222.000 Messegäste weniger: Folgenschwere Bahn- und Flughafenstreiks

222.000 Messegäste weniger: Folgenschwere Bahn- und Flughafenstreiks

Berlin, 3. April 2024 / Mehr als 50 Messen in Deutschland waren von Anfang Januar bis Mitte März von Streiks bei der Bahn, im Personennahverkehr und an Flughäfen betroffen. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft im März unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat.

Nach Berechnungen des AUMA dürften in Relation zu den Zahlen der Vorjahre wegen der Streiks im ersten Quartal wenigstens 222.000 Besucherinnen und Besucher weniger gekommen sein – ein Minus von durchschnittlich elf Prozent. Vor allem die vier Streiks bei der Deutschen Bahn von Januar bis März haben negativ dazu beigetragen: mindestens 21 Messen waren allein davon betroffen. Von den Streiks im Personennahverkehr wurden wenigstens 16 Messen getroffen, von denen im Flugverkehr zehn. Das erste Quartal des Jahres ist das messestärkste. Insbesondere dieser März war mit 43 Messen so dicht wie kaum ein anderer Monat.

Nicht nur der Einbruch der Besucherzahlen infolge der Streiks schaden der Messebranche, zeigt die Umfrage. Auf viele der ausstellenden Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher kamen höhere Kosten durch kurzfristige Umbuchungen oder Extra-Ausgaben für Shuttle-Services zu und erhöhten den Kommunikationsaufwand. Die ausstellenden Unternehmen, aber auch die Veranstalter und die Gastronomen auf der Messe erwarten zudem Umsatzverluste aufgrund der ausgefallenen Messebesuche.

Zudem tragen die Streiks nicht zum internationalen Ansehen von Messedeutschland bei. Deutschland gilt als Messeland Nummer 1 in der Welt. Das auch, weil auf Fahrpläne und Qualität beim Reisen zu den 70 Messeplätzen und mehr als 350 Messen pro Jahr – insbesondere beim ausländischen Publikum – Verlass war.

Für dieses Jahr sind 330 Messen in Deutschland geplant, wenigstens 180 davon mit herausragender nationaler oder internationaler Bedeutung. Im vergangenen Jahr fanden knapp 320 Messen statt, an denen nach ersten Schätzungen mindestens 180.000 ausstellende Unternehmen und 11,5 Millionen Besucherinnen und Besucher teilnahmen. UF/AB

Quelle: AUMA News

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Bundeslandwirtschaftsministerium legt Programm für Auslandsmessen 2025 fest

Bundeslandwirtschaftsministerium legt Programm für Auslandsmessen 2025 fest

Berlin, 6. Juni 2024 – Firmen im Agrar- und Ernährungswirtschaftssektor können im Jahr 2025 mit staatlicher Förderung bei ihrer Beteiligung an Messen im Ausland rechnen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat dafür 35 Beteiligungen in 23 Ländern festgelegt. Den größten Anteil haben Messen im Ernährungssektor (21 Beteiligungen), gefolgt von Messen in Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau mit zehn Beteiligungen. Für den Sektor Weinanbau hat das Bundesministerium fünf Auslandsmessen ausgewählt. Bei Beantragung der Messen war der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA eingebunden.  Der AUMA hat die Messen jetzt veröffentlicht.

Regionaler Schwerpunkt liegt in Asien mit 23 Beteiligungen, darunter vier im Nahen und Mittleren Osten. Es folgen vier in Europa, jeweils drei in Nord- und Lateinamerika. In Afrika sind zwei Beteiligungen vorgesehen. Wichtigstes Land im Programm ist China mit sechs Messen, gefolgt von Brasilien mit drei  Messen. Auf Platz drei sind gleich sechs Länder mit jeweils zwei Beteiligungen: Japan, Kanada, Saudi-Arabien, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate und Vietnam.

Der Großteil des Messeprogramms wird in Form von Firmengemeinschaftsständen organisiert, an denen deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen teilnehmen können. Im laufenden Jahr können Unternehmen aus dem Agrar- und Ernährungswirtschaftssektor noch an über 20 Auslandsmessen für ihr Marketing teilnehmen. Insgesamt sind 36 Auslandsmessebeteiligungen für 2024 eingeplant.

NW/AB

Quelle: AUMA News

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EU erhöht Visumgebühren

EU erhöht Visumgebühren

Die EU-Kommission hat entschieden, die Visumgebühren von 80 auf 90 Euro zu erhöhen. Erst im Jahr 2020 wurden die Gebühren, um ein Visum für den Schengenraum zu erhalten, von 60 auf 80 Euro erhöht. Begründet wird die Erhöhung mit der unionsweiten Inflationsrate der letzten drei Jahre. 
 

