Nachhaltigkeitsberichterstattung: Wie es jetzt weitergeht

Nachhaltigkeitsberichterstattung: Wie es jetzt weitergeht

Der europäische Gesetzgebungsprozess zur Vereinfachung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ist abgeschlossen. Just ein Jahr nach der Ankündigung des sogenannten Omnibus-I-Pakets hat Brüssel den verabschiedeten Gesetzestext im Amtsblatt der EU veröffentlicht.  

Eine der zentralen Änderungen – auch für die deutsche Messewirtschaft relevant – betrifft die Schwellenwerte für die Berichtspflicht im Rahmen der CSRD: Sie gilt künftig nur noch für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und einem Jahresnettoumsatz über 450 Millionen Euro. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie nun bis März 2027 in nationales Recht umsetzen.  

Fertigstellung der ESRS

Nach der Schaffung des legislativen Rahmens liegt der Fokus der Regulierung nun auf dem Umfang der Berichtsstandards. Im Falle der berichtspflichtigen Unternehmen sind dies die European Sustainability Reporting Standards (ESRS), die von der EFRAG Ende 2025 überarbeitet wurden. Neben einer deutlichen Kürzung der Textlänge wurde die Anzahl der erforderlichen Datenpunkte um 60 Prozent reduziert. Nach der Prüfung durch die Kommission sollen die ESRS von den Ko-Gesetzgebern sowie von Finanzmarktakteuren wie die Europäische Zentralbank (EZB) und Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) bestätigt werden und eine öffentliche Konsultation durchlaufen, bevor sie voraussichtlich im Sommer 2026 per delegiertem Rechtsakt verankert werden.

Rolle des VSME 

Durch den Omnibus-Prozess unterliegen künftig deutlich weniger Unternehmen der Berichtspflicht nach der CSRD. Der für kleine und mittlere Unternehmen entwickelte VSME-Standard wird damit erwartungsgemäß zum zentralen Rahmen für freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung werden und für eine größere Zielgruppe Anwendung finden. Auch der VSME muss zunächst eine Konsultationsphase in der EU durchlaufen.  

Dem künftigen Standard kommt eine wichtige Rolle zu: Als eine Art Schutzschild soll er nachhaltigkeitsbezogene Anfragen von Stakeholdern – vor allem seitens berichtspflichtiger Geschäftspartner sowie Banken – begrenzen. Eine der Voraussetzungen dafür ist, dass ESRS und VSME gut aufeinander abgestimmt sind und die nachhaltigkeitsbezogene Regulierung für Real- und Finanzwirtschaft synchronisiert wird.

Branchenspezifische Unterstützung durch den AUMA 

Seit Anfang März steht ein Online-Template für die VSME-Berichte des deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) den Unternehmen kostenfrei zur Verfügung. Auf der DNK-Plattform werden in Kürze branchenspezifische Hinweise zu sehen sein, die AUMA und die Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft fwd: im Dialog mit ihren Mitgliedern erarbeitet haben. Die beiden Verbände arbeiten derzeit zudem an einem Orientierungspapier für die Messe- und Veranstaltungswirtschaft, das der freiwilligen Berichterstattung nach dem VSME gewidmet ist. 

 

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Quelle: AUMA News

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Messe Friedrichshafen: Wirtschaftsschub durch Messen

Messe Friedrichshafen: Wirtschaftsschub durch Messen

Eine aktuelle Prognos-Studie bestätigt: Die Messe Friedrichshafen zählt zu den wichtigsten Wirtschaftstreibern der Region. Ihre Veranstaltungen erzeugen deutschlandweit 519 Millionen Euro Umsatz – davon bleiben 230 Millionen Euro im Bodenseekreis und 115 Millionen Euro im übrigen Baden-Württemberg. Besonders deutlich zeigt sich die regionale Verankerung: 56 Prozent der direkten Ausgaben von Besuchenden und Ausstellern fließen unmittelbar in den Bodenseekreis.
Durch die Messeaktivitäten werden jährlich rund 4.800 Arbeitsplätze gesichert, fast die Hälfte davon in der Region. Auch der Tourismus profitiert erheblich: Ein durchschnittliches Messejahr bringt 230.000 Übernachtungen im Bodenseekreis sowie weitere 35.000 Übernachtungen im Land.

Die Studie weist zudem 98 Millionen Euro Steuereinnahmen aus, wovon 11 Millionen Euro direkt an die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis gehen. Von den restlichen Mittel profitieren das Land Baden-Württemberg, die übrigen Bundesländern und der Bund.

Dienstleistungsbranchen wie Messeleistungen, Handel und Gastgewerbe zählen zu den größten Gewinnern. Besuchende geben pro Messebesuch im Durchschnitt 260 Euro aus, Aussteller investieren im Schnitt 46.000 Euro pro Unternehmen. Vor allem kleine und mittlere Aussteller tragen überdurchschnittlich zur regionalen Wertschöpfung bei.

„Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie stark die Messe Friedrichshafen zur wirtschaftlichen Stabilität und Attraktivität des Standorts beiträgt“, betont Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Unsere Veranstaltungen stärken Wertschöpfungsketten und sind ein unverzichtbarer Motor für die Region.“

Die Untersuchung basiert auf umfangreichen Befragungen von Besuchenden und Ausstellern der Jahre 2024 und 2025. Laut AUMA trägt die deutsche Messewirtschaft jährlich mit rund 30 Milliarden Euro wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei.

Weitere Informationen: https://www.messe-friedrichshafen.de

 

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Quelle: AUMA News

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Auftakttreffen: Neues ISO-Gremium startet Arbeit

Auftakttreffen: Neues ISO-Gremium startet Arbeit

Die internationale Veranstaltungswirtschaft strebt an, mehr Standards für Veranstaltungen aller Art zu schaffen. Dazu gab es Ende Februar 2026 ein Treffen des neu gegründeten ISO Technical Committees 354 in Paris. Vertreten waren zahlreiche Nationen und unterschiedliche Branchen aus der internationalen Veranstaltungswirtschaft, mit einer besonders starken Beteiligung aus Asien. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA war vom Deutschen Institut für Normung (DIN) als Experte in das neue Normierungsgremium entsendet worden, teilgenommen hat Barbara-Maria Lüder, Managerin Recht.

Unter Leitung des Vorsitzenden, Chris Skeith, OBE, Geschäftsführer des Weltmesseverbands UFI, einigte sich das Gremium darauf, den Geltungsbereich bewusst sehr weit zu fassen. Entsprechend wurde auch der Name des Committees schlicht auf „Events“ verkürzt. Damit ist ein sehr breites Spektrum potenzieller Normungsvorhaben eröffnet, dessen konkrete Ausgestaltung noch offen ist. Diskutiert wurden unter anderem Arbeiten an Standards zum Abfallmanagement bei Messen, Crowd Management bei Events sowie zu Gesundheits- und Sicherheits-Fragen im Messebau. Ob und in welcher Form diese Themen tatsächlich in Normungsprojekte überführt werden, wird sich erst im weiteren Verlauf zeigen – vorausgesetzt, es finden sich hierfür Mehrheiten im international heterogen besetzten Gremium.

Der AUMA bringt die Perspektive der deutschen Messewirtschaft in einen Prozess ein, der von sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Interessen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund ist die aktive Begleitung der Arbeiten in dem Normungsgremium ein wichtiger Schritt, um Entwicklungen frühzeitig einordnen und mitgestalten zu können.

 

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Spanische Hofreitschule: Alexandra Kaszay wird neue Geschäftsführerin

Die Spanische Hofreitschule bekommt eine neue Führung: Der Aufsichtsrat hat Mag. Alexandra Kaszay zur Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber GöR bestellt. Sie übernimmt die Funktion mit 1. April 2026 und verantwortet künftig neben der Hofreitschule auch das Lipizzanergestüt Piber sowie das Trainingszentrum Heldenberg.

Bundesminister Norbert Totschnig bedankt sich zunächst für die interimistische Leitung: „Ich danke Sektionschefin a.D. und Bundesministerin a.D. DI Maria Patek für die professionelle interimistische Geschäftsführung. Mit der Bestellung von Mag. Alexandra Kaszay legen wir den Grundstein für ein neues Kapitel. Sie bringt die entscheidenden Qualifikationen für ihre Aufgabe als Geschäftsführerin mit, wie eine langjährige Führungserfahrung, hervorragende fachliche Eignung sowie Branchenerfahrung in den Bereichen Tourismus und Veranstaltungsmanagement.“

Weiter betont Totschnig: „Ich habe Vertrauen, dass der Aufsichtsrat mit Alexandra Kaszay eine exzellente Wahl getroffen hat und wünsche ihr viel Erfolg im Sinne einer guten Zukunft für die Spanische Hofreitschule. Unser Ziel ist klar: Die Spanische Hofreitschule soll sich wieder voll auf das konzentrieren können, wofür sie international geschätzt wird – die Zucht der Lipizzaner, den Erhalt der klassischen Reitkunst und die Bewahrung des einzigartigen UNESCO Weltkulturerbes.“

