Ganz weit vorne: Plus fünf Millionen Euro

Ganz weit vorne: Plus fünf Millionen Euro

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe, Sie hatten einen schönen Sommer und konnten sich gut erholen. Diese Woche startet der Deutsche Bundestag in seine erste Sitzungswoche nach der parlamentarischen Sommerpause. Hauptthema der ersten Plenarsitzungen ist der Entwurf der Bundesregierung für den Bundeshaushalt des kommenden Jahres. Dieser wird in den nächsten Wochen vor allem im Haushaltsausschuss des Parlaments beraten. Die Haushaltsgesetzgebung, das Haushaltsrecht, gilt als „Königsrecht“ des Parlaments. Die Abgeordneten entscheiden, welche Steuermittel für welche Aufgaben und Investitionen des Staates zur Verfügung stehen.

Als AUMA haben wir dabei vor allem die Programme zur Messeförderung im Blick. Die Effizienz dieser Programme ist unbestritten, tragen sie doch wesentlich dazu bei, dass deutsche Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen ins Ausland exportieren können und damit auch Produktion und Beschäftigung in Deutschland sichern (Mehr dazu hier).

Stand heute ist erfreulich, dass das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) die Mittel für seine Programme auf dem Niveau des Vorjahres bei rund 44 Millionen Euro hält. Doch das ist gleichzeitig auch das Niveau von Vor-Corona, also das Jahr 2019. Die Forderung des AUMA für das Auslandsmesseprogramm AMP ist klar: Der Etat muss zukünftig um fünf Millionen auf 49 Millionen Euro steigen. Nur so kann vor dem Hintergrund weltweiter Kostensteigerungen die Qualität deutscher Gemeinschaftsstände erhalten bleiben. Wir sind im internationalen Wettbewerb. Andere Märkte schlafen nicht, wenn es um die Präsentation ihrer Unternehmen und Produkte geht.

Für das Programm des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) gilt es zunächst, überhaupt wieder auf das Vor-Corona-Niveau von rund 12 Millionen Euro zurückzukehren. Unverständlich bleibt, warum das Haus von Cem Özdemir weiterhin den gekürzten AMP-Etat von rund zehn Millionen Euro für die Förderung von Messen beibehält. Um zukunftsfest dieses erfolgreiche Außenwirtschaftsinstrument für die Landwirtschaft und Landtechnik zu stärken, braucht es eher den Aufwuchs des Etats, und zwar auf 14 Millionen Euro. 

Außenwirtschaftsförderung ist eine Investition in die Zukunft, gerade für Deutschland als Exportnation. Wir als AUMA werden die Gespräche mit den zuständigen Berichterstattern in den nächsten Wochen führen und genau auf diese Punkte hinweisen. Unterstützen Sie uns gern, wo immer Sie können.

Ihr
Jörn Holtmeier

AUMA-Geschäftsführer

Quelle: AUMA News

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KI-Tools: Neue Möglichkeiten für die Messewirtschaft

KI-Tools: neue Möglichkeiten für die Messewirtschaft

In einer Welt, die von digitalen Interaktionen geprägt ist, hat die Künstliche Intelligenz das Potenzial, die Art und Weise, wie wir kommunizieren, grundlegend zu verändern. Besonders im Bereich Social Media eröffnet KI neue Horizonte, die sowohl faszinierend als auch herausfordernd sind. 

In Sekundenschnelle Millionen von Daten analysieren und daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Genau das ermöglicht KI in Social Media. Durch die Analyse von Nutzerverhalten ist es möglich, Zielgruppen besser zu verstehen und maßgeschneiderte Marketingstrategien zu entwickeln. Die Vorstellung, dass Maschinen kreativ sein können, mag zunächst befremdlich wirken. Doch KI beweist das Gegenteil. Sie kann Texte, Bilder und Videos automatisch generieren und dabei erstaunlich kreative Ergebnisse liefern. Das spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern ermöglicht auch eine skalierbare Content-Produktion, die den individuellen Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird. Solch künstlich generierte Inhalte sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, denn rechtliche Rahmenbedingungen müssen natürlich auch hier eingehalten werden.

Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Die Nutzung von KI bringt rechtliche Herausforderungen mit sich, die nicht ignoriert werden dürfen. 

  1. Haftung: Auch wenn Inhalte von KI generiert werden, bleibt die Verantwortung für die Inhalte beim Unternehmen. Falsche oder irreführende Informationen können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  2. Urheberrecht: Wenn KI-generierte Bilder und Texte einem bestehenden urheberrechtlich geschützten Werk ähneln, kann eine Urheberrechtsverletzung vorliegen.
  3. Datenschutz: Der Umgang mit personenbezogenen Daten insbesondere bei der Nutzung von KI erfordert besondere Sorgfalt. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Datenschutzgesetze einhalten und z.B. beim Prompten personenbezogene Daten nur mit einer entsprechenden Erlaubnis verwendet werden.
     

Mit dem Inkrafttreten der EU-KI-Verordnung im August 2024 wurden neue Regelungen eingeführt, die speziell die Nutzung von KI betreffen. So müssen Deepfakes klar als solche gekennzeichnet werden, und bei jeder Interaktion von KI mit Menschen – etwa bei der Nutzung von Chatbots – muss der künstliche Charakter offengelegt werden. 

Der AUMA hat das Thema KI-Einsatz in Social Media im AUMA MesseForum Social Media am 30. September in den Fokus genommen und mit den Mitgliedern diskutiert. Auch bei den am 6. und 7. November anstehenden AUMA MesseForum Compliance und AUMA MesseForum Datenschutz wird der Einsatz von KI in der Messewirtschaft – hier unter dem Gesichtspunkt der rechtlichen Rahmenbedingungen – thematisiert werden.

Quelle: AUMA News

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Auslandsmesseförderung 2025: Deutscher Maschinenbau im Fokus

Auslandsmesseförderung 2025: Deutscher Maschinenbau im Fokus

Gute Nachrichten: Im kommenden Jahr werden Firmen aus Deutschland mit einem erweiterten Programm auf Messen im Ausland unterstützt. Gegenüber den ersten Planungen aus dem Frühsommer wurde das Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundeswirtschaftsministeriums jetzt um 25 Beteiligungen erweitert. Damit sind nun 252 Messeteilnahmen in über 50 Ländern geplant. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA koordiniert das Programm für die ausstellende Wirtschaft. Alle AMP-Messen sind jetzt auf der Internetseite des AUMA abrufbar.

Die wichtigste Zielregion des Programms werden 2025 – wie in den vergangenen Jahren schon – die Märkte Asiens sein: Mehr als 90 Gemeinschaftsbeteiligungen deutscher Unternehmen werden dort unterstützt. Weitere Zielregion des Programms ist Nordamerika mit knapp 40 Beteiligungsmöglichkeiten, gefolgt vom Nahen und Mittleren Osten mit 34 und Afrika mit 26 Beteiligungen. 35 German Pavilions werden auf Messen in Europa geplant, darunter elf außerhalb der Europäischen Union. In Lateinamerika sind mehr als 20 Beteiligungen geplant, in Australien/Ozeanien sechs. 

Die drei wichtigsten Länder im Auslandsmesseprogramm sind die USA mit 33 Beteiligungen, China und die Vereinigten Arabischen Emirate mit jeweils 26 und Indien mit 18. Platz vier mit acht Beteiligungen teilen sich vier Länder: Thailand, Brasilien, Südafrika und Türkei. Saudi-Arabien tritt als Zielland stärker in den Fokus der deutschen Wirtschaft: Sieben Beteiligungen sind allein in Riad geplant, davon sind fünf Messen erstmals in das Programm aufgenommen.

Besondere Aufmerksamkeit erhält im nächsten Jahr der deutsche Maschinenbau. Eine Gastlandbeteiligung ist auf der Fachmesse für Landwirtschaft, Viehzucht, Lebensmittelverpackung agrofood Nigeria und der parallel stattfindenden internationalen Fachmesse für die Kunststoff, Druck- und Verpackungsindustrie plastprintpack im nigerianischen Lagos geplant. Termin ist der 25. bis 27. März. Eine weitere Gastlandbeteiligung auf Initiative des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist auf der Bergbaumesse Extemin in Arequipa/Peru vom 22. bis 26. September geplant.

