VIECON Messe Wien: Neue Ära, neue Marke, noch mehr Genuss

Seit 2025 ist die Messe Wien wieder in städtischer Hand. Nach dem Rückzug von Reed Exhibitions übernahm die Wien Holding das Ruder – und mit ihr begann eine konsequente Neupositionierung des traditionsreichen Areals. Der Fokus liegt seither klar auf der Vermietung und der professionellen Durchführung von Gastveranstaltungen. Doch wer eine neue Ära einläutet, braucht auch eine neue Sprache – und genau hier begann eine der spannendsten kommunikativen Herausforderungen des Projekts.

Das Beste für beide Welten

Wie bleibt man für die Wienerinnen und Wiener vertraut und wird gleichzeitig international attraktiv? Die Antwort ist ein cleverer Spagat: Regional kommuniziert der Standort unter VIECON Messe Wien – ein Name, der den gewohnten Begriff weiterführt und regional verankert bleibt. International hingegen tritt man als VIECON – Vienna Congress & Convention Center auf, eine Marke mit Klang, Klarheit und globaler Strahlkraft. Das Beste aus beiden Welten, könnte man sagen – und ein Branding-Ansatz, der den Realitäten eines modernen Veranstaltungsstandorts gerecht wird, der nationale Publikumsmessen ebenso beheimatet wie internationale Wissenschaftskongresse und Fachmessen.

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Es weht ein frischer Wind: VIECON Messe Wien stellt sich erfolgreich für die Zukunft auf. © VIECON

Gerstner baut aus: Noch mehr Atmosphäre für die Gastronomie

Anlässlich eines Pressetermins wurde jetzt über eine Reihe konkreter Neuerungen informiert – und eine davon betrifft jeden, der die VIECON als Gast betritt: die Gastronomie. Der langjährige Kulinarik-Partner Gerstner, eine Traditionsmarke von GOURMET, hat die gastronomischen Bereiche des Hauses grundlegend modernisiert und neu konzipiert. Restaurants und Outlets wurden baulich wie konzeptionell überarbeitet und auf die Anforderungen großer Messe- und Kongressformate abgestimmt.

Moderne Farbwelten, warme Materialien und flexible Raumkonzepte prägen das neue Erscheinungsbild – und auch namentlich setzt man auf Wiener Identität: Donau Bar, Wiener Deli, Vienna Melange und das Riesenrad Restaurant heißen die neuen Anlaufstellen, die Genuss und Wohlfühlatmosphäre in einem großstädtischen, aber unverwechselbar wienerischen Rahmen vereinen.

Herbert Fuchs, Geschäftsführer von GOURMET, bringt es auf den Punkt: Kulinarik sei längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Veranstaltungen. Gerstner bespielt dabei das gesamte Spektrum – von VIP- und High-End-Catering über Kongress- und Exhibition-Formate bis hin zu den täglichen Outlets.

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Das Auge isst mit: Ein Bilck ins „Restaurant Riesenrad“ beweist – der neue Look der Gestner-Gastronomie auf der VIECON Messe verbindet modernes Design mit klassischer Wohlfühl-Atmosphäre. © GOURMET / Gregor Hofbauer

Infrastruktur: 70 Prozent weniger Energieverbrauch, doppelt so viele Gäste

Die Transformation beschränkt sich nicht auf das Sichtbare. VIECON investiert massiv in nachhaltige Infrastruktur: In den Hallen A und C wurde durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung der Energieverbrauch bereits um rund 70 Prozent gesenkt – das entspricht einer jährlichen CO₂-Ersparnis von etwa 183,5 Tonnen. Bis Ende März 2026 sollen rund 90 Prozent aller beleuchtungsrelevanten Bereiche umgerüstet sein.

Auch in Sachen Sicherheit wurden die Weichen neu gestellt: Die modernisierten Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in Halle B erlauben künftig Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Personen – gegenüber bisher rund 4.700 eine mehr als doppelt so hohe Kapazität. Für Veranstalter, die auf der Suche nach einer skalierbaren Location für große Events sind, ist das ein starkes Argument.

Moderner Web-Auftritt mit 3D-Venue-Explorer

Auch digital wurde aufgerüstet: Die neu gestaltete Unternehmens-Website vieconcenter.at bietet eine klare Struktur, transparente Informationen zu Infrastruktur und Nachhaltigkeit – und als besonderes Highlight einen 3D-Venue-Explorer, mit dem sich das gesamte Congress & Convention Center virtuell erkunden lässt, inklusive verschiedener Bestuhlungsoptionen. Ein praktisches Tool, das die Planung für Veranstalter deutlich vereinfacht.

Highlights 2026: Internationale Kongresse und Green Events

Das alles zahlt auf ein ehrgeiziges Portfolio ein: Für 2026 sind rund 45 Veranstaltungen geplant, darunter 17 mit internationalem Publikum und acht zertifizierte Green Events. Highlights sind u. a. die IEEE International Conference on Robotics and Automation, der Euretina Kongress zur Netzhautforschung sowie die Energiefachkonferenz Enlit Europe.

VIECON-Geschäftsführerin Martina Candillo fasst die Ambition des Standorts treffend zusammen: Internationale Veranstalter suchten heute nach Locations, die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität glaubwürdig verbinden. Genau das will VIECON bieten – nicht nur Raum, sondern ein Gesamtpaket, das Organisation vereinfacht und Events nachhaltig erfolgreicher macht.

