Deutschlands Messen expandieren weiter ins Ausland

Deutschlands Messen expandieren weiter ins Ausland

Berlin, 15. Oktober 2025 / Im kommenden Jahr planen die deutschen Messegesellschaften 330 Veranstaltungen in fast 40 Ländern, zehn Prozent mehr als 2024. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA. Viele dieser Projekte sind Ableger etablierter Messen, die seit Jahren erfolgreich in Deutschland stattfinden. Mit ihren renommierten Messekonzepten und starken Netzwerken in wichtigen Regionen der Welt eröffnen die deutschen Messegesellschaften dem Mittelstand neue Chancen für den Export und die internationale Positionierung. Alle Auslandsmessen der AUMA-Mitglieder im Jahr 2026 sind jetzt in der Messedatenbank zu finden.

Wichtigster Auslandsmarkt deutscher Messeorganisatoren ist Süd-, Ost- und Zentral-Asien mit 202 Veranstaltungen. Darauf folgen die Märkte Lateinamerikas (36), Europas (35), des Nahen und Mittleren Osten (20), Nordamerikas (19), Afrikas (14) sowie Australien/Ozeanien mit vier Messen. Insgesamt 16 Mitglieder aus dem Mitgliederkreis des AUMA und des Fachverbandes Messen und Ausstellungen (FAMA) organisieren im nächsten Jahr Auslandsmessen. Die Messen decken nahezu das gesamte Branchenspektrum ab – von Automatisierung über Bautechnik, Energiewirtschaft, Ernährung und Fahrzeuge bis zu Land- und Forstwirtschaft, Maschinenbau und Textilwirtschaft.

2025 wurden 325 Auslandsmessen geplant, 80 davon im vierten Quartal. Zwei Dutzend Messen sind neue Veranstaltungen. Mehr als die Hälfte basieren auf eigenen Neukonzeptionen, die übrigen auf dem Zukauf bestehender Veranstaltungen oder auf Kooperationen. 2024 wurden von den AUMA- und FAMA-Mitgliedern rund 300 Messen im Ausland durchgeführt mit rund 135.000 ausstellenden Unternehmen, 8,9 Millionen Besucherinnen und Besuchern sowie einer gebuchten Standfläche von knapp 3,5 Millionen Quadratmetern. Die Zahl der Neuveranstaltungen lag bei knapp 30.

Weltweit plant mehr als die Hälfte der Veranstalter von Messen und Events, ihre Aktivitäten in neue Länder und Regionen auszuweiten. Dies geht aus einer Umfrage des Weltmesseverbandes UFI hervor, die im Juli 2025 veröffentlicht wurde. Deutschland liegt dabei an der Spitze: Für 87 Prozent der hiesigen Messeveranstalter hat die Expansion ins Ausland strategische Priorität. Es folgen Kolumbien (73%), Südafrika (71%), die Emirate (70%) sowie Saudi-Arabien (63%).

Quelle: AUMA News

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FDdB-Konferenzdinner im Salzlager Hall: Nachhaltigkeit trifft Netzwerkpflege

Rund 200 Gäste der 25. Internationalen Tagung der Fachsektion Didaktik der Biologie (FDdB) kamen zum festlichen Konferenzdinner ins Salzlager Hall in Tirol. Die traditionsreiche Location bot den passenden Rahmen, um den wissenschaftlichen Austausch des Tages in geselligem Ambiente fortzusetzen.

Die Tagung stand unter dem Motto „Didaktik der Biologie für eine nachhaltige Welt“ und wurde von der Universität Innsbruck gemeinsam mit dem Verein Österreichischer Biologiedidaktik (VÖBD) organisiert. Das Dinner im Salzlager war eines der gesellschaftlichen Highlights. „Das Konferenzdinner bot die Möglichkeit zu einem ungezwungenen Austausch in stimmungsvollem Ambiente“, so Kerstin Kremer von der FDdB. Viele nutzten den Abend, um Kolleginnen und Kollegen zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam zu feiern.

Green Event im historischen Ambiente

Die Veranstaltung wurde als Green Event Tirol basic ausgezeichnet. Die Organisatoren setzten auf umweltfreundliche Anreise, Abfallvermeidung und regionale Wertschöpfung. Das Catering übernahm Alpine Elements mit einem ganzheitlich nachhaltigen Konzept. „Unsere Speisen basieren auf regionalen und saisonalen Zutaten in BIO-Qualität“, erläutert Caterer Dietmar Fröhlich. Mindestens die Hälfte der angebotenen Speisen war fleischfrei, kurze Lieferketten und lokale Partner wurden bewusst bevorzugt.