Folge der Erhöhung ist auch, dass Dienstleister, wie etwa vfs Global, die Termine zur Visumbeantragung vereinbaren und Visumanträge entgegennehmen, ebenfalls ihre Gebühren erhöhen können. Denn die Dienstleister dürfen die Hälfte der Visumgebühren als Servicegebühr erhöhen. Dementsprechend erhöht sich hier die Gebühr von 40 auf 45 Euro.

Zum Vergleich: In den USA beträgt die Visumgebühr umgerechnet 172 Euro, in Großbritannien 115 Euro, in Kanada 130 Euro, in Australien 117 Euro und in Indien 150 Euro. China dagegen hat am 1. Dezember 2023 die Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige ausgesetzt, so dass hier gar keine Gebühren für ein Visum anfallen. Studien des World Travel and Tourism Council zeigen, dass sich Visumerfordernisse erheblich auf das Reiseververhalten und damit den Handel und die Wirtschaft auswirken. 

Das Visumverfahren in Deutschland ist nach wie vor papierbasiert und damit sehr umständlich, aufwändig und langwierig. Eine Digitalisierung des Visumverfahrens ist daher dringend notwendig, um die Einreise aus visumpflichtigen Ländern zu vereinfachen.

Allein aus den wichtigen Ausstellerländern mit Visumpflicht China (Rang 1), Türkei (Rang 3) und Indien (Rang 9) kamen im Jahr 2023 über 22.000 ausstellende Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Deutschland, um an internationalen Messen teilzunehmen.

 

 

Quelle: AUMA News

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Spielwarenmesse: Gemeinsam anpacken für den guten Zweck

Spielwarenmesse: Gemeinsam anpacken für den guten Zweck

Bei der Spielwarenmesse eG ist die gemeinnützige Arbeit ein Bestandteil des internen Corporate-Social-Responsibility-Programms (CSR). Am 3. Mai haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nürnberger Messe- und Marketingdienstleisters zusammengefunden, um den Naturerlebnispfad „Lebensader Bahn 2.0“ auf der stillgelegten Bahnstrecke entlang der ehemaligen Ringbahn in Nürnberg auf Vordermann zu bringen. Was im vergangenen Jahr als Aktion begann, hat sich zu einem längerfristigen Projekt und einer Partnerschaft zwischen der Spielwarenmesse eG und dem Landschaftspflegeverband Nürnberg e.V. entwickelt.

Das Projekt ist Teil der CSR-Selbstverpflichtung der Spielwarenmesse eG. Der gemeinnützige Einsatz gehört seit vielen Jahren zur Verantwortung des Unternehmens. Im Rahmen verschiedener Aktionen hilft das Team der Spielwarenmesse eG, Ideen in sozialen oder kulturellen Institutionen zu verwirklichen oder ökologische Projekte voranzutreiben.

Das interne Corporate-Sustainability-Team entwickelt stetig neue Ansätze für den verantwortungsvollen Umgang mit den ökologischen Ressourcen sowie für nachhaltiges und soziales Handeln. In diesem Jahr haben die Helferinnen und Helfer beim Projekt „Lebensader Bahn 2.0“ unter Anleitung einen Barfußpfad mit stimulierenden Texturen geschaffen sowie Holzbänke erneuert.

Florian Hess, Mitglied des Vorstands der Spielwarenmesse eG, dazu: „Wir unterstützen dieses Projekt seitens des Unternehmens gerne und freuen uns über die entstandene Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Nürnberg e. V. sowie das Engagement des Teams.“ Ein weiterer Termin soll bereits in den nächsten Monaten folgen.

Weitere Informationen: https://www.spielwarenmesse-eg.de/

Quelle: AUMA News

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Förderung für Start-ups 2025: Unterstützung für über 50 Messen in Deutschland

Förderung für Start-ups 2025: Unterstützung für über 50 Messen in Deutschland

Berlin, 6. Juni 2024 – Gründerinnen und Jung-Unternehmer können 2025 mit finanzieller und organisatorischer Unterstützung für ihre Messeauftritte rechnen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat für das Förderprogramm Young Innovators 54 Messen in Deutschland ausgewählt, die durch ihre Besucher- und Ausstellerstruktur als internationale Messen eingestuft werden. Die Auswahl steht auf der Website des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA zum Download bereit.  