Quelle: Messe & Event Magazin

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3. Signal112 – Internationale Fachmesse für Feuerwehr und Rettung vom 12. bis 14. März 2026 im Messezentrum Oberwart

Vom 12. bis 14. März 2026 wird das Messezentrum Oberwart erneut zum Treffpunkt der internationalen Blaulichtbranche. Mit der 3. Signal112 – Internationale Fachmesse für Feuerwehr und Rettung startet der Messestandort kraftvoll ins neue Messejahr. Über 140 Aussteller aus 11 Nationen präsentieren Waren und Dienstleistungen rund um das Feuerwehr- und Rettungswesen.

Die Signal112 versteht sich als Plattform für Einsatzkräfte, Entscheidungsträger und Industrie – und als Orientierungshilfe in herausfordernden Zeiten. Trotz wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die vielerorts auch Blaulichtorganisationen fordern, zeigt die Messe, wie wichtig ein leistbares, effizientes und zugleich hochwertiges Angebot für Feuerwehren und Rettungsdienste ist. Mit Ausstellern aus über sieben Ländern bietet sie eine zugängliche Bühne im Herzen Europas und hat sich als Fixpunkt der Branche etabliert.

Fokus 2026: Qualität, Basisstärke und Zukunftsdenken

Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe steht die hochwertige Basisausrüstung – von modernster Schutzbekleidung bis hin zu praxiserprobter Lösch- und Transporttechnik. Einen breiten Raum nimmt zudem die Einsatzlogistik ein, die angesichts wachsender Herausforderungen weiter an Bedeutung gewinnt.

Ein weiteres Schwerpunktthema sind Blackout-Szenarien, deren Auswirkungen sowie notwendige Vorsorgemaßnahmen. Hier liefert die Messe konkrete Denkanstöße und praxisnahe Lösungsansätze für Organisationen, die auf Ausnahmesituationen vorbereitet sein müssen.

Fahrzeugtechnik im Wandel – kompakt, flexibel, elektrisch

Die Signal112 zeigt deutlich, wohin sich die Fahrzeugtechnik entwickelt:

  • Kompakte Allroundfahrzeuge mit Allrad, die rasch umrüstbar und vielseitig einsetzbar sind, rücken in den Fokus.

  • Die Elektromobilität erhält 2026 eine noch breitere Bühne. Dabei stehen nicht nur emissionsfreie Antriebe im Mittelpunkt, sondern auch neue Möglichkeiten im Fahrzeugausbau, die elektrische Systeme eröffnen.

  • Ergänzend informiert die Messe umfassend über die Bergung von Elektro- und Hybridfahrzeugen – ein Thema mit steigender Relevanz im Einsatzalltag.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Zurückhaltung gewinnen multifunktionale LKW bis 12 Tonnen, Wechselcontainer und Spezialanhänger an Bedeutung. Auch das Feuerwehrhaus der Zukunft ist Thema der Fachmesse: Expertenrunden geben praxisnahe Einblicke in moderne Anforderungskataloge und deren Umsetzung.

Impulse durch Wissen, Austausch und starke Vernetzung

Neben den Präsentationen der Aussteller bietet die Signal112 ein umfangreiches Fachprogramm mit Vorträgen, Präsentationen und Diskussionsrunden. Der persönliche Austausch bleibt ein zentrales Merkmal der Veranstaltung – unkompliziert, konzentriert und mit kurzen Wegen.

Ein besonderer Höhepunkt ist erneut das Landesfeuerwehrtreffen mit über 500 Feuerwehrkommandanten und Stellvertretern. Dank der zentralen Lage zieht die Messe internationale Delegationen ebenso an wie zahlreiche Besucher aus Niederösterreich, der Steiermark, Kärnten und dem Burgenland.

„Die Signal112 ist eine Fachmesse der kurzen Wege, bei der man unkompliziert Netzwerken kann. Eine Besonderheit ist der Standort mit der Nähe zu den zentraleuropäischen Nachbarländern. Man muss für Informationen und Angebote nicht unzählige Kilometer weit fahren, sondern bloß ein paar Schritte auf das Messezentrum Oberwart zugehen – als Aussteller genauso wie als Besucher“, betont Markus Tuider von der Burgenland Messe.

Ein starker Auftakt ins Messejahr – und ein Wegweiser für 2026

Mit klar definierten Schwerpunkten, praxisnaher Ausrichtung und internationaler Beteiligung setzt die Signal112 ein starkes Zeichen für Effizienz, Qualität und partnerschaftlichen Austausch. Die Messe zeigt Lösungen, inspiriert neue Ansätze und stärkt jene, die täglich für Sicherheit sorgen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Mehr als 50 Messen in 31 Tagen: März ist Spitzenmonat im deutschen Messekalender

Mehr als 50 Messen in 31 Tagen: März ist Spitzenmonat im deutschen Messekalender

  • Messewirtschaft bietet viele Einblicke mit Aktion #MesseMonatMärz 

  • Branchen-Podcast startet

  • AUMA-Vorsitzender: Deutsche Messewirtschaft ist Branche von Weltrang

Berlin, 23. Februar 2026 | Der März wird mit mehr als 50 der insgesamt 320 Messen des Jahres der messestärkste Monat in Deutschland werden. Die deutsche Messewirtschaft nimmt den Hochlauf des Messegeschäfts zum Anlass, um in den kommenden 31 Tagen mit der Branchenaktion #MesseMonatMärz zu zeigen, was in der Branche steckt, was an ihr hängt und was hinter, unter und neben den Messehallen in Deutschland geschieht – selbst wenn keine Messe läuft. 

Zugleich startet der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA eine Podcast-Reihe für ein tieferes Verständnis zur Welt der Messen. Die erste Ausgabe von „Ausstellungsfrage – Der Podcast zur deutschen Messewirtschaft“ erscheint ab 10. März.

Auch feiert die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) ihr 60. Jubiläum. Die FKM zertifiziert seit 1966 für die ausstellende und besuchende Wirtschaft Aussteller- und Besucherdaten auf deutschen Messen.

  • Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: 
    „Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Die Dichte der Messeplätze ist einmalig. Es gibt kaum ein Lebensthema, das nicht auf einer Messe mit Angebot und Nachfrage in Deutschland gespiegelt wird. Messen sind der Treff-, Dreh- und Knotenpunkt für Innovation, Inspiration und Partnerschaft. An uns hängt viel mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist: Die Messewirtschaft selbst trägt mit jährlich 30 Milliarden Euro wirtschaftlicher Effekte zum Wohlstand unseres Landes bei. Die Branche sichert wenigstens 280.000 Jobs deutschlandweit. Und sie beschert unserem Staat 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Die deutsche Messewirtschaft ist eine Branche von Weltrang.”

Trubeligster Messeplatz im März wird Düsseldorf mit allein sieben Messen – über das Jahr betrachtet sind das Stuttgart mit 25 Messen, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24. Nordrhein-Westfalen ist im März Messe-Hotspot unter den Bundesländern: Dort finden allein 14 Messen statt. Messestärkste Tage werden der 25. und 26. März mit jeweils elf Messen. Thematisch dominieren neun Baumessen den Messekalender, gefolgt von sechs Messen zu Nahrungs- und Genussmitteln. 60 Prozent der März-Messen sind einem Fachpublikum vorbehalten, 40 Prozent sind Endverbrauchermessen.

Für 2025 zeigen erste AUMA-Hochrechnungen bei allen wesentlichen Branchen-Kennzahlen Pluszeichen: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden 190.490 Aussteller gezählt (+ 0,7 Prozent verglichen jeweils mit ihren Vorveranstaltungen). Die Standfläche stieg ebenfalls um 0,7 Prozent auf mehr als 6,9 Millionen Quadratmeter. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher stieg sehr deutlich um drei Prozent auf mehr als 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher.

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20 ausgewählte Messen im März:

  • Köln: Internationale Eisenwarenmesse (Laufzeit im März: 3. bis 6.), Gründung: 1971, Turnus: alle zwei Jahre, Veranstalter: Koelnmesse
  • Berlin: ITB (vormals Internationale Tourismusbörse) (3. bis 5.), seit 1966, jährlich, Messe Berlin
  • Karlsruhe: Internationale Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr – IT-Trans (3. bis 5.), seit 2008, alle zwei Jahre, Messe Karlsruhe
  • München: Internationale Handwerksmesse (4. bis 8.), seit 1949, jährlich, Gesellschaft für Handwerksmessen
  • Friedrichshafen: Internationale Messe für Angeln, Fliegenfischen und Aquaristik – Aqua-Fisch (6. bis 8.), seit 1984, Messe Friedrichshafen
  • Husum: Haustiermesse Fellnasen & Friends (7. und 8.), seit 2025, jährlich, Messe Husum
  • Frankfurt am Main: Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik – Light + Building (8. bis 13.), alle zwei Jahre, Messe Frankfurt
  • Köln: Bildungsmesse didacta (10. bis 14.), seit 1951, jährlich an wechselnden Messeplätzen, Koelnmesse
  • Hamburg: Internationale Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt – Internorga (13. bis 17.), seit 1921, jährlich, Hamburg Messe
  • Magdeburg: Wassersportmesse Magdeboot (13. bis 15.), seit 2000, jährlich, Messe Magdeburg
  • Düsseldorf: Internationale Fachmesse für Weine und Spirituosen – ProWein (15. bis 17.), seit 1994, jährlich, Messe Düsseldorf
  • Essen: Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro – SHK+E (17. bis 20.), seit 1966, alle zwei Jahre, Messe Essen
  • Leipzig: Leipziger Buchmesse (19. bis 22.), seit 1946, jährlich, Leipziger Messe
  • Erfurt: Motorradmesse Erfurt (21. und 22.), seit 1999, jährlich, Messe Erfurt
  • Dortmund: Europas größte Kreativmesse – Creativa (25. bis 29.), seit 1982, jährlich, Messe Dortmund
  • München: Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie – analytica (24. bis 27.), alle zwei Jahre, seit 1968, Messe München
  • Nürnberg: Europäische Fachmesse für Maschinentechnologie und Fertigungsbedarf – Fensterbau Frontale + Holz-Handwerk (24. bis 27.), seit 1988, alle zwei Jahre, NürnbergMesse und Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
  • Stuttgart: Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement – Logimat (24. bis 26.), seit 2003, jährlich, Euroexpo
  • Augsburg: Internationale Fachmesse für die Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von elektrotechnischen Maschinen – Coiltech Deutschland (25. und 26.), seit 2020, jährlich, Quickfairs
  • Freiburg: BBQ-Lifestyle-Messe – Rauch & Glut (27. bis 29.), seit 2020, jährlich, Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe

 

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Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen, kleine Messeveranstalter, Besucherinnen und Besucher vertreten.

Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Mit 3,25 Millionen Quadratmetern Hallenfläche stellt Deutschland allein ein Fünftel der europäischen und mehr als sieben Prozent der weltweiten Ausstellungsfläche. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. 65 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 

Durch Messen in Deutschland werden wenigstens 280.000 Jobs gesichert. Die Messewirtschaft in Deutschland trägt Jahr für Jahr mit gut 30 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei. Bund, Länder und Gemeinden nehmen 5,4 Milliarden Euro an Steuern durch Messen in Deutschland ein.

 

Quelle: AUMA News

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Messe Frankfurt setzt Wachstumskurs in Indien fort

Die Messe Frankfurt treibt den Ausbau ihres Indien-Geschäfts konsequent voran und erweitert ihr Portfolio mit neuen Kooperationen. Strategisch setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus branchenspezifischen Veranstaltungen und starken lokalen Partnerschaften – eng verzahnt mit dem dynamischen Wachstum der indischen Volkswirtschaft.