Bei im AMP geförderten Messen trägt der Bund rund 50 Prozent der direkten Messekosten, den Rest das ausstellende Unternehmen. Studien belegen, dass die Beteiligung an Auslandsmessen den Export der deutschen Wirtschaft enorm ankurbelt, was wiederum Sicherung für Produktion, Arbeitsplätze und Steuern hierzulande bedeutet. In Zahlen: 1 Steuer-Euro Investition ermöglicht rund 216 Euro Wertschöpfung.

Die Mittel für das Auslandsmesseprogramm im Etat des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) liegen bei rund 44 Millionen Euro. Dies ist das Niveau von Vor-Corona, also das Jahr 2019. Der AUMA fordert angesichts weltweiter Kostensteigerungen eine Aufstockung des Etats um fünf Millionen auf 49 Millionen Euro. Nur so könne die Qualität deutscher Gemeinschaftsstände erhalten bleiben.

Quelle: AUMA News

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UFI: Chris Skeith wird neuer CEO

UFI: Chris Skeith wird neuer CEO

Der Weltverband der Messewirtschaft UFI hat Chris Skeith zum nächsten Chief Executive Officer der Organisation ausgewählt. Skeith wird sein Amt am 1. Januar 2025 in Nachfolge von Kai Hattendorf antreten. Er kommt von der Association of Event Organisers (AEO), dem führenden Verband für Veranstaltungsorganisatoren in Großbritannien, wo er seit 2014 als CEO tätig ist.

„Wir haben mehrere hervorragende Kandidaten innerhalb und außerhalb der UFI befragt und sind überzeugt, mit Chris eine hervorragende Führungspersönlichkeit ausgewählt zu haben, die die Entwicklung und den Ausbau der UFI als weltweit führender Branchenverband fortsetzen wird“, sagt Geoff Dickinson, Präsident der UFI. „Chris ist seit vielen Jahren in der UFI aktiv, war Vorsitzender des Verbandsausschusses und Mitglied des Exekutivausschusses der UFI. In seiner Rolle als AEO hat er eng mit unserem derzeitigen Managementteam, Kai und Adeline, in vielen Bereichen zusammengearbeitet, vom Veranstaltungsmanagement bis zur Interessenvertretung. Mit seiner ausgezeichneten Erfolgsbilanz ist er bestens qualifiziert, die Rolle des UFI-CEO zu übernehmen.

Chris Skeith bringt in seine neue Funktion fast 20 Jahre Verbandsarbeit in der britischen Veranstaltungsbranche mit. Er war tätig in der Events Industry Alliance (EIA), wo er die Fusion von AEC und BECA zur ESSA (Event Supplier & Services Association) begleitete. Im Jahr 2010 wurde er außerdem Direktor des Schwesterverbands der ESSA, der AEV (Association of Event Venues). Er ist weiterhin Direktor der EIA, die den Sektor gegenüber der Regierung und den Behörden vertritt. Im Rahmen der Queen’s Birthday Honours List wurde er 2021 für seine Verdienste um die Veranstaltungsbranche mit einem Orden des britischen Weltreichs OBE ausgezeichnet.

Weitere Informationen: https://www.ufi.org/wp-content/uploads/2024/10/UFI_Media_Release_CEO_Chris_Skeith.pdf
 

Quelle: AUMA News

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IFES: Gregor Bischkopf übernimmt

IFES: Gregor Bischkopf übernimmt

Gregor Bischkopf wird Geschäftsführer des Internationalen Verbandes der Messe- und Veranstaltungsservices (IFES). Er folgt auf Uta Goretzky, die den Verband nach zehn Jahren Tätigkeit verlässt. Bischkopf verfügt über ein fundiertes Wissen über die Geschäftsentwicklung in der Messewirtschaft, das er in verschiedenen Funktionen bei Messeveranstaltern erworben hat. Zuletzt war er als Director Regional Projects bei RX Deutschland GmbH tätig. Seine neue Funktion tritt Bischkopf Ende des Jahres an.