Die Unterstützung richtet sich an Firmen aus den Bereichen Industrie, Handwerk und technologieorientierte Dienstleistungen. Sie ermöglicht die Teilnahme an einem Gemeinschaftsstand unter der Marke „Innovation made in Germany“ auf Messen aller Branchen. Bis zu 60 Prozent der Standmiete und Standbaukosten können dabei erstattet werden.

  • Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im AUMA:  „Mit der Messeförderung ist es den Gründerinnen und Gründern  gerade zu Beginn ihres Geschäftslebens möglich, sich einen Platz im Markt zu sichern und Partner zu gewinnen. In Zeiten steigender Energiekosten und Materialpreise bietet diese Förderung Planungssicherheit und unterstützt Start-ups bei ihren Vertriebs- und Marketingaktivitäten.“

Das Messeprogramm für junge, innovative Unternehmen aus Deutschland gibt es seit 2007. Das Programm zielt darauf ab, die Vermarktung und den Export neuer Produkte und Verfahren von deutschen Unternehmen in der erweiterten Gründungsphase zu fördern. Die seit 2023 geltende Richtlinie wurde im vergangenen Jahr bis Ende 2028 verlängert. Erstmals wurde die Förderung für einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt, was den längsten Zeitraum bisher darstellt.

Die jungen Gründerinnen und Gründer können die Messeförderung bereits in diesem Jahr nutzen. Im Jahr 2024 werden bis Ende des Jahres noch bei 50 Messen Bundesgemeinschaftsstände geplant. Eine Übersicht aller relevanten Messen bis 2025, die Förderbedingungen sowie Antragsformulare sind beim AUMA (Kerstin Scheffler, Managerin Messen Deutschland) und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verfügbar.

KS/AB

Quelle: AUMA News

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Viele Gründe zum Feiern: Messewirtschaft blickt optimistisch voraus

Viele Gründe zum Feiern: Messewirtschaft blickt optimistisch voraus

  • Aktuelle Veranstalter-Umfrage festigt positiven Trend vom Jahresauftakt

  • Festakt 75 Jahre Auslandsmesseprogramm mit Bundeswirtschaftsminister Habeck

  • AUMA-Vorsitzender Harting: „Weltoffenheit ist Erfolgsgarant”

Berlin, 11. Juni 2024 | Die deutsche Messewirtschaft blickt zuversichtlich auf das zweite Messehalbjahr sowie auf 2025: Fast drei Viertel der Veranstalter von Messen in Deutschland erwarten, dass sich ihre Messeformate wenigstens genauso oder gar besser als der internationale Wettbewerb entwickeln. Das ergibt eine erste Auswertung der jährlichen Befragung von Messeveranstaltern in Deutschland. Bis Jahresende gibt es noch 130 Messen, im kommenden Jahr sind wenigstens 318 geplant. Mit rund 70 Messeplätzen, durchschnittlich 330 Messen pro Jahr sowie der höchsten Internationalität auf Besucher- wie auf Aussteller-Seite gilt Deutschland als führender Messeplatz der Welt.

Bereits zu Jahresbeginn zeigte sich die Messewirtschaft deutlich optimistischer als andere Branchen, wie eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft ergab. Dieser Trend verfestigt sich nun. Wermutstropfen bleibt für die veranstaltende wie ausstellende Wirtschaft die rasante Steigerung etlicher Kosten, beispielsweise für Energie, Mobilität und Material. Am Donnerstag (13. Juni) beraten die Spitzen der Messewirtschaft in Berlin bei ihrem Jahrestreffen über die Lage der Branche.

  • Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: „Die Messewirtschaft ist nach dem Tiefschlag der Corona-Pandemie, die uns bald zweieinhalb Jahre am Tun gehindert hat, ein Anker der Hoffnung. Seit Jahresbeginn erlebe ich viel Zuversicht, sehe enormen Tatendrang und zähle viele Gründe zum Feiern. Wir bleiben Weltspitze, wenn wir Herausforderungen angehen, statt sie zu beklagen. Dann feiern wir gemeinsam beeindruckende Jubiläen wie im April den 50. Geburtstag der NürnbergMesse, im Mai den 60. der Messe München oder Ende Juni anstehend den 100. der Koelnmesse.“

Gefeiert wird mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an diesem Donnerstag in Berlin das Auslandsmesseprogramm, das jetzt 75 Jahre alt wird. Die wohl älteste Unterstützung für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen auf Expansionskurs wurde kurz nach Gründung der Bundesrepublik aus der Taufe gehoben. Bis heute unterstützte es schätzungsweise 210.000 deutsche Unternehmen bei ersten Messeauftritten im Ausland, was wiederum Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Steuereinnahmen in Deutschland sichert. Dies belegt die jüngste Evaluation des Programms, nach der ein investierter Steuer-Euro 216 Euro Wertschöpfung nach sich zieht. Der Etat des Bundes dafür liegt derzeit bei rund 44 Millionen Euro. Der AUMA koordiniert das Programm für die ausstellende Wirtschaft.

