Starker Wirtschaftsmotor: Messe Augsburg generiert über 85 Mio. Euro Gesamtumsatzeffekte

Die Messe Augsburg legt mit einer aktuellen Umwegrentabilitätsstudie umfassende und belastbare Zahlen zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Standortes vor. Die Analyse, die alle direkten und indirekten Effekte der Messeaktivitäten berücksichtigt, zeigt eindrucksvoll: Die Messe Augsburg ist weit mehr als ein Veranstaltungsort – sie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Stadt und Region.

Die Messeaktivitäten generierten 2024 eine gesamtwirtschaftliche Wirkung von 85,2 Millionen Euro. Besonders stark profitiert die regionale Wirtschaft von den von der Messe beauftragten Leistungen: Rund 90 Prozent der Ausgaben, die allein die Messe für Dienstleister und den Betrieb des Geländes tätigt, verbleiben direkt in Stadt und Region. Auch die Ausgaben von Ausstellern und Messegästen konzentrieren sich zu einem großen Teil auf die regionale Wirtschaft. Darüber hinaus sichert die Messe rund 1.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Die Analyse zeigt deutlich: Die Messe ist Impulsgeber und Plattform für wirtschaftliches Wachstum in der Region.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie stark die Messe Augsburg in das wirtschaftliche Gefüge von Stadt und Region eingebettet ist“, so Messe-Geschäftsführer Lorenz A. Rau. „Wir schaffen Wert weit über das Messegelände hinaus – für Hotellerie, Gastronomie, Handel, Dienstleister und viele weitere Branchen. Jede Veranstaltung, die auf unserem Messegelände durchgeführt wird, entfaltet ökonomische Dynamik und sichert Arbeitsplätze.“

Auch Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber und Schwabens Bezirkstagspräsident Martin Sailer betonen die Bedeutung der Messe für Stadt und Region.

„Die Messe Augsburg ist ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Stadt“, bringt Eva Weber die Studie auf den Punkt. „Für jeden Euro, der durch die Messe Augsburg eingenommen wird, fließen rund 9,10 Euro durch Vorleistungen, Ausstellende und Besuchende in die Wirtschaft. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, wie sehr unsere Stadtgesellschaft von den Aktivitäten der Messe profitiert – wirtschaftlich, gesellschaftlich und als Magnet für Besucher und Unternehmen.“

Martin Sailer bekräftigt: „Mit einem gesamtwirtschaftlichen Output von über 85 Millionen Euro und der Unterstützung von rund 1.500 Arbeitsplätzen ist die Messe Augsburg ein Kraftzentrum für die gesamte Region. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, wie wichtig die Messe für lokale Wertschöpfung, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft ist.“

„Messen sind Schlüsselereignisse für Innovation, Handel und Netzwerkbildung“, heißt es auch in einer aktuellen Meldung des AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V., nach der die deutsche Messewirtschaft insgesamt rund 30 Milliarden Euro Wertschöpfung generiert und rund 280.000 Arbeitsplätze sichert. Diese bundesweiten Entwicklungen zeigen sich exemplarisch in der starken regionalen Wirkung der Messe Augsburg.

Über die Studie

In der Umwegrentabilitätsstudie des Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e. V. (dwif e. V.) wurden für die Messe Augsburg für das Jahr 2024 die gesamt- und regionalökonomischen Ausgabenimpulse sowie die daraus resultierenden Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzeffekte ermittelt. Die Studie berücksichtigt nicht nur den Umsatz und Betrieb der Messe selbst, sondern auch die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern sowie die Folgewirkungen in der regionalen Wirtschaft.

Quelle: Messe & Event Magazin

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DMEA zieht ab 2027 nach München

Europas führender Treffpunkt der Digital-Health-Branche wechselt den Standort: Die DMEA findet ab April 2027 erstmals in München statt. Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. und die Messe München haben dazu eine strategische Kooperation vereinbart. Die DMEA 2027 wird vom 13. bis 15. April 2027 auf dem Messegelände in München durchgeführt.

Mit dem Wechsel von Berlin nach München stellt sich die DMEA strategisch neu auf. Ziel ist es, das Wachstum der Veranstaltung weiter voranzutreiben und ihre internationale Ausrichtung deutlich zu stärken. Erwartet werden jährlich mehr als 20.000 Besucher sowie über 800 Aussteller aus dem gesamten Spektrum der digitalen Gesundheitswirtschaft.

„Mit diesem Messestandort schaffen wir nichts weniger als das Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa. Industrie, Forschung und Selbstverwaltung bündeln hier ihre Kompetenzen gezielt zum Vorteil der Kunden und Patienten – für Innovationen, die Standards setzen und Märkte entscheidend wie nachhaltig prägen“, sagt Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender des bvitg.

Auch die Messe München sieht in der DMEA eine ideale Ergänzung ihres Portfolios: „Für anspruchsvolle Technologie- und Wissenschaftsmessen bietet München das passende Ökosystem und ideale Voraussetzungen. Die DMEA steht für Qualität, Kompetenz und Innovationsaustausch auf höchstem Niveau. Wir freuen uns, die Veranstaltung gemeinsam mit dem bvitg und der gesamten Branche in München weiterzuentwickeln“, erklären die beiden CEOs der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Dagmar Brandenstein, Geschäftsführerin der bvitg Service GmbH, betont die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Nummer Eins geht zur Nummer Eins. Ab 2027 kooperiert die DMEA mit einem Messepartner auf absolutem Top-Niveau: wirtschaftlich hochleistungsfähig, messetechnisch führend und perfekt auf das Wachstum des wichtigsten Digital-Health-Formates Europas ausgelegt.“