Uta Goretzky hat in den vergangenen zehn Jahren ein engagiertes Management aufgebaut und für finanzielle Stabilität in der Organisation gesorgt. Uta Goretzky habe maßgeblich dazu beigetragen, dass sich der Verband zu einem globalen Kooperationsnetzwerk von Veranstaltungsdienstleistern entwickelt hat, so das Präsidium des IFES. Zum ersten Mal in seiner 40-jährigen Geschichte habe die Organisation die Zahl von 300 Mitgliedern überschritten. Der IFES organisiert jährlich den World Summit an wechselnden Orten und beteiligt sich mit dem IFES Global Village an der Retail-Messe EuroShop in Düsseldorf.

Quelle: AUMA News

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AUMA: Bauermeister leitet neue Abteilung

AUMA: Bauermeister leitet neue Abteilung

Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA bündelt sein Engagement für Lobbyarbeit, Rechtsfragen, Technik, Nachhaltigkeit und Business Development in einer neuen Struktur. Die Leitung für die neue Abteilung Politik, Recht und Nachhaltigkeit übernimmt zum 1. Oktober Silvia Bauermeister. Die Rechtsanwältin ist seit 2003 im AUMA als Managerin für Recht und Business Development zuständig. Sie leitet künftig ein dreiköpfiges Team und berichtet direkt an AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier.

Ihr Jura-Studium absolvierte die gebürtige Kölnerin in Münster und Köln. Nach dem Referendariat mit Stationen an der Verwaltungshochschule Speyer und in einer Anwaltskanzlei im australischen Melbourne legte sie 1999 ihr zweites Staatsexamen ab. Bis November 2001 war sie als Manager Legal Affairs in einem Industrieunternehmen im kanadischen Vancouver und Gatineau tätig. Vor ihrem Wechsel in den Verband der deutschen Messewirtschaft begann Bauermeister als Autorin für den Zivilrechtskommentar der juris GmbH zu arbeiten.

Die 52-Jährige bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Messewirtschaft mit. Ihre bisherigen Aufgaben nimmt sie weiterhin wahr: Rechtsfragen in der Messewirtschaft, Gremienarbeit, Business Development, Beauftragte für Datenschutz und Compliance, die Konzeption und Leitung von Mitgliederveranstaltungen, darunter die AUMA-Arbeitskreise Recht und IT. 
 

Quelle: AUMA News

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Messerverbot: Ausnahmen für ausstellende Unternehmen auf Messen

Messerverbot: Ausnahmen für ausstellende Unternehmen auf Messen

Der Bundestag hat am 18. Oktober das „Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit“ verabschiedet, Teil des Sicherheitspakets der Bundesregierung. Eine zentrale Änderung betrifft den Umgang mit Messern im öffentlichen Raum. Für die Messebranche ist dabei wichtig: Klare Ausnahmeregelungen für das Ausstellen von Messern gibt es weiterhin.

Der Gesetzgebungsprozess war von intensiven Diskussionen begleitet. In der öffentlichen Anhörung im Bundestag haben Sachverständige gemahnt, das Gebot der Verhältnismäßigkeit müsse im neuen Gesetz gewahrt bleiben. Die Regierungsfraktionen haben den Gesetzentwurf dementsprechend angepasst, sodass wichtige Ausnahmeregelungen für das Mitführen von Messern beschlossen wurden – etwa für Anlieferverkehr, Gewerbetreibende, Handwerksbetriebe und das Ausstellen von Messern auf Messen.

Zwar hatten einige Bundesländer bereits im Mai vorgeschlagen, die erlaubte Klingenlänge auf sechs Zentimeter zu begrenzen. Der Bundestag hat diesen Vorschlag jedoch nicht umgesetzt, denn das Urteil der Sachverständigen war eindeutig: Dies würde keine reale Sicherheitsverbesserung mit sich bringen. So ist die erlaubte Klingellänge weiterhin auf 12 Zentimeter begrenzt.