Das Salzlager Hall überzeugte nicht nur durch seine Atmosphäre, sondern auch durch seine Eignung als Partner von Green Events Tirol. Die historische Säulenhalle bot ausreichend Platz und sorgte für den feierlichen Charakter des Abends.

Kulturprogramm als Überraschung

Ein musikalischer Programmpunkt setzte einen besonderen Akzent: Zwei Künstler des Wiener Kollektivs minciospace_ interpretierten Naturgeräusche künstlerisch und sorgten damit für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff.

Perfekte Zusammenarbeit

Das Organisationsteam zeigte sich mit der Kooperation hochzufrieden. Mit dem Konferenzdinner im Salzlager Hall unterstrich die FDdB, wie wissenschaftlicher Austausch, Gastfreundschaft und nachhaltige Eventkultur erfolgreich zusammenspielen können.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Nilly Nail übernimmt Geschäftsführung der Messe Dornbirn und entwickelt Zukunftskonzept

Der Aufsichtsrat der Messe Dornbirn hat Nilly Nail beauftragt, ein umfassendes Zukunftskonzept für den Standort zu erarbeiten. In diesem Zuge übernimmt er auch die Geschäftsführung und richtet den Fokus auf wirtschaftliche Stärkung, inhaltliche Weiterentwicklung und eine nachhaltige Positionierung im Vier-Länder-Eck.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Messe-, Event- und Medienbranche soll Nail die strategische Neuausrichtung gestalten und den Standort langfristig absichern. Im Zentrum steht ein nachhaltiger Ansatz, der Dornbirn als Plattform für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stärkt.

Aufsichtsratsvorsitzender Martin Dechant betont: „Der Aufsichtsrat hat unserem neuen Geschäftsführer und dem Messe-Team den Auftrag erteilt, ein tragfähiges und nachhaltiges Konzept für die Messe Dornbirn zu erstellen. Dabei soll nicht alles neu werden, allerdings alles Bestehende genau analysiert werden.“

Nail skizziert seine ersten Schritte klar: „Wir schärfen unser Angebot inhaltlich, passen das Portfolio an aktuelle Anforderungen an und gestalten unsere Formate zeitgemäß – sowohl bei Publikumsmessen als auch bei Fachmessen. Ich stehe hinter dem Konzept der Messe. Sie soll auch künftig eine tragende Säule für den Standort Dornbirn bleiben.“

Strategische Ausrichtung und regionale Verankerung

Die Messe Dornbirn profitiert von ihrer Lage in der dynamischen Bodenseeregion. Die regionale Wirtschaftskraft, internationale Vernetzung und hohe Lebensqualität schaffen optimale Voraussetzungen für neue Messe- und Eventformate. „Jeder Messestandort hat seine eigene DNA und die Messe Dornbirn bringt dafür eine starke Ausgangsbasis mit“, so Nail.

Das Messequartier soll künftig noch gezielter als Plattform für Austausch, Wertschöpfung und Innovation wirken. Partnerschaften mit Wirtschaft, Wissenschaft und regionalen wie internationalen Akteuren werden verstärkt. Im Fokus stehen neue Formate, die das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen – insbesondere im Fachmessebereich, bei modernen Eventkonzepten und im Vermietgeschäft.

Herausforderungen und Zukunftschancen

Der Umbau des benachbarten Messeparks erfordert präzise Abstimmungen im Veranstaltungsbetrieb. Terminplanung und Nutzungsszenarien sollen Synergien ermöglichen und Beeinträchtigungen minimieren.

Das Zukunftskonzept wird im kommenden Jahr vorgestellt. Es soll finanziell tragfähige Projekte definieren, nachhaltiges Wachstum sichern und die wirtschaftliche Stabilität des Standorts stärken. Ergänzend entstehen Entwicklungsszenarien, die strategische Orientierung für die kommenden Jahre geben.