Aus dem Ausland zu Messen nach Deutschland kamen 2023 allein 65 Prozent (96.000) aller ausstellenden Unternehmen und 33 Prozent (2,5 Millionen) aller Besucherinnen und Besucher.

  • Philip Harting: „Unser internationales Publikum trägt enorm zum Erfolg des Top-Messeplatzes Deutschlands bei. Weltoffenheit ist ein Erfolgsgarant der deutschen Messewirtschaft. Wer dieser Tage nicht versteht, wie divers und international unsere Branche ist, sägt an dem Ast, auf dem wir sitzen. Hass und Hetze bekommen bei uns keinen Platz angeboten.“

Die große Mehrheit der Branchenmessen feierte 2023 ihr Nach-Corona-Comeback mit großem Erfolg. Knapp 320 Messen haben stattgefunden. In Summe rund 183.000 Unternehmen stellten auf den Messeplätzen in Deutschland aus – ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2022. Alle Messen zogen rund 11,4 Millionen Besucherinnen und Besucher an, über 3,8 Millionen (+ 50 Prozent) mehr als 2022. Die Standfläche stieg von 5,7 auf 6,34 Millionen Quadratmeter (+ 11 Prozent).

 

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten.

Quelle: AUMA News

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Messe Berlin: Energiewende unterm Funkturm

Messe Berlin: Energiewende unterm Funkturm

Gemeinsam mit dem Energieunternehmen E.ON und deren Berliner Energietochter BTB modernisiert die Messe Berlin die Kälte- und Wärmeversorgung auf dem Messegelände. Mit einer Fläche von rund 190.000 Quadratmetern gehört das Gelände unter den deutschen Messegesellschaften zu den größten des Landes. Insgesamt 26 Hallen sowie der multifunktionale CityCube Berlin, der hub27 und das Palais am Funkturm müssen das ganze Jahr über je nach Veranstaltung mit Wärme und Kälte versorgt werden. Der Umbau erfolgt im laufenden Betrieb und stellt die umfangreichste Modernisierung der Betriebszentrale seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1996 dar. Das Bauprojekt soll 2025 abgeschlossen sein.

Bei der Kälteversorgung setzt die Messe Berlin auf neuere, hochmoderne Anlagen, die das Gelände effizienter und klimafreundlicher klimatisieren als die bisher genutzten Maschinen. Bei der Wärmeversorgung werden verschiedene Wärmequellen kombiniert und sorgen damit für signifikante Energie-, CO2- und Kosteneinsparungen. Zudem soll die Unabhängigkeit von einzelnen Energieträgern erhöht werden. Nach dem Umbau startet ein Energieliefer-Contracting über 15 Jahre, durch das die Messe Berlin von stabilen Preisen und Planungssicherheit profitiert.

Bei der Wärmeversorgung soll eine neue Holzpelletkessel-Anlage einen großen Teil der bisherigen erdgas- und ölbasierten Wärmeversorgung übernehmen. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird mindestens 50 Prozent der Wärme CO2-neutral aus regenerativen Energien erzeugt. Umweltfreundliche und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung wird 25 Prozent der Wärme erzeugen. Weitere 25 Prozent werden zur Deckung der Spitzenlast weiterhin konventionell erzeugt.

Für die Kälteversorgung kommen ab sofort vier neue Kältemaschinen mit umweltfreundlichen Kältemitteln und ressourcenschonender Rückkühltechnik zum Einsatz. Zudem wird anfallende Abwärme zur Kälteerzeugung genutzt. Die neuen Kältemaschinen arbeiten bis zu 40 Prozent effizienter als bestehende, elektrisch angetriebene Schraubenkompressionskältemaschinen und zehn Mal effizienter als thermisch angetriebene Kältemaschinen (Absorber). Beide Maßnahmen zusammen werden insgesamt CO2-Emissionen im Umfang von 5.400 Tonnen pro Jahr einsparen.

