integra® – Österreichs Fachmesse für Pflege, Reha, Therapie: Vom 5. bis 7. Juni 2024 in der Messe Wels

Vom 5. bis 7. Juni 2024 verwandelt sich die Messe Wels in ein Zentrum für Innovation und Austausch in den Bereichen Pflege, Reha, Therapie und Inklusion. Die integra® ist Österreichs führende Messe, die Betroffene, Fachleute und Interessierte zusammenbringt, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich der Mobilität, Hilfsmittel und Technologien zu informieren. Rund 240 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen und bieten praxisnahe Lösungen für die Herausforderungen des Alltags.

„In der Messe Wels werden Lösungen präsentiert, welche Unterstützung zur Inklusion leisten und sowohl Betroffene als auch Fachkräfte die Herausforderungen des Alltags besser bewältigen lassen. Ziel ist es, mit dem gesamten Angebot aus Produkten, Dienstleistungen, Vorführungen, Vorträgen und Workshops die Selbstständigkeit zu fördern und bestmöglich zu unterstützen“, lädt Dir. Mag. Robert Schneider, Geschäftsführer Messe Wels, zum Besuch von Österreichs Fachmesse für Pflege, Reha und Therapie von 5. bis 7. Juni 2024 in die Messe Wels ein. 

Neue Highlights und Schwerpunkte

Die Messe 2024 setzt einige besondere Akzente. Erstmals wird es einen speziellen Fokus auf „Kinder-Reha“ geben. Dieser Bereich bietet umfassende Informationen über neue Hilfsmittel, die den Alltag von Kindern und Jugendlichen erleichtern. Eine integrierte Spielzone lädt zum Toben und Ausprobieren ein.

Der neue Aktiv-Dome in Halle 20 ist ein weiterer Höhepunkt. Hier finden Produktvorführungen und Mitmach-Workshops mit Bewegungsübungen statt. Besucher können sich aktiv einbringen und neue Bewegungsabläufe kennenlernen.

Bildung und Austausch im Fokus

Unter dem Motto „Lebensqualität durch Inklusion“ bietet die integra® ein umfangreiches Programm mit 30 Vorträgen, 21 Workshops und 20 Kurzvorträgen. Themenschwerpunkte sind Pflege und Pflegezukunft, Therapie, Inklusion, berufliche Integration, rechtliche Aspekte, Psycho-Hygiene, Demenz, Digitalisierung und Technologien. Diese Veranstaltungen bieten wertvolle Impulse für Fachleute und Privatpersonen, um die eigene Lebensqualität zu verbessern.

„Indem wir gemeinsam lernen und wachsen, können wir eine Gesellschaft schaffen, die die Vielfalt aller Menschen schätzt und respektiert“, ist David Burger, Bildungsbeauftragter der integra® und Geschäftsführer von neuroBILDUNG, überzeugt. 

Sport und Aktion

In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Behindertensportverband (ÖBSV) lädt die Sportzone zum Ausprobieren neuer Sportarten ein. Ein besonderer Programmpunkt sind die Schoool Games am 6. Juni, bei denen Schüler mit Beeinträchtigungen gegeneinander antreten. Zudem können Besucher am Kletterturm, im Rollstuhl- und Gehilfen-Parcours und bei vielen weiteren Aktivitäten selbst aktiv werden.

Inklusion und Innovation

Das Land Oberösterreich unterstreicht mit einer starken Messepräsenz den Stellenwert von Inklusion, Pflege und Betreuung. Der Oö. Pflegetechnologiefonds fördert erstmals innovative Projekte mit insgesamt 2 Millionen Euro, um die Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen und im Alter zu verbessern. Diese Initiativen werden auf der Messe umfassend vorgestellt.