Sascha Raddatz, Hauptgeschäftsführer des bvitg, ordnet den Schritt in die Entwicklung der Veranstaltung ein: „München markiert die nächste Stufe der Erfolgsgeschichte. Die DMEA bleibt das Original und entfaltet hier ihr volles internationales Potenzial – an einem Standort mit herausragender Infrastruktur, globaler Vernetzung und einzigartiger Strahlkraft für die digitale Gesundheitswirtschaft.“

Impuls für Internationalisierung und Wachstum

Die jährlich stattfindende DMEA gilt als zentrale Plattform für den Austausch über Produkte, Trends und Innovationen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie verbindet Politik, Industrie, Forschung und Anwender und steht für inhaltliche Tiefe sowie ein hochwertiges Kongressprogramm. Vor dem Hintergrund eines weltweit stark wachsenden Digital-Health-Marktes übernimmt die DMEA eine Schlüsselrolle als internationaler Marktplatz.

Durch die Kooperation von bvitg und Messe München werden die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Veranstaltung weiterzuentwickeln. Die Messe München bringt ihre Erfahrung aus der Durchführung internationaler Leitmessen und Großveranstaltungen im Medizinumfeld ein, während der bvitg seine umfassende Branchenkompetenz, das Marktwissen und die etablierte Marke DMEA beisteuert.

Branche begrüßt Standortwechsel

Führende Unternehmen der Digital-Health-Branche bewerten den Umzug nach München positiv. Bernhard Calmer, Geschäftsführer und CEO der CGM Clinical Europe GmbH, erklärt: „„Die DMEA steht für eine digitale Gesundheitsversorgung, die überall in Deutschland spürbar besser wird – nicht nur in der Hauptstadt. In einem föderalen System tragen Länder und Regionen zentrale Verantwortung für Krankenhausplanung, Investitionen und Umsetzung. Ein Standort wie München verbindet das mit einem der stärksten Hightech- und Innovations-Ökosysteme Europas – mit Kliniken, Forschung, MedTech, Start-ups und Industrie in direkter Nähe. Das stärkt die DMEA als nationale Leitplattform: weniger nur Debatte – mehr Umsetzungskraft.“

Auch Jens Naumann, Geschäftsführer der medatixx GmbH & Co. KG, sieht den Schritt als konsequent an: „Mit dem Umzug nach München, einer Hochburg von Unternehmen der Digitalwirtschaft, rückt das Thema Digital Health noch stärker in den europäischen Kontext und ist bestens positioniert für eine erfolgreiche Zukunft. Ich freue mich auf die DMEA 2027 in der bayerischen Hauptstadt.“

München als idealer Standort

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten Münchens waren unter anderem die internationale Erreichbarkeit, die Einbindung in ein starkes Innovationsökosystem aus Kliniken, Forschung und Health-Tech-Unternehmen sowie die moderne Messe- und Kongressinfrastruktur. Zudem bietet der Standort Raum für neue Formate, eine wachsende Start-up-Szene und weiteres Wachstum der Veranstaltung.

Mit dem Wechsel nach München setzt die DMEA ein deutliches Zeichen für die Zukunft der digitalen Gesundheitswirtschaft in Europa.

Quelle: Messe & Event Magazin

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International vernetzte Ambassadors holen Kongresse nach Innsbruck

Mit dem neuen Kongress Ambassador Programm Innsbruck stärkt Innsbruck Tourismus gezielt den Wissenschafts- und Kongressstandort. Die in Österreich einzigartige Initiative setzt auf international bestens vernetzte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, die als Ambassadors Kongresse und Tagungen nach Innsbruck holen. Partner des Programms sind die Congress Messe Innsbruck (CMI), die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck.

Internationale wissenschaftliche Kongresse entstehen meist dort, wo regional verankerte Experten über hohe fachliche Reputation, organisatorische Erfahrung und belastbare Netzwerke verfügen. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Kongress Ambassador Programm Innsbruck an. Als Ambassadors werden Persönlichkeiten gewonnen, die in ihrem Fachgebiet international anerkannt sind, eine enge Bindung zur Region haben und aktiv daran mitwirken, hochkarätige Veranstaltungen nach Innsbruck zu bringen. Sie fungieren als Türöffner zu internationalen Fachgesellschaften, Netzwerken und Verbänden – und sind damit ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Kongressakquise.

„Das Programm versteht sich als Netzwerk von Expert:innen mit weitreichendem internationalem Einfluss. Während Influencer auf Social Media Themen sichtbar machen, sind Kongress Ambassadors so etwas wie Influencer in der Wissenschaft sowie im Kongress- und Tagungswesen“, erläutert Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, den innovativen Ansatz.

Wissenschaftliche Kongresse als Wirtschafts- und Innovationsmotor

Wissenschaftliche Kongresse und Tagungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts Innsbruck. Sie fördern den internationalen Wissenstransfer, stärken Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und wirken zugleich als wirtschaftlicher Impulsgeber – insbesondere außerhalb der touristischen Hochsaisonen. Längere Aufenthaltsdauern, zusätzliche Nächtigungen sowie Wertschöpfung für Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungsbetriebe machen sie zu einem zentralen Baustein der regionalen Kongressstrategie.

