NürnbergMesse: Rekord im 50. Jubiläum

NürnbergMesse: Rekord im 50. Jubiläum

In ihrem 50. Jubiläumsjahr 2024 erzielte die NürnbergMesse Group einen Rekordumsatz von rund 368 Millionen Euro. Insgesamt wurden 154 Veranstaltungen weltweit (2023: 177) organisiert, an denen sich 33.196 Aussteller (2023: 28.135) und rund 1,6 Millionen Besucher (2023: 1,3 Mio.) auf einer Nettofläche von rund 1,2 Millionen Quadratmetern (2023: 904.466 Quadratmeter) beteiligten. 

„Unseren Rückenwind aus dem sehr erfolgreichen Jubiläumsjahr nutzen wir für gezielte Investitionen in unser Messegelände in Nürnberg, in das weltweite Veranstaltungs-Portfolio sowie unsere IT- und KI-Fähigkeiten“, so Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse Group: „Trotz des veranstaltungsschwächeren Messejahres 2025 erwarten wir einen Konzernumsatz von rund 350 Mio. Euro, den bisher höchsten Umsatz in einem ungeraden Jahr.“

Am Messeplatz Nürnberg fanden 2024 insgesamt 71 der 154 Veranstaltungen statt, davon 26 Fachmessen, 19 Kongresse sowie 26 weitere Veranstaltungen. Insgesamt fanden bei den internationalen Tochtergesellschaften der NürnbergMesse Group 52 Veranstaltungen statt.  

Das Segment der Eigen- und Partnerveranstaltungen macht 40 Prozent des Umsatzes aus. MesseService einschließlich der inländischen Tochtergesellschaften Holtmann und Lehrieder haben einen Anteil von 25 Prozent, die internationalen Tochtergesellschaften 18 Prozent und Gastveranstaltungen und NürnbergConvention 17 Prozent. Die NürnbergMesse Group erzielte im Geschäftsjahr 2024 ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 56,8 Millionen Euro EUR (2023: 28,4 Mio. EUR) und ein Jahresergebnis von 23,6 Millionen Euro (2023: -1,5 Mio. EUR).

Rekordinvestitionen in ein modernes & nachhaltiges Messegelände

Mit dem Rekordumsatz des Jubiläumsjahres im Rücken investierte die NürnbergMesse die Rekordsumme von 100 Millionen Euro unter anderem auch in die nachhaltige Weiterentwicklung ihres Messegeländes. Dazu zählen der Ausbau der eigenen Photovoltaikanlage auf den Hallen 3 und 11, die PV-Module auf dem Parkhaus Nord und ein Batteriespeicher mit rund 7 MWh, der bereits in Betrieb genommen wurde. Im nächsten Schritt werden 2025 die Dächer der Hallen 7A und 12 mit PV-Modulen bestückt. Der im Messezentrum selbst produzierte umweltfreundliche Solarstrom wird derzeit unter anderem für aktuell 119 E-Ladepunkte verwendet, von denen 68 im Jahr 2024 neu errichtet wurden. Weitere 60 Ladepunkte sollen 2025 folgen.

Mit dem Erwerb der WEKA Fachmedien GmbH, jetzt componeers GmbH, hat die NürnbergMesse nicht nur den langfristigen Verbleib der embedded world in Nürnberg gesichert, sondern verzahnt das Messe- und Mediengeschäft, um ihren Kunden künftig Mehrwerte bieten und weiter wachsen zu können. Darüber hinaus erweitern die nationalen und internationalen Medien, B2B-Konferenzen, Fachkongresse, Foren und Intensivseminaren zu den Themen professionelle Elektronik und ITK das Portfolio der NürnbergMesse.  

Kundenservices

Einen maßgeblichen Beitrag zum Gesamtumsatz steuerten 2024 Servicedienstleistungen mit über 70 Millionen Euro bei. Hierbei setzt die NürnbergMesse auf ein starkes ServicePartner-Netzwerk und investiert 2025 in die Neuausrichtung der Online-Verkaufsprozesse mit einer Shop-Landschaft für ihre Kunden, die im zweiten Halbjahr 2025 in den Live-Betrieb übergehen wird. Parallel dazu baut sie gezielt ihre Daten- und KI-Kompetenzen aus, um neue Potenziale zu erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. 

