CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS: Neues Kongressformat für urbane Seilbahnen erstmals in Frankreich

Mit CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS hat die Congress Messe Innsbruck, Veranstalterin der Weltleitmesse für alpine Technologien INTERALPIN, eine wegweisende Plattform für urbane Seilbahnlösungen geschaffen. Nach der erfolgreichen Premiere auf der INTERALPIN 2025 findet 3CS nun erstmals in Kooperation mit ALPEXPO im Rahmen der MOUNTAIN PLANET vom 21. bis 23. April 2026 in Grenoble, Frankreich, statt. Das zentrale Kongress- und Tagungsprogramm ist für den 22. April geplant. Ziel der Plattform ist der Austausch und die Wissensvermittlung für Hersteller, Verkehrsbetriebe, Behörden, Planungsbüros und politische Entscheidungsträger.

Die CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS reagiert auf den wachsenden internationalen Bedarf nach seilbahnbetriebenen Mobilitätslösungen im urbanen Raum. Beispiele wie La Paz, Mexico City oder die kürzlich eröffnete Seilbahn in Paris zeigen die Vorteile solcher Systeme. Die Congress Messe Innsbruck ist als Veranstalterin der INTERALPIN eng mit der Seilbahnbranche vernetzt. Die 3CS wurde daher erstmals 2025 im Rahmen der INTERALPIN in Innsbruck durchgeführt.

Einen weiteren Impuls setzt die Kooperation mit ALPEXPO, Veranstalter der MOUNTAIN PLANET, einer internationalen Fachmesse für Planung und Innovation in den Bergen. Künftig ist geplant, 3CS alternierend in Innsbruck und Grenoble durchzuführen.

Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck, betont: „Die INTERALPIN hat sich als Weltleitmesse für alpine Technologien etabliert und genießt das Vertrauen der Branche. Mit der neuen Veranstaltung und Marke CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS geben wir dem Thema urbane Seilbahnlösungen eine klare Struktur und eine internationale Bühne. Unser Ziel ist es, eine starke Marke zu etablieren, die dem wachsenden Interesse und Bedarf entspricht. Die Zusammenarbeit der Congress Messe Innsbruck mit ALPEXPO hat eine lange Tradition und wird nun erfreulicherweise durch die Kooperation für die City Cable Car Solutions 3CS vertieft. So kann die 3CS in Grenoble als Kongress-/Tagungsformat im Rahmen der MOUNTAIN PLANET den Austausch insbesondere in den französischsprachigen Märkten stärken.“

Auch Jérôme Riff, Geschäftsführer der ALPEXPO, sieht große Chancen: „Gemeinsam mit der INTERALPIN möchten wir dem zukunftsträchtigen Thema urbane Seilbahnlösungen eine globale Bühne bieten. Insbesondere die französischsprachigen Märkte können so bestens erreicht werden. Die Kooperation ermöglicht es uns, internationale Perspektiven rund um die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte zusammenzuführen. Ich freue mich sehr über diese neue Kooperation mit der Congress Messe Innsbruck.“

Internationale Kooperation

CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS wird von führenden Herstellern der Seilbahntechnologie wie Doppelmayr und der HTI Group unterstützt. Das Kongressformat soll als internationaler Treffpunkt für Experten, Unternehmen und Entscheidungsträger dienen. Durch die Partnerschaft von INTERALPIN und MOUNTAIN PLANET erhält die Plattform eine internationale Reichweite.

Die nächste Gelegenheit, CITY CABLE CAR SOLUTIONS 3CS live zu erleben, bietet sich auf der MOUNTAIN PLANET vom 21. bis 23. April 2026 in Grenoble, mit dem Kongress- und Tagungsprogramm am 22. April.

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen

Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026: Das nautische Highlight des Jahres

Von 26. Februar bis 1. März 2026 wird Tulln an der Donau erneut zum Zentrum der internationalen Wassersportszene. Mit rund 40.000 erwarteten Besuchern ist die Austrian BoatShow – BOOT TULLN die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse Österreichs sowie Zentral- und Osteuropas. Unter dem Motto „Erlebnis Wassersport“ präsentieren 300 Aussteller ein umfassendes Angebot für Einsteiger, Profis und passionierte Wassersportfans.

Die Austrian BoatShow – BOOT TULLN gilt als Bühne für exklusive Neuheiten und technologische Innovationen im Bootsbau. Besonders im Fokus steht 2026 erneut die Elektromobilität am Wasser. Die Messe zeigt eines der größten Angebote an Elektrobooten und modernen Antriebstechnologien der Branche. Nationale und internationale Top-Hersteller wie Boesch, Frauscher, Marian, Niula, Stickl, Corsiva, Pehn, Lasai, Alfastreet und Kaiser präsentieren die Zukunft des emissionsfreien Bootfahrens.

Motorboote, Motoryachten und RIBs

In Niederösterreichs größter Messehalle (Halle 3) erwartet die Besucher ein beeindruckender Überblick über Motorboote, Motoryachten, Sport- und Wasserskiboote, Arbeitsboote und Verdränger. Renommierte Runabout-Hersteller wie Frauscher, Marian und Kaiser sind ebenso vertreten wie Cruiser von Parker, Ranieri und Quicksilver. Bayliner, Karel, Malibu, Mastercraft, Regal und Tigé zeigen eine attraktive Auswahl an Sportbooten. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche RIBs namhafter Marken wie Highfield, Barracuda, Bura, Marlin und SuperRib.