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Enzinger verweist auf die Bedeutung der Institution: „Die Spanische Hofreitschule hat vor geraumer Zeit ihr 450 Jahr Jubiläum glanzvoll gefeiert und in ihrer Geschichte und Gegenwart auch bewegte Zeiten zu meistern gehabt. Der Aufsichtsrat hat sich daher mit großer Verantwortung für einen professionell unterstützten und voll transparenten Auswahlprozess entschieden. Prioritäre Kriterien für die Auswahl durch den Aufsichtsrat waren Expertise in der Führung von Unternehmen, Erfahrung im Veranstaltungsmanagement, Verständnis für das historische Erbe Österreichs und Sensibilität für das Tierwohl. Ich werde Alexandra Kaszay mit meiner langjährigen reiterlichen Erfahrung bestmöglich in fachlicher Hinsicht unterstützen und blicke voller Zuversicht auf das kommende 500 Jahr Jubiläum der Spanischen Hofreitschule.“

Die designierte Geschäftsführerin selbst erklärt: „Es gilt die Reputation der Spanischen Hofreitschule zu stärken und als kulturelle Visitenkarte Österreichs sowohl finanziell als auch personell und organisatorisch gut für die Zukunft aufzustellen.“

Langjährige Erfahrung im Event- und Kongressbereich

Alexandra Kaszay verfügt über umfassende Führungserfahrung im internationalen Veranstaltungsmanagement. Mehr als zehn Jahre war sie Alleingeschäftsführerin der HOFBURG Vienna. Davor war sie rund 15 Jahre in leitenden kaufmännischen Funktionen im Top-Management tätig. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in Strategie, Finanzen, Controlling und Organisationsentwicklung.

Kaszay studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Außenhandel und Internationales Wirtschaftsrecht und verfügt zudem über eine technische Matura im Bereich Kunststofftechnik. Weitere berufliche Stationen waren unter anderem Lauda Air, Sony DADC Austria und Ernst & Young.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Richtfest für Erweiterung der Mack-Pyramide in Monheim am Rhein

Der Erweiterungsbau der ikonischen Mack-Pyramide in Monheim am Rhein hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mit der Montage der zentralen tragenden Stahlstruktur hat die NÜSSLI am 8. März gemeinsam mit Projektpartnern Richtfest gefeiert – pünktlich zum 95. Geburtstag des Künstlers Heinz Mack.

Das Projekt schreitet planmäßig voran. Durch die jüngst montierte Stahlstruktur prägt die entstehende Doppelpyramide bereits jetzt sichtbar das Stadtbild von Monheim am Rhein.

Architektonisch anspruchsvoller Erweiterungsbau

Als Totalunternehmer verantwortet NÜSSLI die Umsetzung des Bau- und Kulturprojekts. Der Erweiterungsbau ergänzt die bestehende Mack-Pyramide um zusätzliche Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunst und setzt zugleich ein markantes architektonisches Zeichen.

Die Konstruktion zeichnet sich durch eine anspruchsvolle Geometrie, hohe gestalterische Anforderungen und eine komplexe statische Umsetzung aus.

Doppelpyramide nimmt Gestalt an

Der Baufortschritt verläuft nach Plan: Anfang Februar wurden rund um das Bauwerk die tragenden Stützen montiert. Ein weiterer technischer Höhepunkt folgte am 23. Februar 2026: Zwei Mobilkrane mit einer Tragkraft von jeweils 700 Tonnen setzten die großen Fachwerkträger ein.

„Das Einsetzen der großen Fachwerkträger war ein präzises Zusammenspiel von Technik, Planung und Erfahrung. Architektonisch anspruchsvolle Sonderbauten wie diese kennen wir gut – auf diversen Weltausstellungen haben wir gelernt, außergewöhnliche Formen und komplexe Konstruktionen in die Realität umzusetzen. Genau dieses Know-how kommt bei der Mack-Pyramide nun in vollem Umfang zum Tragen“, sagt Udo Baader, Leiter Projektmanagement Special Projects.

Beim Richtfest stand vor allem die Stahlkonstruktion im Mittelpunkt, die einen zentralen Bestandteil des komplexen Sonderbaus bildet.

Richtfest im Zeichen des 95. Geburtstags von Heinz Mack

Das Richtfest fiel bewusst auf den 8. März und damit auf den 95. Geburtstag des Künstlers Heinz Mack, Namensgeber und prägende Figur des Projekts. Der Künstler war persönlich vor Ort.

„Bewundernswert und sehr professionell, vor allem diese Stahlkonstruktionen“, urteilte er über den Aufbau. „So ganz vorstellen kann ich es mir trotz aller Pläne aber noch nicht. Hauptsache der Lichteinfall bleibt erhalten.“

Der Lichteinfall ist ein wesentlicher Bestandteil seines Kunstwerks im Inneren der Pyramide. „Ich bin gespannt, und ich freue mich“, erklärte Mack.