Ausblick 2025

Trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds in vielen Branchen verzeichnete die Messegesellschaft bei ihren Eigen- und Partnerveranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 stabile Beteiligungen. Aufgrund der guten bzw. sehr guten Anmeldestände bei den Herbstmessen blickt die NürnbergMesse positiv auf das zweite Halbjahr 2025. 

Weitere Informationen: https://www.nuernbergmesse.de
 

Quelle: AUMA News

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Corona-Enquete-Kommission: Veranstaltungswirtschaft explizit im Fokus

Corona-Enquete-Kommission: Veranstaltungswirtschaft explizit im Fokus

Am 10. Juli 2025 hat der Deutsche Bundestag mit breiter Mehrheit die Einsetzung der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ beschlossen. Der Antrag (Drucksache 21/562), eingebracht von CDU/CSU und SPD, wurde mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen, von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke angenommen.

Besonders relevant für die Messewirtschaft: Im Einsetzungsbeschluss wird die Veranstaltungswirtschaft ausdrücklich genannt. Die Kommission hat den Auftrag, nicht nur die Angemessenheit, Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit der damaligen Maßnahmen zu bewerten, sondern auch deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen, unter anderem auf die Messewirtschaft, zu analysieren.

Die Corona-Pandemie hat die deutsche Messewirtschaft in einem historisch einmaligen Ausmaß und so stark wie kaum einen anderen Wirtschaftszweig getroffen. Seit März 2020 wurden fast 670 Messen abgesagt, auf den wenigen zwischenzeitlich möglichen Veranstaltungen gingen die Zahlen von Ausstellern und Besuchern um bis zu 87 Prozent zurück. Insgesamt beläuft sich der gesamtwirtschaftliche Schaden auf über 60 Milliarden Euro, hinzu kommen rund zehn Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen. In der Hochphase der Pandemie konnten bis zu 180.000 Arbeitsplätze nur noch durch Kurzarbeit gesichert werden. Viele Fachkräfte verließen die Branche, weil es lange an klaren Öffnungsperspektiven fehlte. 

Der AUMA begrüßt ausdrücklich, dass die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Veranstaltungsbranche im politischen Raum nun sichtbar gemacht werden. Die eingesetzte Enquete-Kommission bietet die Chance, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und künftige Maßnahmen branchensensibler zu gestalten. Der AUMA wird den Prozess konstruktiv begleiten und dafür eintreten, dass die besondere Rolle der Messewirtschaft als Plattform für Innovation, Austausch und Wirtschaftskraft auch in Krisenzeiten berücksichtigt wird.

Quelle: AUMA News

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Strategisch reisen: Warum Messen immer wichtiger für Geschäftsreisende werden

Strategisch reisen: Warum Messen immer wichtiger für Geschäftsreisende werden

Dienstreisen sind zurück – jedoch nicht mehr als reine Kilometerleistung, sondern als gezielte Investition. In ihrer Geschäftsreiseanalyse 2024 weist der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) 107 Millionen Dienstreisen aus, rund acht Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die Gesamtausgaben laut VDR um zwei Prozent auf 47,2 Milliarden Euro. Das scheinbare Paradox erklärt sich durch eine neue Logik: Jede Reise muss heute einen klaren strategischen Nutzen haben und dafür greifen Unternehmen tiefer in die Tasche.

Bereits in der Planungsphase prüfen laut VDR deutsche Unternehmen, ob Termine gebündelt werden können, ob mehrere Gespräche an einem Ort stattfinden und wann persönliche Präsenz den größten Hebel bietet. Ein ähnliches Bild zeigt sich international: Nach der Travel-Studie 2024 von Tourismusmesse ITB und IPK International Outbound hat das globale Geschäftsreisevolumen wieder das Niveau von 2019 erreicht; gut zwei Drittel entfallen inzwischen auf das MICE-Segment – also genau jene Formate, die mehrere geschäftliche Ziele miteinander verbinden.