Segeln, Ausbildung und Nachwuchsförderung

Auch Segelbegeisterte kommen auf der BOOT TULLN voll auf ihre Kosten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Neueinsteigern. Der Österreichische Segelverband sowie zahlreiche Klassenvereinigungen informieren über Segelausbildung, Nachwuchsförderung, Trainingsmöglichkeiten sowie nationales und internationales Regattasegeln und präsentieren ihre aktuellen Boote.

Tourismus, Charter und Traumdestinationen

Die Halle 4 steht ganz im Zeichen von Tourismus und Charter. Besucher finden hier ein breites Angebot an Charter- und Bootsurlauben sowie umfassende Informationen zu Revieren in ganz Europa. Ob Hausboot, Segelboot, Katamaran oder Motorboot – neben Kroatien präsentieren sich auch Italien, Griechenland und viele weitere Destinationen mit ihren Marinas und Inselwelten.

Tauchen, Funsport und Zubehör

Als Österreichs Tauchmesse Nr. 1 bietet die BOOT TULLN ein umfangreiches Angebot rund um den Tauchsport – von Ausrüstung über Unterwasserkameras bis hin zu exklusiven Tauchreisen. Ein Schnuppertauchbecken lädt dazu ein, selbst abzutauchen und das Hobby kennenzulernen. Ergänzt wird das Messeangebot durch einen großen Zubehörbereich mit Bootsausrüstung, Elektronik, Motoren, Funktionsbekleidung sowie Trendsportarten wie Stand-Up-Paddling, Wasserski, Windsurfen, Wingfoilen, Kanus und Kajaks.

Informative Vorträge und neue Specials

Mit über 160 Vorträgen und Workshops an allen Messetagen bietet die Austrian BoatShow – BOOT TULLN ein besonders umfangreiches Rahmenprogramm. Themen wie Sicherheit an Bord, Hafenmanöver, Gebrauchtbootkauf, Versicherungen, Wetterextreme im Mittelmeer, neue Reiseziele oder praktische Spließkurse sorgen für fundierte Information und Inspiration.

Neu im Programm ist der Club Day am Freitag für Wassersportprofis mit Ausweis oder Lizenz. Am Sonntag findet erstmals der Young Generation Day für alle 15- bis 25-Jährigen statt.

Facts: Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026

  • Messe Tulln, Messegelände 1, 3430 Tulln an der Donau
  • Öffnungszeiten:
    Donnerstag, 26. Februar bis Samstag, 28. Februar 2026: 10.00–18.00 Uhr
    Sonntag, 1. März 2026: 10.00–17.00 Uhr
  • Eintrittspreise:
    Erwachsene: EUR 15,00
    Senioren- und Studentenkarte: EUR 13,00
    Kinder (6–15 Jahre): EUR 4,00
    Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
    Gruppenkarte (ab 20 Personen): EUR 13,00
    Online-Ticket Erwachsene: EUR 14,00
    Online-Ticket Kinder: EUR 3,00
  • Weitere Informationen und ermäßigte Tickets unter: www.boot-tulln.at

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen

AustroMobil feiert Premiere: Neue Automesse für Westösterreich

Mit der AustroMobil erhält Westösterreich erstmals eine eigenständige Neuwagenmesse. Von 20. bis 22. März 2026 wird das Messegelände Dornbirn zum neuen Treffpunkt für die Automobilbranche und alle Mobilitätsinteressierten aus Vorarlberg und der Bodenseeregion.

Die AustroMobil vereint alle wesentlichen in Österreich vertretenen Automarken sowie die maßgeblichen Handelshäuser der Region unter einem Dach. Besucher und Branchenvertreter erhalten damit einen kompakten und aktuellen Überblick über das Modelljahr 2026 und erleben Dornbirn als neuen Mobilitätsschwerpunkt im Westen Österreichs.

30 Marken, 150 Fahrzeuge, vier Messehallen

Insgesamt präsentieren 30 Neuwagenmarken mehr als 150 Fahrzeuge in vier Messehallen. Gezeigt werden Premieren, Neuheiten und Highlights des aktuellen Modelljahres. Für die regionale Automobilwirtschaft markiert die AustroMobil einen wichtigen Meilenstein. Rudi Lins, Partner der Volkswagengruppe in Vorarlberg und Gremialobmann des Fahrzeughandels, betont: „Es war unserer Branche in Vorarlberg seit langem ein Anliegen, ein eigenständiges und hochwertiges Mobilitätsformat aus der Taufe zu heben. Mit der AustroMobil gelingt es von Anfang an, mehr als 90 % der in Österreich vertretenen Neuwagenmarken einzubinden. Das ist nicht nur ein gelungener Start, sondern auch eine starke Basis für die Zukunft.“

Sonderausstellung „140 Jahre Automobil“

Ergänzend zur Neuwagenmesse setzt die AustroMobil mit der Sonderausstellung „140 Jahre Automobil“ einen starken inhaltlichen Akzent. In Halle 14 spannt die Ausstellung einen Bogen durch alle Epochen der Automobilgeschichte und zeigt seltene sowie ikonische Fahrzeuge. Zu den Highlights zählen der Le-Mans-Sieger Sauber C9, der legendäre Porsche 959 und der W30-Versuchswagen als ältester Volkswagen der Welt.