Erfahrung als Grundlage der Neuausrichtung

Nilly Nail blickt auf über drei Jahrzehnte Branchenerfahrung zurück – unter anderem bei Reed Exhibitions, der Messe Graz, Mediaprint/Kronen Zeitung und Easyfairs. Zuletzt begleitete er die Expansion der all about automation-Serie nach Österreich. Diese vielseitige Expertise prägt nun die Weiterentwicklung der Messe Dornbirn.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Starke Impulse für die Veranstaltungsbranche: Ausverkaufte EVVC-Management-Fachtagung in Magdeburg

Vom 29. bis 30. September wurde die Hyparschale in Magdeburg zum Treffpunkt der EVVC-Community und der deutschsprachigen Veranstaltungswirtschaft. Mit über 300 Teilnehmern war die Management-Fachtagung (MFT) erneut restlos ausverkauft. Bereits zum 26. Mal lud der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) zu seinem Branchentreffen ein – und überzeugte mit einem anspruchsvollen Programm.

Den Auftakt gestaltete die Beigeordnete für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Sandra Yvonne Stieger. Direkt im Anschluss setzte die Keynote von Colja Dams unter dem Motto „Shaping Tomorrow’s Experience!“ den Ton für zwei intensive Tage. Die Agenda spannte den Bogen von Künstlicher Intelligenz über digitale Barrierefreiheit bis zu Awareness-Themen. In kurzen Pitch-Formaten präsentierten zudem EVVC-Partnerunternehmen neue Lösungen und Innovationen.

EVVC-Vizepräsident Stephan Lemke zog ein deutliches Fazit: „Unsere diesjährige Fachtagung in Magdeburg hat einmal mehr gezeigt: Die MFT hat sich zu einer Plattform entwickelt, auf der wir nicht nur in den Austausch treten, sondern Trends antizipieren und aktuelle Entwicklungen gemeinsam gestalten können. Die Resonanz bestätigte uns erneut, dass die MFT in unserem Netzwerk und unserer Branche als Veranstaltung mit hohem Mehrwert angesehen wird.“

Destination Magdeburg überzeugt auf ganzer Linie

Auch die Gastgeberstadt trug maßgeblich zum Erfolg bei. Im Rahmen von vier Site Inspections besichtigten die Teilnehmer unter anderem die Avnet Arena, die GETEC-Arena, den Jahrtausendturm im Elbauenpark und weitere Locations. Die Führungen gaben exklusive Einblicke vor und hinter die Kulissen.

Steffen Schüller, Geschäftsführer der Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg GmbH (MVGM), zeigte sich hochzufrieden: „Als Gastgeber freut es mich besonders, dass wir die diesjährige MFT gemeinsam mit dem EVVC so erfolgreich gestalten konnten. Die Hyparschale bot dabei als architektonisches Meisterwerk für Tagungen und Kongresse die perfekte Bühne. So wie die gesamte Destination Magdeburg, die sich der deutschsprachigen Veranstaltungswelt von ihrer besten Seite präsentiert hat.“

Youngster-Tickets stoßen auf großes Interesse

Mit dem stark vergünstigten Youngster-Ticket setzte der EVVC erneut ein Zeichen für die Nachwuchsförderung. Zahlreiche Auszubildende, Studierende und junge Mitarbeitende nutzten die Möglichkeit zur Weiterbildung und zum Netzwerken.

Räumlich und inhaltlich bot die Tagung reichlich Raum für Austausch – etwa im „Open Space“, der die neuen Fachbereiche des EVVC präsentierte. Der Community-Abend in der Magdeburger Johanniskirche bildete den stimmungsvollen Abschluss.

Koblenz übernimmt für 2026

Zum Ende der Veranstaltung übergab die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg GmbH symbolisch den Staffelstab an den nächsten Gastgeber. Die 27. MFT findet am 21. und 22. September 2026 in Koblenz statt. Dann öffnet die Rhein-Mosel-Halle ihre Türen für zwei Tage voller Fortbildung, Austausch und Networking.