Bürgermeister Johannes Anzengruber würdigte das Engagement der neu nominierten Ambassadors persönlich: „Unsere Stadt lebt von Neugier, Ideen und dem offenen Austausch. Innsbruck ist ein Ort, an dem Wissen wächst und Menschen aus aller Welt gemeinsam forschen und arbeiten. Den Ambassadors danke ich herzlich für ihr Engagement – für das, was sie tagtäglich in unserer Stadt leisten, und dafür, dass sie diese Begeisterung nun auch weit über Innsbruck hinaus tragen.“

Strategischer Schritt im internationalen Wettbewerb

Auch aus Sicht des Innsbruck Convention Bureau ist das Programm ein wichtiger Meilenstein.
„Kongresse und wissenschaftliche Tagungen sind Orte der Inspiration, der Vernetzung und des gemeinsamen Fortschritts. Mit dem Kongress Ambassador Programm Innsbruck schaffen wir neue Zugänge zu internationalen Fach-Communities und stärken die Sichtbarkeit Innsbrucks als Wissenschafts- und Kongressstandort nachhaltig“, so Christine Keth, Leiterin des Innsbruck Convention Bureau.

Der internationale Kongressmarkt ist stark umkämpft. Erfolgreiche Destinationen zeichnen sich zunehmend durch enge Kooperationen zwischen Tourismus, Universitäten und wissenschaftlichen Netzwerken aus. Mit dem Kongress Ambassador Programm geht Innsbruck einen in Österreich einzigartigen Weg und nutzt gezielt die exzellenten wissenschaftlichen Rahmenbedingungen der Region. Nach dem erfolgreichen Auftakt soll das Programm kontinuierlich weiterentwickelt und um weitere Ambassadors ergänzt werden.

Innsbrucks Kongress Ambassadors

Zum Start engagieren sich bereits zahlreiche namhafte Vertreter der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck als Kongress Ambassadors:

  • Univ.-Prof. Dr. Rohit Arora (Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani (Direktor der Universitätsklinik für Kieferorthopädie Innsbruck)
  • Dr. Wolfgang Gurgiser (Koordinator Forschungsschwerpunkt Alpiner Raum, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Univ. Lukas A. Huber (Direktor des Instituts für Zellbiologie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Manfred Kleidorfer (Professor für nachhaltige Entwicklung urbaner Wasserinfrastruktur, Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Ludwig (Direktorin Institut für Diversität in der Medizin, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller (Direktor der Universitätsklinik für Pädiatrie I, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Dr.in Patrizia Stoitzner (Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck)
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Streif (Leitung der AG Pädiatrische Hämostaseologie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Mag. rer. nat Katrin Watschinger PHD (Institut für Molekulare Biochemie, Medizinische Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Gregor Weihs (Vizerektor für Forschung, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Susanne Zeilinger-Migsich (Leiterin des Instituts für Mikrobiologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Zschocke PHD (Direktor des Instituts für Humangenetik und des Zentrums Medizinische Genetik, Medizinische Universität Innsbruck)

Starke Partnerschaften für einen starken Kongressstandort

Das Kongress Ambassador Programm Innsbruck ist eine gemeinsame Initiative von Innsbruck Tourismus, der Congress Messe Innsbruck, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Ziel ist es, die wissenschaftliche Exzellenz der Region sichtbar zu machen und strategisch für die Weiterentwicklung des Kongressstandorts zu nutzen.

In der konkreten Umsetzung werden die Kongress Ambassadors und Veranstalter vom Innsbruck Convention Bureau gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort unterstützt – von der ersten Idee über internationale Bewerbungsprozesse bis hin zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltungen.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Zukunft (mit)gestalten: ACB setzt 2026 auf Innovation, Nachhaltigkeit und Kooperation

Mit klaren Zielen und neuen Impulsen startet das Austrian Convention Bureau (ACB) in das Verbandsjahr 2026. Innovation, nachhaltige Weiterentwicklung und verstärkte Kooperationen bilden die zentralen Schwerpunkte, mit denen das ACB die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Meeting- und Kongressbranche weiter stärken will.

ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer und Geschäftsführerin Marie Lechner präsentierten zum Jahresauftakt das neue Kommunikationsformat „meetUP by ACB“, das künftig frische Perspektiven und neue Dialogformen für die Branche eröffnen soll.

Innovation als Leitthema

2026 steht beim ACB ganz im Zeichen der Innovation – sowohl inhaltlich als auch strukturell. „Die Branche ist im Aufschwung und wir möchten weiterhin aktiv mitgestalten. Es braucht jetzt neue Ideen, kreative Formate und mutige Wege, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Österreich als internationalen Tagungsstandort weiter zu stärken“, betont ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer.

Dieser Anspruch spiegelt sich auch in der Convention4u 2026 wider, dem jährlichen „Tagungslabor“ des ACB für den Tagungs- und Business-Meeting-Sektor. Die Veranstaltung findet von 22. bis 24. Juni 2026 im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See statt und steht unter dem Motto „loslassen. neudenken.“ Bereits am Vorabend wird dort der Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus verliehen.

Neues Fachmagazin mit audiovisuellem Ansatz

Ein zentrales Projekt des kommenden Jahres ist die Entwicklung eines neuen Branchenmagazins. Statt klassischer Printformate setzt das ACB auf ein audiovisuelles, dynamisches Kommunikationskonzept. „Unser Ziel ist es, ein Medium zu schaffen, das nicht nur informiert, sondern inspiriert – und dabei neue Wege der Kommunikation geht“, erklärt ACB-Geschäftsführerin Marie Lechner.

Das neue Format meetUP by ACB soll Austausch, Dialog und Begegnung fördern und unterschiedliche Perspektiven der Meetingindustrie sichtbar machen.

Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit stärken

Auch Nachhaltigkeit bleibt ein Kernanliegen des ACB. Der Verband bringt sich aktiv in die Weiterentwicklung der Umweltzeichen-Richtlinie UZ62 für Green Meetings & Green Events ein und unterstreicht damit sein Engagement für verantwortungsvolles Veranstalten. Parallel dazu sollen Kooperationen mit Branchenverbänden intensiviert werden, um Kompetenzen zu bündeln und gemeinsame Wirkung zu erzielen. „Es ist essenziell, dass wir als Branche zusammenstehen, voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen“, so Androsch-Holzer.