Als Partner der AustroMobil und der historischen Sonderausstellung fungieren unter anderem der ÖAMTC und die Wirtschaftskammer Vorarlberg. Bedeutende Museen und private Sammler stellen außergewöhnliche Exponate zur Verfügung, darunter das Nationale Automuseum (Loh Collection), das Hans-Peter Porsche Traumwerk, das Porsche Museum Gmünd, die VW-Sammlung Grundmann sowie das FFA-Museum in Altenrhein.

Fachlicher Auftakt und prominente Gäste

Am Eröffnungstag steht eine B2B-Veranstaltung für Branchenvertreter des Automotive-Sektors auf dem Programm. Am Samstag, 21. März 2026, folgt ein weiteres Highlight für das Publikum: die Präsentation des Porsche Meeting Zürs mit Veranstalter Andi Kainer und Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck.

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen

Outdoor-Boom in Wels: Messetrio 2026 mit Besucherrekord

Mit einem deutlichen Besucherzuwachs und großem Interesse an allen drei Themenbereichen ging das Messetrio aus Bike Festival Austria, Fishing Festival und Bogensportmesse erfolgreich zu Ende. Insgesamt 22.300 Besucher strömten an den beiden Messetagen in die Messe Wels – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit mehr als 190 Ausstellern aus dem In- und Ausland bestätigte sich das Messetrio einmal mehr als fixer Treffpunkt für Outdoor-, Sport- und Naturbegeisterte.

Die Kombination aus drei thematisch starken Messen unter einem Dach erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Besucher nutzten die Möglichkeit, sich umfassend über aktuelle Trends, Neuheiten und Technologien zu informieren, Produkte zu testen und direkt mit Experten, Profis und Herstellern ins Gespräch zu kommen. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Shows, Vorträgen, Live-Demonstrationen und Mitmachangeboten sorgte für hohe Verweildauer und große Zufriedenheit bei Ausstellern wie Besuchern.

Der Termin für 2027 steht bereits fest: 30. und 31. Jänner 2027.

Treffpunkt der Bike-Szene

Ein Wochenende voller Bewegung, Begeisterung und Bike-Leidenschaft: Das Bike Festival Austria 2026 machte die Messe Wels erneut zum Treffpunkt der österreichischen Bike-Szene und setzte dabei neue Maßstäbe. Mehr Besucher als im Vorjahr, eine außergewöhnlich hohe Testaktivität und durchwegs positive Rückmeldungen von Ausstellern und Publikum sorgten für eine klare Erfolgsbilanz.

Besonders der große Indoor-Testparcours erwies sich als Publikumsmagnet. Noch nie wurden beim Bike Festival so viele Testfahrten absolviert wie 2026. Besucher nutzten intensiv die Möglichkeit, Neuheiten und Top-Modelle direkt vor Ort zu vergleichen und auszuprobieren – ein zentraler Mehrwert der Veranstaltung.

Für spektakuläre Momente sorgte erstmals die Jump Factory. In Halle 21 wurde die zehn Meter hohe Decke bis auf die letzten Zentimeter ausgenutzt. Mit kraftvollen Sprüngen, präzisen Tricks und perfektem Timing begeisterten die Fahrer das Publikum. Ein besonderes Highlight waren die Jump-Factory-Lehrgänge mit großem Andrang und strahlenden Kinderaugen. Auch die Rookie Line war an beiden Messetagen durchgehend stark frequentiert. Ergänzt wurde das Action-Programm durch die Trial Show Bike n’Style, die mit Technik, Balance und fahrerischem Können überzeugte.

Inhaltlich punktete das Bike Festival Austria 2026 mit einer großen Vielfalt an Produktneuheiten aus allen Bike-Segmenten. Zahlreiche Aussteller präsentierten Innovationen, Trends und Lösungen rund ums Rad. Sehr gut angenommen wurde auch die Sonderschau Triathlon, die zusätzliche inhaltliche Tiefe bot. Damit bestätigte das Bike Festival Austria eindrucksvoll seine Rolle als führende Bike-Plattform zum Saisonstart.

Die Anglermesse des Jahres

Die österreichische Angelszene zeigte beim Fishing Festival in Wels eindrucksvoll, wie lebendig, modern und vielfältig der Angelsport heute ist. Sport- und Freizeitangler aus ganz Österreich sowie dem benachbarten Bayern strömten in die Messehallen, um neueste Trends, innovative Produkte und bekannte Gesichter der Szene live zu erleben. Angeln präsentierte sich dabei klar als Lifestyle-Thema mit wachsender Bedeutung.