Im technischen Sektor stärkt eine neue Partnerschaft zwischen Messe Frankfurt Trade Fairs India und BusinessLive Trade Fairs die Media Expo, internationale Fachmesse für Lösungen rund um Indoor- und Outdoor-Werbung sowie Signage. Durch den Zukauf von fünf Veranstaltungen der Sign India Expo wird die Media Expo künftig an fünf bedeutenden Messestandorten vertreten sein und deutlich an Reichweite gewinnen. Die Sign India Expo wird in die Media Expo integriert und in diesem Format fortgeführt.

„Indien ist für die Messe Frankfurt ein Markt voller Chancen, in dem wir als wichtiger strategischer Partner die künftige Landschaft des globalen Handels und der Industrie aktiv mitgestalten wollen“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, und unterstreicht damit das verstärkte Engagement des Unternehmens auf dem Subkontinent. „Nicht zuletzt wird das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien – sobald es in Kraft tritt – dem Handel und den Investitionen zwischen Europa und Indien spürbaren Rückenwind geben und damit auch Messen als zentrale Marktplätze und Kommunikationsplattformen der Wirtschaft beider Kontinente zusätzlich stärken“, ist Marzin überzeugt. „Wir investieren langfristig in eine global diversifizierte Präsenz; neue Freihandelsräume wie jetzt auch Mercosur schaffen zusätzliche Chancen – und Messen sind der Schlüssel zu Marktzugang, Kontakten und Wachstum, gerade für KMU“, so Marzin.

Starke Marktposition seit 1998

Seit 1998 ist die Messe Frankfurt mit einem Tochterunternehmen und Büros in Mumbai und Neu-Delhi präsent. Organisatorisch ist die Gesellschaft im Teilkonzern Messe Frankfurt Asia Holding gebündelt, zu dem alle asiatischen Gesellschaften zählen.

„Heute gehört die Messe Frankfurt zu den fünf Top Veranstaltern auf dem Subkontinent. Mit einem Umsatz von 11,5 Millionen Euro (2024) und mehr als 140 Mitarbeitenden ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, umfassendes Know-how zu den Marktgegebenheiten vor Ort aufzubauen und enge Beziehungen zu lokalen, regionalen und nationalen Behörden zu knüpfen“, sagt Raj Manek, Executive Director & Board Member, Messe Frankfurt Asia Holdings Ltd.

Aktuell umfasst das Portfolio in Indien mehr als 20 Messen und über 30 Konferenzen. 2025 verzeichneten die Veranstaltungen rund 2.200 Aussteller und etwa 147.000 Besucher. Gleichzeitig wirken die Aktivitäten auch auf den Heimatstandort ein: 2025 kamen 1.200 indische Aussteller und rund 6.000 indische Besucher zu Veranstaltungen in Frankfurt.

Media Expo wächst deutlich

Mit strategischen Kooperationen schafft die Messe Frankfurt Synergien zwischen etablierten Leitmessen und neuen, thematisch passenden Formaten. Grundlage ist das wirtschaftliche Potenzial der Regionen auf dem indischen Subkontinent.

Ein zentrales Beispiel ist der Ausbau der Media Expo: Durch die Integration der fünf Veranstaltungen der Sign India Expo wird die Marke deutlich erweitert. Die Zahl der ausstellenden Unternehmen steigt 2026 um rund 140 auf etwa 480. Erwartet werden insgesamt rund 44.000 Besucher.

Die Sign India Expo – Fachmesse für Innen- und Außenwerbung, Beschilderung und Signage – blickt auf mehr als 70 Ausgaben in ganz Indien zurück und ist insbesondere in südindischen Märkten wie Bengaluru, Chennai, Kochi und Hyderabad stark verankert. Mit der Kooperation werden zwei etablierte Marken der Branche zu einer gemeinsamen Plattform gebündelt. Die Media Expo – mit bislang 56 erfolgreichen Ausgaben – stärkt damit ihre nationale Präsenz, insbesondere in Südindien, und positioniert sich noch klarer als zentrale Plattform für Druck-, Signage-, Branding- und Werbelösungen. Künftig ist sie an fünf Standorten vertreten: Chennai, Hyderabad, Kochi, Mumbai und Neu-Delhi.

Positive Branchenprognosen

Südindien zählt zu den dynamischsten Regionen für die Druck- und Beschilderungsindustrie. Mit der Kooperation erweitert die Media Expo ihre Reichweite und bietet der Branche eine zentralisierte Plattform für nachhaltiges Wachstum und Vernetzung.

Der positive Marktausblick wird durch aktuelle Prognosen gestützt: Laut IMARC Group soll der indische Markt für Druck und Beschilderung von 1.074,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 3.494,3 Millionen US-Dollar bis 2034 wachsen. Der Markt für Außenwerbung (OOH) und digitale Varianten wie DOOH soll gemäß Mordor Intelligence von 519,93 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 656,13 Millionen US-Dollar bis 2030 anwachsen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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emba: „Klassentreffen“ der Live-Marketing-Branche geht in die nächste Runde

Miteinander wachsen: Am 23. März 2026, lädt das event marketing board austria (emba) erneut zum „Klassentreffen“ der heimischen Eventbranche. Was 2020 als Initiative zur stärkeren Vernetzung der Live-Marketing-Community gestartet wurde, hat sich längst als Fixpunkt im Branchenterminkalender etabliert.

Der Abend richtet sich an all jene, die sonst Veranstaltungen konzipieren, organisieren und umsetzen. In entspannter Atmosphäre bietet das „Klassentreffen“ die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen – und gemeinsam zu feiern. Agenturen, Dienstleister, Partner, Kunden und Nachwuchs kommen zusammen, um Impulse zu setzen oder einfach gemeinsame Entwicklungen Revue passieren zu lassen.