Eröffnung für 2027 geplant

Mit dem Richtfest beginnt schrittweise der Übergang in die nächsten Bauphasen. Ziel ist es, das Bauwerk seiner finalen Funktion als Ausstellungs- und Kulturraum näherzubringen und die visionäre Architektur der Mack-Pyramide vollständig zur Geltung zu bringen.

Die Eröffnung des Erweiterungsbaus ist für Juni 2027 vorgesehen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Energiesparmesse 2026: Deutlicher Aufschwung und starke Signale für Energie, Bau und Mobilität

Mit 23.006 Fachbesuchern und insgesamt 82.000 Besuchern hat die Energiesparmesse 2026 ihre Bedeutung als zentraler Branchentreffpunkt eindrucksvoll bestätigt. Besonders der Mittwoch knüpfte wieder an das hohe Niveau vergangener Jahre an und brachte ein deutliches Plus bei den Fachbesuchern.

Von Ausstellerseite wurde dabei nicht nur die Anzahl, sondern vor allem die hohe Qualität der Fachbesucher aus allen Bundesländern sowie der privaten Bauherren und Sanierer hervorgehoben. Mit zahlreichen neuen Themen, Gemeinschaftsausstellungen, Sonderschauen und inhaltlichen Schwerpunkten zeigte die Fachmesse zudem, dass sie ihren Entwicklungskurs konsequent fortsetzt.

Klare strategische Ausrichtung durch den Fachbeirat

Im Rahmen der Messe fand auch die erste Sitzung des neu formierten Fachbeirates der Energiesparmesse statt. Vertreter der zentralen Stakeholder aus Energie, Heizung und Sanitär bestätigten geschlossen den Messeerfolg und die strategische Ausrichtung der Veranstaltung als führende Plattform für Installation, Energie und Gebäudetechnik in Österreich.

Der Fachbeirat zog ein sehr positives Resümee der Fachtage und entwickelte zahlreiche Ideen für die strategische Weiterentwicklung der Messe, des Rahmenprogramms sowie zusätzlicher Side-Events. Ziel ist es, gemeinsam mit der Branche innovative Impulse Schritt für Schritt umzusetzen.

Fachmesse mit internationaler Strahlkraft

Ein starkes inhaltliches Fundament bildeten erneut die World Sustainable Energy Days des OÖ Energiesparverbands mit mehr als 650 internationalen Teilnehmern aus über 60 Ländern. Damit wurde Wels einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Energiewende.

Dr. Gerhard Dell, Geschäftsführer des OÖ Energiesparverbands, betonte die enge Verzahnung von Konferenz und Messe: „Mit den ‚World Sustainable Energy Days‘ hat der OÖ Energiesparverband erneut internationale Maßstäbe gesetzt: Über 650 Teilnehmer:innen aus aller Welt kamen nach Wels, um sich über konkrete Lösungen für die Energiezukunft auszutauschen. Das Erfolgsrezept: Fachkonferenz und Energiesparmesse greifen nahtlos ineinander. Strategischer Austausch trifft auf konkrete, sofort umsetzbare Lösungen.“

Besonders stark nachgefragt waren produktunabhängige Beratungen zu Förderungen, Solarstromspeichern, Energiegemeinschaften sowie zur Kombination von Photovoltaik und Elektromobilität.

Treffpunkt der Branche

Neben der Information über Neuheiten und Trends nutzten Branchenvertreter die Messe intensiv zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Dazu trugen auch zahlreiche Abendveranstaltungen und Netzwerktreffen bei.

Wichtige Treffpunkte waren unter anderem die Gemeinschaftsstände der Bundesinnung mit OaseBad und Zukunftsforum SHL, der VIZ-Partnerstand des Verbands der Installationszulieferindustrie sowie das Kompetenzzentrum Wärmepumpe des Verbands Wärmepumpe Austria, das sich zu einem stark frequentierten Anziehungspunkt für Fachpublikum und Endkunden entwickelte.

Neue Messehalle 22 als sichtbares Zeichen der Weiterentwicklung

Mit der neuen Messehalle 22 erhielt der Bau-Bereich eine moderne und nachhaltige Heimat. Die Halle im Niedrigstenergiestandard überzeugte Aussteller wie Besucher gleichermaßen.

Die positive Stimmung spiegelte sich auch in der Besucherstruktur wider: Bauinteressierte informierten sich intensiv über Baustoffe, Fenster, Dachsysteme, Fertighäuser, Innenausstattung und Smart-Home-Lösungen. Viele Unternehmen berichteten, dass Besucher gezielt zur Entscheidungsfindung nach Wels gekommen seien – ein klares Signal für Investitionsbereitschaft.

Erfolgreiche Premiere der E-CAR Days

Ein starkes Zukunftssignal setzte die Energiesparmesse mit der Premiere der E-CAR Days in Halle 21. Namhafte Marken und Autohäuser präsentierten aktuelle Elektrofahrzeuge, während Fachaussteller Lösungen rund um Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und die Kombination von Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität vorstellten.