Quelle: Messe & Event Magazin

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CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS: Neues Kongressformat für urbane Seilbahnen erstmals in Frankreich

Mit CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS hat die Congress Messe Innsbruck, Veranstalterin der Weltleitmesse für alpine Technologien INTERALPIN, eine wegweisende Plattform für urbane Seilbahnlösungen geschaffen. Nach der erfolgreichen Premiere auf der INTERALPIN 2025 findet 3CS nun erstmals in Kooperation mit ALPEXPO im Rahmen der MOUNTAIN PLANET vom 21. bis 23. April 2026 in Grenoble, Frankreich, statt. Das zentrale Kongress- und Tagungsprogramm ist für den 22. April geplant. Ziel der Plattform ist der Austausch und die Wissensvermittlung für Hersteller, Verkehrsbetriebe, Behörden, Planungsbüros und politische Entscheidungsträger.

Die CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS reagiert auf den wachsenden internationalen Bedarf nach seilbahnbetriebenen Mobilitätslösungen im urbanen Raum. Beispiele wie La Paz, Mexico City oder die kürzlich eröffnete Seilbahn in Paris zeigen die Vorteile solcher Systeme. Die Congress Messe Innsbruck ist als Veranstalterin der INTERALPIN eng mit der Seilbahnbranche vernetzt. Die 3CS wurde daher erstmals 2025 im Rahmen der INTERALPIN in Innsbruck durchgeführt.

Einen weiteren Impuls setzt die Kooperation mit ALPEXPO, Veranstalter der MOUNTAIN PLANET, einer internationalen Fachmesse für Planung und Innovation in den Bergen. Künftig ist geplant, 3CS alternierend in Innsbruck und Grenoble durchzuführen.

Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck, betont: „Die INTERALPIN hat sich als Weltleitmesse für alpine Technologien etabliert und genießt das Vertrauen der Branche. Mit der neuen Veranstaltung und Marke CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS geben wir dem Thema urbane Seilbahnlösungen eine klare Struktur und eine internationale Bühne. Unser Ziel ist es, eine starke Marke zu etablieren, die dem wachsenden Interesse und Bedarf entspricht. Die Zusammenarbeit der Congress Messe Innsbruck mit ALPEXPO hat eine lange Tradition und wird nun erfreulicherweise durch die Kooperation für die City Cable Car Solutions 3CS vertieft. So kann die 3CS in Grenoble als Kongress-/Tagungsformat im Rahmen der MOUNTAIN PLANET den Austausch insbesondere in den französischsprachigen Märkten stärken.“

Auch Jérôme Riff, Geschäftsführer der ALPEXPO, sieht große Chancen: „Gemeinsam mit der INTERALPIN möchten wir dem zukunftsträchtigen Thema urbane Seilbahnlösungen eine globale Bühne bieten. Insbesondere die französischsprachigen Märkte können so bestens erreicht werden. Die Kooperation ermöglicht es uns, internationale Perspektiven rund um die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte zusammenzuführen. Ich freue mich sehr über diese neue Kooperation mit der Congress Messe Innsbruck.“

Internationale Kooperation

CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS wird von führenden Herstellern der Seilbahntechnologie wie Doppelmayr und der HTI Group unterstützt. Das Kongressformat soll als internationaler Treffpunkt für Experten, Unternehmen und Entscheidungsträger dienen. Durch die Partnerschaft von INTERALPIN und MOUNTAIN PLANET erhält die Plattform eine internationale Reichweite.

Die nächste Gelegenheit, CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS live zu erleben, bietet sich auf der MOUNTAIN PLANET vom 21. bis 23. April 2026 in Grenoble, mit dem Kongress- und Tagungsprogramm am 22. April.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026: Das nautische Highlight des Jahres

Von 26. Februar bis 1. März 2026 wird Tulln an der Donau erneut zum Zentrum der internationalen Wassersportszene. Mit rund 40.000 erwarteten Besuchern ist die Austrian BoatShow – BOOT TULLN die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse Österreichs sowie Zentral- und Osteuropas. Unter dem Motto „Erlebnis Wassersport“ präsentieren 300 Aussteller ein umfassendes Angebot für Einsteiger, Profis und passionierte Wassersportfans.

Die Austrian BoatShow – BOOT TULLN gilt als Bühne für exklusive Neuheiten und technologische Innovationen im Bootsbau. Besonders im Fokus steht 2026 erneut die Elektromobilität am Wasser. Die Messe zeigt eines der größten Angebote an Elektrobooten und modernen Antriebstechnologien der Branche. Nationale und internationale Top-Hersteller wie Boesch, Frauscher, Marian, Niula, Stickl, Corsiva, Pehn, Lasai, Alfastreet und Kaiser präsentieren die Zukunft des emissionsfreien Bootfahrens.

Motorboote, Motoryachten und RIBs

In Niederösterreichs größter Messehalle (Halle 3) erwartet die Besucher ein beeindruckender Überblick über Motorboote, Motoryachten, Sport- und Wasserskiboote, Arbeitsboote und Verdränger. Renommierte Runabout-Hersteller wie Frauscher, Marian und Kaiser sind ebenso vertreten wie Cruiser von Parker, Ranieri und Quicksilver. Bayliner, Karel, Malibu, Mastercraft, Regal und Tigé zeigen eine attraktive Auswahl an Sportbooten. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche RIBs namhafter Marken wie Highfield, Barracuda, Bura, Marlin und SuperRib.