Quelle: Messe & Event Magazin

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BOE International präsentiert neues Rebranding: „People. Events. Innovations.“

Die BOE International schlägt ein neues Kapitel auf. Ab 2026 firmiert die Leitmesse der Eventbranche unter dem Titel „International trade fair for innovative event solutions“ und präsentiert sich mit einem frischen Markenauftritt, neuem Logo und klarer Botschaft: „People. Events. Innovations.“

„Die BOE International ist nicht nur ein Treffpunkt. Sie ist der Impulsgeber, Trendradar und Business-Hub für eine Branche im Wandel und für alle, die die Zukunft der Eventindustrie gestalten“, erklärt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. „Wir bringen Menschen zusammen, zeigen die innovativen Event-Lösungen und -Technologien von morgen und setzen Trends, die international Strahlkraft entfalten.“

Mehr als ein Rebranding: Ein Signal für die Zukunft der Eventindustrie

Mit der neuen strategischen Ausrichtung positioniert sich die Messe Dortmund noch deutlicher als internationaler Leuchtturm der Event- und Messewirtschaft. Die BOE setzt künftig auf frische Formate, internationale Reichweite und praxisnahe Impulse, die Akteuren der Branche Orientierung und Inspiration bieten.

  • People. Die BOE ist der Ort, an dem Entscheider, Kreative, Visionäre und Talente zusammenkommen. Neue Masterclasses, Workshops und Networking-Formate wie das „NetWorks powered by ExpoPlatform“ schaffen zusätzliche Räume für Austausch und Ideen.

  • Events. Im Fokus stehen Messe- und Standbau, Event-IT, AV- und Showtechnik, Event-Equipment, Catering, Sicherheitslösungen und Locations – alles, was Events zum Erlebnis macht.

  • Innovations. Zukunftstechnologien, nachhaltige Konzepte und KI-gestützte Tools prägen diesen Bereich. Formate wie die „Founders Fight Night“ rücken die Innovationskraft der Branche ins Rampenlicht.

Starker Jahresauftakt für die Branche

Die Terminwahl im Januar ist strategisch gesetzt: Als Brancheneröffnung des Jahres liefert die BOE frühzeitig Impulse für neue Trends, Partnerschaften und Geschäftsmodelle. „Gebündelt an einem Ort, praxisnah und auf internationalem Niveau“, betont Messechefin Loos.

Neues Design mit klarer Botschaft

Herzstück des Rebrandings ist das neue Logo: modern, klar und international. Die Farbwelt visualisiert den Dreiklang der neuen Markenidentität – Violett für Community und Energie (People), Hellgrün für Kreativität und Emotion (Events) sowie Hellblau für Technologie und Zukunft (Innovations).

Parallel wurde auch die Website vollständig überarbeitet. Mit intuitiver Navigation, moderner Bildsprache und klarer Struktur spiegelt sie die neue Markenidentität wider und wird zur zentralen digitalen Bühne der Messe.

Internationale Plattform für Wissen und Vernetzung

Die BOE International spricht künftig nicht nur Fachleute aus Eventplanung, Technik und Agenturen an, sondern auch Unternehmen jenseits der klassischen Veranstaltungswirtschaft. Strategische Entscheider aus Marketing, HR und Einkauf, aber auch Verantwortliche aus Kommunikation und Office Management finden hier die passenden Lösungen für Corporate Events, Jubiläen oder Kongresse.

Auch Nachwuchstalente und Studierende nutzen die Messe als Karriereplattform und Sprungbrett in die Branche. Ergänzt wird das Messeerlebnis durch ein hochwertiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Panels und Side Events.

Tickets ab sofort erhältlich

Tickets für die BOE International 2026 sind ab sofort online unter www.boe-international.de erhältlich. Aktuelle Informationen und Neuigkeiten gibt es über die Messewebseite, den Newsletter sowie auf Facebook, Instagram und LinkedIn.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Tourismusverband Linz kehrt ins Austrian Convention Bureau zurück

Per 2025 ist der Tourismusverband Linz wieder Mitglied im Austrian Convention Bureau (ACB) und verstärkt damit das österreichweite Netzwerk der Kongress- und Veranstaltungsbranche. Die oberösterreichische Landeshauptstadt positioniert sich mit klarer Haltung, Innovationsgeist und kreativen Lösungen als starke Destination jenseits des Gewohnten.

„Linz ist eine Symbiose aus Industrie-, Kultur- und internationaler Kreativstadt, eingebettet in wunderschöne Naturlandschaften an der Donau. Meetings, Kongresse, Events – alles ist möglich. Individuell, nachhaltig, manchmal sogar unmöglich gut“, beschreibt Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführung Tourismusverband Linz, das Angebot für Veranstalter.

Der Anspruch: ungewöhnlich denken und Räume schaffen, in denen Neues entstehen kann. „Tage lieber ungewöhnlich“ ist in Linz kein Slogan, sondern gelebter Zugang. Das Convention Team unterstützt kostenlos, objektiv und persönlich: Terminchecks, Hotelsuche, Locationfindung und Programmgestaltung – für alle, die mehr erwarten als Standards.