Besonders gefragt waren Beratungen zu Fördermöglichkeiten, Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus sowie zur Kombination von PV-Anlagen und Elektroautos. Die hohe Besucherfrequenz und zahlreiche qualifizierte Gespräche bestätigten das steigende Interesse an Elektromobilität.

Persönliche Beratung als Erfolgsfaktor

Viele Aussteller betonten, dass die Energiesparmesse eine der effektivsten Plattformen sei, um innerhalb kurzer Zeit mit vielen qualifizierten Kontakten ins Gespräch zu kommen. Das direkte Feedback von Endkunden und Fachpartnern sowie das Netzwerken innerhalb der Branche bleiben zentrale Stärken der Messe.

Die Kombination aus Fachbesuchertagen und Publikumstagen erwies sich erneut als Erfolgsmodell. Installateure, Planer, Energieberater und Entscheidungsträger nutzten die Veranstaltung ebenso intensiv wie private Bauherren, die konkrete Investitionsentscheidungen vorbereiteten.

Klare Impulse für die Branchen

Die Energiesparmesse 2026 hat deutlich gezeigt, dass sich Energie-, Bau- und Gebäudetechnikbranche wieder im Aufschwung befinden. Hohe Besucherzahlen, zahlreiche Projektanfragen sowie eine starke Präsenz junger Bauherren und Sanierer unterstreichen die Relevanz der Messe als Entscheidungsplattform.

Mit der Premiere der E-CAR Days, der neuen Halle 22 sowie einem breit gefächerten Fach- und Rahmenprogramm setzte die Energiesparmesse starke Impulse für nachhaltiges Bauen, effiziente Energietechnik und zukunftsorientierte Mobilität.

Veranstalter zieht positive Bilanz

Dir. Mag. Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels, zieht eine positive Bilanz: „Die Energiesparmesse 2026 war ein starkes Signal für den Aufschwung in der Bau- und Energiebranche. Über 82.000 Besucherinnen und Besucher zeigen eindrucksvoll, welche Relevanz diese Messe als Entscheidungsplattform hat. Besonders erfreulich war für uns die hohe Qualität der Gespräche: Viele junge Häuslbauer und Sanierer kamen mit konkreten Projekten nach Wels und nutzten die Messe gezielt zur Vorbereitung ihrer Investitionen.“

Zur neuen Bauhalle ergänzt er: „Mit der Eröffnung der neuen Halle 22 haben wir dem Bau-Bereich eine moderne, nachhaltige Heimat gegeben und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für die Weiterentwicklung des Messestandortes gesetzt. Die positive Resonanz der Aussteller bestätigt diesen Schritt.“

Auch die neue Mobilitätsplattform soll weiter ausgebaut werden: „Die erfolgreiche Premiere der E-CAR Days hat das Messekonzept ideal ergänzt. Elektromobilität ist ein integraler Bestandteil der Energiewende – und genau diese Vernetzung von Energie, Gebäude und Mobilität macht die Energiesparmesse so einzigartig. Wir werden diesen Bereich in den kommenden Jahren konsequent weiter ausbauen.“

Nächster Termin

Die nächste Energiesparmesse findet im März 2027 statt:

  • 3.–5. März 2027: SHK-Fachtage

  • 4. März 2027: Bau-Fachtag

  • 5.–7. März 2027: Publikumstage

Die Aussteller blicken bereits mit Zuversicht auf die kommende Ausgabe und sehen die Messe weiterhin als wichtigen Impulsgeber für die Branche.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Premiere der all about automation in Wels: Starkes Ausstellerfeld und umfassender Service

Mit der ersten Ausgabe der all about automation in Wels etabliert sich am 20. und 21. Mai 2026 in der Messe Wels die ausstellerstärkste Fachmesse für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung in Österreich. Neben einem breit aufgestellten Ausstellerfeld setzt der Veranstalter Easyfairs auf ein besonders komfortables Besuchererlebnis mit umfangreichen Inklusivleistungen und digitalen Services.

Die österreichische Automatisierungsindustrie präsentiert sich in Wels in ihrer gesamten Bandbreite. Anbieter aus den Bereichen Steuerungs- und Antriebstechnik, Sensorik, Safety, Robotik und Bildverarbeitung, Industrial Software, IIoT- und Edge-Lösungen sowie Schaltschrank- und Verbindungstechnik zeigen ihre aktuellen Entwicklungen.

