expert:innen wie J. Hornig unter einem Dach zusammen.

„Das ‚Vienna Coffee Festival‘ ist ein toller Rahmen, um die breite Genussvielfalt von Kaffee zu zeigen. Neben modernen Varianten wie Cold Brew, also kaltgebrühtem Kaffee, können sich Besucher:innen durch unsere breite Palette an Spezialitätenröstungen und koffeinfreien Kreationen probieren. Hier ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei“, so Hannes Andexer, Head Barista bei J. Hornig. Die Besucher:innen erwartet beim Stand des österreichischen Kaffeeunternehmens eine Genussreise von Cold Brew, über Spezialitätenröstungen bis hin zu koffeinfreien Kreationen.

Auch Fachbesucher:innen des Außer-Haus-Marktes kommen am Donnerstag, dem B2B-Day des „Vienna Coffee Festivals“, auf ihre Kosten: Bei einer professionell zubereiteten Tasse Kaffee können sie sich von der Qualität und Zubereitung überzeugen. Kaffee-Expert:innen von J. Hornig geben mit geballter Außer-Haus-Kompetenz und einer exklusiven Produktpalette ihr Fachwissen zum Besten.

Auf einen Blick

Vienna Coffee Festival 20228. bis 11. September 2022Marx Halle, 1030 WienZur Anmeldung für den B2B-Day unter: www.viennacoffeefestival.cc 

Foto: J. Hornig

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Westfalenhalle-Award für „Peter Maffay & Band 2022″

Auf ihrer großen Jubiläumstour haben Peter Maffay & Band Station in Dortmund gemacht. Nach zwei Jahren Corona-Pause durfte der Musiker mit den meisten Nummer-1-Alben in Deutschland wieder in der Westfalenhalle alles geben. Das Konzert begeisterte Besucher und Fans mit einer fantastischen und atemberaubenden Atmosphäre.

Der Hingucker des Abends war die aufwändig gebaute Bühne in Gitarrenform, die durch das stimmige Lichtkonzept in Szene gesetzt wurde. Vier Videowalls zu allen Hallenseiten gewährten dem Publikum die beste Sicht auf Maffays Bühnenperformance. Ein gelungener Mix aus alten Klassikern und neuen Songs elektrisierte die Fans rund zweieinhalb Stunden lang in der Dortmunder Westfalenhalle, in der Maffay mittlerweile Legenden-Status erreicht hat.

Westfalenhalle-Award für „Peter Maffay & Band 2022“

Seit 50 Jahren rocken Peter Maffay und Band bereits die internationalen Bühnen. Mehr als 30 Studioalben gehen auf das Konto des deutschen Musikers. Mit seiner 50-jährigen Bühnenpräsenz hat der Künstler nun auch einen einzigartigen Meilenstein in Dortmund erreicht – und gilt als der Künstler mit den meisten Bühnenauftritten in der Westfalenhalle. Aus diesem Anlass überreichten die Dortmunder Peter Maffay und seine Band den goldenen Westfalenhalle-Schallplatten-Award.

Foto: RTK / Fabian Schulte-Terboven

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