Segeln, Ausbildung und Nachwuchsförderung

Auch Segelbegeisterte kommen auf der BOOT TULLN voll auf ihre Kosten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Neueinsteigern. Der Österreichische Segelverband sowie zahlreiche Klassenvereinigungen informieren über Segelausbildung, Nachwuchsförderung, Trainingsmöglichkeiten sowie nationales und internationales Regattasegeln und präsentieren ihre aktuellen Boote.

Tourismus, Charter und Traumdestinationen

Die Halle 4 steht ganz im Zeichen von Tourismus und Charter. Besucher finden hier ein breites Angebot an Charter- und Bootsurlauben sowie umfassende Informationen zu Revieren in ganz Europa. Ob Hausboot, Segelboot, Katamaran oder Motorboot – neben Kroatien präsentieren sich auch Italien, Griechenland und viele weitere Destinationen mit ihren Marinas und Inselwelten.

Tauchen, Funsport und Zubehör

Als Österreichs Tauchmesse Nr. 1 bietet die BOOT TULLN ein umfangreiches Angebot rund um den Tauchsport – von Ausrüstung über Unterwasserkameras bis hin zu exklusiven Tauchreisen. Ein Schnuppertauchbecken lädt dazu ein, selbst abzutauchen und das Hobby kennenzulernen. Ergänzt wird das Messeangebot durch einen großen Zubehörbereich mit Bootsausrüstung, Elektronik, Motoren, Funktionsbekleidung sowie Trendsportarten wie Stand-Up-Paddling, Wasserski, Windsurfen, Wingfoilen, Kanus und Kajaks.

Informative Vorträge und neue Specials

Mit über 160 Vorträgen und Workshops an allen Messetagen bietet die Austrian BoatShow – BOOT TULLN ein besonders umfangreiches Rahmenprogramm. Themen wie Sicherheit an Bord, Hafenmanöver, Gebrauchtbootkauf, Versicherungen, Wetterextreme im Mittelmeer, neue Reiseziele oder praktische Spließkurse sorgen für fundierte Information und Inspiration.

Neu im Programm ist der Club Day am Freitag für Wassersportprofis mit Ausweis oder Lizenz. Am Sonntag findet erstmals der Young Generation Day für alle 15- bis 25-Jährigen statt.

Facts: Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026

  • Messe Tulln, Messegelände 1, 3430 Tulln an der Donau
  • Öffnungszeiten:
    Donnerstag, 26. Februar bis Samstag, 28. Februar 2026: 10.00–18.00 Uhr
    Sonntag, 1. März 2026: 10.00–17.00 Uhr
  • Eintrittspreise:
    Erwachsene: EUR 15,00
    Senioren- und Studentenkarte: EUR 13,00
    Kinder (6–15 Jahre): EUR 4,00
    Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
    Gruppenkarte (ab 20 Personen): EUR 13,00
    Online-Ticket Erwachsene: EUR 14,00
    Online-Ticket Kinder: EUR 3,00
  • Weitere Informationen und ermäßigte Tickets unter: www.boot-tulln.at

Quelle: Messe & Event Magazin

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AustroMobil feiert Premiere: Neue Automesse für Westösterreich

Mit der AustroMobil erhält Westösterreich erstmals eine eigenständige Neuwagenmesse. Von 20. bis 22. März 2026 wird das Messegelände Dornbirn zum neuen Treffpunkt für die Automobilbranche und alle Mobilitätsinteressierten aus Vorarlberg und der Bodenseeregion.

Die AustroMobil vereint alle wesentlichen in Österreich vertretenen Automarken sowie die maßgeblichen Handelshäuser der Region unter einem Dach. Besucher und Branchenvertreter erhalten damit einen kompakten und aktuellen Überblick über das Modelljahr 2026 und erleben Dornbirn als neuen Mobilitätsschwerpunkt im Westen Österreichs.

30 Marken, 150 Fahrzeuge, vier Messehallen

Insgesamt präsentieren 30 Neuwagenmarken mehr als 150 Fahrzeuge in vier Messehallen. Gezeigt werden Premieren, Neuheiten und Highlights des aktuellen Modelljahres. Für die regionale Automobilwirtschaft markiert die AustroMobil einen wichtigen Meilenstein. Rudi Lins, Partner der Volkswagengruppe in Vorarlberg und Gremialobmann des Fahrzeughandels, betont: „Es war unserer Branche in Vorarlberg seit langem ein Anliegen, ein eigenständiges und hochwertiges Mobilitätsformat aus der Taufe zu heben. Mit der AustroMobil gelingt es von Anfang an, mehr als 90 % der in Österreich vertretenen Neuwagenmarken einzubinden. Das ist nicht nur ein gelungener Start, sondern auch eine starke Basis für die Zukunft.“

Sonderausstellung „140 Jahre Automobil“

Ergänzend zur Neuwagenmesse setzt die AustroMobil mit der Sonderausstellung „140 Jahre Automobil“ einen starken inhaltlichen Akzent. In Halle 14 spannt die Ausstellung einen Bogen durch alle Epochen der Automobilgeschichte und zeigt seltene sowie ikonische Fahrzeuge. Zu den Highlights zählen der Le-Mans-Sieger Sauber C9, der legendäre Porsche 959 und der W30-Versuchswagen als ältester Volkswagen der Welt.

Als Partner der AustroMobil und der historischen Sonderausstellung fungieren unter anderem der ÖAMTC und die Wirtschaftskammer Vorarlberg. Bedeutende Museen und private Sammler stellen außergewöhnliche Exponate zur Verfügung, darunter das Nationale Automuseum (Loh Collection), das Hans-Peter Porsche Traumwerk, das Porsche Museum Gmünd, die VW-Sammlung Grundmann sowie das FFA-Museum in Altenrhein.