ACB-Geschäftsführerin Marie Lechner betont den zukunftsorientierten Ansatz: „Linz begegnet den anstehenden Herausforderungen mit der Einladung, positive Zukunftsbilder zu entwerfen. Das geht nur gemeinsam und darin liegt auch die Chance der Tagungsbranche: Menschen mehr als einen Ort zu bieten, sondern einen Ermöglichungsraum zu öffnen, der verbindet und Transformation möglich macht.“

Netzwerk als Bühne für Ideen und Austausch

Mit der Rückkehr in den Dachverband setzt Linz ein klares Statement für Weiterentwicklung und Branchendialog. „Uns ist Austausch und Lernen wichtig, da ist das jährliche Tagungslabor ACB Convention4u, welches 2024 in Linz stattfand, genau richtig“, so Schnurpfeil. Die Einbindung in das nationale Netzwerk biete Raum für neue Perspektiven und das aktive Mitgestalten einer zukunftsorientierten Tagungslandschaft.

Auch seitens des ACB ist die Freude groß: „Wir freuen uns mit Linz Tourismus einen starken Partner zu haben, der sich nachhaltig, lebendig und am Puls der Zeit präsentiert, um Menschen in guten Austausch zu bringen. Damit fügt sich das neue ACB-Mitglied ideal in die Vision des Verbandes ein: Österreich zur chancenreichsten Begegnungsplattform der Welt zu entwickeln“, erklärt Präsidentin Renate Androsch-Holzer.

Quelle: Messe & Event Magazin

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11. qualityaustria Nachhaltigkeitsforum: Räume für nachhaltige Innovationen schaffen

Globale Umweltkrisen, steigende Kosten durch Naturkatastrophen und wachsender internationaler Wettbewerb stellen Unternehmen und Volkswirtschaften vor immense Herausforderungen. Nachhaltiges Handeln und Innovationskraft sind heute entscheidende Faktoren für Zukunftsfähigkeit. Moderne Managementsysteme wie die ISO 14001 unterstützen Organisationen dabei, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, Resilienz zu stärken und den Umgang mit disruptiven Ereignissen zu erleichtern. Sie schaffen Stabilität und ermöglichen nachhaltige Innovationen.

Das 11. qualityaustria Nachhaltigkeitsforum setzt den Fokus auf den nachhaltigen Wandel in Zeiten globaler Krisen, zunehmender Komplexität und permanenter Umbrüche. Im Zentrum stehen Fragestellungen wie: Welche Maßnahmen fördern zukunftssicheres Handeln? Wie kann Innovation gezielt vorangetrieben werden?

Vortragende aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutieren Themen wie EU-Nachhaltigkeitspolitik, Ecodesign, ESG, Wissensmanagement und Innovationskraft.

Termin: Donnerstag, 20. November 2025, 10:00–16:30 Uhr

Ort: wolke19 | Ares Tower, Donau-City-Straße 11, 1220 Wien

Veranstalter: Quality Austria Holding GmbH

Moderation: Axel Dick, Leitung Business Development Umwelt und Energie, ESG, Quality Austria

Vortragende:

  • Thomas Jakl, stv. Leitung Sektion V Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft, BMLUK

  • Univ. Prof. Fabian Christandl, Leiter der Professur für Wirtschaftspsychologie, Charlotte Fresenius Privatuniversität

  • Univ.-Prof. Martin Kreeb, Leiter der Professur für Nachhaltigkeitsmanagement, Charlotte Fresenius Privatuniversität

  • Andreas Ackerl, Business Development Umwelt und Energie, Quality Austria und Leiter der Umweltgutachterorganisation

  • Hans-Jürgen August, Trainer Innovationsmanagement, qualityaustria Netzwerkpartner

  • Ao. Univ. Prof. Wolfgang Wimmer, Leiter Forschungsgruppe ECODESIGN, Technische Universität Wien

  • Josh Bridgwater, SVP Strategy & Sales, Floodlight Software GmbH

  • Georg Heil, Spezialist für nachhaltige Lieferketten der Forst- und Holzwirtschaft

  • Axel Dick, Leitung Business Development Umwelt und Energie, ESG, Quality Austria

Teilnahmegebühr: 190,00 Euro (exkl. USt.)

