Mehr als 50 Messen in 31 Tagen: März ist Spitzenmonat im deutschen Messekalender

Mehr als 50 Messen in 31 Tagen: März ist Spitzenmonat im deutschen Messekalender

  • Messewirtschaft bietet viele Einblicke mit Aktion #MesseMonatMärz 

  • Branchen-Podcast startet

  • AUMA-Vorsitzender: Deutsche Messewirtschaft ist Branche von Weltrang

Berlin, 23. Februar 2026 | Der März wird mit mehr als 50 der insgesamt 320 Messen des Jahres der messestärkste Monat in Deutschland werden. Die deutsche Messewirtschaft nimmt den Hochlauf des Messegeschäfts zum Anlass, um in den kommenden 31 Tagen mit der Branchenaktion #MesseMonatMärz zu zeigen, was in der Branche steckt, was an ihr hängt und was hinter, unter und neben den Messehallen in Deutschland geschieht – selbst wenn keine Messe läuft. 

Zugleich startet der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA eine Podcast-Reihe für ein tieferes Verständnis zur Welt der Messen. Die erste Ausgabe von „Ausstellungsfrage – Der Podcast zur deutschen Messewirtschaft“ erscheint ab 10. März.

Auch feiert die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) ihr 60. Jubiläum. Die FKM zertifiziert seit 1966 für die ausstellende und besuchende Wirtschaft Aussteller- und Besucherdaten auf deutschen Messen.

  • Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: 
    „Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Die Dichte der Messeplätze ist einmalig. Es gibt kaum ein Lebensthema, das nicht auf einer Messe mit Angebot und Nachfrage in Deutschland gespiegelt wird. Messen sind der Treff-, Dreh- und Knotenpunkt für Innovation, Inspiration und Partnerschaft. An uns hängt viel mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist: Die Messewirtschaft selbst trägt mit jährlich 30 Milliarden Euro wirtschaftlicher Effekte zum Wohlstand unseres Landes bei. Die Branche sichert wenigstens 280.000 Jobs deutschlandweit. Und sie beschert unserem Staat 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Die deutsche Messewirtschaft ist eine Branche von Weltrang.”

Trubeligster Messeplatz im März wird Düsseldorf mit allein sieben Messen – über das Jahr betrachtet sind das Stuttgart mit 25 Messen, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24. Nordrhein-Westfalen ist im März Messe-Hotspot unter den Bundesländern: Dort finden allein 14 Messen statt. Messestärkste Tage werden der 25. und 26. März mit jeweils elf Messen. Thematisch dominieren neun Baumessen den Messekalender, gefolgt von sechs Messen zu Nahrungs- und Genussmitteln. 60 Prozent der März-Messen sind einem Fachpublikum vorbehalten, 40 Prozent sind Endverbrauchermessen.

Für 2025 zeigen erste AUMA-Hochrechnungen bei allen wesentlichen Branchen-Kennzahlen Pluszeichen: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden 190.490 Aussteller gezählt (+ 0,7 Prozent verglichen jeweils mit ihren Vorveranstaltungen). Die Standfläche stieg ebenfalls um 0,7 Prozent auf mehr als 6,9 Millionen Quadratmeter. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher stieg sehr deutlich um drei Prozent auf mehr als 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher.

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20 ausgewählte Messen im März:

  • Köln: Internationale Eisenwarenmesse (Laufzeit im März: 3. bis 6.), Gründung: 1971, Turnus: alle zwei Jahre, Veranstalter: Koelnmesse
  • Berlin: ITB (vormals Internationale Tourismusbörse) (3. bis 5.), seit 1966, jährlich, Messe Berlin
  • Karlsruhe: Internationale Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr – IT-Trans (3. bis 5.), seit 2008, alle zwei Jahre, Messe Karlsruhe
  • München: Internationale Handwerksmesse (4. bis 8.), seit 1949, jährlich, Gesellschaft für Handwerksmessen
  • Friedrichshafen: Internationale Messe für Angeln, Fliegenfischen und Aquaristik – Aqua-Fisch (6. bis 8.), seit 1984, Messe Friedrichshafen
  • Husum: Haustiermesse Fellnasen & Friends (7. und 8.), seit 2025, jährlich, Messe Husum
  • Frankfurt am Main: Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik – Light + Building (8. bis 13.), alle zwei Jahre, Messe Frankfurt
  • Köln: Bildungsmesse didacta (10. bis 14.), seit 1951, jährlich an wechselnden Messeplätzen, Koelnmesse
  • Hamburg: Internationale Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt – Internorga (13. bis 17.), seit 1921, jährlich, Hamburg Messe
  • Magdeburg: Wassersportmesse Magdeboot (13. bis 15.), seit 2000, jährlich, Messe Magdeburg
  • Düsseldorf: Internationale Fachmesse für Weine und Spirituosen – ProWein (15. bis 17.), seit 1994, jährlich, Messe Düsseldorf
  • Essen: Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro – SHK+E (17. bis 20.), seit 1966, alle zwei Jahre, Messe Essen
  • Leipzig: Leipziger Buchmesse (19. bis 22.), seit 1946, jährlich, Leipziger Messe
  • Erfurt: Motorradmesse Erfurt (21. und 22.), seit 1999, jährlich, Messe Erfurt
  • Dortmund: Europas größte Kreativmesse – Creativa (25. bis 29.), seit 1982, jährlich, Messe Dortmund
  • München: Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie – analytica (24. bis 27.), alle zwei Jahre, seit 1968, Messe München
  • Nürnberg: Europäische Fachmesse für Maschinentechnologie und Fertigungsbedarf – Fensterbau Frontale + Holz-Handwerk (24. bis 27.), seit 1988, alle zwei Jahre, NürnbergMesse und Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
  • Stuttgart: Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement – Logimat (24. bis 26.), seit 2003, jährlich, Euroexpo
  • Augsburg: Internationale Fachmesse für die Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von elektrotechnischen Maschinen – Coiltech Deutschland (25. und 26.), seit 2020, jährlich, Quickfairs
  • Freiburg: BBQ-Lifestyle-Messe – Rauch & Glut (27. bis 29.), seit 2020, jährlich, Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe

 

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Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen, kleine Messeveranstalter, Besucherinnen und Besucher vertreten.

Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Mit 3,25 Millionen Quadratmetern Hallenfläche stellt Deutschland allein ein Fünftel der europäischen und mehr als sieben Prozent der weltweiten Ausstellungsfläche. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. 65 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 

Durch Messen in Deutschland werden wenigstens 280.000 Jobs gesichert. Die Messewirtschaft in Deutschland trägt Jahr für Jahr mit gut 30 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei. Bund, Länder und Gemeinden nehmen 5,4 Milliarden Euro an Steuern durch Messen in Deutschland ein.

 

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt setzt Wachstumskurs in Indien fort

Die Messe Frankfurt treibt den Ausbau ihres Indien-Geschäfts konsequent voran und erweitert ihr Portfolio mit neuen Kooperationen. Strategisch setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus branchenspezifischen Veranstaltungen und starken lokalen Partnerschaften – eng verzahnt mit dem dynamischen Wachstum der indischen Volkswirtschaft.

Im technischen Sektor stärkt eine neue Partnerschaft zwischen Messe Frankfurt Trade Fairs India und BusinessLive Trade Fairs die Media Expo, internationale Fachmesse für Lösungen rund um Indoor- und Outdoor-Werbung sowie Signage. Durch den Zukauf von fünf Veranstaltungen der Sign India Expo wird die Media Expo künftig an fünf bedeutenden Messestandorten vertreten sein und deutlich an Reichweite gewinnen. Die Sign India Expo wird in die Media Expo integriert und in diesem Format fortgeführt.

„Indien ist für die Messe Frankfurt ein Markt voller Chancen, in dem wir als wichtiger strategischer Partner die künftige Landschaft des globalen Handels und der Industrie aktiv mitgestalten wollen“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, und unterstreicht damit das verstärkte Engagement des Unternehmens auf dem Subkontinent. „Nicht zuletzt wird das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien – sobald es in Kraft tritt – dem Handel und den Investitionen zwischen Europa und Indien spürbaren Rückenwind geben und damit auch Messen als zentrale Marktplätze und Kommunikationsplattformen der Wirtschaft beider Kontinente zusätzlich stärken“, ist Marzin überzeugt. „Wir investieren langfristig in eine global diversifizierte Präsenz; neue Freihandelsräume wie jetzt auch Mercosur schaffen zusätzliche Chancen – und Messen sind der Schlüssel zu Marktzugang, Kontakten und Wachstum, gerade für KMU“, so Marzin.

Starke Marktposition seit 1998

Seit 1998 ist die Messe Frankfurt mit einem Tochterunternehmen und Büros in Mumbai und Neu-Delhi präsent. Organisatorisch ist die Gesellschaft im Teilkonzern Messe Frankfurt Asia Holding gebündelt, zu dem alle asiatischen Gesellschaften zählen.

„Heute gehört die Messe Frankfurt zu den fünf Top Veranstaltern auf dem Subkontinent. Mit einem Umsatz von 11,5 Millionen Euro (2024) und mehr als 140 Mitarbeitenden ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, umfassendes Know-how zu den Marktgegebenheiten vor Ort aufzubauen und enge Beziehungen zu lokalen, regionalen und nationalen Behörden zu knüpfen“, sagt Raj Manek, Executive Director & Board Member, Messe Frankfurt Asia Holdings Ltd.

Aktuell umfasst das Portfolio in Indien mehr als 20 Messen und über 30 Konferenzen. 2025 verzeichneten die Veranstaltungen rund 2.200 Aussteller und etwa 147.000 Besucher. Gleichzeitig wirken die Aktivitäten auch auf den Heimatstandort ein: 2025 kamen 1.200 indische Aussteller und rund 6.000 indische Besucher zu Veranstaltungen in Frankfurt.

Media Expo wächst deutlich

Mit strategischen Kooperationen schafft die Messe Frankfurt Synergien zwischen etablierten Leitmessen und neuen, thematisch passenden Formaten. Grundlage ist das wirtschaftliche Potenzial der Regionen auf dem indischen Subkontinent.

Ein zentrales Beispiel ist der Ausbau der Media Expo: Durch die Integration der fünf Veranstaltungen der Sign India Expo wird die Marke deutlich erweitert. Die Zahl der ausstellenden Unternehmen steigt 2026 um rund 140 auf etwa 480. Erwartet werden insgesamt rund 44.000 Besucher.

Die Sign India Expo – Fachmesse für Innen- und Außenwerbung, Beschilderung und Signage – blickt auf mehr als 70 Ausgaben in ganz Indien zurück und ist insbesondere in südindischen Märkten wie Bengaluru, Chennai, Kochi und Hyderabad stark verankert. Mit der Kooperation werden zwei etablierte Marken der Branche zu einer gemeinsamen Plattform gebündelt. Die Media Expo – mit bislang 56 erfolgreichen Ausgaben – stärkt damit ihre nationale Präsenz, insbesondere in Südindien, und positioniert sich noch klarer als zentrale Plattform für Druck-, Signage-, Branding- und Werbelösungen. Künftig ist sie an fünf Standorten vertreten: Chennai, Hyderabad, Kochi, Mumbai und Neu-Delhi.