Auf rund 6.000 m² Ausstellungsfläche bot das Fishing Festival ein breites und hochwertiges Angebot. Alle relevanten Marken und Anbieter waren vertreten und deckten die Bereiche Raubfisch-, Karpfen- und Fliegenfischen umfassend ab. Wels bestätigte damit einmal mehr seinen Ruf als führender Treffpunkt der Angelszene in Österreich.

Große Publikumsmagnete waren die Auftritte von Stefan Seuß, Dietmar Isaiasch und Michael Bierbaumer, die mit Fachwissen, praxisnahen Vorträgen und Live-Demonstrationen begeisterten. Der Flyfishing Pool sowie das große Vorführbecken mit moderner Köderführung zählten zu den meistfrequentierten Bereichen. Auch das Fliegenbinden stand erneut im Fokus vieler Besucher.

Ein starkes Zeichen setzte das Fishing Festival im Familienbereich. Das umfangreiche Kinderprogramm ermöglichte jungen Besuchern einen spielerischen Einstieg in den Angelsport – von Wurfstationen über Mitmachangebote bis hin zu eigenen Bewerben. Kulinarisch überzeugte der OÖ-Landesfischereiverband mit Beratung und frisch zubereiteten Fischgerichten, die den Zusammenhang von nachhaltiger Fischerei, Regionalität und Genuss unterstrichen.

Treffpunkt der Bogensport-Szene

Die Bogensportmesse Wels präsentierte sich auch 2026 wieder als einzige Veranstaltung ihrer Art in Österreich. Das Angebot reichte von hochwertiger Ausrüstung über traditionelles Handwerk bis hin zu touristischen Angeboten und Verbänden. Gemeinsam mit dem Fishing Festival und dem Bike Festival Austria zog das Messetrio insgesamt 22.300 Outdoorfans nach Wels.

Traditionelle und moderne Bogenschützen ebenso wie neugierige Einsteiger zeigten sich begeistert vom vielfältigen Programm. Fachvorträge, Vorführungen und persönliche Gespräche mit Ausstellern boten wertvolle Einblicke für Anfänger und Profis. Bögen und Zubehör konnten direkt vor Ort getestet werden – im Indoor-Schusskanal oder am beliebten 3D-Parcours.

Ein sportliches Highlight bildeten die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften nach WA Indoor, ausgerichtet vom Österreichischen Bogensportverband. Mehr als 300 Schützen, darunter die nationale Elite, sorgten für hochklassige Wettkämpfe. Zusätzliche Atmosphäre brachte der begleitende Mittelaltermarkt, sportlich ergänzt durch das 3-D Bowmasters Indoor Turnier.

Mit dieser gelungenen Mischung aus Sport, Tradition und Erlebnis bestätigte die Bogensportmesse Wels ihren Status als zentrale Plattform für den Bogensport in Österreich und als festen Bestandteil des erfolgreichen Messetrios.

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen

Wer nicht sichtbar ist, wird politisch ignoriert

Die deutsche Veranstaltungswirtschaft steht unter Druck. Wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen belasten den Sektor spürbar – und machen einmal mehr deutlich, wie entscheidend belastbare Zahlen für politische Wahrnehmung und Unterstützung sind. Spätestens in der Coronakrise hat die Branche gelernt: Staatliche Hilfen erhalten nur jene Wirtschaftszweige, die klar quantifiziert und statistisch erfasst sind. Vor diesem Hintergrund verfolgt der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V. seit fünf Jahren eine konsequente Forschungs- und Studienoffensive.

Von Juli bis Dezember 2025 führte der Verband bereits zum dritten Mal seinen HR- und Gehaltsreport durch. Nach den Ausgaben 2022 und 2023 hat sich die Untersuchung als erster Standardreport etabliert, der Arbeitsbedingungen, Berufsbilder und Gehälter in der gesamten Veranstaltungswirtschaft systematisch auswertet.

Branchentypische Bandbreite untersucht

Die Online-Befragung wurde wissenschaftlich begleitet vom Research Institute for Exhibition and Live-Communication (RIFEL). 246 Unternehmen aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft nahmen teil. Vertreten waren Messebauer (27,2 Prozent), Agenturen (23,2 Prozent), Technikdienstleister (19,5 Prozent), Locations (12,6 Prozent), Eventausstatter (9,8 Prozent), Caterer (5,3 Prozent) sowie IT-Dienstleister und Eventabteilungen von Unternehmen. Diese acht Segmente bilden zugleich die zentralen Untersuchungsbereiche der Studie. Umsatz- und Beschäftigtenzahlen waren dabei branchentypisch verteilt.

Spektrum der Berufsbilder ausgeleuchtet

Bereits die Studien von 2022 und 2023 identifizierten 178 Tätigkeits- und Berufsbilder, die seither fortlaufend definiert und analysiert werden. In der aktuellen Befragung wurden sie als sogenannte Skill-Positionen untersucht. In allen teilnehmenden Unternehmen finden sich Geschäftsführer, Projektleiter und Projektmanager in konzeptionellen wie auch gewerblichen Tätigkeiten.