Diesen Effizienz-Denken prägt auch das Ausstellerverhalten. Der AUMA-Aussteller-Ausblick 2025/26 zeigt, dass das Messebudget auf Vor-Corona-Niveau steigt, obwohl ein anhaltender Mix aus Rezession, Inflation und politischen Unsicherheiten für zunehmende Dynamik bei der Anzahl der Messebeteiligungen sorgt. Die Devise lautet: Wenn Messe, dann kraftvoll und messbar erfolgreich.

Gerade der Mittelstand agiert dabei besonders bedacht. Laut VDR tragen Unternehmen mit zehn bis 500 Beschäftigten knapp drei Viertel der deutschen Geschäftsreiseausgaben, haben ihr Reisevolumen aber stärker reduziert als Großkonzerne. Sie investieren seltener, dafür gezielter bevorzugt in Formate, die Austausch, Marktkenntnis und Kundenbindung an einem Ort vereinen.

Wie passgenau Messen diesen Anspruch erfüllen, belegt die AUMA-Studie “Mehrwert von Messebesuchen”(2024): Ein einziger Messetag ersetzt im Schnitt fünf separate Dienstreisen, und es entstehen rund 13 qualifizierte Geschäftskontakte. Das sind Begegnungen, die ohne Messe mehrere Einzeltrips erfordert hätten. Das spart Zeit, Geld und CO₂ und bedient den wachsenden Nachhaltigkeitsfokus vieler Travel-Programme, denn über ein Viertel der Unternehmen verankern laut VDR inzwischen Nachhaltigkeitsstrategie im Geschäftsreisemanagement.

Der Effekt ist messbar und macht Messen zur natürlichen Antwort auf das neue Dienstreisemodell: selektiv, strategisch, ergebnisorientiert und datengetrieben. Wer 2025 eine Geschäftsreise antritt, wird sich immer häufiger für Formate entscheiden, die Vertrieb, Innovation und Kundenbindung unter einem Dach bündeln. Und der erste Stopp dieses Trips ist dann konsequenterweise der Messeeingang nicht aus Nostalgie, sondern als logischer Schritt in eine Ära der gezielten Mobilität.
 

Quelle: AUMA News

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Zeitgenössische Kunst im Fokus: Highlights der ARTfair 2025

Wenn vom 24. bis 26. Oktober 2025 die ARTfair Innsbruck zum 29. Mal in der Olympiaworld Innsbruck ihre Tore öffnet, verwandelt sich die Tiroler Landeshauptstadt erneut in einen Treffpunkt der internationalen Kunstszene. Als eine der bedeutendsten Kunstmessen Österreichs präsentiert die Messe auch in diesem Jahr ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst – von moderner Klassik bis zu aktuellen Strömungen und spannenden Newcomern.

Bereits jetzt stehen erste Programmhöhepunkte sowie eine Auswahl der teilnehmenden Galerien fest: Erwartet werden Aussteller aus rund 20 Nationen, darunter renommierte Galerien aus Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz, Österreich und Georgien. Zu den ersten bestätigten Teilnehmern zählen unter anderem die Art-Galerie am Hofsteig (Wolfurt), Galerie Blue Art (Interlaken), mainArt (Buchs), Galerie Global Art Solution (Bassum), ART LAB (Ponzano Veneto Treviso) sowie die Galerien Monat und Van Gogh aus Madrid, die den Gastlandbeitrag Spaniens eindrucksvoll einleiten.

Kuratorisch setzt die Messe wie gewohnt auf eine durchdachte Mischung aus Klassikern der Moderne und zeitgenössischer Kunst. Gezeigt werden Werke von Künstlern wie Jakob Gasteiger (AT), Cole Morgan (USA), Salvatore Mainardi (CH), Patrizia Maura Zoller (CH), Thorsten Poersch (DE), Dietmar Wölfl (DE), BabyD (IT) und Michel Friess (DE) – ergänzt durch neue Positionen junger Kunstschaffender, die in Innsbruck ihr Messedebüt feiern.

„artroom21.besides“ kehrt zurück

Auch 2025 bleibt die kuratierte Sektion „artroom21.besides“ fester Bestandteil der ARTfair. Dieses Messeformat für Independent Artists bietet herausragenden Talenten eine Bühne abseits klassischer Galerievertretungen. Im eigens gestalteten Ausstellungsbereich treffen interdisziplinäre Kunstprojekte auf Live-Performances, Gespräche und persönlichen Austausch. In diesem Jahr mit dabei: Andreas Dullnig, Christian Franz Josef König, James Middleton (alle AT) sowie Rostyslav Voronko und Herbert Saller (beide DE).