Positive Branchenprognosen

Südindien zählt zu den dynamischsten Regionen für die Druck- und Beschilderungsindustrie. Mit der Kooperation erweitert die Media Expo ihre Reichweite und bietet der Branche eine zentralisierte Plattform für nachhaltiges Wachstum und Vernetzung.

Der positive Marktausblick wird durch aktuelle Prognosen gestützt: Laut IMARC Group soll der indische Markt für Druck und Beschilderung von 1.074,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 3.494,3 Millionen US-Dollar bis 2034 wachsen. Der Markt für Außenwerbung (OOH) und digitale Varianten wie DOOH soll gemäß Mordor Intelligence von 519,93 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 656,13 Millionen US-Dollar bis 2030 anwachsen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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emba: „Klassentreffen“ der Live-Marketing-Branche geht in die nächste Runde

Miteinander wachsen: Am 23. März 2026, lädt das event marketing board austria (emba) erneut zum „Klassentreffen“ der heimischen Eventbranche. Was 2020 als Initiative zur stärkeren Vernetzung der Live-Marketing-Community gestartet wurde, hat sich längst als Fixpunkt im Branchenterminkalender etabliert.

Der Abend richtet sich an all jene, die sonst Veranstaltungen konzipieren, organisieren und umsetzen. In entspannter Atmosphäre bietet das „Klassentreffen“ die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen – und gemeinsam zu feiern. Agenturen, Dienstleister, Partner, Kunden und Nachwuchs kommen zusammen, um Impulse zu setzen oder einfach gemeinsame Entwicklungen Revue passieren zu lassen.

Minigolf statt Autodrom

Nach Rennfeeling und Autodrom steht das diesjährige „Klassentreffen“ ganz im Zeichen von Minigolf. Im unverwechselbaren Ambiente der Ottakringer Brauerei wird nicht nur der Schläger geschwungen – im Anschluss feiert sich die Branche bis tief in die Nacht auch einmal selbst.

Das „Klassentreffen“ versteht sich als offene Einladung an alle, die die österreichische Eventbranche ausmachen, prägen, lieben und leben – ein echtes „Klassentreffen“ im besten Sinne des Wortes.

Partner werden – eigene Minigolf-Bahn hosten

Unternehmen, die sich besonders engagieren möchten, können den Nachmittag des „Klassentreffens“ als Teambuilding-Event nutzen und eine eigene Minigolf-Bahn gestalten. Die Grundbahn wird zur Verfügung gestellt, der kreativen Umsetzung und dem Bau individueller Hindernisse sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Ob schräg, minimalistisch oder „over the top“ – hier wird Teamgeist sichtbar und Markencharakter spielerisch inszeniert.

Facts: emba Klassentreffen – Minigolf-Edition

  • Datum: Montag, 23. März 2026
  • Teambuilding & Bahn-Aufbau: ab 14:30 Uhr
  • Beginn Party: ab 18:30 Uhr
  • Ort: Ottakringer Brauerei, Ottakringer Platz 1, 1160 Wien
  • Eintritt: frei (Voranmeldung notwendig)
  • Anmeldung & Informationen: emba.co.at/klassentreffen/

Quelle: Messe & Event Magazin

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Meetingmetropole Wien: Hotspot für Zukunftstechnologien

Wien wird im Herbst 2026 erneut zur Bühne für internationale Kongresse und Firmentagungen. Gleich drei hochkarätige Meetings aus den Bereichen Energie, Petrochemie und Konnektivität bringen Know-how und tausende Experten in die österreichische Hauptstadt. Mit dem 60. Annual Meeting der European Petrochemical Association, Network X und Enlit Europe unterstreicht Wien seine Rolle als globale Meetingmetropole und Zentrum für Zukunftstechnologien.

Den Auftakt macht vom 5. bis 8. Oktober 2026 das 60. Annual Meeting der European Petrochemical Association (EPCA). Rund 1.800 Experten der Petrochemie kommen im Hotel InterContinental Wien sowie in weiteren Fünf-Sterne-Hotels zusammen, um über Trends, Verfahren und Innovationen der Branche zu diskutieren.

Vom 13. bis 15. Oktober folgt mit Network X in der VIECON – Vienna Congress & Convention Center das globale Treffen der Telekommunikationsbranche. Rund 5.000 Teilnehmer rücken hier die Zukunft der Konnektivität in den Mittelpunkt.

Ein weiteres Highlight bildet vom 10. bis 12. November Enlit Europe – ebenfalls in der VIECON. Die Energiekonferenz bringt rund 12.000 Fachleute nach Wien, die sich zu Dekarbonisierung, erneuerbaren Energiequellen und der Transformation des Energiesystems austauschen.

Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, betont die strategische Bedeutung der Kongresse für den Standort: „Wien genießt international den Ruf einer führenden Kongressmetropole und hat sich zu einem starken Magneten für Forscher:innen, Mediziner:innen und Innovator:innen aus aller Welt entwickelt. Als First Mover bauen wir die Stadt konsequent zu einem pulsierenden Zentrum für Life Sciences, Wissenschaft und Innovation aus. Internationale Tagungen und Großveranstaltungen sind dafür seit vielen Jahren ein zentraler Hebel. Die Tagungsbranche wirkt dabei als entscheidender Motor für den Tourismus: Sie bringt ganzjährig Fachbesucher:innen und deren Begleitpersonen nach Wien, die die Stadt erleben und damit sowohl die Visitor Economy als auch zahlreiche angrenzende Branchen nachhaltig stärken. So entstehen jährlich rund eine Milliarde Euro Wertschöpfung und mehr als 20.000 Ganzjahresarbeitsplätze. Wien ist damit klar auf dem richtigen Weg.“

Auch Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, unterstreicht die Bedeutung des Herbstes 2026: „Mit 20.000 Expert:innen aus der Technologie-, Energie- und Zukunftsbranche unterstreicht Wien einmal mehr seine Position als Meetingmetropole Nummer 1. Meetings zählen zu den klaren Stärkefeldern Wiens und sind fest in unserer Visitor Economy Strategie verankert: Langfristig soll einer von zehn Gästen aus dem Meetingbereich kommen – eine Zielgruppe, die hochwertig konsumiert, sich harmonisch in das Stadtgefüge einfügt und damit zu unseren Wunschgästen zählt. Um diese Spitzenposition weiter auszubauen, arbeiten wir aktuell an 290 Bewerbungen für Veranstaltungen bis ins Jahr 2038.“

Paddy Young, Director Enlit Media, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, Enlit Europe nach Wien zu bringen – in eine Stadt im Herzen der europäischen Energiewende. Wiens strategische Lage zwischen West-, Mittel- und Osteuropa macht sie zum idealen Treffpunkt, um Stromnetze, Gas, erneuerbare Energien und digitale Innovationen zu verbinden und Ziele durch konkrete Kooperationen, Investitionen und integrierte Energielösungen umzusetzen.“

Mit insgesamt rund 20.000 Teilnehmern aus Zukunftsbranchen positioniert sich Wien einmal mehr als internationaler Hotspot für Wissenstransfer, Innovation und nachhaltige Wertschöpfung im Meetingsegment.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Starker Wirtschaftsmotor: Messe Augsburg generiert über 85 Mio. Euro Gesamtumsatzeffekte

Die Messe Augsburg legt mit einer aktuellen Umwegrentabilitätsstudie umfassende und belastbare Zahlen zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Standortes vor. Die Analyse, die alle direkten und indirekten Effekte der Messeaktivitäten berücksichtigt, zeigt eindrucksvoll: Die Messe Augsburg ist weit mehr als ein Veranstaltungsort – sie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Stadt und Region.

Die Messeaktivitäten generierten 2024 eine gesamtwirtschaftliche Wirkung von 85,2 Millionen Euro. Besonders stark profitiert die regionale Wirtschaft von den von der Messe beauftragten Leistungen: Rund 90 Prozent der Ausgaben, die allein die Messe für Dienstleister und den Betrieb des Geländes tätigt, verbleiben direkt in Stadt und Region. Auch die Ausgaben von Ausstellern und Messegästen konzentrieren sich zu einem großen Teil auf die regionale Wirtschaft. Darüber hinaus sichert die Messe rund 1.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Die Analyse zeigt deutlich: Die Messe ist Impulsgeber und Plattform für wirtschaftliches Wachstum in der Region.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie stark die Messe Augsburg in das wirtschaftliche Gefüge von Stadt und Region eingebettet ist“, so Messe-Geschäftsführer Lorenz A. Rau. „Wir schaffen Wert weit über das Messegelände hinaus – für Hotellerie, Gastronomie, Handel, Dienstleister und viele weitere Branchen. Jede Veranstaltung, die auf unserem Messegelände durchgeführt wird, entfaltet ökonomische Dynamik und sichert Arbeitsplätze.“

Auch Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber und Schwabens Bezirkstagspräsident Martin Sailer betonen die Bedeutung der Messe für Stadt und Region.

„Die Messe Augsburg ist ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Stadt“, bringt Eva Weber die Studie auf den Punkt. „Für jeden Euro, der durch die Messe Augsburg eingenommen wird, fließen rund 9,10 Euro durch Vorleistungen, Ausstellende und Besuchende in die Wirtschaft. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, wie sehr unsere Stadtgesellschaft von den Aktivitäten der Messe profitiert – wirtschaftlich, gesellschaftlich und als Magnet für Besucher und Unternehmen.“

Martin Sailer bekräftigt: „Mit einem gesamtwirtschaftlichen Output von über 85 Millionen Euro und der Unterstützung von rund 1.500 Arbeitsplätzen ist die Messe Augsburg ein Kraftzentrum für die gesamte Region. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, wie wichtig die Messe für lokale Wertschöpfung, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft ist.“

„Messen sind Schlüsselereignisse für Innovation, Handel und Netzwerkbildung“, heißt es auch in einer aktuellen Meldung des AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V., nach der die deutsche Messewirtschaft insgesamt rund 30 Milliarden Euro Wertschöpfung generiert und rund 280.000 Arbeitsplätze sichert. Diese bundesweiten Entwicklungen zeigen sich exemplarisch in der starken regionalen Wirkung der Messe Augsburg.

Über die Studie

In der Umwegrentabilitätsstudie des Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e. V. (dwif e. V.) wurden für die Messe Augsburg für das Jahr 2024 die gesamt- und regionalökonomischen Ausgabenimpulse sowie die daraus resultierenden Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzeffekte ermittelt. Die Studie berücksichtigt nicht nur den Umsatz und Betrieb der Messe selbst, sondern auch die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern sowie die Folgewirkungen in der regionalen Wirtschaft.