In der Verwaltung arbeiten unter anderem Office-, Marketing-, HR-, Account-, Nachhaltigkeits- und Umweltmanager sowie Geschäftsführungsassistenzen. Branchenspezifisch sind zudem Positionen wie Art- und Creative-Direktoren in Agenturen und Messebaubetrieben. Technikdienstleister beschäftigen Fachplaner für Video, Ton, Licht und Design, Ausstattungsunternehmen Lageristen, Logistiker und Disponenten. In Locations gehören Gebäude- und Facility-Manager zum festen Berufsbild.

Gehälter über dem allgemeinen Bundesdurchschnitt

Die Gehälter in der Veranstaltungswirtschaft haben sich seit 2022 moderat gesteigert und liegen insgesamt über dem allgemeinen Bundesdurchschnitt, wie ihn das Stellenportal Stepstone ermittelt. Projektmanager verdienten laut den Studien von 2022 und 2023 bis zu 3.815 Euro, in der Auswertung 2025 bereits bis zu 4.475 Euro. Zum Vergleich: Der bundesweite Durchschnitt über alle Sektoren hinweg liegt bei 4.146 Euro. Einzelne Berufsbilder, etwa Art- und Creative-Direktoren, erreichen deutlich höhere Einkommen.

Teams eher jung und gesund

Die Branche zeichnet sich durch einen vergleichsweise jungen Altersdurchschnitt aus. Flexible Arbeitszeitmodelle, gute Karrierechancen und umfangreiche Zusatzleistungen sind weit verbreitet. Dazu zählen unter anderem Mobiltelefone (83,3 Prozent), Mitarbeiterevents (80,5 Prozent), Weiterbildungen (77,2 Prozent), Parkplätze (74,8 Prozent), Arbeitsbekleidung (71,1 Prozent), Firmenfahrräder (60,2 Prozent) und Firmenwagen (52,8 Prozent).

Die durchschnittliche Zahl der Urlaubstage liegt zwischen 25,7 bei Technikdienstleistern und 28,7 bei Messebauern. Der bundesweite Durchschnitt beträgt 29,8 Tage. Auffällig ist zudem der Gesundheitszustand der Beschäftigten: Während Arbeitnehmer in Deutschland 2025 im Schnitt 22 Krankheitstage verzeichneten, liegen die Werte in der Veranstaltungswirtschaft deutlich darunter – zwischen 5,3 Tagen bei gewerblichen Mitarbeitern in Agenturen und 12,5 Tagen bei gewerblichen Kräften in Ausstattungsbetrieben.

Zahlen sichern politische Sichtbarkeit

Für die Branche haben Studien eine zentrale Bedeutung – nicht nur intern, sondern vor allem im politischen Diskurs. „Wer nicht in Zahlen und messbaren Fakten existiert, existiert für Regierungsentscheider gar nicht. Dies zeigte sich besonders dramatisch in der Coronapandemie, als sämtliche Hilfspakete und Maßnahmen zulasten der Veranstaltungswirtschaft gingen bzw. an ihr vorbeiliefen“, betont Alexander Ostermaier, Geschäftsführer des fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft.

Auch innerhalb der Unternehmen dienen die Ergebnisse als wichtige Bezugs- und Vergleichsgrößen für strategische Entscheidungen. Der HR- und Gehaltsreport soll deshalb künftig alle zwei Jahre erscheinen und gilt mittlerweile als feste Größe in der Veranstaltungswirtschaft.

Fünf Jahre wissenschaftliche Branchenforschung

Seit 2017 erstellt das RIFEL-Institut in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Chemnitz Studien für den fwd:. Neben den drei HR- und Gehaltsreports zählen dazu mehrere grundlegende Untersuchungen. Die Metastudie „Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche“ zeigte 2020, dass der Sektor der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland ist. Die „Landkarte der Veranstaltungswirtschaft“ belegte 2021, dass 243.000 Unternehmen inklusive Soloselbständigen mit 1,13 Millionen Erwerbstätigen einen Jahresumsatz von 81 Milliarden Euro erwirtschaften.

Weitere Analysen folgten, darunter die Metastudie „Eventbranche im Aufschwung: Steigende Budgets, technologische Innovationen und Nachhaltigkeit im Fokus“ aus dem Jahr 2024 sowie die „DEI-Reports I und II“, die 2025 erstmals den Stand von Diversität und Inklusion in der Branche beleuchteten.

HR- und Gehaltsreport verfügbar

Eine Kurzfassung des HR- und Gehaltsreports 2025 ist im Online-Shop des RIFEL-Instituts erhältlich, ebenso die vollständige Version. Zudem können sich Interessierte über den Newsletter des RIFEL-Instituts regelmäßig über neue Studien und Entwicklungen informieren.

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen

UFI-Umfrage: Kräftiges Messewachstum weltweit

UFI-Umfrage: Kräftiges Messewachstum weltweit

Der Weltverband der Messewirtschaft UFI hat die 36. Ausgabe des Global Exhibition Barometer veröffentlicht und zeichnet darin ein insgesamt positives Bild der internationalen Messebranche. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von 378 Unternehmen aus 57 Ländern und liefern detaillierte Analysen für 19 Einzelmärkte sowie zusätzliche regionale Auswertungen für Veranstalter, Messegelände und Dienstleister.