Fachlicher Auftakt und prominente Gäste

Am Eröffnungstag steht eine B2B-Veranstaltung für Branchenvertreter des Automotive-Sektors auf dem Programm. Am Samstag, 21. März 2026, folgt ein weiteres Highlight für das Publikum: die Präsentation des Porsche Meeting Zürs mit Veranstalter Andi Kainer und Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Outdoor-Boom in Wels: Messetrio 2026 mit Besucherrekord

Mit einem deutlichen Besucherzuwachs und großem Interesse an allen drei Themenbereichen ging das Messetrio aus Bike Festival Austria, Fishing Festival und Bogensportmesse erfolgreich zu Ende. Insgesamt 22.300 Besucher strömten an den beiden Messetagen in die Messe Wels – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit mehr als 190 Ausstellern aus dem In- und Ausland bestätigte sich das Messetrio einmal mehr als fixer Treffpunkt für Outdoor-, Sport- und Naturbegeisterte.

Die Kombination aus drei thematisch starken Messen unter einem Dach erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Besucher nutzten die Möglichkeit, sich umfassend über aktuelle Trends, Neuheiten und Technologien zu informieren, Produkte zu testen und direkt mit Experten, Profis und Herstellern ins Gespräch zu kommen. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Shows, Vorträgen, Live-Demonstrationen und Mitmachangeboten sorgte für hohe Verweildauer und große Zufriedenheit bei Ausstellern wie Besuchern.

Der Termin für 2027 steht bereits fest: 30. und 31. Jänner 2027.

Treffpunkt der Bike-Szene

Ein Wochenende voller Bewegung, Begeisterung und Bike-Leidenschaft: Das Bike Festival Austria 2026 machte die Messe Wels erneut zum Treffpunkt der österreichischen Bike-Szene und setzte dabei neue Maßstäbe. Mehr Besucher als im Vorjahr, eine außergewöhnlich hohe Testaktivität und durchwegs positive Rückmeldungen von Ausstellern und Publikum sorgten für eine klare Erfolgsbilanz.

Besonders der große Indoor-Testparcours erwies sich als Publikumsmagnet. Noch nie wurden beim Bike Festival so viele Testfahrten absolviert wie 2026. Besucher nutzten intensiv die Möglichkeit, Neuheiten und Top-Modelle direkt vor Ort zu vergleichen und auszuprobieren – ein zentraler Mehrwert der Veranstaltung.

Für spektakuläre Momente sorgte erstmals die Jump Factory. In Halle 21 wurde die zehn Meter hohe Decke bis auf die letzten Zentimeter ausgenutzt. Mit kraftvollen Sprüngen, präzisen Tricks und perfektem Timing begeisterten die Fahrer das Publikum. Ein besonderes Highlight waren die Jump-Factory-Lehrgänge mit großem Andrang und strahlenden Kinderaugen. Auch die Rookie Line war an beiden Messetagen durchgehend stark frequentiert. Ergänzt wurde das Action-Programm durch die Trial Show Bike n’Style, die mit Technik, Balance und fahrerischem Können überzeugte.

Inhaltlich punktete das Bike Festival Austria 2026 mit einer großen Vielfalt an Produktneuheiten aus allen Bike-Segmenten. Zahlreiche Aussteller präsentierten Innovationen, Trends und Lösungen rund ums Rad. Sehr gut angenommen wurde auch die Sonderschau Triathlon, die zusätzliche inhaltliche Tiefe bot. Damit bestätigte das Bike Festival Austria eindrucksvoll seine Rolle als führende Bike-Plattform zum Saisonstart.

Die Anglermesse des Jahres

Die österreichische Angelszene zeigte beim Fishing Festival in Wels eindrucksvoll, wie lebendig, modern und vielfältig der Angelsport heute ist. Sport- und Freizeitangler aus ganz Österreich sowie dem benachbarten Bayern strömten in die Messehallen, um neueste Trends, innovative Produkte und bekannte Gesichter der Szene live zu erleben. Angeln präsentierte sich dabei klar als Lifestyle-Thema mit wachsender Bedeutung.

Auf rund 6.000 m² Ausstellungsfläche bot das Fishing Festival ein breites und hochwertiges Angebot. Alle relevanten Marken und Anbieter waren vertreten und deckten die Bereiche Raubfisch-, Karpfen- und Fliegenfischen umfassend ab. Wels bestätigte damit einmal mehr seinen Ruf als führender Treffpunkt der Angelszene in Österreich.

Große Publikumsmagnete waren die Auftritte von Stefan Seuß, Dietmar Isaiasch und Michael Bierbaumer, die mit Fachwissen, praxisnahen Vorträgen und Live-Demonstrationen begeisterten. Der Flyfishing Pool sowie das große Vorführbecken mit moderner Köderführung zählten zu den meistfrequentierten Bereichen. Auch das Fliegenbinden stand erneut im Fokus vieler Besucher.

Ein starkes Zeichen setzte das Fishing Festival im Familienbereich. Das umfangreiche Kinderprogramm ermöglichte jungen Besuchern einen spielerischen Einstieg in den Angelsport – von Wurfstationen über Mitmachangebote bis hin zu eigenen Bewerben. Kulinarisch überzeugte der OÖ-Landesfischereiverband mit Beratung und frisch zubereiteten Fischgerichten, die den Zusammenhang von nachhaltiger Fischerei, Regionalität und Genuss unterstrichen.