Quelle: Messe & Event Magazin

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DMEA zieht ab 2027 nach München

Europas führender Treffpunkt der Digital-Health-Branche wechselt den Standort: Die DMEA findet ab April 2027 erstmals in München statt. Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. und die Messe München haben dazu eine strategische Kooperation vereinbart. Die DMEA 2027 wird vom 13. bis 15. April 2027 auf dem Messegelände in München durchgeführt.

Mit dem Wechsel von Berlin nach München stellt sich die DMEA strategisch neu auf. Ziel ist es, das Wachstum der Veranstaltung weiter voranzutreiben und ihre internationale Ausrichtung deutlich zu stärken. Erwartet werden jährlich mehr als 20.000 Besucher sowie über 800 Aussteller aus dem gesamten Spektrum der digitalen Gesundheitswirtschaft.

„Mit diesem Messestandort schaffen wir nichts weniger als das Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa. Industrie, Forschung und Selbstverwaltung bündeln hier ihre Kompetenzen gezielt zum Vorteil der Kunden und Patienten – für Innovationen, die Standards setzen und Märkte entscheidend wie nachhaltig prägen“, sagt Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender des bvitg.

Auch die Messe München sieht in der DMEA eine ideale Ergänzung ihres Portfolios: „Für anspruchsvolle Technologie- und Wissenschaftsmessen bietet München das passende Ökosystem und ideale Voraussetzungen. Die DMEA steht für Qualität, Kompetenz und Innovationsaustausch auf höchstem Niveau. Wir freuen uns, die Veranstaltung gemeinsam mit dem bvitg und der gesamten Branche in München weiterzuentwickeln“, erklären die beiden CEOs der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Dagmar Brandenstein, Geschäftsführerin der bvitg Service GmbH, betont die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Nummer Eins geht zur Nummer Eins. Ab 2027 kooperiert die DMEA mit einem Messepartner auf absolutem Top-Niveau: wirtschaftlich hochleistungsfähig, messetechnisch führend und perfekt auf das Wachstum des wichtigsten Digital-Health-Formates Europas ausgelegt.“

Sascha Raddatz, Hauptgeschäftsführer des bvitg, ordnet den Schritt in die Entwicklung der Veranstaltung ein: „München markiert die nächste Stufe der Erfolgsgeschichte. Die DMEA bleibt das Original und entfaltet hier ihr volles internationales Potenzial – an einem Standort mit herausragender Infrastruktur, globaler Vernetzung und einzigartiger Strahlkraft für die digitale Gesundheitswirtschaft.“

Impuls für Internationalisierung und Wachstum

Die jährlich stattfindende DMEA gilt als zentrale Plattform für den Austausch über Produkte, Trends und Innovationen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie verbindet Politik, Industrie, Forschung und Anwender und steht für inhaltliche Tiefe sowie ein hochwertiges Kongressprogramm. Vor dem Hintergrund eines weltweit stark wachsenden Digital-Health-Marktes übernimmt die DMEA eine Schlüsselrolle als internationaler Marktplatz.

Durch die Kooperation von bvitg und Messe München werden die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Veranstaltung weiterzuentwickeln. Die Messe München bringt ihre Erfahrung aus der Durchführung internationaler Leitmessen und Großveranstaltungen im Medizinumfeld ein, während der bvitg seine umfassende Branchenkompetenz, das Marktwissen und die etablierte Marke DMEA beisteuert.

Branche begrüßt Standortwechsel

Führende Unternehmen der Digital-Health-Branche bewerten den Umzug nach München positiv. Bernhard Calmer, Geschäftsführer und CEO der CGM Clinical Europe GmbH, erklärt: „„Die DMEA steht für eine digitale Gesundheitsversorgung, die überall in Deutschland spürbar besser wird – nicht nur in der Hauptstadt. In einem föderalen System tragen Länder und Regionen zentrale Verantwortung für Krankenhausplanung, Investitionen und Umsetzung. Ein Standort wie München verbindet das mit einem der stärksten Hightech- und Innovations-Ökosysteme Europas – mit Kliniken, Forschung, MedTech, Start-ups und Industrie in direkter Nähe. Das stärkt die DMEA als nationale Leitplattform: weniger nur Debatte – mehr Umsetzungskraft.“

Auch Jens Naumann, Geschäftsführer der medatixx GmbH & Co. KG, sieht den Schritt als konsequent an: „Mit dem Umzug nach München, einer Hochburg von Unternehmen der Digitalwirtschaft, rückt das Thema Digital Health noch stärker in den europäischen Kontext und ist bestens positioniert für eine erfolgreiche Zukunft. Ich freue mich auf die DMEA 2027 in der bayerischen Hauptstadt.“

München als idealer Standort

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten Münchens waren unter anderem die internationale Erreichbarkeit, die Einbindung in ein starkes Innovationsökosystem aus Kliniken, Forschung und Health-Tech-Unternehmen sowie die moderne Messe- und Kongressinfrastruktur. Zudem bietet der Standort Raum für neue Formate, eine wachsende Start-up-Szene und weiteres Wachstum der Veranstaltung.

Mit dem Wechsel nach München setzt die DMEA ein deutliches Zeichen für die Zukunft der digitalen Gesundheitswirtschaft in Europa.

Quelle: Messe & Event Magazin

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International vernetzte Ambassadors holen Kongresse nach Innsbruck

Mit dem neuen Kongress Ambassador Programm Innsbruck stärkt Innsbruck Tourismus gezielt den Wissenschafts- und Kongressstandort. Die in Österreich einzigartige Initiative setzt auf international bestens vernetzte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, die als Ambassadors Kongresse und Tagungen nach Innsbruck holen. Partner des Programms sind die Congress Messe Innsbruck (CMI), die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck.