Phantastischer Realismus im ART-Special

Ein weiteres Highlight ist die Rückkehr der Berliner Galerie Dikmayer mit dem ART-Special zur Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Unter der Leitung von Joachim Dikmayer zeigt die kuratierte Ausstellung Werke von Rudolf Hausner, Ernst Fuchs, Jens Faesel, Bernd Schiller und weiteren Künstlern. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Henry van de Velde Museum – Haus Schulenburg Gera und knüpft an die erfolgreiche Reihe der Vorjahre an.

Rahmenprogramm & Ticketinfos

Begleitet wird die Messe auch heuer wieder von einem umfassenden Rahmenprogramm mit Kuratorenführungen, Artist Talks, Podiumsdiskussionen und einer exklusiven Collectors Lounge.

„Die ARTfair Innsbruck versteht sich seit jeher als Plattform für lebendigen internationalen Austausch, für neue Impulse im Kunstgeschehen und als Brücke zwischen Publikum, Sammlern, Galerien und Künstlern“, so Johanna Penz, Gründerin und Direktorin der Messe. „Wir freuen uns, bereits jetzt ein vielversprechendes Ausstellerfeld, kuratorische Höhepunkte und innovative Sonderformate wie ‚artroom21.besides‘ sowie das ART-Special der Galerie Dikmayer ankündigen zu können.“

Die vollständige Ausstellerliste und weitere Details zum Programm folgen im Laufe des Sommers. Der Ticketverkauf ist bereits gestartet: www.artfair-innsbruck.com/tickets

Quelle: Messe & Event Magazin

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Wandel ist ständiger Begleiter: Trends der deutschen Messewirtschaft veröffentlicht

Wandel ist ständiger Begleiter: Trends der deutschen Messewirtschaft veröffentlicht

  • Aktuelle Entwicklungen in der Messebranche reichen von Dynamik bis Optimismus, zeigt die neue AUMA-Jahrespublikation

  • Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit sind Themenschwerpunkte

  • Professor Thomas Bauer exklusiv über Internationalisierungsstrategien der deutschen Veranstaltungswirtschaft

Berlin, 15. Juli 2025 | International ist und bleibt das Messegeschäft der Zukunft – Abschottung ist kein Trend der Messewirtschaft. Das ist eine von sieben Beobachtungen der Messewirtschaft in Deutschland, zeigt die jetzt veröffentlichte AUMA-Jahrespublikation „Trends 2025/2026” des Verbands der deutschen Messewirtschaft. 

Unter dem Titel „Wandel ist unser ständiger Begleiter“ geben die AUMA-Trends in ihrer vierten Ausgabe Einblick in viele Themen der Branche im Spannungsfeld zwischen Herausforderungen, Umbrüchen und Möglichkeiten. Aus Umfragen, Analysen, Beobachtungen und Gesprächen hat das 25-köpfige AUMA-Team Erkenntnisse destilliert zu den sieben Trends der deutschen Messewirtschaft.

  • Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA: „Trotz Krisen, Kostendruck und Konkurrenz: Die Messewirtschaft beweist inmitten globaler Umbrüche, dass Messen auch in Zukunft zentrale Orte des wirtschaftlichen Austauschs und der gemeinsamen Gestaltung von Märkten bleiben. In einer Welt voller Umbrüche bieten Messen Stabilität, Vertrauen und Innovationen. Echte Begegnungen, Offenheit und globaler Austausch sind der Schlüssel zur Zukunft des Messeplatzes Deutschland.“ 

Persönlichkeiten aus veranstaltenden und ausstellenden Unternehmen berichten in Interviews über preisgekrönte Projekte und Pilotversuche, über Wandel und neue Wege. Ziel ist, die sich stetig ändernden Erwartungen der Kunden zu bedienen. Dabei prägen Digitalisierung, der Einsatz von künstlicher Intelligenz und ressourcenschonende Investitionen die Transformation einer Branche, die vollkommen auf den persönlichen Kontakt setzt. Messen sind Schaufenster – nicht nur für technische Innovationen, sondern auch für soziale und nachhaltige.