„Die INTEGRA ist Impulsgeberin in Sachen mehr Lebensqualität und unterstreicht Oberösterreichs Position als Triebkraft im Bereich Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen und im Alter, mit besonderem Fokus auf innovative Lösungen. Es gibt keinen besseren Standort für diese Leitmesse als Oberösterreich, denn sie vereint unseren sozialen Zusammenhalt und Innovationsgeist. Selbstverständlich sind wir auch als ‚Soziales Oberösterreich‘ vertreten. Denn die Messe ist ein wichtiger Treffpunkt für das Fachpublikum sowie für Betroffene und deren Angehörigen, sie vernetzt und zeigt Wege für ein gutes Leben mit Handicap“, betont Soziallandesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer.

Jobbörse und Karrierechancen

Ein weiteres Highlight ist die erstmals stattfindende Jobbörse „I love my Job“ am 6. Juni. Diese Veranstaltung, gemeinsam mit dem Sozialreferat des Landes Oberösterreich organisiert, bietet vielfältige Informationen und Möglichkeiten zur beruflichen Integration.

„Sich um seine Mitmenschen und Angehörigen zu kümmern, gehört zu den wertvollsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Auf der integra treffen sich jährlich Experten aus den verschiedensten Bereichen, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu erarbeiten. Besonders die Pflege von Angehörigen ist für viele sehr anstrengend. Genau da ist jede Unterstützung willkommen und jeder Tipp hilfreich, denn es geht um die Lebensqualität, sowohl für Menschen mit Beeinträchtigungen als auch für ältere Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Messe bietet die ideale Plattform für alle, die Unterstützung im Alltag brauchen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können“, so Wels‘ Bürgermeister Dr. Andreas Rabl.

Foto vl: Dir. Mag. Robert Schneider, Geschäftsführer Messe Wels; Soziallandesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer; Wels‘ Bürgermeister Dr. Andreas Rabl; David Burger, Bildungsbeauftragter der integra® und Geschäftsführer von neuroBILDUNG © Messe Wels/Roland Pelzl

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Zusatz-Termin für den Lehrgang „Projektmanagement Veranstaltungswirtschaft“ im Juli/Augus

Das Studieninstitut für Kommunikation und die fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V. reagieren auf die hohe Nachfrage und bieten einen zusätzlichen Termin für den beliebten Lehrgang „Projektmanagement Veranstaltungswirtschaft“ an. Die Summer-Edition startet Ende Juli und verspricht eine umfassende Weiterbildung – dieses Mal komplett online!

Erstmals werden alle Lehreinheiten des Lehrgangs als Online-Unterricht angeboten. Diese innovative Anpassung ermöglicht es den Teilnehmenden, ortsunabhängig und flexibel an den Live-Online-Trainings teilzunehmen. Besonders in den Sommermonaten ist dies ein großer Vorteil, da es die Vereinbarkeit von Weiterbildung und Urlaubsplänen erleichtert.

Kursinhalte und Schwerpunkte

Die Inhalte des Lehrgangs bleiben unverändert und bieten eine ausgewogene Mischung aus praktischem Know-how und theoretischem Wissen. Themen wie Veranstaltungskonzeption, Kreation und Regie, Messebausysteme, Logistik und Raumkommunikation stehen im Fokus. Darüber hinaus bieten die Wahlpflichtfächer den Teilnehmenden die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen und die Qualifizierung optimal an ihre beruflichen Bedürfnisse anzupassen.

Terminübersicht

Kursstart: 26. Juli 2024 mit einem EinführungswebinarOnline-Live-Trainings: Acht Sessions, ergänzt durch umfangreiche LehrmaterialienAbschlussprüfung: 20. September 2024Weitere Informationen und Beratung unter www.studieninstitut.de/projektmanagement-veranstaltungswirtschaftBeratungshotline: 0800 / 447770652 (bundesweit kostenfrei)E-Mail: beratung@studieninstitut.de

Foto: Image by freepik

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11. Hundetag Baden: Österreichs größtes Hunde Open Air

Der Outdoor-Erlebnistag für alle Hundefreunde: Am 2. Juni 2024 verwandelt sich die Trabrennbahn Baden zum 11. Mal in ein Paradies für Hundefreunde. Zur Feier des Jubiläums bietet der Hundetag Baden in diesem Jahr mehr Attraktionen und Mitmachaktionen als je zuvor.