Anmeldung: Online-Anmeldungen sind bis Sonntag, 16. November 2025 unter www.qualityaustria.com/nachhaltigkeitsforum2025 möglich.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Handwerk Restaurant: Saisonale Gansl-Spezialitäten jetzt 365 Tage im Jahr

Gansl nicht nur an Martini – im Wiener Handwerk Restaurant können Gäste ab dem 10. Oktober 2025 das ganze Jahr über saisonale Gansl-Spezialitäten genießen. Während Liebhaber bisher nur wenige Monate auf den traditionellen Herbstklassiker warten mussten, verwöhnen die Küchenchefs Deniz Neverov und Dominik Czvitkovits mit kreativen Gansl-Gerichten jetzt an 365 Tagen.

Vom Original Martinsgansl mit Rotkraut, Erdäpfelknödel, Majoransafterl und Bratapfel mit legendärer Überraschungsfüllung über weihnachtlichen Gansl-Braten bis hin zu leichteren Frühlings- und Sommergerichten – die saisonale Vielfalt macht das Gansl-Erlebnis zum Dauerbrenner. Alle Gerichte gibt es auch zum Abholen für zu Hause.

Nach dem „From nose to tail“-Prinzip wird das ganze Tier verwertet: Spezialitäten wie Gansl-Leberkäs, Gansl-Einmachsuppe oder Gansl-Risotto mit Fregola Sarda ergänzen die Karte. Deniz Neverov erklärt: „Erst war es gar nicht so einfach, sich eine 365 Tage Gansl-Karte vorzustellen. Doch wenn man sich international umschaut und mediterrane Gerichte mit dem österreichischen Gansl-Wohlgefühl zusammenbringt, wird daraus eine richtig spannende Herausforderung.“

Das Menü bleibt frisch und saisonal: Im Frühjahr stehen Spargel und Bärlauch im Mittelpunkt, im Sommer locken Gansl-Pinsa mit Burrata und Balsamico oder Cannelloni mit Gansl-Ragout und Bergamotte-Béchamel. Vegane Optionen und hausgemachte Desserts runden das Angebot ab.

Auch wer kein Gansl mag, kommt auf seine Kosten. Kreative vegane und vegetarische Gerichte wie Caponata mit Burrata und Focaccia oder gebackene Farinata mit Orange, Kürbis und Smokey Mayo zeigen das Motto „Essen ist Handwerk“. Patissier Klaus Seiler verwöhnt Süßschnäbel unter anderem mit Rahm-Kaiserschmarrn und dem „Wimberger Gatsch“ aus Biskuit, Früchten und gratinierter Sahne.

WINE BATTLE: Neuer Chef-Wettkampf sorgt für doppelte Spannung

Die beliebte WINE BATTLE-Serie im Handwerk Restaurant wird in der Saison 2025/2026 um ein spannendes Chef-Battle erweitert. Zwei Küchenchefs, Deniz Neverov und Dominik Czvitkovits, treten mit jeweils einem Ländermenü gegeneinander an, während die Gäste ein Vier-Gänge-Menü mit ausgewählten Weinen blind verkosten und bewerten.

„Dominik steht für Herz, klare Aromen und präzise Technik, ich bringe Experimentierfreudigkeit, Kreativität und moderne Fine Dining-Einflüsse auf den Teller“, sagt Deniz Neverov.

Die WINE BATTLE inklusive Aperitif, Vier-Gang-Menü, zwei Weinen und zwei Speisen pro Gang sowie kostenlosem Parkplatz in der Tiefgarage kostet EUR 79,00 pro Person. Termine und Tickets: winebattle.at.

SUNDAY JAZZBRUNCH: Genussvoll in den Sonntag grooven

Beim SUNDAY JAZZBRUNCH verbindet das Handwerk Restaurant entspanntes Frühstücken mit Live-Musik. An ausgewählten Sonntagen von 12:00 – 15:00 Uhr treten bekannte Bands und Musikensembles auf, während ein reichhaltiges Brunch-Buffet mit Frühstücksspezialitäten, Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts für Genuss sorgt.

Soul, Rhythm & Blues, Boogie und Chansons machen den Brunch zu einem musikalischen Highlight – nicht nur für Jazz-Fans.