Minigolf statt Autodrom

Nach Rennfeeling und Autodrom steht das diesjährige „Klassentreffen“ ganz im Zeichen von Minigolf. Im unverwechselbaren Ambiente der Ottakringer Brauerei wird nicht nur der Schläger geschwungen – im Anschluss feiert sich die Branche bis tief in die Nacht auch einmal selbst.

Das „Klassentreffen“ versteht sich als offene Einladung an alle, die die österreichische Eventbranche ausmachen, prägen, lieben und leben – ein echtes „Klassentreffen“ im besten Sinne des Wortes.

Partner werden – eigene Minigolf-Bahn hosten

Unternehmen, die sich besonders engagieren möchten, können den Nachmittag des „Klassentreffens“ als Teambuilding-Event nutzen und eine eigene Minigolf-Bahn gestalten. Die Grundbahn wird zur Verfügung gestellt, der kreativen Umsetzung und dem Bau individueller Hindernisse sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Ob schräg, minimalistisch oder „over the top“ – hier wird Teamgeist sichtbar und Markencharakter spielerisch inszeniert.

Facts: emba Klassentreffen – Minigolf-Edition

  • Datum: Montag, 23. März 2026
  • Teambuilding & Bahn-Aufbau: ab 14:30 Uhr
  • Beginn Party: ab 18:30 Uhr
  • Ort: Ottakringer Brauerei, Ottakringer Platz 1, 1160 Wien
  • Eintritt: frei (Voranmeldung notwendig)
  • Anmeldung & Informationen: emba.co.at/klassentreffen/

Quelle: Messe & Event Magazin

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Meetingmetropole Wien: Hotspot für Zukunftstechnologien

Wien wird im Herbst 2026 erneut zur Bühne für internationale Kongresse und Firmentagungen. Gleich drei hochkarätige Meetings aus den Bereichen Energie, Petrochemie und Konnektivität bringen Know-how und tausende Experten in die österreichische Hauptstadt. Mit dem 60. Annual Meeting der European Petrochemical Association, Network X und Enlit Europe unterstreicht Wien seine Rolle als globale Meetingmetropole und Zentrum für Zukunftstechnologien.

Den Auftakt macht vom 5. bis 8. Oktober 2026 das 60. Annual Meeting der European Petrochemical Association (EPCA). Rund 1.800 Experten der Petrochemie kommen im Hotel InterContinental Wien sowie in weiteren Fünf-Sterne-Hotels zusammen, um über Trends, Verfahren und Innovationen der Branche zu diskutieren.

Vom 13. bis 15. Oktober folgt mit Network X in der VIECON – Vienna Congress & Convention Center das globale Treffen der Telekommunikationsbranche. Rund 5.000 Teilnehmer rücken hier die Zukunft der Konnektivität in den Mittelpunkt.

Ein weiteres Highlight bildet vom 10. bis 12. November Enlit Europe – ebenfalls in der VIECON. Die Energiekonferenz bringt rund 12.000 Fachleute nach Wien, die sich zu Dekarbonisierung, erneuerbaren Energiequellen und der Transformation des Energiesystems austauschen.

Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, betont die strategische Bedeutung der Kongresse für den Standort: „Wien genießt international den Ruf einer führenden Kongressmetropole und hat sich zu einem starken Magneten für Forscher:innen, Mediziner:innen und Innovator:innen aus aller Welt entwickelt. Als First Mover bauen wir die Stadt konsequent zu einem pulsierenden Zentrum für Life Sciences, Wissenschaft und Innovation aus. Internationale Tagungen und Großveranstaltungen sind dafür seit vielen Jahren ein zentraler Hebel. Die Tagungsbranche wirkt dabei als entscheidender Motor für den Tourismus: Sie bringt ganzjährig Fachbesucher:innen und deren Begleitpersonen nach Wien, die die Stadt erleben und damit sowohl die Visitor Economy als auch zahlreiche angrenzende Branchen nachhaltig stärken. So entstehen jährlich rund eine Milliarde Euro Wertschöpfung und mehr als 20.000 Ganzjahresarbeitsplätze. Wien ist damit klar auf dem richtigen Weg.“

Auch Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, unterstreicht die Bedeutung des Herbstes 2026: „Mit 20.000 Expert:innen aus der Technologie-, Energie- und Zukunftsbranche unterstreicht Wien einmal mehr seine Position als Meetingmetropole Nummer 1. Meetings zählen zu den klaren Stärkefeldern Wiens und sind fest in unserer Visitor Economy Strategie verankert: Langfristig soll einer von zehn Gästen aus dem Meetingbereich kommen – eine Zielgruppe, die hochwertig konsumiert, sich harmonisch in das Stadtgefüge einfügt und damit zu unseren Wunschgästen zählt. Um diese Spitzenposition weiter auszubauen, arbeiten wir aktuell an 290 Bewerbungen für Veranstaltungen bis ins Jahr 2038.“

Paddy Young, Director Enlit Media, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, Enlit Europe nach Wien zu bringen – in eine Stadt im Herzen der europäischen Energiewende. Wiens strategische Lage zwischen West-, Mittel- und Osteuropa macht sie zum idealen Treffpunkt, um Stromnetze, Gas, erneuerbare Energien und digitale Innovationen zu verbinden und Ziele durch konkrete Kooperationen, Investitionen und integrierte Energielösungen umzusetzen.“

Mit insgesamt rund 20.000 Teilnehmern aus Zukunftsbranchen positioniert sich Wien einmal mehr als internationaler Hotspot für Wissenstransfer, Innovation und nachhaltige Wertschöpfung im Meetingsegment.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Starker Wirtschaftsmotor: Messe Augsburg generiert über 85 Mio. Euro Gesamtumsatzeffekte

Die Messe Augsburg legt mit einer aktuellen Umwegrentabilitätsstudie umfassende und belastbare Zahlen zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Standortes vor. Die Analyse, die alle direkten und indirekten Effekte der Messeaktivitäten berücksichtigt, zeigt eindrucksvoll: Die Messe Augsburg ist weit mehr als ein Veranstaltungsort – sie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Stadt und Region.