Besucher können sich auf ein vielfältiges Programm freuen. Unter den zahlreichen Attraktionen finden sich DogDiving mit einem 50.000-Liter-Pool, ein Hunde-Bällebad, Heuballenrennen, Trickdog-Vorführungen, Breitensport, Dogdance und Dog-Frisbee. Kinder können mit Zughunden mitfahren, und der neue Wasserparcours sowie das Hasenfangen versprechen zusätzlichen Spaß. Weitere Aktivitäten umfassen Hundeturnen, einen Geräteparcours, Hoopers Agility, Rettungshundevorführungen und eine Hüteshow mit Gänsen. Zudem werden interessante Vorträge angeboten.

Über 80 Stände bieten eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen rund um den Hund. Von Kauartikeln und Hundekeksen bis hin zu Hundebekleidung, Geschirren, Halsbändern und Spielzeug – hier findet jeder Hundebesitzer das Richtige. Viele der Artikel stammen von kleinen österreichischen Herstellern und sind im normalen Handel nicht erhältlich. Dienstleistungen wie Tierfotografie, Tierbestattung und Tierheime sind ebenfalls vertreten. Hundezüchter verschiedener Rassen stehen für Interessierte bereit.

Alle Informationen auf einen Blick

Sonntag, 02.06.2024, 10:00 – 18:00 UhrTrabrennbahn Baden, Mühlgasse 69, 2500 Badenkostenloser ParkplatzMit der Badner Bahn erreicht man die Veranstaltung in nur drei Minuten von der Station Pfaffstätten Rennbahn.Tickets sind im Vorverkauf und an der Tageskasse erhältlich und kosten zwischen 4,- und 8,- Euro.Weitere Details zur Veranstaltung, ein Ausstellerverzeichnis, einen interaktiven Geländeplan und Informationen zum Vorverkauf unter www.hundetag.at

Foto: EXOTICA Veranstaltungen GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

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ICCA-Kongress-Ranking 2023: Wien auf 4. Platz weltweit

Wien hat sich erneut als eine der führenden Kongressmetropolen weltweit etabliert. Laut dem aktuellen Ranking der International Congress and Convention Association (ICCA) für das Jahr 2023 belegt Wien mit 141 Kongressen den 4. Platz, knapp hinter Paris (156), Singapur (152) und Lissabon (151). Dies unterstreicht die anhaltende Attraktivität der Stadt für internationale Veranstaltungen.

„Wir freuen uns sehr über die neuerliche Top-Platzierung Wiens in einem global äußerst kompetitiven Umfeld. Das gute Abschneiden Wiens mit Platz 3 im ICCA-Europa-Ranking ist eine Leistung, die – ganz im Sinne der Visitor Economy – der hervorragenden Kooperation aller Player der Wiener Meeting-Industrie zu verdanken ist, von den Kongresszentren und Venues über die Hotellerie bis hin zu Agenturen und natürlich den Kund:innen, die wir für Wien gewinnen konnten. Ihnen allen gilt mein Dank, den Kolleg:innen in Paris gratuliere ich herzlich zum 1. Platz“, sagt Norbert Kettner, Direktor des WienTourismus.

Ein umkämpftes Spitzenfeld

Der Wettbewerb um die Spitzenplätze im ICCA-Ranking ist hart umkämpft. Jahr für Jahr entscheiden oft nur wenige Kongresse über die Platzierung im globalen Ranking. Für das Jahr 2023 positioniert sich Wien hinter den Top-Destinationen Paris, Singapur und Lissabon, gefolgt von Barcelona (139), Prag (134), Rom (119), Madrid (109), Dublin (104) und Seoul (103). Bemerkenswert ist, dass Wien in den letzten 15 Jahren (seit 2008) insgesamt sieben Mal den ersten Platz belegen konnte, zuletzt im Jahr 2022. Das Ranking für 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt, aber der Trend zu physischen Meetings hat sich im Jahr 2022 fortgesetzt, und das aktuelle ICCA-Ranking berücksichtigt nur vor Ort durchgeführte Meetings.