 

Berlins größte Photovoltaik-Dachanlage bei der Messe Berlin

Gemeinsam mit den Berliner Stadtwerken laufen die Bauarbeiten für die neue Photovoltaik-Anlage auf den Hallendächern des Messegeländes seit September 2023. Insgesamt werden bis Ende 2024 auf 20 Dächern rund 8,5 Megawatt (MW) montiert, was die Photovoltaik-Anlage zur größten Anlage ihrer Art in Berlin und zu einer der größten Dach-Solaranlage Deutschlands macht.

Weitere Informationen: https://www.messe-berlin.de/de/presse/pressemitteilungen/news_14081.html?referrer=/presse/pressemitteilungen/#news-de-14081

 

 

 

Quelle: AUMA News

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Leipziger Messe: Photovoltaik am Netz

Leipziger Messe: Photovoltaik am Netz

Nach 18 Monaten Bauzeit hat die Leipziger Messe Ende Mai die hauseigene Photovoltaik-Aufdachanlage in Betrieb genommen. Damit wird die Energieversorgung des Messegeländes künftig noch nachhaltiger gestaltet. „Die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage ist ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu unserem langfristigen Ziel, die Geschäftstätigkeit der Leipziger Messe CO2-neutral zu gestalten“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Die PV-Anlage wurde auf den Dächern von Handwerkerzentrum, Westflügel und Messehaus installiert – Standorte, deren bauliche Grundlage bestens für die Installation der Module geeignet ist. Die bereits vorhandene Begrünung der Dächer ist dabei weitestgehend erhalten geblieben. Lediglich direkt unter den PV-Modulen wurde der Pflanzenwuchs durch den Einsatz spezieller Polyestervliese minimiert. Insgesamt wurden 2.646 Module aufgebracht. Deren Leistung wird den externen Strombezug des Messegeländes um rund 15 Prozent reduzieren. Zum Vergleich: Mit der Leistung der neuen PV-Anlage könnten rund 200 Einfamilienhäuser mit vier Personen versorgt werden.

Die PV-Anlage ist eine weitere nachhaltige Maßnahme der Leipziger Messe im Energiebereich. 2021 wurde der „Net Zero Carbon Events Pledge“ unterzeichnet, mit dem sich Unternehmen und Organisationen dazu verpflichten, konkrete Schritte zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu unternehmen. Im Einklang mit den Zielsetzungen der Stadt Leipzig wird die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe bis spätestens 2040 CO2-neutral ausgestaltet. Seit 2023 bezieht die Leipziger Messe zu 100 Prozent Ökostrom. Die Maßnahmen orientieren sich an den Leitprinzipien der Vereinten Nationen. Bezahlbare und saubere Energie ist eins der 17 Sustainable Development Goals (SDGs).

Weitere Informationen: https://www.leipziger-messe.de

Quelle: AUMA News

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Messe Düsseldorf: Bestmarken bilanziert

Messe Düsseldorf: Bestmarken bilanziert

Die Messe Düsseldorf ist weiter auf Wachstumskurs. Der Umsatz der Unternehmensgruppe ist im Jahr 2023 auf 422,5 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 310,9 Millionen Euro), ein deutliches Plus von mehr als 35,9 Prozent. Eine hohe Steigerung zeigt sich auch beim Gewinn nach Steuern: Dieser hat sich um 56,2 Prozent auf 94,6 Millionen Euro verbessert (Vorjahr: 60,5 Mio. Euro). Die Messe Düsseldorf GmbH konnte ihren Umsatz um 31,5 Prozent auf 391,4 Millionen Euro erhöhen (Vorjahr: 294,9 Millionen Euro), während ihr Gewinn nach Steuern um 10,3 Prozent auf 87,3 Millionen Euro gestiegen ist (Vorjahr: 71,6 Millionen Euro). Die Gesellschafterversammlung des Unternehmens hat in ihrer Sitzung am 24. Mai 2024 beschlossen, eine Dividende in Höhe von 31,5 Mio. Euro auszuschütten.

Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, führt das Ergebnis auf mehrere Gründe zurück: „Einerseits erfahren unsere Weltleitmessen einen besonders hohen Zuspruch der relevanten Branchen, andererseits konnten wir auch dank des soliden Wirtschaftens der Vorjahre auf einer starken Basis aufbauen. Mit unserem umfassenden Strategieprogramm haben wir uns in der Breite erneuert und für die Zukunft aufgestellt – und zugleich unser Neugeschäft vorangetrieben. Davon zeugt die wachsende Zahl an Neuveranstaltungen sowie Leuchtturmprojekte unter anderem in Asien, in den USA und in der Türkei.“ Von 2022 bis 2025 verbucht die Messe Düsseldorf nach aktuellem Stand 30 Neuveranstaltungen – ein Drittel davon am Standort Düsseldorf.