Die Messeaktivitäten generierten 2024 eine gesamtwirtschaftliche Wirkung von 85,2 Millionen Euro. Besonders stark profitiert die regionale Wirtschaft von den von der Messe beauftragten Leistungen: Rund 90 Prozent der Ausgaben, die allein die Messe für Dienstleister und den Betrieb des Geländes tätigt, verbleiben direkt in Stadt und Region. Auch die Ausgaben von Ausstellern und Messegästen konzentrieren sich zu einem großen Teil auf die regionale Wirtschaft. Darüber hinaus sichert die Messe rund 1.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Die Analyse zeigt deutlich: Die Messe ist Impulsgeber und Plattform für wirtschaftliches Wachstum in der Region.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie stark die Messe Augsburg in das wirtschaftliche Gefüge von Stadt und Region eingebettet ist“, so Messe-Geschäftsführer Lorenz A. Rau. „Wir schaffen Wert weit über das Messegelände hinaus – für Hotellerie, Gastronomie, Handel, Dienstleister und viele weitere Branchen. Jede Veranstaltung, die auf unserem Messegelände durchgeführt wird, entfaltet ökonomische Dynamik und sichert Arbeitsplätze.“

Auch Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber und Schwabens Bezirkstagspräsident Martin Sailer betonen die Bedeutung der Messe für Stadt und Region.

„Die Messe Augsburg ist ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Stadt“, bringt Eva Weber die Studie auf den Punkt. „Für jeden Euro, der durch die Messe Augsburg eingenommen wird, fließen rund 9,10 Euro durch Vorleistungen, Ausstellende und Besuchende in die Wirtschaft. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, wie sehr unsere Stadtgesellschaft von den Aktivitäten der Messe profitiert – wirtschaftlich, gesellschaftlich und als Magnet für Besucher und Unternehmen.“

Martin Sailer bekräftigt: „Mit einem gesamtwirtschaftlichen Output von über 85 Millionen Euro und der Unterstützung von rund 1.500 Arbeitsplätzen ist die Messe Augsburg ein Kraftzentrum für die gesamte Region. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, wie wichtig die Messe für lokale Wertschöpfung, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft ist.“

„Messen sind Schlüsselereignisse für Innovation, Handel und Netzwerkbildung“, heißt es auch in einer aktuellen Meldung des AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V., nach der die deutsche Messewirtschaft insgesamt rund 30 Milliarden Euro Wertschöpfung generiert und rund 280.000 Arbeitsplätze sichert. Diese bundesweiten Entwicklungen zeigen sich exemplarisch in der starken regionalen Wirkung der Messe Augsburg.

Über die Studie

In der Umwegrentabilitätsstudie des Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e. V. (dwif e. V.) wurden für die Messe Augsburg für das Jahr 2024 die gesamt- und regionalökonomischen Ausgabenimpulse sowie die daraus resultierenden Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzeffekte ermittelt. Die Studie berücksichtigt nicht nur den Umsatz und Betrieb der Messe selbst, sondern auch die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern sowie die Folgewirkungen in der regionalen Wirtschaft.

Quelle: Messe & Event Magazin

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DMEA zieht ab 2027 nach München

Europas führender Treffpunkt der Digital-Health-Branche wechselt den Standort: Die DMEA findet ab April 2027 erstmals in München statt. Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. und die Messe München haben dazu eine strategische Kooperation vereinbart. Die DMEA 2027 wird vom 13. bis 15. April 2027 auf dem Messegelände in München durchgeführt.

Mit dem Wechsel von Berlin nach München stellt sich die DMEA strategisch neu auf. Ziel ist es, das Wachstum der Veranstaltung weiter voranzutreiben und ihre internationale Ausrichtung deutlich zu stärken. Erwartet werden jährlich mehr als 20.000 Besucher sowie über 800 Aussteller aus dem gesamten Spektrum der digitalen Gesundheitswirtschaft.

„Mit diesem Messestandort schaffen wir nichts weniger als das Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa. Industrie, Forschung und Selbstverwaltung bündeln hier ihre Kompetenzen gezielt zum Vorteil der Kunden und Patienten – für Innovationen, die Standards setzen und Märkte entscheidend wie nachhaltig prägen“, sagt Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender des bvitg.

Auch die Messe München sieht in der DMEA eine ideale Ergänzung ihres Portfolios: „Für anspruchsvolle Technologie- und Wissenschaftsmessen bietet München das passende Ökosystem und ideale Voraussetzungen. Die DMEA steht für Qualität, Kompetenz und Innovationsaustausch auf höchstem Niveau. Wir freuen uns, die Veranstaltung gemeinsam mit dem bvitg und der gesamten Branche in München weiterzuentwickeln“, erklären die beiden CEOs der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Dagmar Brandenstein, Geschäftsführerin der bvitg Service GmbH, betont die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Nummer Eins geht zur Nummer Eins. Ab 2027 kooperiert die DMEA mit einem Messepartner auf absolutem Top-Niveau: wirtschaftlich hochleistungsfähig, messetechnisch führend und perfekt auf das Wachstum des wichtigsten Digital-Health-Formates Europas ausgelegt.“

Sascha Raddatz, Hauptgeschäftsführer des bvitg, ordnet den Schritt in die Entwicklung der Veranstaltung ein: „München markiert die nächste Stufe der Erfolgsgeschichte. Die DMEA bleibt das Original und entfaltet hier ihr volles internationales Potenzial – an einem Standort mit herausragender Infrastruktur, globaler Vernetzung und einzigartiger Strahlkraft für die digitale Gesundheitswirtschaft.“

Impuls für Internationalisierung und Wachstum

Die jährlich stattfindende DMEA gilt als zentrale Plattform für den Austausch über Produkte, Trends und Innovationen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie verbindet Politik, Industrie, Forschung und Anwender und steht für inhaltliche Tiefe sowie ein hochwertiges Kongressprogramm. Vor dem Hintergrund eines weltweit stark wachsenden Digital-Health-Marktes übernimmt die DMEA eine Schlüsselrolle als internationaler Marktplatz.