Österreich auf Platz 14 weltweit

Auch auf Länderebene zeigt sich Österreich gut positioniert. Im globalen Vergleich belegt das Land mit 203 Kongressen den 14. Platz. Die USA führen mit 690 Kongressen die Liste an, gefolgt von Italien (553) und Spanien (505). Bemerkenswert ist, dass mehr als zwei Drittel (69%) aller in Österreich laut ICCA-Zählweise abgehaltenen Kongresse in Wien stattfanden.

Foto: HOFBURG Vienna © WienTourismus/Gregor Hofbauer

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OMG, OMR!

Am 7. und 8. Mai 2024 ist das hippe Hamburger Treffen OMR der deutschen Online-Wirtschaft erneut über die Bühne gegangen.

Hamburg war die einstige Medienhauptstadt Deutschlands, bevor große Teile der Verlagsbranche im Zuge der deutschen Wiedervereinigung nach Berlin abgewandert sind. Wenig erinnert an diese Zeit. Geblieben sind der riesige Hafen samt Philharmonie, das Vergnügungsviertel Sankt Pauli, in dem einst die Beatles für Furore sorgten, ein vergesslicher Ex-Bürgermeister, der nunmehr als Kanzler fungiert, und eine Signa-Bauruine in Form des Elbtowers.

Seit 2011 gehört zum Repertoire Hamburgs auch eine Veranstaltung, die den kommerziellen Verwertungsmöglichkeiten im weltweiten Netz aller Netze gewidmet ist: Online Marketing Rockstars, wie der Branchentreff ursprünglich geheißen hat. Da der Name wohl doch zu aufgesetzt gewirkt hat, firmieren die einstigen Rockstars seit einigen Jahren nur noch als „OMR“, und auch die Bezeichnung OMR24 deutet nicht etwa auf eine Versionsnummer hin, sondern auf das Jahr, in dem die Veranstaltung stattfindet.

Ernüchterung statt Euphorie

Es lässt sich gar nicht übersehen: die Online-Nerds, die noch die ersten OMRs bevölkert haben, sind weitgehend verschwunden und haben Platz gemacht für Vertreter der klassischen Werbebranche und der Politik. Die Begriffe „Online“ und „Marketing“ sind ohnehin zu einem Synoynm geworden, leicht zu erkennen an der Tatsache, dass ein Großteil der Werbebudgets in Online-Aktivitäten fließt, während Print- und Plakatschaltungen nur noch in einer Nische vor sich hindarben.

Das mit den Rockstars sollte vermutlich anfangs auf die disruptiven Methoden im Online-Business anspielen, welche zu Beginn des Jahrtausends noch als rebellenhaft gedeutet worden sind. Auch dies aus der Zeit gefallen. Längst haben sogar Berufsoptimisten erkannt, welche Verwerfungen durch die neuen Spieler ausgelöst worden sind, statt Umbruch und Innovation gibt es heute eine Unzahl Variationen des ewig Gleichen. Mittlerweile sind exakte Richtlinien und Vorgehensweisen entstanden, und auf den Erfolg über Nacht wartet auch niemand mehr.

Allgemeine Hype-Ermüdung

Seit Mark Zuckerberg Nutzerdaten als materiellen Wert definiert hat, der sich gewinnbringend umsetzen lässt, was nicht wenige zu gewagten Äußerungen inspiriert hat wie jener, Daten seien das „neue Erdöl“, hat sich eigentlich nichts mehr getan in der Online-Werbewelt. Hoffnungen auf neue Impulse durch NFT oder Metaverse haben sich in Luft aufgelöst, und zum aktuellen KI-Hype lässt sich nur anmerken, dass die Claims längst von den USA und China abgesteckt sind.