Abschließend bleibt festzuhalten: Messen sind und bleiben sichere Orte. Das Mitführen von Waffen ist streng reglementiert. Messegesellschaften sorgen mit ihren Hausordnungen dafür, dass hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die beschlossenen Änderungen im Waffenrecht stellen sicher, dass die Sicherheit aufrechterhalten werden kann, ohne den Betrieb von Messen zu beeinträchtigen.

Quelle: AUMA News

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Messe Dortmund: Vier neue Elektro-Ladesäulen

Messe Dortmund: Vier neue Elektro-Ladesäulen

Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe setzt in Sachen Nachhaltigkeit ein neues Zeichen. Mit Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge auf dem Messegelände rückt das Thema E-Mobilität weiter in den Fokus. Acht Ladepunkte an vier Säulen stehen hier nun für Gäste der Messe Dortmund, des Kongresszentrums und der Westfalenhalle zur Verfügung.

Dafür hat die Messegesellschaft eine Zusammenarbeit mit der Firma Mennekes mit Hauptsitz im Sauerland vereinbart. Seit März sind die vier Ladesäulen in direkter Nähe zum modernen Eingang Nord in Betrieb. Nutzbar sind die Ladepunkte mit jeweils 11 kW, wenn der Parkplatz geöffnet ist. Der Zugang ist simpel: Ein angebrachter QR-Code macht das ad-hoc-Laden schnell möglich. Die Preise erhalten Nutzerinnen und Nutzer so direkt per App transparent auf ihr Mobiltelefon.

Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, erklärte bei einem Vor-Ort-Termin mit Christopher Mennekes, Geschäftsführender Gesellschafter der Mennekes Elektrotechnik: „Als Unternehmen sehe ich es als unsere Pflicht an, Verantwortung zu übernehmen. Und Verantwortung übernehmen heißt für mich an die Zukunft denken. Nachhaltig denken. Dabei kommen wir an dem Thema E-Mobilität nicht vorbei. Wir selbst sind dabei, unsere firmeneigene Fahrzeugflotte mehr und mehr auf E-Antriebe umzustellen. Umso mehr freut es uns, wenn auch unsere Gäste darauf setzen. Und wir sie dabei unterstützen können.“

Nicht nur für die firmeneigenen Fahrzeuge, sondern auch für die von Mitarbeitenden ebenso wie Kunden, Veranstaltern und Ausstellern stehen übrigens auf dem nicht-öffentlichen Gelände der Westfalenhallen weitere Ladesäulen der Firma Mennekes bereit. Insgesamt sechs Ladesäulen sowie vier Wallboxen sind es auf verschiedenen Parkplätzen direkt an der Verwaltung. Hinzu kommen drei Ladesäulen am Mercure Hotel Dortmund Messe & Kongress. Alle sind rund um die Uhr betriebsbereit.

Weitere Informationen: https://www.messe-dortmund.de/

   
 

Quelle: AUMA News

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UFI: Europa-Messe-Statistik 2023 veröffentlicht

UFI: Europa-Messe-Statistik 2023 veröffentlicht

Der Weltverband der Messewirtschaft UFI hat den Bericht „Euro Fair Statistics 2023“ veröffentlicht. Die Daten geben Aufschluss über den Stand des europäischen Messemarktes in 17 Ländern, darunter auch Deutschland. Erstmals liegen Kennzahlen aus Griechenland vor. Die zertifizierten Kennzahlen der Messen werden von einem Netzwerk aus 12 kooperierenden Branchenverbänden aus dem gesamten Kontinent erhoben.

„Diese neue Ausgabe des Jahresberichts über die Euro-Messe-Statistik enthält Daten für mehr Messen als in den Vorjahren, was den Aufschwung der Messen nach Covid-19 verdeutlicht. Interessant ist auch, dass weniger als zwei Prozent der Messen ‚hybride‘ Veranstaltungen sind, die Online-Besucher zulassen.“, sagt Kai Hattendorf, CEO der UFI.