Für das Jahr 2025 berichten weltweit 47 Prozent der Unternehmen über eine Zunahme der Messeaktivitäten im eigenen Land von mehr als fünf Prozent. Auch für 2026 werden ähnlich stabile Wachstumswerte erwartet. Die wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich ebenso im operativen Ergebnis: 31 Prozent der Firmen meldeten für 2025 einen Gewinnanstieg von über zehn Prozent, für 2026 rechnen 33 Prozent mit einem vergleichbaren Plus.

Ein deutlicher Trend setzt sich beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz fort. Inzwischen nutzen 87 Prozent der Unternehmen KI-basierte Lösungen – ein Anstieg um vier Prozentpunkte innerhalb eines halben Jahres. Die Anwendungen reichen von Prozessoptimierungen über die Verbesserung der Customer Experience bis hin zur Entwicklung neuer, KI-gestützter Geschäftsmodelle.

Auch die zukünftige Gestaltung von Messeformaten bleibt ein wichtiges Thema. 37 Prozent der Befragten sehen branchenweit einen klaren Bedarf zur Weiterentwicklung, weitere 58 Prozent halten Optimierungen abhängig vom jeweiligen Veranstaltungstyp für notwendig. Besonders im Fokus stehen mehr Interaktivität und eine stärkere Einbindung der Besucher, etwa durch Produktdemonstrationen, Wettbewerbe oder moderne Lernformate. Ergänzend gewinnen soziale Eventformate sowie die Modernisierung von Layout, Gestaltung und Besucherführung an Gewicht.

Die Studie analysiert darüber hinaus zentrale Geschäftsaspekte wie Umsatzentwicklung, Personalplanung und die wichtigsten Herausforderungen. Kurzfristig dominieren globale und nationale wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie geopolitische Risiken. Im mittelfristigen Vergleich rücken Nachhaltigkeit, Digitalisierung und der Wettbewerb innerhalb der Branche stärker in den Vordergrund.

Der Global Exhibition Barometer erscheint zweimal jährlich und gilt als zentrale Branchenreferenz für Unternehmen, Veranstalter und politische Entscheidungsträger. Der vollständige Bericht steht unter www.ufi.org/knowledge-hub zum Download bereit. Die nächste Erhebung startet im Juni 2026.

Download: https://www.ufi.org/app/uploads/2026/01/UFI_Barometer_36th_Edition.pdf 

 

Zurück zum Newsletter
 

Quelle: AUMA News

Weiterlesen

Frankfurter Buchmesse: Führungswechsel

Frankfurter Buchmesse: Führungswechsel

Im Herbst 2026 übernimmt der Verlagsmanager Joachim Kaufmann die Leitung der Frankfurter Buchmesse. Damit folgt er auf Juergen Boos, der die Buchmesse mehr als zwei Jahrzehnte geprägt und sie als weltweit führendes Branchentreffen fest etabliert hat. Nach dem Abschluss der diesjährigen Messe im Oktober wird Boos in den Ruhestand gehen.

Mit Kaufmann holt die Frankfurter Buchmesse eine Persönlichkeit an ihre Spitze, die internationale Verlagserfahrung, Marktkenntnis und strategische Weitsicht vereint. Der 53‑Jährige leitete seit 2006 den Carlsen Verlag innerhalb der Bonnier‑Gruppe und verantwortete dort die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Unter seiner Führung baute Bonnier zudem sein internationales Engagement aus, unter anderem durch Markteintritte in Polen und China. Parallel dazu war Kaufmann in mehreren Gremien der internationalen Verlagswelt aktiv und vertritt seit rund zehn Jahren die Interessen deutscher Verlage auf europäischer und globaler Ebene.

Der Führungswechsel fällt in eine Phase, in der sich die Frankfurter Buchmesse weiterhin als zentraler Ort für den globalen Rechtehandel und den persönlichen Austausch der Buch- und Medienbranche behauptet. Mit rund 4.000 Ausstellern aus über 100 Ländern und ihrer hohen internationalen Strahlkraft zählt sie zu den wichtigsten Kultur- und Wirtschaftsplattformen weltweit.

Kaufmann tritt seine neue Position am 1. September 2026 an. Bis dahin bleibt Juergen Boos weiterhin in der Gesamtverantwortung und wird die Frankfurter Buchmesse 2026 wie gewohnt leiten. Mit dem nahtlosen Übergang zwischen langjähriger Erfahrung und neuer Führungskraft stellt die Buchmesse die Weichen für eine stabile und zukunftsorientierte Weiterentwicklung.

Weitere Informationen: https://www.buchmesse.de/ 

 

Zurück zum Newsletter
 

Quelle: AUMA News

Weiterlesen

German Pavilions 2025: Deutlich mehr Aussteller – jetzt muss auch das Budget nachziehen

German Pavilions 2025: Deutlich mehr Aussteller – jetzt muss auch das Budget nachziehen

Die Beteiligung deutscher Unternehmen an den Gemeinschaftsständen im Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat 2025 spürbar an Dynamik gewonnen. Auf insgesamt 213 deutschen Gemeinschaftsständen präsentierten sich 4.926 Aussteller – ein Anstieg von beeindruckenden 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Aussteller pro Gemeinschaftsstand – den German Pavilions – blieb mit durchschnittlich 23 Unternehmen konstant. Daraus ergibt sich: Mit mehr German Pavilions können deutlich mehr Unternehmen erreicht werden.