Für die europäische Werbebranche heißt das einmal mehr, nach vorgegebenen Regeln arbeiten zu müssen. So fällt das Resümee der diesjährigen OMR trotz 67 000 Besuchern auch recht verhalten aus. Als größte Sensation lässt sich noch die Diskussion um KI-Software begreifen, die allerdings auch nichts Weltbewegendes zu Tage fördert. Womöglich sägt die Werbebranche sogar am eigenen Ast, hat Meta doch soeben ein Tool vorgestellt, das, selbstredend KI-basiert, von der Namensfindung für ein Produkt über PR-Text und Bildmaterial alle Aufgaben einer Werbeagentur übernehmen kann.

Ansonsten gab es auf der OMR reichlich Mainstream-Unterhaltung für die ganze Familie, bei der angesagte Influencer/Creators natürlich nicht fehlen dürfen. Ob dies für eine langfristige Perspektive reicht, scheint fraglich. 

Foto: Moritz Rehbein

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Sponsoring als Instrument für karitative Veranstaltungen

Eine Masterarbeit erforscht den Beitrag von Sponsoring bei Veranstaltungen und die Erfolgsfaktoren aus der Sicht von Non-Profit-Organisationen. FH-Prof. Mag. Harald Rametsteiner, Leitung Masterlehrgang Eventmanagement der Fachhochschule St. Pölten, und Katrin Karner MSc, Absolventin des Masterlehrgangs Eventmanagement, fassen im Artikel die Ergebnisse der Masterarbeit zusammen.

Sponsoring hat als Instrument der Kommunikation und für die Finanzierung von Veranstaltungen eine lange Tradition. Vor dem Hintergrund von Corporate Social Responsibility stellen sich Unternehmen der gesellschaftlichen Verantwortung und engagieren sich, auch verbunden mit Imagepflege. Zusätzlich führen soziale, ökonomische und ökologische Krisen dazu, dass Wohltätigkeitsorganisationen an Bedeutung gewinnen. Die steigende Vielfalt von Organisationen resultieren darin, dass es einen Wettbewerb um die eingeschränkten Spendengelder gibt. Die Charity-Vereine sind beim Gewinnen von Sponsoren gefordert, damit verbunden haben Veranstaltungen als Plattform für Kontakte und Spenden an Bedeutung gewonnen. 

Sponsoring für Kommunikation und Finanzierung

Der Begriff „Sponsoring“ bezieht sich auf die Aktivitäten in Verbindung mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln oder Dienstleistungen als Förderung von Personen bzw. Organisationen. Vertraglich werden eine Leistung und Gegenleistung vereinbart. Die Bandbreite der Zusammenarbeit reicht vom Mäzenatum (oft Privatpersonen oder Stiftungen mit altruistischen Fördermotiven) über das Spendenwesen (Privatpersonen oder Unternehmen, Förderung auch in Verbindung mit Steuervorteilen) bis zum Sponsoring (Unternehmen zur Förderung und zum Erreichen von Kommunikationszielen).

Die von Sponsoren erwarteten Hauptleistungen betreffen die Werbung während einer Veranstaltung (z.B. Logos auf der Kleidung oder auf Banden etc.), die Nutzung von Prädikaten (die Erlaubnis den Titel als Förderer zu tragen) und den Einsatz von Gesponserten (z.B. der Einsatz von Einzelpersonen oder Teams in der Werbung des Sponsors). Zu den Zielen der Gesponserten, wie NPO-Organisationen, zählen die finanziellen Einnahmen, ein guter Bekanntheitsgrad (man profitiert von einem angesehenen Unternehmen als Sponsor) und das Profitieren vom Know-how (wie kostenlose Rechtsberatung oder medizinische Unterstützung). Eine Sonderform der Veranstaltung ist ein Charity-Event, manchmal auch als Benefizveranstaltung bezeichnet. Es handelt sich um eine karitative Veranstaltung, welche zugunsten eines guten Zweckes organisiert wird.