Der SUNDAY JAZZBRUNCH kostet EUR 59,00 pro Person inklusive einem Glas Sekt, frisch zubereiteten Buffet-Gerichten und kostenlosem Parkplatz. Programm und Buchung: jazzbrunch.at.

Quelle: Messe & Event Magazin

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mac. brand spaces gewinnt KIESELMANN als neuen Kunden

Die mac. brand spaces GmbH, Spezialist für Live-Kommunikation, baut ihr Portfolio weiter aus: Künftig betreut das Unternehmen den weltweit führenden Hersteller von Fluidtechnik, KIESELMANN, bei seinen Messeauftritten. Das Familienunternehmen entwickelt und fertigt Prozessarmaturen und Anlagen aus Edelstahl für Getränke-, Molkerei- und Nahrungsmittelbetriebe sowie die pharmazeutische, chemische und kosmetische Industrie.

Die strategische Zusammenarbeit startet direkt mit zwei internationalen Messen: der drinktec in München und der EATS in Chicago, USA. Ziel ist es, die Qualität und Innovationskraft von KIESELMANN auf den Messeständen erlebbar zu machen.

„Die Herausforderung bestand darin, die technische Präzision der Produkte von KIESELMANN in einem emotionalen und kommunikativen Raum darzustellen“, erklärt Gernot Schad, Head of Stuttgart Branch Office bei mac. brand spaces. „Wir haben ein Standkonzept entwickelt, das die Unternehmenswerte – Qualität, Nähe und Innovationsgeist – aufgreift und für die Besucher erlebbar macht.“

Herzstück des Standes ist ein großzügiger Kommunikationsbereich, ergänzt durch eigens designte Produktpräsentationsflächen. Dort werden unter anderem Ventile, die in der gesamten Getränke- und Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen, auf illuminierten Präsentationsmöbeln präsentiert. Eine große LED-Wand setzt das Design fließend fort, während innovative, nachhaltige Sichtschutzelemente die gestalterische Bandbreite erweitern.

Auch die KIESELMANN-Tochtergesellschaft RIEGER-Behälterbau GmbH ist in den Messeauftritt integriert. RIEGER ist auf Edelstahlbehälter spezialisiert und ergänzt das Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe, sodass Kunden aus Brauereien und anderen Industrien die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand erhalten.

Mit diesem Projekt unterstreicht mac. brand spaces erneut seine Expertise im Bau technisch anspruchsvoller und zugleich gestalterisch hochwertiger Messeauftritte, die Markenidentität und Unternehmenswerte gezielt in Szene setzen.

Die mac. brand spaces GmbH mit Sitz in Langenlonsheim bei Frankfurt am Main zählt zu den führenden Anbietern für Live-Kommunikation in Deutschland. Das Unternehmen realisiert Projekte in 35 Ländern und deckt als Full-Service-Anbieter die komplette Bandbreite moderner Live-Kommunikation ab – von der Konzeption bis zur Umsetzung aller Präsenz- und Digitalformate.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Fantastische Welten

Aus Erich von Dänikens Mystery Park im Schweizer Interlaken könnte ein Spielplatz für Big Tech-Evangelisten werden. Viel ändern würde sich dadurch vorerst nicht.

Weltweit ist eine Allianz aus Big Money und Big Tech-Unternehmen auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Ideen jenseits staatlicher Eingriffe umsetzen zu können. Schließlich sieht man sich auf nahezu missionarische Weise verpflichtet, die Menschheit mit immer neuen Heilsversprechen zu perfektionieren. Zu dumm, dass Aktivisten und Gesetze im Weg stehen, wenn zivilgesellschaftlich vereinbarte Grenzen mutwillig überschritten werden. Schließlich geht es neben dem Wohl der Menschheit auch um hohen Profit, den üblicherweise jenes Unternehmen einsackt, das am ehesten einen neu geschaffenen Markt dominiert. Und damit auch um viel Macht. Am besten scheint dieses Ziel zu erreichen, indem neue Errungenschaften auf spielerische Weise der Bevölkerung nahegebracht werden. Ein Prinzip, das zuletzt bei der Allianz aus OpenAI unter Sam Altman und Microsoft hervorragend funktioniert hat. Kleinere Staaten können dem Treiben nur machtlos zusehen oder versuchen gar, ihm mit großem Aufwand nachzueifern, was nicht nur viel Geld, sondern auch Ressourcen bindet.