2023 fanden insgesamt 73 Messen statt, davon 27 in Düsseldorf: Diese haben 26.866 ausstellende Unternehmen sowie 1.146.874 Besucherinnen und Besucher an den Standort gebracht. Die 17 Messen, die direkt durch die Messe Düsseldorf veranstaltetet wurden, haben hieran den größten Anteil: Ihre 24.469 ausstellenden Unternehmen wiesen darüber hinaus mit 78 Prozent die bisher höchste Internationalität auf (Vorjahr: 75 Prozent). Ihre 1.074.870 Besucherinnen und Besucher erreichten mit 39 Prozent den bisher zweithöchsten Internationalitätswert (Vorjahr: 46 Prozent).

Um diese Qualität aufrechtzuerhalten und auszubauen, fährt die Messe Düsseldorf ihre Investitionen sukzessive hoch – unter anderem in Baumaßnahmen, IT und digitale Services. Nach Investitionen in Höhe von 17,1 Millionen Euro im Jahr 2023 und 29 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr steigen diese schrittweise auf 58,1 Millionen Euro im Jahr 2028 an. Im Blickpunkt ist vor allem Halle 9, die bis 2029 für 160 Millionen Euro erneuert wird.

Aufgrund des zyklischen Messegeschäfts erwartet die Messe Düsseldorf GmbH für das laufende Jahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 349,1 Mio. Euro sowie einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 31,6 Mio. Euro.

Quelle: AUMA News

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Deutsche Messe AG: Zurück in der Erfolgsspur

Deutsche Messe AG: Zurück in der Erfolgsspur

Nach schwierigen Jahren ist die Deutsche Messe AG auf dem besten Weg, das Geschäft zu stabilisieren und wieder zu wachsen. Im Jahr 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 354 Millionen Euro und ein Ergebnis von 46 Millionen Euro. In diesem Jahr veranstaltet die Deutsche Messe AG 67 Messen. Das Umsatzziel liegt bei 282 Millionen Euro.

„Unsere Messen im In- und Ausland zeichnen sich durch einen außerordentlich hohen Zuspruch und eine hohe Zufriedenheit der ausstellenden Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher aus“, sagt Dr. Jochen Köckler Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Dies erlaubt es uns, in den kommenden Monaten und Jahren noch stärker in unsere Neugeschäfts-, Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsoffensive zu investieren.“

Im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Messe AG 76 Messen im In- und Ausland ausrichten und mehr als 27 000 ausstellende Unternehmen und 4,7 Mio. Besucher*innen begrüßen. „Turnusbedingt werden wir in 2024 weniger Messen ausrichten als im Vorjahr, weil einige Veranstaltungen nur alle zwei Jahre stattfinden“, sagt Andrea Aulkemeyer, Finanzvorständin der Deutschen Messe AG. Der Zuspruch der Messen bleibt jedoch ungebrochen.

Um den Erfolg der Messe zu sichern, wird die Deutsche Messe AG in den kommenden Monaten und Jahren noch stärker in den Ausbau des Neugeschäfts, der Digitalisierung und der Attraktivität des Messegeländes in Hannover investieren.

Auch das Nachhaltigkeitsprogramm „Fair2Future“ bleibt eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie. Die Deutsche Messe AG will bis 2035 CO2-neutral werden. Nachdem bereits vielfältige Maßnahmen umgesetzt wurden, folgen in den Jahren 2024 und 2025 weitere. So hat der Aufsichtsrat der Umsetzung des Energietransformationskonzepts der Deutschen Messe zugestimmt. Dies beinhaltet unter anderem die energetische Sanierung der Gebäude auf dem Messegelände. Außerdem wurde beschlossen, die Halle 4 bis Mitte 2025 in eine CO2-neutrale Messehalle umzurüsten und das Dach der Halle 19/20 noch im laufenden Jahr mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.

Auf der Aufsichtsratssitzung am 6. Juni wurde der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Messe AG gewählt. Lies ist in seiner neuen Aufsichtsratsfunktion Nachfolger von Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Darüber hinaus wurde Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Michael Weinig AG, in den Aufsichtsrat der Deutschen Messe AG gewählt.

Quelle: AUMA News

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