Die von Katrin Karner identifizierte Forschungslücke bezog sich auf die fehlende Behandlung des Themas aus der Sicht von Non-Profit Organisationen als Gesponserte. Zusätzlich sollten Erfolgsfaktoren zum Erreichen der Ziele der NPOs untersucht werden.

Die Ergebnisse der empirischen Forschung

Basierend auf der umfassenden Darstellung der Ausgangssituation untersuchte Katrin Karner das Themenfeld vertiefend über eine empirische Studie. Methodisch gab es ein qualitatives Studiendesign mit Experteninterviews. Es wurden sieben Expertinnen und Experten mit relevanter Erfahrung befragt, für die Auswahl wurden Personen aus Non-Profit-Organisationen in den wichtigsten Themenbereichen laut österreichischem Spendengütesiegel kontaktiert. Die Interviews wurden mit einer strukturierten Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Die Ergebnisse der Forschung bestätigen zunächst den hohen Stellenwert von Sponsoring bzw. die Herausforderungen für NPOs. Die oft ehrenamtliche Struktur und der mit vertraglichen Vereinbarungen verbundene Aufwand führen regelmäßig zum wiederholten Setzen auf bestehende Kooperationen. Die Befragten drückten aus, dass ein wesentliches Ziel die Kostendeckung bzw. -senkung sind. Dadurch muss nicht auf Spenden zur Deckung der Haupttätigkeit zurückgegriffen werden.  

Umfassend wurde die Rolle von Events eingeordnet. Veranstaltungen werden als wesentliche „Säule“ betrachtet, einerseits für die finanziellen Einnahmen und andererseits auch als wichtiges Informationsinstrument zum Ausräumen von Vorurteilen. Zusätzlich wurde der wichtige Betrag von Charity-Events als PR-Instrument für Präsenz und als Türöffner ausgedrückt, es ergeben sich die Möglichkeiten zum Knüpfen neuer Kontakte. Die karitative Veranstaltung kann als Plattform auch ein Gefühl von Vertrauen und Bindung schaffen, das ist in Verbindung mit der Sympathie als Motiv für die Spendenbereitschaft wichtig.

Die Auswertung der Erfolgsfaktoren ergab, dass die Zusammenarbeit als kooperative Partnerschaft – mit finanzieller Unterstützung oder über Dienstleistungen – mit langfristiger Perspektive angelegt sein soll. Dabei entsteht eine Art von „Kreislauf“, es profitieren die Non-Profit-Organisation und vice versa das unterstützende Unternehmen, die Win-Win Beziehung entsteht durch eine ehrliche Zusammenarbeit. Neben der finanziellen Unterstützung wird auch auf den wertvollen Beitrag von Sachleistungen verwiesen. Die Erfolgsfaktoren in Verbindungen mit Events beziehen sich auf die Orientierung an den Zielen und das Schaffen von positiven Emotionen.

Zusammenfassend zeigen die Erkenntnisse der Masterarbeit, dass Sponsoring als wichtiges und wirkungsvolles Instrument für karitative Veranstaltungen angesehen wird. Die Zusammenarbeit zwischen der Non-Profit-Organisation und dem unterstützenden Unternehmen kann als Kreislauf betrachtet werden, innerhalb dessen profitieren beide von der vertrauensvollen Kooperation.

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meinelocation.at lädt zum Netzwerkabend am 12. Juni 2024

Das Palais Wertheim am Schwarzenbergplatz in Wien vereint Wiener Schick mit Berliner Style. Für das meinelocation.at Duo Lukas Hasenauer und Dominik Scherz die perfekte Kulisse für spannende Netzwerkgespräche und grandiose Event-Momente. Am 12. Juni 2024 lädt meinelocation.at zum exklusiven Netzwerkevent, durch den Abend führt Philipp Bergsmann.