Durch die Kooperation von bvitg und Messe München werden die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Veranstaltung weiterzuentwickeln. Die Messe München bringt ihre Erfahrung aus der Durchführung internationaler Leitmessen und Großveranstaltungen im Medizinumfeld ein, während der bvitg seine umfassende Branchenkompetenz, das Marktwissen und die etablierte Marke DMEA beisteuert.

Branche begrüßt Standortwechsel

Führende Unternehmen der Digital-Health-Branche bewerten den Umzug nach München positiv. Bernhard Calmer, Geschäftsführer und CEO der CGM Clinical Europe GmbH, erklärt: „„Die DMEA steht für eine digitale Gesundheitsversorgung, die überall in Deutschland spürbar besser wird – nicht nur in der Hauptstadt. In einem föderalen System tragen Länder und Regionen zentrale Verantwortung für Krankenhausplanung, Investitionen und Umsetzung. Ein Standort wie München verbindet das mit einem der stärksten Hightech- und Innovations-Ökosysteme Europas – mit Kliniken, Forschung, MedTech, Start-ups und Industrie in direkter Nähe. Das stärkt die DMEA als nationale Leitplattform: weniger nur Debatte – mehr Umsetzungskraft.“

Auch Jens Naumann, Geschäftsführer der medatixx GmbH & Co. KG, sieht den Schritt als konsequent an: „Mit dem Umzug nach München, einer Hochburg von Unternehmen der Digitalwirtschaft, rückt das Thema Digital Health noch stärker in den europäischen Kontext und ist bestens positioniert für eine erfolgreiche Zukunft. Ich freue mich auf die DMEA 2027 in der bayerischen Hauptstadt.“

München als idealer Standort

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten Münchens waren unter anderem die internationale Erreichbarkeit, die Einbindung in ein starkes Innovationsökosystem aus Kliniken, Forschung und Health-Tech-Unternehmen sowie die moderne Messe- und Kongressinfrastruktur. Zudem bietet der Standort Raum für neue Formate, eine wachsende Start-up-Szene und weiteres Wachstum der Veranstaltung.

Mit dem Wechsel nach München setzt die DMEA ein deutliches Zeichen für die Zukunft der digitalen Gesundheitswirtschaft in Europa.

Quelle: Messe & Event Magazin

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International vernetzte Ambassadors holen Kongresse nach Innsbruck

Mit dem neuen Kongress Ambassador Programm Innsbruck stärkt Innsbruck Tourismus gezielt den Wissenschafts- und Kongressstandort. Die in Österreich einzigartige Initiative setzt auf international bestens vernetzte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, die als Ambassadors Kongresse und Tagungen nach Innsbruck holen. Partner des Programms sind die Congress Messe Innsbruck (CMI), die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck.

Internationale wissenschaftliche Kongresse entstehen meist dort, wo regional verankerte Experten über hohe fachliche Reputation, organisatorische Erfahrung und belastbare Netzwerke verfügen. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Kongress Ambassador Programm Innsbruck an. Als Ambassadors werden Persönlichkeiten gewonnen, die in ihrem Fachgebiet international anerkannt sind, eine enge Bindung zur Region haben und aktiv daran mitwirken, hochkarätige Veranstaltungen nach Innsbruck zu bringen. Sie fungieren als Türöffner zu internationalen Fachgesellschaften, Netzwerken und Verbänden – und sind damit ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Kongressakquise.

„Das Programm versteht sich als Netzwerk von Expert:innen mit weitreichendem internationalem Einfluss. Während Influencer auf Social Media Themen sichtbar machen, sind Kongress Ambassadors so etwas wie Influencer in der Wissenschaft sowie im Kongress- und Tagungswesen“, erläutert Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, den innovativen Ansatz.

Wissenschaftliche Kongresse als Wirtschafts- und Innovationsmotor

Wissenschaftliche Kongresse und Tagungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts Innsbruck. Sie fördern den internationalen Wissenstransfer, stärken Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und wirken zugleich als wirtschaftlicher Impulsgeber – insbesondere außerhalb der touristischen Hochsaisonen. Längere Aufenthaltsdauern, zusätzliche Nächtigungen sowie Wertschöpfung für Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungsbetriebe machen sie zu einem zentralen Baustein der regionalen Kongressstrategie.

Bürgermeister Johannes Anzengruber würdigte das Engagement der neu nominierten Ambassadors persönlich: „Unsere Stadt lebt von Neugier, Ideen und dem offenen Austausch. Innsbruck ist ein Ort, an dem Wissen wächst und Menschen aus aller Welt gemeinsam forschen und arbeiten. Den Ambassadors danke ich herzlich für ihr Engagement – für das, was sie tagtäglich in unserer Stadt leisten, und dafür, dass sie diese Begeisterung nun auch weit über Innsbruck hinaus tragen.“

Strategischer Schritt im internationalen Wettbewerb

Auch aus Sicht des Innsbruck Convention Bureau ist das Programm ein wichtiger Meilenstein.
„Kongresse und wissenschaftliche Tagungen sind Orte der Inspiration, der Vernetzung und des gemeinsamen Fortschritts. Mit dem Kongress Ambassador Programm Innsbruck schaffen wir neue Zugänge zu internationalen Fach-Communities und stärken die Sichtbarkeit Innsbrucks als Wissenschafts- und Kongressstandort nachhaltig“, so Christine Keth, Leiterin des Innsbruck Convention Bureau.