Treffpunkt der Bogensport-Szene

Die Bogensportmesse Wels präsentierte sich auch 2026 wieder als einzige Veranstaltung ihrer Art in Österreich. Das Angebot reichte von hochwertiger Ausrüstung über traditionelles Handwerk bis hin zu touristischen Angeboten und Verbänden. Gemeinsam mit dem Fishing Festival und dem Bike Festival Austria zog das Messetrio insgesamt 22.300 Outdoorfans nach Wels.

Traditionelle und moderne Bogenschützen ebenso wie neugierige Einsteiger zeigten sich begeistert vom vielfältigen Programm. Fachvorträge, Vorführungen und persönliche Gespräche mit Ausstellern boten wertvolle Einblicke für Anfänger und Profis. Bögen und Zubehör konnten direkt vor Ort getestet werden – im Indoor-Schusskanal oder am beliebten 3D-Parcours.

Ein sportliches Highlight bildeten die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften nach WA Indoor, ausgerichtet vom Österreichischen Bogensportverband. Mehr als 300 Schützen, darunter die nationale Elite, sorgten für hochklassige Wettkämpfe. Zusätzliche Atmosphäre brachte der begleitende Mittelaltermarkt, sportlich ergänzt durch das 3-D Bowmasters Indoor Turnier.

Mit dieser gelungenen Mischung aus Sport, Tradition und Erlebnis bestätigte die Bogensportmesse Wels ihren Status als zentrale Plattform für den Bogensport in Österreich und als festen Bestandteil des erfolgreichen Messetrios.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Wer nicht sichtbar ist, wird politisch ignoriert

Die deutsche Veranstaltungswirtschaft steht unter Druck. Wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen belasten den Sektor spürbar – und machen einmal mehr deutlich, wie entscheidend belastbare Zahlen für politische Wahrnehmung und Unterstützung sind. Spätestens in der Coronakrise hat die Branche gelernt: Staatliche Hilfen erhalten nur jene Wirtschaftszweige, die klar quantifiziert und statistisch erfasst sind. Vor diesem Hintergrund verfolgt der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V. seit fünf Jahren eine konsequente Forschungs- und Studienoffensive.

Von Juli bis Dezember 2025 führte der Verband bereits zum dritten Mal seinen HR- und Gehaltsreport durch. Nach den Ausgaben 2022 und 2023 hat sich die Untersuchung als erster Standardreport etabliert, der Arbeitsbedingungen, Berufsbilder und Gehälter in der gesamten Veranstaltungswirtschaft systematisch auswertet.

Branchentypische Bandbreite untersucht

Die Online-Befragung wurde wissenschaftlich begleitet vom Research Institute for Exhibition and Live-Communication (RIFEL). 246 Unternehmen aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft nahmen teil. Vertreten waren Messebauer (27,2 Prozent), Agenturen (23,2 Prozent), Technikdienstleister (19,5 Prozent), Locations (12,6 Prozent), Eventausstatter (9,8 Prozent), Caterer (5,3 Prozent) sowie IT-Dienstleister und Eventabteilungen von Unternehmen. Diese acht Segmente bilden zugleich die zentralen Untersuchungsbereiche der Studie. Umsatz- und Beschäftigtenzahlen waren dabei branchentypisch verteilt.

Spektrum der Berufsbilder ausgeleuchtet

Bereits die Studien von 2022 und 2023 identifizierten 178 Tätigkeits- und Berufsbilder, die seither fortlaufend definiert und analysiert werden. In der aktuellen Befragung wurden sie als sogenannte Skill-Positionen untersucht. In allen teilnehmenden Unternehmen finden sich Geschäftsführer, Projektleiter und Projektmanager in konzeptionellen wie auch gewerblichen Tätigkeiten.

In der Verwaltung arbeiten unter anderem Office-, Marketing-, HR-, Account-, Nachhaltigkeits- und Umweltmanager sowie Geschäftsführungsassistenzen. Branchenspezifisch sind zudem Positionen wie Art- und Creative-Direktoren in Agenturen und Messebaubetrieben. Technikdienstleister beschäftigen Fachplaner für Video, Ton, Licht und Design, Ausstattungsunternehmen Lageristen, Logistiker und Disponenten. In Locations gehören Gebäude- und Facility-Manager zum festen Berufsbild.

Gehälter über dem allgemeinen Bundesdurchschnitt

Die Gehälter in der Veranstaltungswirtschaft haben sich seit 2022 moderat gesteigert und liegen insgesamt über dem allgemeinen Bundesdurchschnitt, wie ihn das Stellenportal Stepstone ermittelt. Projektmanager verdienten laut den Studien von 2022 und 2023 bis zu 3.815 Euro, in der Auswertung 2025 bereits bis zu 4.475 Euro. Zum Vergleich: Der bundesweite Durchschnitt über alle Sektoren hinweg liegt bei 4.146 Euro. Einzelne Berufsbilder, etwa Art- und Creative-Direktoren, erreichen deutlich höhere Einkommen.

Teams eher jung und gesund

Die Branche zeichnet sich durch einen vergleichsweise jungen Altersdurchschnitt aus. Flexible Arbeitszeitmodelle, gute Karrierechancen und umfangreiche Zusatzleistungen sind weit verbreitet. Dazu zählen unter anderem Mobiltelefone (83,3 Prozent), Mitarbeiterevents (80,5 Prozent), Weiterbildungen (77,2 Prozent), Parkplätze (74,8 Prozent), Arbeitsbekleidung (71,1 Prozent), Firmenfahrräder (60,2 Prozent) und Firmenwagen (52,8 Prozent).