Mehr als 25 ausgewählte Location- und Dienstleistungspartner aus Wien, dem Burgenland und Niederösterreich treffen Sie persönlich vor Ort in prominenter Lage in der Wiener Innenstadt. Einzigartiges Live-Entertainment, eine Tasting-Lounge und viele Überraschungen runden das Programm ab. „Besonders freut es uns, heuer ein Art Pop-up von Birgit Müller Art Assistance vor Ort zu haben. Mit dabei ist der italienische Künstler Federico Vecchi, der auch persönlich anwesend sein und besondere Arbeiten präsentieren wird“, so meinelocation.at Gründer Dominik Scherz.

Kostenloser Service für Event-Momente

Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Firmenevents – auf der Onlineplattform meinelocation.at werden Locations für besondere Event-Momente präsentiert. Eine vielfältige Auswahl an Eventlocations mit Charme und Charakter sowie Services rund um Veranstaltungen aller Art auf einer Website vereint: Das ist meinelocation.at.

Anmeldung und Registrierung

Die Teilnahme ist für Fachbesucher kostenfrei – eine Registrierung ist erforderlich. Tickets können ab sofort online unter www.meinelocation.at/netzwerkabend gelöst werden. Weitere Informationen online unter www.meinelocation.at.

Foto: Elena Azzalini

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Toni Ackermann ist neuer Leiter Kongresse, Tagungen und Events bei der Koelncongress GmbH

Mit 1. Mai 2024 hat Toni Ackermann (35) die Leitung Kongresse, Tagungen und Events bei der Koelncongress GmbH übernommen. Er verantwortet damit das 9-köpfige Team sowie die Weiterentwicklung des Geschäftszweiges Kongresse, Tagungen und Events und übernimmt die kaufmännische Gesamtverantwortung aller Veranstaltungsprojekte in den Congress-Centren Koelnmesse und im Confex, welches im Juni neu eröffnet wird.

„Gerade mit dem Confex können wir unseren Kunden ganz neue Eventmöglichkeiten bieten, nicht nur im Bereich der Kapazitäten von bis zu 4.300 Personen, sondern auch bei der Flexibilität und technischer Ausstattung. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team viele spannende Veranstaltungen und unterschiedliche Veranstaltungsformate in den Congress-Centren und im Confex zu betreuen“, erklärt Toni Ackermann.

Begonnen hat Toni Ackermann bereits im Mai 2022 bei Koelncongress als Referent im Bereich Gastveranstaltungen und war seit Herbst 2023 als Projektleiter Kongresse, Tagungen und Events mit dem Schwerpunkt Confex tätig.

Während des Studiengangs Bachelor of Arts Anglistik & Germanistik arbeitete er als Werkstudent und Praktikant bei der Leipziger Messe und im Anschluss bei der Kommunikationsagentur Avantgarde, wo er zuletzt die Position des Projektmanagers Brand Experience innehatte. Berufsbegleitend schloss Ackermann den Master of Arts Sales & Marketing ab.

„Ich freue mich, mit Toni Ackermann diese neu geschaffene Position mit einem sehr erfahrenen und hoch motivierten Veranstaltungsexperten besetzen zu können. Sein großes Know-how im Kongress-, Gastmessen- und Eventgeschäft sind ideale Voraussetzungen, um unsere Congress-Centren und natürlich das neue Confex im nationalen und internationalen Veranstaltungsmarkt weiter zu etablieren und damit unser Kongressgeschäft auszubauen“, sagt Mandy Pahl-Bauerfeind, Prokuristin der Koelncongress GmbH.

Foto: Koelncongress GmbH

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Ethik und Ästhetik

Das Zürcher Museum für Gestaltung widmet dem italienischen Kunstfotografen Oliviero Toscani eine Ausstellung zur Ethik in der Werbebranche.