Die untersuchten Veranstaltungen verzeichneten insgesamt 567.758 ausstellende Unternehmen. Die Statistiken in dem Bericht umfassen 2.008 Messen mit einer Gesamtfläche von 21,3 Millionen Quadratmeter gemieteter Fläche und 49,9 Millionen registrierten Besuchern. Die UFI schätzt, dass diese Daten etwa 45 Prozent des europäischen Messemarktes abdecken. 40 Prozent der Messen richteten sich an Fachbesucher, 29 Prozent an Publikumsbesucher und 31 Prozent an beide Zielgruppen.

Der Bericht „Euro Fair Statistics 2023“ enthält Daten, die von den folgenden Organisationen erhoben wurden: AEFI (Italien), AFE (Spanien), ATFEO (Finnland), BDO & Associates (Portugal), CENTREX (Mittelosteuropa), CLC-VECTA (Niederlande), FEBELUX (Belgien), FKM (Deutschland), FKM Österreich, SOKEE (Griechenland), UNIMEV-OJS (Frankreich) und UCCET (Türkei).

Die Studie finden Sie hier: https://www.ufi.org/wp-content/uploads/2024/10/2023_euro_fairs_statistics.pdf

Quelle: AUMA News

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Messewirtschaft: Positiver Trend verstetigt sich

Messewirtschaft: Positiver Trend verstetigt sich

Die Ergebnisse des laufenden Jahres bestätigen weitestgehend die optimistischen Erwartungen der Messeveranstalter in Deutschland, wie sie das Institut der deutschen Wirtschaft zu Jahresbeginn erhoben hat. Die meisten Veranstalter berichten von positiven Geschäftsverläufen in diesem Jahr. Nach Hochrechnungen des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA haben sich in der ersten Jahreshälfte die Zahl der ausstellenden Unternehmen und der Ausstellungsfläche um sieben Prozent vergrößert. Der AUMA rechnet daher mit einem Anstieg des Jahresumsatzes auf knapp 4 Milliarden Euro. Damit erreicht die Messewirtschaft wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie. In Spitzenzeiten erzielte die Branche einen Jahresumsatz von 4,1 Milliarden Euro (2019).

Beachtenswert sind die Positiv-Ergebnisse vor dem Hintergrund etlicher Streiks im Nah-, Bahn- und Luftverkehr im ersten Quartal, von denen gleich 50 Messen betroffen waren. Nach Hochrechnungen des AUMA sind dadurch bis zu 250.000 Menschen weniger zu Messen gereist, was im Durchschnitt elf Prozent weniger Gäste als bei der Vorveranstaltung sind.
Im Jahr 2023 erzielten die Messegesellschaften aus der AUMA-Mitgliedschaft 3,7 Milliarden Euro Umsatz. Zwölf von 16 meldeten einen Umsatz über 50 Millionen Euro. Platz eins im Ranking nimmt die Messe Frankfurt GmbH ein mit mehr als 600 Millionen Euro. Das Jahresergebnis 2023 stellt bereits eine deutliche Steigerung gegenüber den Werten der von Corona betroffenen Messejahre 2020 bis 2022 dar. Der geringste Jahresumsatz in dieser Periode wurde mit 1,2 Milliarden Euro (2021) erzielt.

Die größten Herausforderungen für die Branche sind Kostensteigerungen und die Gewinnung von Besuchern und Ausstellern, sowie die angespannte wirtschaftliche Situation mancher ausstellenden Unternehmen, zeigt eine Umfrage des AUMA aus dem Frühsommer. Einige Messeveranstalter reagieren mit einer Verkürzung der Messelaufzeit und intensivieren dafür den Rundum-Service für ihre Kundschaft. Neue Technologien und künstliche Intelligenz helfen wiederum, den Informationstransfer und wichtige Prozesse zu digitalisieren und so die Kostensteigerungen gering zu halten.

Von 330 geplanten Messen im Jahr 2024 haben in den ersten neun Monaten knapp 240 stattgefunden, rund 90 sind für das vierte Quartal geplant.

 

Quelle: AUMA News

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