Internationale wissenschaftliche Kongresse entstehen meist dort, wo regional verankerte Experten über hohe fachliche Reputation, organisatorische Erfahrung und belastbare Netzwerke verfügen. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Kongress Ambassador Programm Innsbruck an. Als Ambassadors werden Persönlichkeiten gewonnen, die in ihrem Fachgebiet international anerkannt sind, eine enge Bindung zur Region haben und aktiv daran mitwirken, hochkarätige Veranstaltungen nach Innsbruck zu bringen. Sie fungieren als Türöffner zu internationalen Fachgesellschaften, Netzwerken und Verbänden – und sind damit ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Kongressakquise.

„Das Programm versteht sich als Netzwerk von Expert:innen mit weitreichendem internationalem Einfluss. Während Influencer auf Social Media Themen sichtbar machen, sind Kongress Ambassadors so etwas wie Influencer in der Wissenschaft sowie im Kongress- und Tagungswesen“, erläutert Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, den innovativen Ansatz.

Wissenschaftliche Kongresse als Wirtschafts- und Innovationsmotor

Wissenschaftliche Kongresse und Tagungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts Innsbruck. Sie fördern den internationalen Wissenstransfer, stärken Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und wirken zugleich als wirtschaftlicher Impulsgeber – insbesondere außerhalb der touristischen Hochsaisonen. Längere Aufenthaltsdauern, zusätzliche Nächtigungen sowie Wertschöpfung für Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungsbetriebe machen sie zu einem zentralen Baustein der regionalen Kongressstrategie.

Bürgermeister Johannes Anzengruber würdigte das Engagement der neu nominierten Ambassadors persönlich: „Unsere Stadt lebt von Neugier, Ideen und dem offenen Austausch. Innsbruck ist ein Ort, an dem Wissen wächst und Menschen aus aller Welt gemeinsam forschen und arbeiten. Den Ambassadors danke ich herzlich für ihr Engagement – für das, was sie tagtäglich in unserer Stadt leisten, und dafür, dass sie diese Begeisterung nun auch weit über Innsbruck hinaus tragen.“

Strategischer Schritt im internationalen Wettbewerb

Auch aus Sicht des Innsbruck Convention Bureau ist das Programm ein wichtiger Meilenstein.
„Kongresse und wissenschaftliche Tagungen sind Orte der Inspiration, der Vernetzung und des gemeinsamen Fortschritts. Mit dem Kongress Ambassador Programm Innsbruck schaffen wir neue Zugänge zu internationalen Fach-Communities und stärken die Sichtbarkeit Innsbrucks als Wissenschafts- und Kongressstandort nachhaltig“, so Christine Keth, Leiterin des Innsbruck Convention Bureau.

Der internationale Kongressmarkt ist stark umkämpft. Erfolgreiche Destinationen zeichnen sich zunehmend durch enge Kooperationen zwischen Tourismus, Universitäten und wissenschaftlichen Netzwerken aus. Mit dem Kongress Ambassador Programm geht Innsbruck einen in Österreich einzigartigen Weg und nutzt gezielt die exzellenten wissenschaftlichen Rahmenbedingungen der Region. Nach dem erfolgreichen Auftakt soll das Programm kontinuierlich weiterentwickelt und um weitere Ambassadors ergänzt werden.

Innsbrucks Kongress Ambassadors

Zum Start engagieren sich bereits zahlreiche namhafte Vertreter der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck als Kongress Ambassadors:

  • Univ.-Prof. Dr. Rohit Arora (Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani (Direktor der Universitätsklinik für Kieferorthopädie Innsbruck)
  • Dr. Wolfgang Gurgiser (Koordinator Forschungsschwerpunkt Alpiner Raum, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Univ. Lukas A. Huber (Direktor des Instituts für Zellbiologie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Manfred Kleidorfer (Professor für nachhaltige Entwicklung urbaner Wasserinfrastruktur, Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Ludwig (Direktorin Institut für Diversität in der Medizin, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller (Direktor der Universitätsklinik für Pädiatrie I, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Patrizia Stoitzner (Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck)
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Streif (Leitung der AG Pädiatrische Hämostaseologie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Mag. rer. nat Katrin Watschinger PHD (Institut für Molekulare Biochemie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Gregor Weihs (Vizerektor für Forschung, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Susanne Zeilinger-Migsich (Leiterin des Instituts für Mikrobiologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Zschocke PHD (Direktor des Instituts für Humangenetik und des Zentrums Medizinische Genetik, Medizinische Universität Innsbruck)

Starke Partnerschaften für einen starken Kongressstandort

Das Kongress Ambassador Programm Innsbruck ist eine gemeinsame Initiative von Innsbruck Tourismus, der Congress Messe Innsbruck, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Ziel ist es, die wissenschaftliche Exzellenz der Region sichtbar zu machen und strategisch für die Weiterentwicklung des Kongressstandorts zu nutzen.

In der konkreten Umsetzung werden die Kongress Ambassadors und Veranstalter vom Innsbruck Convention Bureau gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort unterstützt – von der ersten Idee über internationale Bewerbungsprozesse bis hin zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltungen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Zukunft (mit)gestalten: ACB setzt 2026 auf Innovation, Nachhaltigkeit und Kooperation

Mit klaren Zielen und neuen Impulsen startet das Austrian Convention Bureau (ACB) in das Verbandsjahr 2026. Innovation, nachhaltige Weiterentwicklung und verstärkte Kooperationen bilden die zentralen Schwerpunkte, mit denen das ACB die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Meeting- und Kongressbranche weiter stärken will.

ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer und Geschäftsführerin Marie Lechner präsentierten zum Jahresauftakt das neue Kommunikationsformat „meetUP by ACB“, das künftig frische Perspektiven und neue Dialogformen für die Branche eröffnen soll.

Innovation als Leitthema

2026 steht beim ACB ganz im Zeichen der Innovation – sowohl inhaltlich als auch strukturell. „Die Branche ist im Aufschwung und wir möchten weiterhin aktiv mitgestalten. Es braucht jetzt neue Ideen, kreative Formate und mutige Wege, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Österreich als internationalen Tagungsstandort weiter zu stärken“, betont ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer.

Dieser Anspruch spiegelt sich auch in der Convention4u 2026 wider, dem jährlichen „Tagungslabor“ des ACB für den Tagungs- und Business-Meeting-Sektor. Die Veranstaltung findet von 22. bis 24. Juni 2026 im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See statt und steht unter dem Motto „loslassen. neudenken.“ Bereits am Vorabend wird dort der Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus verliehen.

Neues Fachmagazin mit audiovisuellem Ansatz

Ein zentrales Projekt des kommenden Jahres ist die Entwicklung eines neuen Branchenmagazins. Statt klassischer Printformate setzt das ACB auf ein audiovisuelles, dynamisches Kommunikationskonzept. „Unser Ziel ist es, ein Medium zu schaffen, das nicht nur informiert, sondern inspiriert – und dabei neue Wege der Kommunikation geht“, erklärt ACB-Geschäftsführerin Marie Lechner.

Das neue Format meetUP by ACB soll Austausch, Dialog und Begegnung fördern und unterschiedliche Perspektiven der Meetingindustrie sichtbar machen.

Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit stärken

Auch Nachhaltigkeit bleibt ein Kernanliegen des ACB. Der Verband bringt sich aktiv in die Weiterentwicklung der Umweltzeichen-Richtlinie UZ62 für Green Meetings & Green Events ein und unterstreicht damit sein Engagement für verantwortungsvolles Veranstalten. Parallel dazu sollen Kooperationen mit Branchenverbänden intensiviert werden, um Kompetenzen zu bündeln und gemeinsame Wirkung zu erzielen. „Es ist essenziell, dass wir als Branche zusammenstehen, voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen“, so Androsch-Holzer.

Quelle: Messe & Event Magazin

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CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS: Neues Kongressformat für urbane Seilbahnen erstmals in Frankreich

Mit CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS hat die Congress Messe Innsbruck, Veranstalterin der Weltleitmesse für alpine Technologien INTERALPIN, eine wegweisende Plattform für urbane Seilbahnlösungen geschaffen. Nach der erfolgreichen Premiere auf der INTERALPIN 2025 findet 3CS nun erstmals in Kooperation mit ALPEXPO im Rahmen der MOUNTAIN PLANET vom 21. bis 23. April 2026 in Grenoble, Frankreich, statt. Das zentrale Kongress- und Tagungsprogramm ist für den 22. April geplant. Ziel der Plattform ist der Austausch und die Wissensvermittlung für Hersteller, Verkehrsbetriebe, Behörden, Planungsbüros und politische Entscheidungsträger.

Die CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS reagiert auf den wachsenden internationalen Bedarf nach seilbahnbetriebenen Mobilitätslösungen im urbanen Raum. Beispiele wie La Paz, Mexico City oder die kürzlich eröffnete Seilbahn in Paris zeigen die Vorteile solcher Systeme. Die Congress Messe Innsbruck ist als Veranstalterin der INTERALPIN eng mit der Seilbahnbranche vernetzt. Die 3CS wurde daher erstmals 2025 im Rahmen der INTERALPIN in Innsbruck durchgeführt.

Einen weiteren Impuls setzt die Kooperation mit ALPEXPO, Veranstalter der MOUNTAIN PLANET, einer internationalen Fachmesse für Planung und Innovation in den Bergen. Künftig ist geplant, 3CS alternierend in Innsbruck und Grenoble durchzuführen.

Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck, betont: „Die INTERALPIN hat sich als Weltleitmesse für alpine Technologien etabliert und genießt das Vertrauen der Branche. Mit der neuen Veranstaltung und Marke CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS geben wir dem Thema urbane Seilbahnlösungen eine klare Struktur und eine internationale Bühne. Unser Ziel ist es, eine starke Marke zu etablieren, die dem wachsenden Interesse und Bedarf entspricht. Die Zusammenarbeit der Congress Messe Innsbruck mit ALPEXPO hat eine lange Tradition und wird nun erfreulicherweise durch die Kooperation für die City Cable Car Solutions 3CS vertieft. So kann die 3CS in Grenoble als Kongress-/Tagungsformat im Rahmen der MOUNTAIN PLANET den Austausch insbesondere in den französischsprachigen Märkten stärken.“

Auch Jérôme Riff, Geschäftsführer der ALPEXPO, sieht große Chancen: „Gemeinsam mit der INTERALPIN möchten wir dem zukunftsträchtigen Thema urbane Seilbahnlösungen eine globale Bühne bieten. Insbesondere die französischsprachigen Märkte können so bestens erreicht werden. Die Kooperation ermöglicht es uns, internationale Perspektiven rund um die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte zusammenzuführen. Ich freue mich sehr über diese neue Kooperation mit der Congress Messe Innsbruck.“

Internationale Kooperation

CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS wird von führenden Herstellern der Seilbahntechnologie wie Doppelmayr und der HTI Group unterstützt. Das Kongressformat soll als internationaler Treffpunkt für Experten, Unternehmen und Entscheidungsträger dienen. Durch die Partnerschaft von INTERALPIN und MOUNTAIN PLANET erhält die Plattform eine internationale Reichweite.