Neben international tätigen Technologieführern sind zahlreiche in Österreich ansässige Systemintegratoren, Engineering-Dienstleister und Schaltschrankbauer vertreten. Sie bieten maßgeschneiderte Lösungen für Maschinenbau, Anlagenbau und produzierende Industrie. Damit vereint die Messe sowohl die „großen Namen“ der Automatisierung als auch regional verankerte Umsetzungspartner und schafft für Fachbesucher ein in dieser Breite bislang nicht verfügbares Angebot an Komponenten, Systemen, Software und Dienstleistungen.

Kooperationspartner der Messe ist Automate Upper Austria, die Initiative von Business Upper Austria, der Standortagentur des Landes Oberösterreich, für intelligente, automatisierte und digitalisierte Produktion. Weitere Partnerschaften bestehen mit der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. sowie mit dem auf Fach- und Führungskräfte ausgerichteten Branchenevent automation forum.

Komplettes Servicepaket für Besucher

Der Besuch der Messe ist für von Ausstellern, Veranstalter oder Partnern eingeladene Fachbesucher kostenfrei. Das reguläre Tagesticket kostet 25 Euro. Dafür erhalten Besucher ein umfassendes Servicepaket, das neben dem Zugang zur Messe mit rund 250 Ausstellern auch alle Vorträge auf der Talk Lounge in der Halle umfasst.

Darüber hinaus stehen kostenlose Snacks und Getränke auf zentralen Kommunikationsflächen in der Messehalle bereit. Kostenfreie Parkplätze direkt am Messegelände sowie die Nutzung der Messe-App mit Networking-Funktion sind ebenfalls inkludiert. So können Besucher ihren Messetag ohne zusätzlichen Aufwand für Verpflegung oder Services planen und sich ganz auf Inhalte, Gespräche und Lösungsfindung konzentrieren.

Digitale Tools für Planung und Networking

Eine zentrale Rolle spielt die Messe-App, die Besucher vor, während und nach der Veranstaltung begleitet. Sie bündelt alle relevanten Informationen, unterstützt bei der Planung des Messetages und bietet persönliche Networking-Empfehlungen.

Ergänzt wird das digitale Angebot durch den Smart Badge. Jeder registrierte Besucher erhält beim Einlass einen Besucherausweis mit integriertem RFID-Chip. Durch das Scannen des Badges an den Lesegeräten der Stände werden Kontaktdaten digital hinterlegt und Produktinformationen der Aussteller gesammelt – ganz ohne Prospekte mitzunehmen. Nach der Messe erhalten Besucher automatisch eine Übersicht über alle kontaktierten Aussteller und gesammelten Informationen per E-Mail, was Nachbereitung und internen Austausch erleichtert.

Effizientes Messekonzept für Fachanwender

Die all about automation in Wels richtet sich gezielt an Entscheider und Fachanwender aus Industrie, Maschinen- und Anlagenbau sowie dem produzierenden Gewerbe. Angesprochen werden unter anderem Entwicklungs-, Konstruktions-, Projekt- und Abteilungsleiter, Automatisierungsingenieure, Elektroplaner, Systemintegratoren sowie Mitglieder der Geschäfts- und Werksleitung.

Kompakte Wege in der neuen Halle 22 der Messe Wels, ein breites Ausstellerfeld, inkludierte Services sowie digitale Tools wie Messe-App und Smart Badge sollen den Messebesuch besonders effizient gestalten.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Internationale Präsenz ausgebaut: mac. brand spaces kooperiert mit Kastone

Die Live-Kommunikationsagentur mac. brand spaces baut ihre internationale Präsenz weiter aus. Das Unternehmen aus Langenlonsheim hat eine strategische Partnerschaft mit der chinesischen Live-Marketing-Agentur Kastone vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist die Betreuung international agierender chinesischer Großkonzerne sowie deren europäischer Tochtergesellschaften.

„Mit Kastone bündeln wir unsere Kompetenzen, um Marken- und Messekonzepte für chinesische Unternehmen erfolgreich in den europäischen Markt zu übersetzen und gleichzeitig hochwertige Standards in Gestaltung, Technologie und Umsetzung sicherzustellen“, sagt Stefan Trieb, CEO von mac.

Kastone mit Hauptsitz in Shenzhen zählt zu den größten Live-Marketing-Agenturen Chinas und verfügt über ein globales Servicenetz. Zu den betreuten Marken gehören unter anderem BYD, TCL und Alibaba.

„Als eines der prägenden Unternehmen im chinesischen Messe- und Eventbau kennen wir die Erwartungen unserer Kunden und die Dynamik unseres Marktes sehr genau”, ergänzt Qu Huiping, President von Kastone. „Für den Schritt nach Europa haben wir uns bewusst für mac entschieden – ein Partner, der dort seit Jahren Maßstäbe setzt. Gemeinsam verbinden wir führende Expertise aus China mit tiefem europäischen Marktverständnis.“

mac. brand spaces gehört zu den international führenden Unternehmen der Live-Kommunikation in Deutschland und bringt in die Partnerschaft insbesondere seine Erfahrung in der Konzeption, Planung und Realisierung von Marken- und Messeauftritten in Europa ein. Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen deckt die gesamte Leistungspalette moderner Live-Kommunikation ab – von der Konzeption bis zur Umsetzung von Präsenz- und Digitalformaten. Niederlassungen bestehen unter anderem in Frankfurt, München, Stuttgart, Wien, Singapur und Shanghai.