Internationalisierung ist das Fundament der Messewirtschaft, beschreibt Professor Thomas Bauer von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der Experte erläutert, warum das Auslandsmessegeschäft für die veranstaltende Wirtschaft in Deutschland eine wichtige Säule darstellt. Mit großer Marktkenntnis und Erfahrung sichtet er die neuen Ziele auf dem Globus und erklärt die Strategie dahinter. 

Mit Zahlen und Fakten belegt der AUMA die Entwicklung der deutschen Messewirtschaft. Gegeben wird ein Update zur nachhaltigen Transformation der Branche mit Blick auf die Praxistauglichkeit von EU-Richtlinien. Vom neuen Selbstverständnis einer Branche erzählt die erfolgreiche Social-Media-Aktion MesseMonatMärz.

 

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten.

Durch Messen in Deutschland werden mehr als 230.000 Jobs gesichert. Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 65 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland.

Quelle: AUMA News

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Kompetenz trifft Vielfalt: Die Jury des BrandEx Award 2026 steht fest

Der BrandEx Award, renommierter Preis für erfolgreiche Live-Kommunikation und herausragende Markenarchitektur, startet in die nächste Runde. Die Jury für die Kategorien EVENT und ARCHITECTURE wurde jetzt offiziell bekanntgegeben: Insgesamt 22 Experten aus der Branche bewerten kreative Projekte mit Fokus auf Innovation, strategische Klarheit und gestalterische Exzellenz.

Ob aus Agenturen, Unternehmen oder Institutionen – die Jury vereint unterschiedlichste Perspektiven und umfangreiches Fachwissen in der Live-Kommunikation. Damit ist sie bestens aufgestellt, um die Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten fair und kompetent zu beurteilen.

Die Jury 2026 im Überblick

Im Bereich EVENT setzen sich folgende Fachleute für eine sorgfältige Bewertung ein:

  • Bouya K. Ndombasi (b.seen GmbH)
  • Detlef Wintzen (Leading Creative Consultant)
  • Jörg Willhauck (CropEnergies AG)
  • Konstanze Agatz (Freiberufliche Show Directorin)
  • Michael Veidt-Molzberger (FEDERFREI)
  • Nora Dau (COVESTRO DEUTSCHLAND AG)
  • Patric Schmidt (Satis&Fy AG)
  • Pia Leimke (American Express GBT)
  • Ron Schneider (SCHACHZUG – Agentur für Markenkommunikation GmbH)
  • Sandra Hülsebus (Am Start Events GmbH)
  • Tobias Stupeler (Freiberuflicher Creative Director)

Im Segment ARCHITECTURE engagieren sich:

  • Christian Gottwald (AVANTGARDE Management GmbH)
  • Florian Teichmeister (Mini / BMW AG)
  • Joerg Thommes (GROSSE8 – Visuelle Kommunikation GmbH & Co. KG)
  • Katharina Uhr (planworx GmbH)
  • Marc Lauckhardt (Holtmann GmbH & Co.KG)
  • Marco Hückel (facts and fiction GmbH)
  • Michaela Kruse (MIKS GmbH)
  • Sonja Reddig (OVAL Germany GmbH)
  • Timm Wilks (Schmidhuber Brand Experience GmbH)
  • Torsten Heinze (Czarnowski GmbH)
  • Wayra Albertz (selbstständige Designerin und Beraterin)

Diese breite Aufstellung garantiert eine vielseitige und fundierte Beurteilung aktueller Branchenperspektiven.

Neue Kategorie für Fairness

Neu im Wettbewerb 2026 ist die Sonderkategorie SPECIAL / fairster Kunde der letzten anderthalb Jahre. Agenturen und Dienstleister können hier Unternehmen nominieren, die durch partnerschaftliches Verhalten und wertschätzende Zusammenarbeit herausragen. Die Teilnahme ist kostenfrei, vertraulich und unkompliziert. Gewonnen haben die am häufigsten nominierten Unternehmen.