Die nächste Gelegenheit, CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS live zu erleben, bietet sich auf der MOUNTAIN PLANET vom 21. bis 23. April 2026 in Grenoble, mit dem Kongress- und Tagungsprogramm am 22. April.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026: Das nautische Highlight des Jahres

Von 26. Februar bis 1. März 2026 wird Tulln an der Donau erneut zum Zentrum der internationalen Wassersportszene. Mit rund 40.000 erwarteten Besuchern ist die Austrian BoatShow – BOOT TULLN die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse Österreichs sowie Zentral- und Osteuropas. Unter dem Motto „Erlebnis Wassersport“ präsentieren 300 Aussteller ein umfassendes Angebot für Einsteiger, Profis und passionierte Wassersportfans.

Die Austrian BoatShow – BOOT TULLN gilt als Bühne für exklusive Neuheiten und technologische Innovationen im Bootsbau. Besonders im Fokus steht 2026 erneut die Elektromobilität am Wasser. Die Messe zeigt eines der größten Angebote an Elektrobooten und modernen Antriebstechnologien der Branche. Nationale und internationale Top-Hersteller wie Boesch, Frauscher, Marian, Niula, Stickl, Corsiva, Pehn, Lasai, Alfastreet und Kaiser präsentieren die Zukunft des emissionsfreien Bootfahrens.

Motorboote, Motoryachten und RIBs

In Niederösterreichs größter Messehalle (Halle 3) erwartet die Besucher ein beeindruckender Überblick über Motorboote, Motoryachten, Sport- und Wasserskiboote, Arbeitsboote und Verdränger. Renommierte Runabout-Hersteller wie Frauscher, Marian und Kaiser sind ebenso vertreten wie Cruiser von Parker, Ranieri und Quicksilver. Bayliner, Karel, Malibu, Mastercraft, Regal und Tigé zeigen eine attraktive Auswahl an Sportbooten. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche RIBs namhafter Marken wie Highfield, Barracuda, Bura, Marlin und SuperRib.

Segeln, Ausbildung und Nachwuchsförderung

Auch Segelbegeisterte kommen auf der BOOT TULLN voll auf ihre Kosten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Neueinsteigern. Der Österreichische Segelverband sowie zahlreiche Klassenvereinigungen informieren über Segelausbildung, Nachwuchsförderung, Trainingsmöglichkeiten sowie nationales und internationales Regattasegeln und präsentieren ihre aktuellen Boote.

Tourismus, Charter und Traumdestinationen

Die Halle 4 steht ganz im Zeichen von Tourismus und Charter. Besucher finden hier ein breites Angebot an Charter- und Bootsurlauben sowie umfassende Informationen zu Revieren in ganz Europa. Ob Hausboot, Segelboot, Katamaran oder Motorboot – neben Kroatien präsentieren sich auch Italien, Griechenland und viele weitere Destinationen mit ihren Marinas und Inselwelten.

Tauchen, Funsport und Zubehör

Als Österreichs Tauchmesse Nr. 1 bietet die BOOT TULLN ein umfangreiches Angebot rund um den Tauchsport – von Ausrüstung über Unterwasserkameras bis hin zu exklusiven Tauchreisen. Ein Schnuppertauchbecken lädt dazu ein, selbst abzutauchen und das Hobby kennenzulernen. Ergänzt wird das Messeangebot durch einen großen Zubehörbereich mit Bootsausrüstung, Elektronik, Motoren, Funktionsbekleidung sowie Trendsportarten wie Stand-Up-Paddling, Wasserski, Windsurfen, Wingfoilen, Kanus und Kajaks.

Informative Vorträge und neue Specials

Mit über 160 Vorträgen und Workshops an allen Messetagen bietet die Austrian BoatShow – BOOT TULLN ein besonders umfangreiches Rahmenprogramm. Themen wie Sicherheit an Bord, Hafenmanöver, Gebrauchtbootkauf, Versicherungen, Wetterextreme im Mittelmeer, neue Reiseziele oder praktische Spließkurse sorgen für fundierte Information und Inspiration.

Neu im Programm ist der Club Day am Freitag für Wassersportprofis mit Ausweis oder Lizenz. Am Sonntag findet erstmals der Young Generation Day für alle 15- bis 25-Jährigen statt.

Facts: Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026

  • Messe Tulln, Messegelände 1, 3430 Tulln an der Donau
  • Öffnungszeiten:
    Donnerstag, 26. Februar bis Samstag, 28. Februar 2026: 10.00–18.00 Uhr
    Sonntag, 1. März 2026: 10.00–17.00 Uhr
  • Eintrittspreise:
    Erwachsene: EUR 15,00
    Senioren- und Studentenkarte: EUR 13,00
    Kinder (6–15 Jahre): EUR 4,00
    Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
    Gruppenkarte (ab 20 Personen): EUR 13,00
    Online-Ticket Erwachsene: EUR 14,00
    Online-Ticket Kinder: EUR 3,00
  • Weitere Informationen und ermäßigte Tickets unter: www.boot-tulln.at

Quelle: Messe & Event Magazin

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