Die durchschnittliche Zahl der Urlaubstage liegt zwischen 25,7 bei Technikdienstleistern und 28,7 bei Messebauern. Der bundesweite Durchschnitt beträgt 29,8 Tage. Auffällig ist zudem der Gesundheitszustand der Beschäftigten: Während Arbeitnehmer in Deutschland 2025 im Schnitt 22 Krankheitstage verzeichneten, liegen die Werte in der Veranstaltungswirtschaft deutlich darunter – zwischen 5,3 Tagen bei gewerblichen Mitarbeitern in Agenturen und 12,5 Tagen bei gewerblichen Kräften in Ausstattungsbetrieben.

Zahlen sichern politische Sichtbarkeit

Für die Branche haben Studien eine zentrale Bedeutung – nicht nur intern, sondern vor allem im politischen Diskurs. „Wer nicht in Zahlen und messbaren Fakten existiert, existiert für Regierungsentscheider gar nicht. Dies zeigte sich besonders dramatisch in der Coronapandemie, als sämtliche Hilfspakete und Maßnahmen zulasten der Veranstaltungswirtschaft gingen bzw. an ihr vorbeiliefen“, betont Alexander Ostermaier, Geschäftsführer des fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft.

Auch innerhalb der Unternehmen dienen die Ergebnisse als wichtige Bezugs- und Vergleichsgrößen für strategische Entscheidungen. Der HR- und Gehaltsreport soll deshalb künftig alle zwei Jahre erscheinen und gilt mittlerweile als feste Größe in der Veranstaltungswirtschaft.

Fünf Jahre wissenschaftliche Branchenforschung

Seit 2017 erstellt das RIFEL-Institut in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Chemnitz Studien für den fwd:. Neben den drei HR- und Gehaltsreports zählen dazu mehrere grundlegende Untersuchungen. Die Metastudie „Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche“ zeigte 2020, dass der Sektor der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland ist. Die „Landkarte der Veranstaltungswirtschaft“ belegte 2021, dass 243.000 Unternehmen inklusive Soloselbständigen mit 1,13 Millionen Erwerbstätigen einen Jahresumsatz von 81 Milliarden Euro erwirtschaften.

Weitere Analysen folgten, darunter die Metastudie „Eventbranche im Aufschwung: Steigende Budgets, technologische Innovationen und Nachhaltigkeit im Fokus“ aus dem Jahr 2024 sowie die „DEI-Reports I und II“, die 2025 erstmals den Stand von Diversität und Inklusion in der Branche beleuchteten.

HR- und Gehaltsreport verfügbar

Eine Kurzfassung des HR- und Gehaltsreports 2025 ist im Online-Shop des RIFEL-Instituts erhältlich, ebenso die vollständige Version. Zudem können sich Interessierte über den Newsletter des RIFEL-Instituts regelmäßig über neue Studien und Entwicklungen informieren.

Quelle: Messe & Event Magazin

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UFI-Umfrage: Kräftiges Messewachstum weltweit

UFI-Umfrage: Kräftiges Messewachstum weltweit

Der Weltverband der Messewirtschaft UFI hat die 36. Ausgabe des Global Exhibition Barometer veröffentlicht und zeichnet darin ein insgesamt positives Bild der internationalen Messebranche. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von 378 Unternehmen aus 57 Ländern und liefern detaillierte Analysen für 19 Einzelmärkte sowie zusätzliche regionale Auswertungen für Veranstalter, Messegelände und Dienstleister.

Für das Jahr 2025 berichten weltweit 47 Prozent der Unternehmen über eine Zunahme der Messeaktivitäten im eigenen Land von mehr als fünf Prozent. Auch für 2026 werden ähnlich stabile Wachstumswerte erwartet. Die wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich ebenso im operativen Ergebnis: 31 Prozent der Firmen meldeten für 2025 einen Gewinnanstieg von über zehn Prozent, für 2026 rechnen 33 Prozent mit einem vergleichbaren Plus.

Ein deutlicher Trend setzt sich beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz fort. Inzwischen nutzen 87 Prozent der Unternehmen KI-basierte Lösungen – ein Anstieg um vier Prozentpunkte innerhalb eines halben Jahres. Die Anwendungen reichen von Prozessoptimierungen über die Verbesserung der Customer Experience bis hin zur Entwicklung neuer, KI-gestützter Geschäftsmodelle.

Auch die zukünftige Gestaltung von Messeformaten bleibt ein wichtiges Thema. 37 Prozent der Befragten sehen branchenweit einen klaren Bedarf zur Weiterentwicklung, weitere 58 Prozent halten Optimierungen abhängig vom jeweiligen Veranstaltungstyp für notwendig. Besonders im Fokus stehen mehr Interaktivität und eine stärkere Einbindung der Besucher, etwa durch Produktdemonstrationen, Wettbewerbe oder moderne Lernformate. Ergänzend gewinnen soziale Eventformate sowie die Modernisierung von Layout, Gestaltung und Besucherführung an Gewicht.

Die Studie analysiert darüber hinaus zentrale Geschäftsaspekte wie Umsatzentwicklung, Personalplanung und die wichtigsten Herausforderungen. Kurzfristig dominieren globale und nationale wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie geopolitische Risiken. Im mittelfristigen Vergleich rücken Nachhaltigkeit, Digitalisierung und der Wettbewerb innerhalb der Branche stärker in den Vordergrund.

Der Global Exhibition Barometer erscheint zweimal jährlich und gilt als zentrale Branchenreferenz für Unternehmen, Veranstalter und politische Entscheidungsträger. Der vollständige Bericht steht unter www.ufi.org/knowledge-hub zum Download bereit. Die nächste Erhebung startet im Juni 2026.

Download: https://www.ufi.org/app/uploads/2026/01/UFI_Barometer_36th_Edition.pdf 

 

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Quelle: AUMA News

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