Bewerbungsphase läuft – jetzt einreichen

Bis 31. August 2025 können Projekte für den BrandEx Award 2026 eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen der Veranstaltungsbranche sowie Stakeholder, Agenturen, Veranstalter, Kunden und Studierende, die herausragende Arbeiten in den Kategorien EVENT, ARCHITECTURE, SPECIAL und FRESH präsentieren möchten.

Preisverleihung auf der BOE INTERNATIONAL

Die Gewinner werden am 14. Januar 2026 im Rahmen der BOE INTERNATIONAL in Dortmund, dem Branchentreff der Eventindustrie, bekanntgegeben. Alle Details zum BrandEx Award 2026, den Kategorien und der Teilnahme finden Sie unter brand-ex.org

Quelle: Messe & Event Magazin

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IFES und IELA bündeln Kräfte für die Zukunft der Messebranche

Ein bedeutender Schritt in Richtung engerer Zusammenarbeit innerhalb der globalen Messe- und Eventbranche: Die International Federation of Exhibition and Event Services (IFES) und die International Exhibition Logistics Association (IELA) haben am 7. Juli 2025 in Amsterdam ein zweijähriges Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, Synergien zu stärken und Innovationen durch gezielte Partnerschaft zu fördern.

Im Zentrum der Kooperation steht die Anerkennung der essenziellen Rolle, die Logistik im Wertschöpfungsprozess einer Messe spielt – von der ersten Idee über Konstruktion und Aufbau bis zur pünktlichen Lieferung am Veranstaltungsort. Die Partnerschaft festigt damit eine Praxis, die durch zahlreiche gemeinsame Mitglieder beider Verbände längst gelebte Realität ist.

Die Übereinkunft basiert auf einem gemeinsamen Bekenntnis zu Wissensaustausch, Weiterbildung und gegenseitiger Sichtbarkeit. Geplant sind mehrere konkrete Maßnahmen:

  • Wissenstransfer und Bildung: Beide Organisationen entwickeln gemeinsam Weiterbildungsformate und bringen diese auf den jeweiligen Jahrestagungen ein – praxisnah, aktuell und thematisch abgestimmt.

  • Jährliches Knowledge Forum: Ein neues Forum, virtuell oder im Rahmen eines Branchenevents, bietet eine Plattform für Best-Practice-Sharing und Zukunftsthemen.

  • Gemeinsame Präsenz: IFES und IELA treten künftig verstärkt gemeinsam auf Branchenevents auf und präsentieren Inhalte in Co-Formaten.

  • Mehr Sichtbarkeit: Beide Organisationen bewerben einander auf ihren Kanälen – ob Website, Newsletter oder Event-Kommunikation.

Das MoU ist zwar nicht rechtlich bindend, spiegelt aber den klaren Willen zur engen Zusammenarbeit wider – ohne die Unabhängigkeit der Organisationen oder ihrer Mitglieder einzuschränken.

Sudhir Dhavan, Vorsitzender der IELA, sieht in der Allianz einen Meilenstein: „Dieses Partnerschaftsabkommen mit IFES markiert einen Wendepunkt für unsere Branche. Indem wir unsere Kompetenzen bündeln, schaffen wir neue Wege für Bildung, Innovation und globale Zusammenarbeit. IELA ist stolz darauf, gemeinsam mit IFES die Zukunft der Messelogistik und Eventservices mitzugestalten.“

Auch IFES-Präsident Jörg Zeißig betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Der Erfolg einer Messe endet nicht beim Design oder einem ansprechenden Stand – er hängt maßgeblich von der präzisen Umsetzung und Logistik ab. Diese Partnerschaft mit IELA würdigt die zentrale Rolle der Logistikprofis in unserer Branche und unterstreicht unseren Glauben daran, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen, widerstandsfähigen Branche ist.“

Quelle: Messe & Event Magazin

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Neuer Fachlehrgang für Bauleiter im Messebau startet im November 2025

Die fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V., die Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf und das Studieninstitut für Kommunikation starten ab November 2025 gemeinsam einen neuen, praxisnahen Lehrgang für Bauleiter im Messebau. Unter dem Titel „Sachkundige Montageleitung im Messebau“ richtet sich das Angebot an erfahrene Fachkräfte, die ihr Know-how rund um Technik, Materialien, Führung und Kommunikation gezielt weiterentwickeln möchten.