Top-Märkte mit wachsendem Interesse – starke Dynamik in VAE und Indien

Besonders kräftig wuchs das Interesse an den deutschen Gemeinschaftsständen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE): Die Ausstellerzahlen stiegen um mehr als 20 Prozent je Pavilion und um knapp 30 Prozent insgesamt. Die USA zeigten hingegen ein gemischtes Bild: je Pavilion leicht rückläufig, aber durch mehr Pavilions insgesamt ein Plus von sechs Prozent. China blieb stabil stark, mit unverändert 23 Ausstellern je Gemeinschaftsstand und einem Gesamtanstieg von elf Prozent   gegenüber 2024. Indien verzeichnete mit +42 Prozent den stärksten relativen Zuwachs unter den Top-Märkten, getragen durch sechs zusätzliche Pavilions. Italien lag mit 35 Ausstellern je Pavilion weit über dem Schnitt und wuchs um 27 Prozent.

Konjunkturschwäche erhöht Bedarf an nachfrageorientierter Messeförderung

Die für viele im AMP vertretenen Branchen schwierige Wirtschaftslage führt einerseits zu Sparzwängen bei den Unternehmen. Der Messenutzen jeder einzelnen Messebeteiligung, jedes angemieteten Quadratmeters, wird noch genauer hinterfragt und Prioritäten werden gesetzt. Andererseits steigt die Anzahl der Unternehmen, die Unterstützung benötigen, um in Zeiten verstärkter handelspolitischer Unsicherheiten ihre internationalen Aktivitäten auf- und ausbauen sowie diversifizieren zu können.

Aufstockung des AMP-Etats erforderlich

2026 umfasst das Auslandsmesseprogramm 236 German Pavilions in über 50 Ländern. Trotz eines leicht erhöhten Etats von 44 Millionen Euro sinkt die Zahl der geplanten Pavilions wegen weiter steigender Kosten um rund zehn Prozent. Angesichts der fragilen Zeiten und weiter steigender Kosten fordert der AUMA als Koordinator der Interessen der deutschen Wirtschaft im Auslandsmesseprogramm eine Aufstockung des Budgets um fünf Millionen Euro auf mindestens 49 Millionen Euro. Nur so können sowohl die Quantität als auch die Qualität der Gemeinschaftsstände gesichert werden.

 

Zurück zum Newsletter

 

Quelle: AUMA News

Weiterlesen

MQ Jahresprogramm 2026: MuseumsQuartier feiert 25 Jahre

Seit 25 Jahren zählt das MuseumsQuartier Wien zu den prägenden Kulturarealen Europas. Kunst, Kultur und urbanes Leben verschmelzen hier zu einem offenen Raum mit internationaler Strahlkraft. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2026 stellt das MQ unter dem Motto „Generation MQ“ jene Menschen in den Mittelpunkt, die den Ort seit seiner Eröffnung 2001 geprägt haben – und jene, die ihn heute mit neuen Perspektiven beleben.

Das MuseumsQuartier feiert damit nicht nur ein Jubiläum, sondern eine lebendige Erfolgsgeschichte. Seit einem Vierteljahrhundert wird das Areal als offener Begegnungsraum verstanden: als Wohnzimmer der Stadt, als Oase im urbanen Gefüge und als sogenannter „Dritter Ort“, an dem Kultur, Alltag und Öffentlichkeit selbstverständlich zusammenfinden.

„Das Jubiläumsjahr 2026 steht unter dem Motto ‚Generation MQ‘. Damit feiern wir Menschen, die das MQ auf einzigartige Weise formen oder geformt haben und alle, die hier Inspiration finden. Ein besonderes Highlight ist die große Jubiläumsausstellung im MQ Freiraum zur Geschichte des MQ. Sie zeichnet die Transformation des Ortes zum weltweit erfolgreichsten Kulturareal nach“, sagt Bettina Leidl, Direktorin des MuseumsQuartier Wien

Für 2026 setzt das MQ zusätzliche programmatische Schwerpunkte, die sich der vielschichtigen Geschichte des Areals widmen und die Menschen des MQ konsequent in den Fokus rücken.

Highlights zum Jubiläum „25 Jahre MQ“

Vision und Widerstand – Wie das MuseumsQuartier die Stadt Wien veränderte
30.06.2026 – 25.01.2027 | MQ Freiraum
Eröffnung: Mo, 29.06.2026, 19 Uhr

25 Jahre nach der Eröffnung beleuchtet diese Ausstellung die konfliktreiche Entstehungsgeschichte eines der größten Kulturareale der Welt. Zeichnungen, Pläne, Modelle und künstlerische Arbeiten spannen den Bogen vom barocken Hofmarstall über den Messepalast bis hin zur Planung und Realisierung des heutigen MuseumsQuartiers.