Big Tech und das Heile-Welt-Syndrom

Wie aber kommt man nun zu einer im libertären Sinne freien Testumgebung? Ansätze gibt es sonder Zahl. Der einfachste Weg scheint zu sein, den Staat nicht auszubooten, sondern als Partner zu gewinnen. Ein Beispiel dafür liefert die gescheiterte Kooperation zwischen der kanadischen Großstadt Toronto, lokalen Financiers sowie dem mittlerweile eingestellten Testlabor Sidewalk Labs des Big Tech-Großkonzerns Alphabet/Google. In deren Rahmen sollte das Hafenviertel Quayside zum Prototypen einer vollständig vernetzten Smart City umgebaut werden. Einer inklusiven, wohlhabenden, ökologisch ausgerichteten und permanent überwachten Traumwelt, in der Dissens, Gewalt und Verbrechen keine Chance hätten. Nun, in der Praxis zeigte sich rasch, dass beim harten Kontakt mit der Realität nicht viel von den weltverbessernden Ideen übrig geblieben war. Das neue Projekt hätte, so es denn realisiert worden wäre, einfach nicht der tatsächlichen Befindlichkeit der Bevölkerung entsprochen. Zudem wäre es aufgrund der hohen Wohnpreise zu einer isolierten Reicheninsel inmitten der Stadt geworden und keineswegs zum inklusiven Wohlfühlort. Die Covid-Pandemie hat das Sidewalk Labs-Projekt schließlich endgültig vom Tisch gefegt.

Paternalistische Strukturen

Trotz des gescheiterten kanadischen Experiments gibt es immer wieder Ansätze, gesellschaftliche Experimente im rechtsfreien Raum zu installieren. US-Firmen wie Alphabet, Meta oder X träumen von Städten auf dem offenen Meer oder auf dem Mond, um gesetzlichen Beschränkungen zu entgehen. Elon Musk hat jüngst das Gelände um seine Space-X-Basis Starbase dazu verwendet, eine Stadt nach seiner eigenen Willkür aufzubauen. In Starbase City gilt als Gesetz, was Elon Musk laut seines Wertekanons als solches definiert. Das bekannteste europäische Projekt dieses Zuschnitts ist die selbst ernannte Republik Liberland, die sich im Niemandsland zwischen Serbien und Kroatien an der Donau angesiedelt hat. Schritt für Schritt soll das Gebiet bewohnt werden und im Endausbau zu einem richtigen Staat mit eigenen Gesetzen, eigener Währung und eigener Verwaltung werden. Pässe werden bereits verkauft. Neben seiner grundsätzlichen Eignung als Geldwäscheparadies inmitten der EU zeigt Liberland in seiner Grundausrichtung genau jene Mischung aus Libertariarismus und Anarchie, die Firmen aus dem Silicon Valley so eigen ist. Erlaubt ist, was Geld bringt.

Plus ça change, plus c’est la même chose

Im Schweizer Mystery Park ist derlei vorerst nicht zu erwarten. Erich von Dänikens überaus populäre pseudowissenschaftliche Astro-Theorien sind gar nicht so weit entfernt von jenen vieler Big Tech-Evangelisten. Kritische Beobachter werden also weiterhin einiges zu schmunzeln haben, wenn auf dem Gelände des bisherigen Mystery Parks neue Errungenschaften der IT-Elite zu erleben sein werden. Zunächst wollen die beiden Investoren Jürgen Wowra und Mihai Alisie am bestehenden Konzept auch wenig ändern: Freizeit trifft Fernzeit. Jürgen Wowra, mit Traglufthallen zu unternehmerischem Erfolg gelangt, ist neben seines Anspruchs auf gelebte Philanthropie erfolgreicher Immobilienentwickler und Financier einer gemeinnützigen Stiftung. Vom zweiten Investor, dem Rumänen Mihai Alisie, ist zu hören, dass er mit der Ethereum-Blockchain zu Ruhm und Reichtum gelangt ist. Somit handelt es sich um die wohlbekannte Symbiose aus traditioneller und Big Tech-Wirtschaft. Wenig verwunderlich daher, dass Wowra und Alisie bereits von einem Zukunftscampus träumen, in dem eine globale Wissenselite mit technischen Hilfsmitteln die Probleme der Menschheit löst. Freiwillige Bewohner des Zukunftslabors werden dem Vernehmen nach bereits gesucht.

Quelle: Messe & Event Magazin

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