Der Beruf des Bauleiters hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Neben einer soliden handwerklichen Ausbildung sind heute auch umfassende Kenntnisse moderner Technik, der sichere Umgang mit neuen Materialien sowie soziale und personale Kompetenzen gefragt. Der neue Lehrgang trägt diesem Wandel Rechnung – und bereitet Teilnehmer gezielt auf die komplexen Herausforderungen im Messeumfeld vor.

Kompetenz durch starke Partnerschaft

Entwickelt wurde das Schulungskonzept von Fachleuten mit langjähriger Branchenerfahrung: fwd:, die Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf und das Studieninstitut für Kommunikation bündeln hier ihre Expertise. Für Matthias Thoben, fwd:-Fachvorstand und Geschäftsführer der Engelmann Messe & Design GmbH, ein zukunftsweisender Schritt: „Wir sind stolz darauf, diesen umfassenden Lehrgang anzubieten. Er wird Bauleiter:innen hervorragend auf die Herausforderungen des modernen Messealltags vorbereiten.“ 

Strukturierter Ablauf: Theorie trifft Praxis

Der kompakte Lehrgang erstreckt sich über vier Wochen und kombiniert digitale und präsenzbasierte Module. Den Auftakt bildet ein Online-Seminar mit ersten Unterrichtseinheiten. Es folgen praxisnahe Veranstaltungen in Wuppertal und Düsseldorf, bei denen Theorie und Anwendung Hand in Hand gehen. Neben technischem Know-how liegt ein Schwerpunkt auf Kommunikations- und Führungskompetenzen – ein entscheidender Erfolgsfaktor im Umgang mit Montageteams und Auftraggebern.

Zielgruppe und Abschluss

Das Angebot richtet sich an Bauleiter mit abgeschlossener handwerklicher Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Teilnehmer ein offizielles Abschlusszertifikat. Zusätzlich erwerben sie den Sachkundenachweis für Anschlagmittel.

Jetzt voranmelden

Die erste Durchführung startet im November 2025. Interessierte können sich ab sofort unter https://forward.live/people/ unverbindlich voranmelden.

Quelle: Messe & Event Magazin

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UFI Global Congress 2027: Weltmessebranche trifft sich in Guadalajara

Der größte jährliche Branchentreff der Messewelt kehrt im Jahr 2027 nach Amerika zurück. Vom 3. bis 6. November 2027 findet auf dem Gelände der Expo Guadalajara der 94. UFI Global Congress statt – die führende Veranstaltung der globalen Messebranche.

Die Entscheidung für Guadalajara fiel einstimmig im Rahmen der UFI European Events Week 2025 in Thessaloniki, Griechenland. Die Stadt besticht durch ihre Dynamik, internationale Ausstrahlung und ihr Engagement für die Messebranche. Mit der Wahl der mexikanischen Metropole unterstreicht UFI seinen globalen Charakter und erweitert die geografische Vielfalt der Veranstaltungsorte. Nach dem letzten Kongress in Köln (2024) und den kommenden Etappen in Hongkong (2025) sowie Bahrain (2026) folgt nun die Rückkehr auf den amerikanischen Kontinent – nach den Ausgaben in Las Vegas (2023) und Bogotá (2014).

Bedeutung des Kongresses

Der UFI Global Congress gilt als essenzieller Treffpunkt für Entscheidungsträger der Messebranche. Bei diesem Event kommen Führungskräfte aus aller Welt zusammen, um sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Hugh Jones, Präsident und CEO von RX, betonte: „Jedes Jahr bringt der UFI Global Congress Menschen und Perspektiven zusammen, die die Zukunft unserer Branche prägen – und Guadalajara verspricht, eine lebendige und einladende Bühne für diesen bedeutenden globalen Austausch zu werden.“