Ein „household name“ ist Oliviero Toscani nicht gerade, doch seine aufsehenerregenden Fotografien dürften den meisten bekannt sein. Das hat mit seinen Auftragswerken für das italienische Modehaus Benetton in den 1980er Jahren zu tun, in deren Rahmen Toscani die damaligen Grenzen des Erzählbaren auszuloten trachtete. Entstanden sind zeitlose Aufnahmen, die auch heute noch die Blicke auf sich richten: Deviation, physische Gewalt, verborgene Begierde sind darin zu finden, gesellschaftliche Tabuthemen, die einen Diskurs förmlich erzwingen. Luciano Benetton persönlich erkannte das Potenzial der verstörenden Sujets als Werbeträger, um seine Modekreationen mit einem Hauch Verruchtheit und Gefährlichkeit aufzuladen. Bei dem vornehmlich jungen Publikum ist diese Rechnung aufgegangen. So gut, dass Toscani von längeren Pausen unterbrochen bis in die jüngste Vergangenheit mit Benetton zusammengearbeitet hat.

Provokation als Verkaufsargument

Seit der schrittweisen Liberalisierung der westlichen Gesellschaft in den 1960er Jahren, vor allem in Hinblick auf die Popkultur, gilt die Abgrenzung zu etablierten Normen als erstrebenswertes Merkmal. Bis heute ein Meilenstein in dieser Hinsicht die zurechthalluzinierten und verrauschten Kurzfilmchen Charles Wilps für die Marke Afri-Cola, in denen für damalige Verhältnisse wahre Sinnesorgien auf die Betrachterschaft einströmten. Der erwartete Erfolg ließ denn auch nicht auf sich warten und sorgte lange Zeit dafür, dass Afri-Cola im Vergleich zur Konkurrenz cool und verwegen galt.

Ganz zu schweigen von dem Abgrenzungseffekt zu den meist bieder-kleinbürgerlichen Werbesujets, die zu jener Zeit üblich waren und als akzeptabel galten. Seither lautet ein unumstößliches Gesetz der Werbebranche: nahezu alles geht, was in der Lage ist, Aufmerksamkeit zu generieren. Ihren bisherigen Kulminationspunkt hat diese Branchenweisheit in den Algorithmen der großen Social Media-Konzerne gefunden, die ganz bewusst nach maximalem Impact auswählen, was der Konsumentenschaft angezeigt wird.

Zwischen Kunst und Kommerz

Nur um billige Effekthascherei ist es Oliviero Toscani indes nie gegangen. Er ist ein ausgesprochen talentierter Fotograf, dessen Ziel immer gewesen ist, die Menschheit oder wenigstens die Kunstwelt wachzurütteln. Bewusst Ausgeblendetes steht bei Toscani immer im Mittelpunkt, und wenn die Motive Schockwirkung entfalten, dann mögen sie doch bitteschön zum Nachdenken und Diskurs einladen. Ob dieser Anspruch bei den Aufträgen für Benetton immer richtig zur Geltung gekommen ist, mag hinterfragt werden, und ist auch Gegenstand der Ausstellung in Zürich.

Wie weit darf kommerzielle Beeinflussung gehen? Angesichts einer schrankenlos wirkenden Onlinewelt stellt sich die Frage wie nie zuvor, zumal die zahlreichen negativen Auswirkungen längst bis ins Detail analysiert sind. Dessen ungeachtet bietet die Zürcher Werkschau einen faszinierenden Einblick in die Sichtweise Oliviero Toscanis, an der er uns in seinen faszinierenden Fotografien teilhaben lässt, und die ihn bis in die erlauchten Kreise Andy Warhols Künstlerkollektivs Factory befördert hat. Einen Daytrip nach Zürich ist das allemal wert. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 15. September 2024.

Foto: Susanne Völm, ZHdK

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