Im Rahmen der Kooperation übernimmt mac die Umsetzung von Messe- und Markenauftritten für Kastone-Kunden in Europa. Zudem unterstützt das Unternehmen den Aufbau und Betrieb des europäischen Vertriebsstandorts Ambrosius Kastone Europe. Parallel richtet mac ein eigenes Verbindungsbüro bei Kastone in Shenzhen ein, um Projekte frühzeitig zu begleiten und die Abstimmung zwischen den internationalen Teams zu stärken.

„Viele chinesische Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Marken in Europa nicht nur sichtbar, sondern kulturell anschlussfähig zu positionieren“, sagt Katja Sassi-Bucsit, Director International Growth von mac. “Kastone und mac werden ihre cross-kulturellen Projekte aus beiden Perspektiven heraus entwickeln und umsetzen – strategisch, gestalterisch und operativ.“

Die langfristig angelegte Partnerschaft soll Kunden eine integrierte Betreuung bieten – von der strategischen Markenkommunikation über Messekonzepte bis hin zur Umsetzung vor Ort. Beide Unternehmen verstehen die Kooperation als Plattform für nachhaltige internationale Live-Kommunikationsprojekte zwischen Europa und China.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Dritte Ausgabe bestätigt: EUROVINO festigt Position als wichtige Plattform für den Weinmarkt

Die Fachmesse EUROVINO hat sich bei ihrer dritten Ausgabe erneut als bedeutender Treffpunkt für die Weinbranche aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum erwiesen. Über 500 Ausstellende sowie Fachbesucher aus Handel, Gastronomie und Hotellerie kamen in die Messe Karlsruhe. In persönlicher Atmosphäre entstanden Gespräche, neue Geschäftskontakte und Möglichkeiten zur Vertiefung bestehender Partnerschaften.

„Die dritte Ausgabe der EUROVINO zeigt mit ihrer wachsenden Teilnehmerzahl sowie gestiegener Reichweite in Deutschland und dem benachbarten Ausland, dass sie einen festen Platz in der Branche einnimmt“, erklärt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, und ergänzt: „Wir haben mit der EUROVINO eine Plattform geschaffen, die mit ihrer Angebotsbreite Erzeuger dabei unterstützt, sowohl Klassiker als auch Neu-Entdeckungen zu präsentieren. Besuchende können damit vor Ort ihre Wein-Sortimente innovativ und qualitätsvoll gestalten und optimieren. Darin zeigt sich auch die hohe Relevanz von Messen – sie bieten innerhalb ihres Marktes eine exzellente Möglichkeit, das jeweilige Kundensegment individuell und proaktiv zu gestalten.“

Erstaussteller Thomas Männle, Inhaber Schwarzwaldweingut Andreas Männle, hat bereits für die EUROVINO-Ausgabe 2027 gebucht und betont in diesem Kontext: „Messen wie die EUROVINO sind wichtig, um neue Märkte zu erschließen, Neukunden kennenzulernen und zu gewinnen, aber auch Bestandskunden zu halten, zu beraten. Wir nutzen Messen auch intensiv fürs Netzwerken.“ Und Lars Auerbeck, Vertriebsleiter bei Ardau Weinimport, ergänzt: „Man hört bei unseren Kundengesprächen heraus, dass ein Aufschwung spürbar ist. Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Endverbraucherinnen und -verbraucher zu erreichen.“

EUROVINO greift Bedürfnisse der Branche auf

Die EUROVINO reagiert zudem auf Bedürfnisse der Branche und entwickelt ihre Formate kontinuierlich weiter. „Wir legen großen Wert auf den individuellen Austausch mit der Branche. Die dabei identifizierten Bedürfnisse fließen direkt in die Ausgestaltung der EUROVINO ein. Das äußert sich beispielsweise in einem fairen Preis/Leistungsverhältnis und der Weiterentwicklung unserer Formate und Services“, stellt David Köhler, Projektleiter der EUROVINO, heraus.

Ein Beispiel dafür ist die Wine Experience, die Verkostungszone der Messe. Dort konnten Fachbesucher exklusive Weine entdecken und verkosten – darunter auch selten verfügbare Produkte. Digitale Ausschankautomaten ermöglichten eine moderne Verkostung, während Live-Tastings durch Aussteller zusätzliche Einblicke boten. Das Format wurde von Teilnehmern als wertvoller Bestandteil der Messe wahrgenommen, da es Raum für unverbindliche Entdeckungen und gezielte Geschäftsanbahnung bietet.