Starke Unterstützung aus Guadalajara

Gustavo Staufert Buclon, CEO des Guadalajara Convention and Visitors Bureau, unterstrich die Bedeutung des Events für die Stadt: „Guadalajara könnte nicht stolzer sein, als Gastgeber des UFI Global Congress 2027 zu fungieren. Unser Engagement für die globale Meetingsbranche ist stark und unerschütterlich. Nachdem wir bereits Veranstaltungen wie AFIDA und IFES ausgerichtet haben, freuen wir uns nun darauf, den UFI Global Congress 2027 willkommen zu heißen.“

Quelle: Messe & Event Magazin

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Halbzeit auf der EXPO 2025: Österreich-Pavillon begrüßt 500.000. Besucher

Mit einer eindrucksvollen Zwischenbilanz startet der Österreich-Pavillon in die zweite Hälfte der EXPO 2025 in Osaka. Bereits 500.000 Gäste haben die spektakuläre Holzspirale – ein 16 Meter hohes, begehbares Notenband – erlebt. Täglich besuchen im Schnitt rund 6.300 Menschen den Pavillon, der mit seinem Motto „Composing the Future“ Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musikalisch verbindet.

Der außergewöhnliche Auftritt Österreichs hat sich längst als Publikumsmagnet etabliert. Ob eindrucksvolle Architektur, multimediale Erlebnisräume oder österreichische Kulinarik: Die Kombination aus Kultur, Innovation und Gastfreundschaft kommt beim internationalen Publikum bestens an.

Ein musikalisches Highlight mit royaler Begleitung

Der Österreich-Tag am 23. Mai war einer der Höhepunkte der bisherigen EXPO-Zeit. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA-Leiter Michael Otter nahmen an den Feierlichkeiten teil. Besonderer Ehrengast: Japans Kronprinzessin Kiko von Akishino. Für ein musikalisches Glanzlicht sorgten die Wiener Sängerknaben – begleitet von Mozarts Originalgeige.

Der Andrang war enorm: Mit über 145.000 Besuchern war der Tag einer der stärksten seit Beginn der EXPO. Insgesamt wurden seit der Eröffnung 31 Veranstaltungen mit rund 1.800 Teilnehmern im Österreich-Pavillon abgehalten, darunter Delegationen aus mehreren Bundesländern. Auch für den Herbst sind weitere Events mit kulturellem und wirtschaftlichem Fokus geplant.

Kulinarik als Publikumsliebling

Was wäre ein Besuch ohne Kaiserschmarren und Sachertorte? Die österreichische Küche spielt auf der EXPO eine Hauptrolle. Bereits über 30.000 Portionen Kaiserschmarren wurden verkauft, dazu täglich etwa 100 Gulasch, 110 Schnitzel und 120 Stück Sachertorte. Viele Gäste kehren allein wegen der Spezialitäten ein zweites Mal zurück oder teilen ihre Genussmomente online.

Maskottchen „Aka“ trifft den Nerv

Mit von der Partie ist natürlich auch das österreichische Maskottchen: Aka, abgeleitet vom japanischen „Aka Shiro Aka“ („Rot-Weiß-Rot“), begleitet Besucherinnen und Besucher durch den Pavillon – digital und charmant. Mehr als 7.000 Plüschfiguren wurden bisher verkauft.

Besucher gestalten die Zukunft mit

Interaktiv wird es im „Raum der Zukunft“: Dort wählen die Gäste das für sie wichtigste UN-Nachhaltigkeitsziel. Aktuell führt SDG 14 „Leben unter Wasser“, gefolgt von „bezahlbare und saubere Energie“ (SDG 7) und „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ (SDG 16). Diese persönlichen Entscheidungen werden Teil einer kollektiven Future Symphony, die am Ende der EXPO als musikalisches Gesamtbild präsentiert wird.

Virtuelles EXPO-Erlebnis für Zuhause

Wer nicht vor Ort ist, kann den Pavillon auch digital entdecken. Die virtuelle Tour auf www.expoaustria.at/virtuelle-tour bringt das EXPO-Erlebnis direkt ins Wohnzimmer – inklusive eigens komponierter Klangmotive in der offiziellen ExpoAustria Playlist.

Mit einem gelungenen Mix aus Tradition, Innovation und Emotion bleibt der Österreich-Pavillon ein Aushängeschild auf der Weltausstellung – und ein Erlebnis für alle.

Quelle: Messe & Event Magazin

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