Elfie Semotan fotografiert die 25-Jahre-Kampagne

Für die Jubiläumskampagne porträtiert die Fotografielegende Elfie Semotan 25 Persönlichkeiten, die das MQ über Jahrzehnte mitgestaltet haben. Ergänzt werden die Porträts durch kurze Interviews, Statements und Texte mit persönlichen Blicken auf das MuseumsQuartier. Präsentation: Frühjahr 2026.

eSeL x MQ Moments
ab Mai 2026

Das Projekt „eSeL x MQ Moments“ widmet sich der lebendigen Erinnerungskultur des MQ. Legenden, Erzählungen und Gerüchte rund um prägende Ereignisse werden zu einem Parcours gemeinsamer Erfahrungen verdichtet und laden dazu ein, persönliche MQ-Momente zu entdecken und zu teilen.

Wir feiern mit unserem Publikum
Do, 02.07.2026 | MQ Haupthof

Gemeinsam mit zahlreichen Institutionen des Areals feiert das MuseumsQuartier 25 Jahre Bestehen. Performances, Konzerte, Führungen und künstlerische Interventionen bespielen den gesamten Hof und machen das Jubiläum für alle erlebbar.

Museen gestalten Zukunft – Symposium
Di, 29.09.2026 | MQ Libelle

In Zusammenarbeit mit den MQ Museen widmet sich ein Symposium zentralen Zukunftsfragen des Museumsbetriebs. Internationale und nationale Experten diskutieren gemeinsam mit Vertretern der MQ Museen über die Rolle von Kunst und Wissenschaft, zukünftige Museumsmodelle und gesellschaftliche Teilhabe.

MQ Artist-in-Residence-Programm

Seit Beginn lädt das MuseumsQuartier jährlich bis zu 60 internationale Künstler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Arbeitsaufenthalten nach Wien ein. In acht Studios auf dem Areal entstehen neue Projekte im Austausch mit der Stadt und ihrer Kulturszene. Die thematischen Schwerpunkte 2026 reichen von „Art & Ecology“ bis zu den „Focus International Studios“ mit Partnern aus Moldau und Südafrika.

Kooperationspartner: tranzit.org/ERSTE Stiftung Studio, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS).

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen

MICE Konjunktur Index Hotel: Tagungsmarkt in Deutschland blickt optimistisch auf 2026

Nach einem krisengeprägten Jahr 2025 und einer insgesamt stabilen Entwicklung 2024 zeigen sich die Tagungshotels in Deutschland wieder zuversichtlicher: Die Erwartungen für 2026 fallen überwiegend positiv aus. Das belegt der aktuelle MICE Konjunktur Index Hotel (MKI), initiiert von Hotelier Martin Kirsch in Zusammenarbeit mit Branchenverbänden und der Agentur repecon.

Grundlage der Auswertung ist eine Befragung von 229 Entscheidern aus der deutschen Tagungshotellerie, die im Dezember 2025 durchgeführt wurde. Demnach blicken 55 Prozent der teilnehmenden Hotels mit positiven Erwartungen auf das Jahr 2026, lediglich acht Prozent rechnen mit einer negativen Entwicklung. Der Index zeichnet damit ein differenziertes Bild der Lage am deutschen Tagungsmarkt.

Auffällig sind die Unterschiede nach Hoteltyp und -größe. Individualhotels bewerten ihre Perspektiven leicht optimistischer als Markenhotels. Besonders kleinere, meist eigentümergeführte Tagungshotels mit bis zu 50 Zimmern sehen der Zukunft positiver entgegen als Betriebe mit 50 bis 100 Zimmern. Auch Häuser mit starkem internem Tagungsgeschäft beurteilen sowohl das Jahr 2025 als auch die Aussichten für 2026 besser. Die höchsten positiven Erwartungen für das laufende Jahr zeigen Hotels im Besitz einer Hotelkette oder eines Konzerns.

„Kettenhotels starten mit mehr Planungssicherheit und insgesamt höheren Erwartungen in das Jahr 2026, während Individualhotels das abgelaufene Jahr 2025 etwas besser beurteilen“, erklärt Birgit Werner von repecon. Zudem macht der MKI regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands sichtbar: Während der Süden 2025 schwächer abschnitt, blickt der Norden weniger negativ zurück und erkennt positivere Entwicklungen für 2026.

Mit Blick auf die Nachfrage nach Tagungskapazitäten erwarten die befragten Hotels das größte Auftragsvolumen im Pharma-Bereich und der Pharmaindustrie mit 20,8 Prozent. Es folgen Finanzen, Versicherungen und Banken mit 14,8 Prozent sowie Industrie und Manufacturing mit 9,4 Prozent. „Für Sales- und Revenue-Verantwortliche in der Tagungshotellerie bedeutet dies: Der Markt richtet sich wieder nach oben aus, aber nicht gleichmäßig über alle Segmente hinweg. Wer jetzt seine Positionierung im MICE-Geschäft schärft, Budgets aktiv steuert und die Vertriebskanäle gezielt nutzt, kann vom erwarteten Nachfrageplus 2026 überproportional profitieren“, so Werner.

Weitere Informationen unter www.top250inside.de/news/103/tagungsbranche-blickt-optimistisch-auf-2026

Quelle: Messe & Event Magazin

Weiterlesen