Der internationale Kongressmarkt ist stark umkämpft. Erfolgreiche Destinationen zeichnen sich zunehmend durch enge Kooperationen zwischen Tourismus, Universitäten und wissenschaftlichen Netzwerken aus. Mit dem Kongress Ambassador Programm geht Innsbruck einen in Österreich einzigartigen Weg und nutzt gezielt die exzellenten wissenschaftlichen Rahmenbedingungen der Region. Nach dem erfolgreichen Auftakt soll das Programm kontinuierlich weiterentwickelt und um weitere Ambassadors ergänzt werden.

Innsbrucks Kongress Ambassadors

Zum Start engagieren sich bereits zahlreiche namhafte Vertreter der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck als Kongress Ambassadors:

  • Univ.-Prof. Dr. Rohit Arora (Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani (Direktor der Universitätsklinik für Kieferorthopädie Innsbruck)
  • Dr. Wolfgang Gurgiser (Koordinator Forschungsschwerpunkt Alpiner Raum, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Univ. Lukas A. Huber (Direktor des Instituts für Zellbiologie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Manfred Kleidorfer (Professor für nachhaltige Entwicklung urbaner Wasserinfrastruktur, Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Ludwig (Direktorin Institut für Diversität in der Medizin, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller (Direktor der Universitätsklinik für Pädiatrie I, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Patrizia Stoitzner (Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck)
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Streif (Leitung der AG Pädiatrische Hämostaseologie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Mag. rer. nat Katrin Watschinger PHD (Institut für Molekulare Biochemie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Gregor Weihs (Vizerektor für Forschung, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Susanne Zeilinger-Migsich (Leiterin des Instituts für Mikrobiologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Zschocke PHD (Direktor des Instituts für Humangenetik und des Zentrums Medizinische Genetik, Medizinische Universität Innsbruck)

Starke Partnerschaften für einen starken Kongressstandort

Das Kongress Ambassador Programm Innsbruck ist eine gemeinsame Initiative von Innsbruck Tourismus, der Congress Messe Innsbruck, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Ziel ist es, die wissenschaftliche Exzellenz der Region sichtbar zu machen und strategisch für die Weiterentwicklung des Kongressstandorts zu nutzen.

In der konkreten Umsetzung werden die Kongress Ambassadors und Veranstalter vom Innsbruck Convention Bureau gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort unterstützt – von der ersten Idee über internationale Bewerbungsprozesse bis hin zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltungen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Zukunft (mit)gestalten: ACB setzt 2026 auf Innovation, Nachhaltigkeit und Kooperation

Mit klaren Zielen und neuen Impulsen startet das Austrian Convention Bureau (ACB) in das Verbandsjahr 2026. Innovation, nachhaltige Weiterentwicklung und verstärkte Kooperationen bilden die zentralen Schwerpunkte, mit denen das ACB die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Meeting- und Kongressbranche weiter stärken will.

ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer und Geschäftsführerin Marie Lechner präsentierten zum Jahresauftakt das neue Kommunikationsformat „meetUP by ACB“, das künftig frische Perspektiven und neue Dialogformen für die Branche eröffnen soll.

Innovation als Leitthema

2026 steht beim ACB ganz im Zeichen der Innovation – sowohl inhaltlich als auch strukturell. „Die Branche ist im Aufschwung und wir möchten weiterhin aktiv mitgestalten. Es braucht jetzt neue Ideen, kreative Formate und mutige Wege, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Österreich als internationalen Tagungsstandort weiter zu stärken“, betont ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer.

Dieser Anspruch spiegelt sich auch in der Convention4u 2026 wider, dem jährlichen „Tagungslabor“ des ACB für den Tagungs- und Business-Meeting-Sektor. Die Veranstaltung findet von 22. bis 24. Juni 2026 im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See statt und steht unter dem Motto „loslassen. neudenken.“ Bereits am Vorabend wird dort der Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus verliehen.

Neues Fachmagazin mit audiovisuellem Ansatz

Ein zentrales Projekt des kommenden Jahres ist die Entwicklung eines neuen Branchenmagazins. Statt klassischer Printformate setzt das ACB auf ein audiovisuelles, dynamisches Kommunikationskonzept. „Unser Ziel ist es, ein Medium zu schaffen, das nicht nur informiert, sondern inspiriert – und dabei neue Wege der Kommunikation geht“, erklärt ACB-Geschäftsführerin Marie Lechner.

Das neue Format meetUP by ACB soll Austausch, Dialog und Begegnung fördern und unterschiedliche Perspektiven der Meetingindustrie sichtbar machen.

Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit stärken

Auch Nachhaltigkeit bleibt ein Kernanliegen des ACB. Der Verband bringt sich aktiv in die Weiterentwicklung der Umweltzeichen-Richtlinie UZ62 für Green Meetings & Green Events ein und unterstreicht damit sein Engagement für verantwortungsvolles Veranstalten. Parallel dazu sollen Kooperationen mit Branchenverbänden intensiviert werden, um Kompetenzen zu bündeln und gemeinsame Wirkung zu erzielen. „Es ist essenziell, dass wir als Branche zusammenstehen, voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen“, so Androsch-Holzer.

Quelle: Messe & Event Magazin

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