„Die Wine Experience finde ich gelungen, weil man hier probieren kann, ganz ohne Druck oder Erwartungshaltung. Dabei habe ich neue Weine entdeckt, notiert und dann den zugehörigen Anbietenden aufgesucht“, erklärt Jessica Halliday von erstRebenswert, Weinhandel und Vinothek aus Bad Soden-Salmünster. Stefan Schwarz, Vertriebsleiter des Weinguts Nik Weis St. Urbans-Hof, bekräftigt dies: „Ich hatte Besuchende bei mir, die gezielt über den Wein, den sie in der Wine Experience probiert haben, auf meinen Stand aufmerksam geworden sind. Das Format der Wine Experience finde ich sehr gewinnbringend.“

Ein digitaler Weinguide ergänzt das Messeangebot und umfasst mittlerweile über 4.000 Produkte. Er dient Ausstellern als zusätzlicher Präsentationskanal und Besuchern als Recherche- und Planungstool. Damit unterstützt die EUROVINO die Vorbereitung und Nachbereitung der Messe und stärkt die Vernetzung zwischen Anbietern und Fachpublikum.

EUROVINO als Bühne für Politik und Branchenverbände

Auch die politische Dimension der Veranstaltung blieb sichtbar. Beim Spitzengespräch und einem Rundgang über die Messe fand ein Austausch zwischen Vertretern der Weinbranche und Politik statt. Der Besuch des Schirmherrn der Messe, Peter Hauk, unterstreicht die Bedeutung der EUROVINO für den Weinstandort Baden-Württemberg und darüber hinaus. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurden zudem Förderprojekte vorgestellt, die den Weinbau unterstützen sollen. Vertreter von Weinbauverbänden und Politik betonten dabei die Relevanz gemeinsamer Initiativen zur Stärkung der Branche.

„Der Besuch und die Schirmherrschaft von Minister Hauk bestätigt die Relevanz der EUROVINO und der hier platzierten Themen, gleichzeitig unterstreicht dieser die Bedeutung unserer Fachmesse für die Weinbranche in Baden-Württemberg und deutlich darüber hinaus“, betont René Naumann, Bereichsleiter an der Messe Karlsruhe und in dieser Funktion auch für die EUROVINO zuständig, und blickt gleichzeitig positiv auf die Entwicklung der EUROVINO. Zahlreiche Aussteller haben ihre Teilnahme für 2027 bestätigt, was die Kontinuität und Attraktivität der Veranstaltung unterstreicht. Die nächste EUROVINO findet am 28. Februar und 1. März 2027 statt.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Kettner zu Mozartverkäufern: „Verbot stärkt Wiens Qualitätsanspruch“

Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, begrüßt das geplante Verbot der Mozartverkäufer in der Wiener Innenstadt. Er dankt der Stadt Wien für die Umsetzung dieser Maßnahme. „Die neue Verordnung ist ein wichtiger Schritt zur Qualitätssteigerung und zum Schutz des öffentlichen Raums“, so Kettner.

„Wien wird weltweit als Premiumdestination wahrgenommen. Im Destinationsmarketing setzen wir auf Qualität – ein Anspruch, den unsere Gäste erwarten und den die lebenswerteste Stadt der Welt in vielen Bereichen erfüllt. Die im Straßenverkauf angebotenen Tickets entsprechen diesem Qualitätsversprechen jedoch nicht immer. Zudem ist der öffentliche Raum ein wertvolles Gut, das geschützt werden muss“, betont Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus. „Das komplette Verbot von Mozartverkäufern ab Mai setzt ein klares Signal für mehr Ordnung und Qualität im öffentlichen Raum – ganz im Sinne unserer Visitor Economy Strategie, die den Tourismusstandort Wien nachhaltig und qualitätsvoll gestalten soll, auch im Interesse der hier lebenden Bevölkerung“, streicht Kettner hervor.

Rückhalt in der Bevölkerung

Das Verbot greift eine langjährige Forderung der Visitor Economy ebenso wie der Wiener Bevölkerung auf. Laut aktueller Tourismusakzeptanzbefragung des WienTourismus sprechen sich über die Hälfte (55 Prozent) der Wiener für eine strengere Regulierung des Straßenverkaufs aus. Gleichzeitig zeigt die Erhebung ein klares Bild: Neun von zehn Wienern äußern sich positiv zum Tourismus, legen jedoch Wert auf klare und geordnete Strukturen, um die Lebensqualität in der Stadt langfristig zu sichern.

Quelle: Messe & Event Magazin

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